Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon paulgeht » 02.12.2017, 10:52


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Spielbericht: 1. FC Heidenheim - 1. FC Kaiserslautern 3:2
Im Tal der Tränen


Der Albtraum geht weiter: Der 1. FC Kaiserslautern verliert beim 1. FC Heidenheim trotz phasenweise ansprechender Leistung mit 2:3. Nach dem Schlusspfiff liegen bei Fans und Spielern die Nerven blank. Auf beiden Seiten fließen Tränen.

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Nur noch wenige Sekunden galt es zu überstehen, bis der FCK einen Punkt aus Heidenheim hätte mitnehmen können. Gemessen an Moral, Leistung und Tabellenstand ohnehin nur die Mindest-Ausbeute, doch weil die Roten Teufel die Schlussphase in Unterzahl spielten und zweimal einen Rückstand ausgeglichen hatten, wäre der Zähler eben doch ein wichtiger gewesen.

Schnatterers Freistoß: "Er hat das ja nicht zum ersten Mal gemacht"

Marc Schnatterer legte sich den Ball zurecht und Lauterns U23-Keeper Jan-Ole Sievers - für den verletzten Marius Müller in der ersten Hälfte eingewechselt - machte seinen Mitspielern deutlich: Er wollte keine Mauer haben. Schnatterer nahm Anlauf - und Sievers boxte den wenig platzierten, aber eben wuchtig geschossenen Freistoß ins eigene Netz.

Der bittere Schlusspunkt in einer Partie, die der FCK nicht hätte verlieren dürfen. Nicht nur, weil Schnatterer erst vor wenigen Wochen ein ziemlich ähnliches Freistoßtor geschossen hatte (Heidenheims Trainer Frank Schmidt: "Er hat das ja nicht zum ersten Mal gemacht, insofern war das kein Zufall"). Auch weil die Mannen von Jeff Strasser eine solide Partie geboten, sich allerdings in den entscheidenden Momenten selbst um den Lohn gebracht hatten.

Dem Schlusspfiff folgt ein wildes Durcheinander am Gästeblock

Schon zuvor war Lukas Spalvis, unmittelbar nach dem 0:1 noch als Ausgleichsschütze unterwegs, eine kapitale Dummheit unterlaufen, als er zunächst einen Elfmeter verursachte und sich dann auch noch zu einer Tätlichkeit verleiten ließ. Zu zehnt kämpfte der FCK jedoch weiter und wurde dabei trotz klirrender Kälte unentwegt vom eigenen Anhang angetrieben.

Dieser lieferte anscheinend unbeeindruckt von der schlimmer und schlimmer werdenden Situation einen guten Auftritt ab, peitschte das Team nach vorne und überstimmte einige Male das merklich nervöse und immer wieder leise werdende Heimpublikum. Selbst nach den zwei Rückschlägen feuerten die rund 1.000 mitgereisten Betze-Fans ihr Team an und wer weiß, welche fabelhafte Geschichte dieser Abend geschrieben hätte, wäre eben nicht Marius Müller nach 23 Minuten verletzt vom Feld gegangen, wäre Mathias Wittek in der 56. Minute nicht der Ball für das 1:0 vor die Füße gefallen, wäre Spalvis in der 67. Minute einfach ganz woanders gewesen und hätte Sievers am Ende eine Mauer gestellt?

So aber nahm der Abend eine komplett andere Wendung. Während direkt nach dem Schlusspfiff noch die Schockstarre anhielt, schlug sie wenig später in einen wilden Mix aus Wut, Resignation, Enttäuschung, Aufmunterung und Frust um. Als sich die sichtlich geknickte Mannschaft den nicht minder niedergeschlagenen Fans näherte, wehte ihnen aus dem Gästeblock gleichzeitig lautstarker Unmut und aufmunternder Applaus entgegen.

Das wilde Hin-und-her der enttäuschten Gefühle steigerte sich. Stipe Vucur ging voraus und suchte das Gespräch, auch Nicklas Shipnoski stellte sich dem Anhang, weitere folgten, während andere eher auf Abstand gingen. Die Gespräche am Zaun verliefen emotional, schossen teilweise von beiden Seiten auch über das Ziel hinaus, zeugten letzten Endes aber nur von den allseits völlig blank liegenden Nerven. Einer vom FCK-Tross brüllte den Fans entgegen: "Schuld sind doch nicht die Spieler, sondern die da oben in der Chefetage!"

