Daher steigen weltweit auch nur Investoren ein die das Gesamtpaket kaufen können - also Club samt Anlagen. Nur das ergibt Sinn, alles in einer Hand, so kann auch in alles investiert werden. Genau deswegen machen diese Gelbgeber das auch. RB hat z. B. alles in Leipzig erworben, das Stadion sogar für einen symbolischen Betrag.Schwupdiwup hat geschrieben:Warum sollte denn jemand das Stadion kaufen?! Mit dem FCK als Mieter kann man kein Geld verdienen. Andere Veranstaltungen gehen auch nicht.
Und hier liegt glaube ich der Hund begraben.wkv hat geschrieben:Es sind 65 Mio. plus ca. 30 Mio an Zinsen, die fällig würden.
Die Stadt hat 17 Mio angespart zur Tilgung, die aber vermutlich kaum dazu genutzt würden.
Ich glaube aber kaum, dass die Stadt das Stadion und die Grundstücke für über 80 Mio. verkaufen kann, um den ursprünglichen Kredit inkl. Zinsen abzulösen. Ein Investor würde sein Angebot doch eher an den aktuellen Grundstückswerten und dem aktuellen Wert des Stadions ausrichten. Und wir reden hier von einem über 10 Jahre alten Stadion, das an vielen Stellen schon Renovierungs- bzw Sanierungsbedarf hat.wkv hat geschrieben:Es sind 65 Mio. plus ca. 30 Mio an Zinsen, die fällig würden.
Die Stadt hat 17 Mio angespart zur Tilgung, die aber vermutlich kaum dazu genutzt würden.
Möglichkeit 4: Marktwert, also das was Investoren bereit sind zu bieten. Dazu hat es schon mehrfach Angebote gegeben. Nur zu diesem Wert, will die Stadt nicht veräußern. Die Stadt und sonst keiner, hat der Stadiongesellschaft durch die miserable Finanzierung einen extrem negativen Wert aufgebürdet. Das bezahlt dir eben keiner. Um die Staiongesellschaft am Leben zu halten, hat man diese Bürde über den Pachtvertrag dem Verein auferlegt und damit den einzigen Mieter systematisch geschwächt und ausgelaugt und sich damit ein zweites mal ins Knie geschossen. Denn mit einem bonitätsstarken Mieter, lässt sich das Stadion natürlich besser verkaufen.Westkurvenalex hat geschrieben:Und hier liegt glaube ich der Hund begraben.wkv hat geschrieben:Es sind 65 Mio. plus ca. 30 Mio an Zinsen, die fällig würden.
Die Stadt hat 17 Mio angespart zur Tilgung, die aber vermutlich kaum dazu genutzt würden.
Möglichkeit 1: Investor übernimmt die Stadiongesellschaft mit allem.
Möglichkeit 2: Investor übernimmt und löst Kredit frühzeitig ab
Möglichkeit 3: Investor kauft nur das Stadion zum Zeitwert + einen kleinen Aufschlag.
Ich denke, Möglichkeit 1+2 wird nicht gezogen, mal davon abgesehen, dass ich meine mich erinnern zu können, dass eine vorzeitige Ablöse des Kredits nicht möglich sei.
Möglichkeit 3 würde für die Stadt bedeuten, dass sie auf Millionen sitzen bleiben würde, was natürlich politischer Selbstmord wäre. Auch kenne ich die Verträge nicht genau. Durch diese Konstellationen wird es glaube ich nicht einfacher jemanden zu finden, schon gar nicht mit einem einzigen Pächter, der aktuell in Liga 3 kicken wird.
Was vergleichst Du denn jetzt?? Allianz hat nur die Namensrechte an der Arena, das Stadion gehört Bayern. Auch beim Signal IdunaPark und Veltinsarena ist nur der Name verkauft, das Stadion gehört entweder der Bank (Schalke) oder den Vereinen (BVB + FCB)Betze_FUX hat geschrieben: Mir war garnicht bekannt, dass der FC Bayern jetzt Allianz gehört, oder Signal-Iduna den BVB gekauft hat. Schalke ist Eigentum von Veltins?
Oder meinst du, das nicht nur der Namen "Vermietet" wird?!