Am Ende gibt es Tränen auf beiden Seiten

Die emotionale Achterbahnfahrt nach dem Schlusspfiff hinterließ Spuren auf beiden Seiten. Nicht nur im Gästeblock liefen angesichts des immer fataleren Szenarios im Abstiegskampf die Tränen. Auch bei einzelnen Profis mussten die Emotionen auf dem Weg zur Kabine raus.

Am Ende blieben viele Fragen offen. Sicher ist jedoch nur eines: Der FCK nähert sich der 3. Liga mit rasender Geschwindigkeit an. Gelingt ihm nicht die Wende in den "18 Endspielen" (Strasser), drohen dem Klub noch mehr emotionale Momente wie in Heidenheim.

Quelle: Der Betze brennt

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Stimmen zum Spiel
Spalvis frustriert: "Ich mache es dumm"


Frust und Tristesse: Nach dem Last-Minute-Nackenschlag in Heidenheim hängen beim FCK die Köpfe.

Pech, Unvermögen und Dummheit: Für den 1. FC Kaiserslautern kam am Freitagabend auf dem Heidenheimer Schlossberg alles zusammen. Dabei zeigten die Roten Teufel, was Einstellung und Moral anging, eine gute Partie, kamen zweimal nach einem Rückstand zurück, trotzten dabei sogar der Unterzahl.

Dass es am Ende aber nicht einmal zu einem Punkt reichte, lag an zwei entscheidenden Szenen: Zunächst war da die 68. Minute, als Lukas Spalvis erst ein Foulspiel im Strafraum beging und danach wegen eines leichten Kopfstoßes gegen Arne Feick vom Platz gestellt wurde (68.). "Er fliegt um wie ein Brett", sagte der anschließend mit Rot vom Platz gestellte Stürmer. Spalvis gab sich allerdings einsichtig: "Er macht's klug - ich mache es dumm."

Borrello: "Man kann es an vielem festmachen"

Durch seine Aktion trübte der litauische Nationalstürmer nicht nur seine eigene Leistung - wenige Minute zuvor hatte er das wichtige 1:1 erzielt. Auch sein Team geriet wieder unter Druck, weil Marc Schnatterer vom Elfmeterpunkt die erneute Führung erzielte. Zwar schlug der FCK noch einmal zurück und kam durch eine abgefälschte Flanke von Brandon Borrello zum neuerlichen Ausgleich.

Dann aber ereignete sich die zweite Schlüsselszene in der letzten Minute: Schnatterer trat einen Freistoß aus rund 30 Metern, den sich Ersatzkeeper Jan-Ole Sievers (für den verletzten Marius Müller in der 23. Minute eingewechselt) ins eigene Netz boxte. Ein schlimmer Torwartfehler, der die Lautrer um einen Zähler brachte. Das typische Pech eines Tabellenletzten? Wenn man unten stehe, "kommen auch noch solche Sachen", sagte Spalvis. Brandon Borrello schloss mit Blick auf die Krise an: "Man kann es heute an vielem festmachen."

Strasser: "Das hat die Mannschaft heute nicht verdient"

"Unsere Mannschaft hat nicht verdient, das Spiel hier heute zu verlieren", haderte Jeff Strasser. "Wir müssen hier eigentlich einen Punkt mitnehmen. Zum Schluss werden wir bestraft. Das hat die Mannschaft heute nicht verdient." Trotzdem richtete der Cheftrainer den Blick sogleich nach vorne. "Wir müssen in den nächsten 18 Endspielen versuchen, die Punkte zu holen, um da unten herauszukommen", sagte der Cheftrainer.

Auch Christoph Moritz bemühte sich sichtlich niedergeschlagen um Zweckoptimismus. "Heute Abend tut es weh. Morgen früh auch noch. Aber am Montag muss es weitergehen", sagte der Mittelfeldmann.

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Rheinteufel2222 » 02.12.2017, 11:13


Es ist wirklich unglaublich und gleichzeitig aber auch bezeichnend, dass wir solche Spiele noch verlieren.

Ich musste kurz nach dem 2:2 weg und konnte das Spiel nicht weiterschauen. Zu dem Zeitpunkt war ich mir absolut sicher, so wie wir da gerade aufgetreten sind, dass die Frage nur noch ist, ob es beim 2:2 bleibt oder wir das Ding sogar noch gewinnen.

Ich habe trotzdem noch Hoffnung für den Rest der Saison. Wenn wir es schaffen, diese Dummheiten zu verringern und die Leistung und die Einstellung von gestern regelmäßig abzurufen, vielleicht uns in der Winterpause auf der IV noch etwas stabilieren, dann traue ich der Mannschaft und Jeff Strasser zu, dass wir uns wieder herankämpfen können.

Wir haben ja in den letzten Wochen recht detulich gesehen, dass viele unserer Konkurrenten - Bochum, Dresden, Heidenheim, Fürth - auch nicht viel besser sind als wir und vielleicht einfach nur etwas weniger Fehler machen.

Wenn man sich die Entwicklung in der 3. Liga anschaut, wäre allerdings der absolute Super-Gau auch noch möglich, nämlich das wir uns mit Investitionen in der Winterpause auf Platz 16 zurückkämpfen und dann in der Relegation vom KSC in die Insolvenz geschossen werden. Das wäre dann der Mega-Alptraum.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Oracel » 02.12.2017, 11:13


Man sollte nicht alles an diesem Spiel festnageln! Wenn wir verloren haben, dann in den letzten Spielen auch, wenn der FCK was verschuldet hat dann alle die dem Verein wirtschaftlich mit Ausverkäufen der Spieler geschadet haben. Torwartfehler hin oder her, was will man an einem Torwart festmachen der keine Praxis hat, nichts. Also wenn’s wer verbockt hat dann die Mannschaft in den letzten Spielen. Das sollte jedem klar sein. Da beziehe ich den Trainer mit ein.

Man musste immer damit rechnen, dass Müller mal was passiert. Und dann einen Torwart zu bringen ohne Spielpraxis ist der größte Mumpitz! Schade ich hätte ihnen ein 2:2 gegönnt. Der Schiedsrichter naja würde ich mit 3-4 beurteilen.



Beitragvon hasenbein » 02.12.2017, 11:18


guter Bericht. Ich bin gestern Abend aufgewühlt aus HDH nach Hause gekommen. Hatte ein paar Gedanken zum Spiel im Kopf:
- mehr ist nicht drin. Denke aber mit der Leistung von gestern können wir zumindest um den Relegationsplatz mitspielen. Aber gegen schlechte Gegner sollten auch mal ein paar Punkte drin sein.
- die Stimmung hat mir gefallen, am Schluss war es wirklich turbulent. Finde die Jungs hätten mehr Aufmunterung gebraucht. Es gab auch Applaus, den haben die meisten Spieler nicht wahrgenommen.
Vucur ließ sich dann noch von den Jungs auf dem Zaun zu einer Diskussion verleiten, musste vielleicht sein.
- So ein doofer Fehler passiert wenn man unten drin steht. Sievers ist ne arme Sau.
- hab die Mannschaft noch nicht aufgegeben



Beitragvon Rheinteufel2222 » 02.12.2017, 11:20


paulgeht hat geschrieben:Einer vom FCK-Tross brüllte den Fans entgegen: "Schuld sind doch nicht die Spieler, sondern die da oben in der Chefetage!"


So kann man es natürlich auch sehen. Der Spieler ist unschuldig, denn er hat sich ja nicht gekauft, sondern der Verein war so blöd, das zu tun. Dann ist ja alles okay. Danke fürs Bemühen.

Ich glaub allerdings nicht, dass hier irgendjemand von der "Chefetage" die Anweisung erhalten hat, unnötige Kopfstöße zu verteilen oder auf die Freistoßmauer zu verzichten.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Nico » 02.12.2017, 11:31


Der Satz "Schuld sind doch nicht die Spieler, schuld sind die in der Chefetage" sagt alles.
Das ist auch die Wahrheit. Man kann dem Team meist nicht vorwerfen, dass sie es nicht versuchen würden.
Hat sich die Mannschaft selbst zusammen gestellt? Schon letztes Jahr hatte man mehr Glück als Verstand, dass man nicht abgestiegen ist. Was macht man? Nimmt der Mannschaft nochmal Qualität.