Nicht die Bank! Die Gläubiger der Stadt! Die Institutionen, die der Stadiongesellschaft Geld geliehen haben, insbesondere unter diesen kuriosen Bedingungen, haben dies nur getan, weil die Stadt KL dafür gebürgt hat. Hätte die Stadt KL damals eine Kommunalanleihe begeben, 58 Mio. in die Stadiongesellschaft gelegt und das Stadion gekauft, würde heute keiner darüber diskutieren. Man wollte dem Bürger aber vorgaukeln, dass kostet nichts, daher der "Trick" mit der Bürgschaft, dem Pachtvertrag der alles kaschiert und somit einem angeblichen Perpetuum mobile, dass sich wie von Zauberhand selbst finanziert.Westkurvenalex hat geschrieben:@Ke07111978: Marktwert ist das war ich eigentlich ausdrücken wollte. Aus deinen genannten Gründen glaube ich deshalb, dass das Stadion niemals veräußert wird. Um den fälligen Kredit dann abzuzahlen wird wahrscheinlich eher von der Stadt / Stadiongesellschaft, eine Folgekredit aufgenommen. Im Endeffekt zahlt man so das Stadion bis in alle Ewigkeit zig fach ab. Gewinner ist eigentlich nur einer, die Bank.
Ich verstehe diese Vergleiche nicht! Was meinst du damit? Beide oben genannten Stadien gehören den genannten Vereinen die ein viel größeres Potenzial haben solche Stadien eben zu finanzieren und abzubezahlen. Und die diese auch dauerhaft voll kriegen!Betze_FUX hat geschrieben:Mir war garnicht bekannt, dass der FC Bayern jetzt Allianz gehört, oder Signal-Iduna den BVB gekauft hat. Schalke ist Eigentum von Veltins? Oder meinst du, das nicht nur der Namen "Vermietet" wird?!
Hehe, dann sind die Banken ausnahmsweise unschuldig. Ich bin leider nicht so tief in der Sache drin. Ist bekannt, wer die Gläubiger sind?Ke07111978 hat geschrieben:Nicht die Bank! Die Gläubiger der Stadt! Die Institutionen, die der Stadiongesellschaft Geld geliehen haben, insbesondere unter diesen kuriosen Bedingungen, haben dies nur getan, weil die Stadt KL dafür gebürgt hat. Hätte die Stadt KL damals eine Kommunalanleihe begeben, 58 Mio. in die Stadiongesellschaft gelegt und das Stadion gekauft, würde heute keiner darüber diskutieren. Man wollte dem Bürger aber vorgaukeln, dass kostet nichts, daher der "Trick" mit der Bürgschaft, dem Pachtvertrag der alles kaschiert und somit einem angeblichen Perpetuum mobile, dass sich wie von Zauberhand selbst finanziert.Westkurvenalex hat geschrieben:@Ke07111978: Marktwert ist das war ich eigentlich ausdrücken wollte. Aus deinen genannten Gründen glaube ich deshalb, dass das Stadion niemals veräußert wird. Um den fälligen Kredit dann abzuzahlen wird wahrscheinlich eher von der Stadt / Stadiongesellschaft, eine Folgekredit aufgenommen. Im Endeffekt zahlt man so das Stadion bis in alle Ewigkeit zig fach ab. Gewinner ist eigentlich nur einer, die Bank.
Auch wenn ich Bänker bin - hier gibt es ausnahmsweise kein schwarzes Schaaf unser Zunft.
Möglichkeit 4 wäre "den Status Quo irgendwie beibehalten" ist auch politischer Selbstmord, aber nicht für die aktuell Beteiligten sondern für deren Nachfolger.Westkurvenalex hat geschrieben: Möglichkeit 3 würde für die Stadt bedeuten, dass sie auf Millionen sitzen bleiben würde, was natürlich politischer Selbstmord wäre.
Das ist nicht korrekt. Es sind die Zuschüsse des Landes Rheinland Pfalz, die eben leider nicht zur Tilgung genutzt wurden. Sonnst hätte man ja nicht EUR 65 Mio. Schulden sondern schon deutlich weniger. Kann man alles in den Jahresabschlüssen der Stadiongesellschaft nachvollziehen.wkv hat geschrieben:Einzahlung der Stadt als 100% Anteilseigner.
Zur Tilgung gedacht.