Und die Reaktion von Fans? Pöbeln Anfang 20 jährige zusammen. Da fällt mir nichts mehr ein. Die Elf ist nicht besser. Sie sind selbst überfordert. Meint ihr die stehen gerne da? Sind wir doch mal ehrlich. Die Hälfte der Mannschaft wird eben nicht einfach so in nem anderen Verein in Liga 2 unterkommen. Die brauchen den Klassenerhalt genauso wie wir.

Und das ganze auf Emotionen zu schieben, ist Schönrederei. Die Reaktion nach dem Spiel in Heidenheim (teilweise von gerade mal 18jährigen, die seit 3 Jahren n neues Hobby haben) war einfach nur noch peinlich. Punkt.



Beitragvon F.W.8 » 02.12.2017, 11:44


„Schuld sind die da oben...“ aus dem Mund eines FCK-Spielers?! Habe ich das richtig verstanden?! Wenn ja, sofort suspendieren und eine saftige Geldstrafe! Da ist doch das eigentliche Problem dieser Mannschaft: zu viele ohne Charakter und Mentalität!



Beitragvon sandman » 02.12.2017, 11:47


Wird auch hier bestätigt:

https://www.transfermarkt.de/16-spielta ... hor_962922

Aber das sind ja die "aktiven Fans" und die "stetigen Auswärtsfahrer".... . Dem Rest der Fans und vor allem der Mannschaft wäre deutlich mehr geholfen ohne diesen Kindergarten...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Fallrückzieher » 02.12.2017, 11:48


In Dresden stimmte das Ergebnis aber nicht die Leistung, gestern war es umgekehrt.
Bis auf die Standards fand ich Moritz gestern nicht so schlecht. Augenscheinlich spielt er besser wenn Halfar nicht mit auf dem Platz steht.
Borello nicht nur wegen des Tores stark. Warum Fechner nicht spielt ist mir ein Rätsel und zu Ziegler und Vucur äussere ich mich besser nicht.
Hört sich jetzt vielleicht komisch an aber das gestrige Spiel gefiel mir besser als der Sieg in Dresden. Klar zählen am Schluss nur die Punkte ... aber die kommen, wenn wir immer so auftreten wie gestern.
Wir Fans leiden mit der Mannschaft wie die Hunde. Was gestern nach Schlusspfiff im Gästeblock passiert ist war nur der Ausdruck dieses Leidens. Wut, Traurigkeit ... man bekommt ja fast schon körperliche Schmerzen.
Der FCK darf nicht untergehen. Zu viele Herzen hängen an ihm.
Axel Kruse (nach einem 13-Sekunden-Einsatz): „Für mich war es wichtig zu sehen, dass ich konditionell mithalten konnte.“[/i



Beitragvon DerRealist » 02.12.2017, 11:58


Seltsamerweise habe ich auch noch Hoffnung. Was kann daraus eine Urkraft werden, wenn nur mal paar Dinge in unsere Richtung fallen würden. Ich hoffe auf 1,2 Stabilisatoren im Winter (als Neuzugang), gute Integtration durch Strasser. Ich hoffe auf Strasser an sich. Ich find den Kerl einfach gut. Da ist irgendwie doch Leben in dieser Mannschaft. Wieviele Heimspiele haben wir noch? 9? Macht im Maximalfall 27 Punkte. Die werden wir nicht alle holen. Jetzt glaubt da sowieso kein Mensch mehr dran. Aber das sollte in Ruhe unser Ziel sein. Trotz und Scheissegal-Mentalität. Wenn man einige andere Foren querliest, sind auch Fans anderer Vereine in Trauer. Ein Schwergewicht des deutschen Fußballs verabschiedet sich. Leute, das kann nicht sein. Nicht wir. Nicht so. Und generell nicht.
I think we have a sorgenfrei saison gespielt



Beitragvon Jannemann » 02.12.2017, 12:14


Ich stelle mir die Frage: trotz Frust und Angst der/die in jedem von uns steckt, was bringt es diese Mannschaft weiter zu verunsichern indem man sie nach jedem verlorenen Spiel angeht? Schaut euch doch mal die Spieler an die Woche für Woche auf dem Platz stehen. Eine handvoll gestandener Zweitligaspieler die leider in einer Formkrise sind, der Rest alles junge Leute die ins kalte Wasser geworfen werden.
Auch wenn es mir selber ehrlich gesagt schwer fällt aber das einzige was uns jetzt noch hilft ist Trotz und die Unterstützung der Mannschaft. Ohne eine Einheit wird es nicht funktionieren.



Beitragvon Ace-Man » 02.12.2017, 12:18


Hm. Ein Fünkchen Hoffnung habe ich noch. Mehr aber nicht. Selbst wenn man in der Winterpause ein paar gute Leute holen würde (weiß nicht wie das gehen soll aber nehmen wir es mal an) wäre der Punkteabstand dann möglicherweise schon zu groß.
Die nächsten Gegner heißen Ingolstadt und Nürnberg, danach geht es im nächsten Jahr gegen Darmstadt weiter.
Natürlich gibt es immer mal Überraschungen, aber das können gut und gerne auch 0 Punkte werden und dann haben wir locker bald 10 oder mehr Punkte auf Rang 16.
Selbstverständlich drücke ich weiter die Daumen und ich hoffe bis es vorbei ist. Klar. Aber so richtig optimistisch bin ich nun wirklich nicht mehr...



Beitragvon Westkurvenalex » 02.12.2017, 12:24


All das Geschimpfe, Gepfeife, das Jammern und das ‚ich habe das vorher gewusst ‚ hat uns die letzten 16 Spiele nicht geholfen und wird uns auch die nächsten 16 Spiele nicht mehr helfen. Wir können in Selbstmitleid, der Vergangenheit nachtrauernd untergehen, können uns hier im Forum die Köpfe einschlagen und den ewigen Besserwisser dann zu Füßen liegen, oder wir reißen uns die letzten 16 Spiele noch einmal zusammen und probieren das Unmögliche. Was haben wir Fans zu verlieren wenn wir die nächsten 7 Monate mal aufhören jeden Fehlpass zu kritisieren, jedem Spieler Unfähigkeit zu attestieren, den Jungen jeden Fehler übel zu nehmen? Was haben WIR denn noch zu verlieren, wenn alles andere seit Jahren eh nicht hilft? Wenn wir nach unten gehen dann soll Fußballfeutschland wenigstens sagen können, dass die Anhänger des fck alles gegeben haben. Auch wir haben seit Jahren an Qualität abgebaut, haben unsre Tugenden von einer über Bord geworfen. Ja, wir stehen nicht auf dem Platz und haben diese Manschaft nicht gekauft, aber wir können wenigstens noch das beste draus machen. Ich rege mich nicht mehr auf, ist eh nicht gut für die Gesundheit. Ich unterstütze meinen Verein so lange bis wir entweder absteigen oder drin bleiben. Wenn die jetzigen Spieler dann abgehauen sind, bleibe ich dem Verein treu. Und in Liga 3 würde ich auch nicht zu Dortmund, Schalke oder Gladbach rennen ( die 40km von mir weg sind) sondern dem fck weiter treu bleiben. Ich habe die Schnauze voll von dieser negativen Stimmung seit Jahren, die uns nur noch mehr deprimiert und zu nichts führt.
Es geht hier nicht darum konstruktiv Kritik zu verhindern, die ist wichtig und notwendig, sondern darum dass 90% der hier geposteten Kommentare weder Kritik noch konstruktiv sind. Sie sind einfach plumpes inhaltsloses dummes Geschimpfe ohne das Hirn einzuschalten.



Beitragvon Tyosuabka » 02.12.2017, 12:26


Einer vom FCK-Tross brüllte den Fans entgegen: "Schuld sind doch nicht die Spieler, sondern die da oben in der Chefetage!"

:lol: :lol: Das sagt wohl alles. Jeder weiß wer für diese Horror Saison verantwortlich ist. Wer diesen Kader zu verantworten hat sollte allein aus Scham schon lange zurückgetreten sein. Aber der Platz am Fleischtopf ist natürlich wichtiger und das die entsprechende Person weiß das sie nie wieder so eine Position im Profisport bekommen wird.



Beitragvon Patcher » 02.12.2017, 12:32


Ich sehe das Problem in der Mannschaft, ich sehe das Problem mancher Fans und auch das Problem der Verantwortlichen.
Die Mannschaft hat das Problem nicht tauglich für die 2. Liga zu sein. Das ist und bleibt Fakt. Aber ich werfe der Mannschaft nichts vor. Denn ich denke, diese Mannschaft ist an ihrem obersten Level. Sie versuchen meiner Meinung nach immer ihr bestes. Torwartfehler oder Tätlichkeit hin oder her, passiert eben. Aber qualitativ hat die Truppe kein Niveau für Liga 2. Aber: sie geben alles was sie können.
Das Problem der Fans: zu kurzsichtig... 1 halbwegs gutes Spiel bedeutet nicht immer gleich Hoffnung und Fortschritt!! Eine Serie bedeutet Hoffnung und Fortschritt. Aber die Kritik an der miesen Situation oftmals an einem aktuellen Spiel festzumachen ist Quatsch. Wohl den Emotionen geschuldet. Ich bin auch sehr sehr kritisch, aber das liegt einfach an der Tatsache, dass ich auch nach Jahren immer noch an grosse Erfolge denke. Und egal wer auf dem Platz steht, meinen eingebrannten Anforderungen wird keiner mehr gerecht.
Problem der Vereinsführung: DIE sind und waren das Problem, keine Problemloser. Die Mannschaft mag zwar Regionalliganiveau haben, aber da muss die Vereinsführung erst mal hin. Das sind, und in der Vergangenheit waren es: Stümperhafte Amateure! Und NUR dort ist der Untergang des FCK wirklich zu suchen!!!
In diesem Sinne: egal wie kritisch man die Mannschaft sieht, egal wie schlecht die Truppe spielt, egal wie sehr sie an ihre Grenzen gehen und es doch nicht genug ist: Ich unterstütze euch! Wunder können geschehen. Sind nicht unmöglich. Nach Schatten kommt hoffentlich bald Licht!
Aber Richtung Verantwortliche: Sucht euch Jobs die ihr beherrscht!!!

P.S.: Jeff Strasser ist der richtige man um einen Neustart zu gestalten. Zeit ist das, was er braucht.



Beitragvon lauternfieber » 02.12.2017, 12:35


Westkurvenalex hat geschrieben:All das Geschimpfe, Gepfeife, das Jammern und das ‚ich habe das vorher gewusst ‚ hat uns die letzten 16 Spiele nicht geholfen und wird uns auch die nächsten 16 Spiele nicht mehr helfen. Wir können in Selbstmitleid, der Vergangenheit nachtrauernd untergehen, können uns hier im Forum die Köpfe einschlagen und den ewigen Besserwisser dann zu Füßen liegen, oder wir reißen uns die letzten 16 Spiele noch einmal zusammen und probieren das Unmögliche. Was haben wir Fans zu verlieren wenn wir die nächsten 7 Monate mal aufhören jeden Fehlpass zu kritisieren, jedem Spieler Unfähigkeit zu attestieren, den Jungen jeden Fehler übel zu nehmen? Was haben WIR denn noch zu verlieren, wenn alles andere seit Jahren eh nicht hilft? Wenn wir nach unten gehen dann soll Fußballfeutschland wenigstens sagen können, dass die Anhänger des fck alles gegeben haben. Auch wir haben seit Jahren an Qualität abgebaut, haben unsre Tugenden von einer über Bord geworfen. Ja, wir stehen nicht auf dem Platz und haben diese Manschaft nicht gekauft, aber wir können wenigstens noch das beste draus machen. Ich rege mich nicht mehr auf, ist eh nicht gut für die Gesundheit. Ich unterstütze meinen Verein so lange bis wir entweder absteigen oder drin bleiben. Wenn die jetzigen Spieler dann abgehauen sind, bleibe ich dem Verein treu. Und in Liga 3 würde ich auch nicht zu Dortmund, Schalke oder Gladbach rennen ( die 40km von mir weg sind) sondern dem fck weiter treu bleiben. Ich habe die Schnauze voll von dieser negativen Stimmung seit Jahren, die uns nur noch mehr deprimiert und zu nichts führt.
Es geht hier nicht darum konstruktiv Kritik zu verhindern, die ist wichtig und notwendig, sondern darum dass 90% der hier geposteten Kommentare weder Kritik noch konstruktiv sind. Sie sind einfach plumpes inhaltsloses dummes Geschimpfe ohne das Hirn einzuschalten.


Meine volle Zustimmung! Und ich gehe auch nicht zum SC Freiburg, der 25 km entfernt spielt.



Beitragvon Betzenberg1985 » 02.12.2017, 12:36


Ich kann diese ganze positive Stimmung nach dem Spiel nicht verstehen. Ja wir haben gekämpft. Das war aber auch schon alles. Ergebnis 0 Punkte. Dazu eine Mannschaft, denen 90% der FCK am Arsch vorbei geht.

Ein Christoph Moritz, der nach verlorenen Spielen grinsend in der Innenstadt von Kaiserslautern sitzt. Andere Spieler gehen nach Niederlagen abends in die Stadte "feiern". Was zurück bleibt sind, wir Fans, die auch noch nächstes Jahr da sind. Während Müller längst wieder bei RB spielt und der Rest der Mannschaft sich auch verpisst hat.



Beitragvon lautern1970 » 02.12.2017, 12:39


Trotz einer starken kämpferischen Leistung hat auch der FCK in diesem Spiel viel Glück.33 Min.keinen Elfmeter zu geben nach Foul von Sievers und 48 Min. keine Gelb Rote Karte für Hanna.Umverständlich dann das elfmeterreife Foul und der Kopfstoß von Spalvis. Auch noch Glück das Eigentor zum 2:2.Das man dann dann beim Siegfreffer von Schnatterer in 91 Min. Torwart Sievers keine Mauer aufstellt ist mir unerklärlich.



Beitragvon sandman » 02.12.2017, 12:47


Betzenberg1985 hat geschrieben:Ich kann diese ganze positive Stimmung nach dem Spiel nicht verstehen. Ja wir haben gekämpft. Das war aber auch schon alles. Ergebnis 0 Punkte. Dazu eine Mannschaft, denen 90% der FCK am Arsch vorbei geht.

Ein Christoph Moritz, der nach verlorenen Spielen grinsend in der Innenstadt von Kaiserslautern sitzt. Andere Spieler gehen nach Niederlagen abends in die Stadte "feiern". Was zurück bleibt sind, wir Fans, die auch noch nächstes Jahr da sind. Während Müller längst wieder bei RB spielt und der Rest der Mannschaft sich auch verpisst hat.


Nee echt, der Moritz traut sich nach verlorenen Spielen noch in die Innenstadt. Und ich dachte immer, die bekommen Hausarrest bei ner Niederlage oder werden zumindest alle stehend vorm Helden-Denkmal geohrfeigt... . SKANDAL :!:

Und feiern gehen die auch noch...entwickeln die gar noch menschliche Züge :o ??

Jaja, die "Fans" die sind noch da, egal in welcher Liga...is ja auch egal ob man in der 3ten Liga die gebeutelten Hunde aufm Rasen vollbesoffen anpöbelt...oder in der Regionalliga. Hauptsache die Choreo war supi und der Pegel ist am Limit...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Westkurvenalex » 02.12.2017, 12:51


Betzenberg1985 hat geschrieben:Ich kann diese ganze positive Stimmung nach dem Spiel nicht verstehen. Ja wir haben gekämpft. Das war aber auch schon alles. Ergebnis 0 Punkte. Dazu eine Mannschaft, denen 90% der FCK am Arsch vorbei geht.

Ein Christoph Moritz, der nach verlorenen Spielen grinsend in der Innenstadt von Kaiserslautern sitzt. Andere Spieler gehen nach Niederlagen abends in die Stadte "feiern". Was zurück bleibt sind, wir Fans, die auch noch nächstes Jahr da sind. Während Müller längst wieder bei RB spielt und der Rest der Mannschaft sich auch verpisst hat.

Ja und ? Diese Kommentare liest man seit Jahren und schon immer verhalten sich Spieler so. Sollen sie zu Hause hocken bleiben und ins Kissen heulen? Wenn ich mal ne schlechte Phase habe gehe ich auch mal raus. Sag doch einfach mal was die nächsten 16 Spiele passieren muss um die Klasse zu halten? Die Mannschaft wird bis zum Schluss da sein also bringt uns negative Stimmung genausowenig.



Beitragvon salamander » 02.12.2017, 13:04


Dieses Geweine einiger "Ach, was haben wir bloß getan, dass der FCK so bestraft wird." ist unerträglich. Es war gestern ein typisches Spiel gegen den Abstieg und wir haben durch den Torwartfehler einen Punkt weggeschenkt, nachdem wir in Dresden 3 dazu geschenkt bekamen. Unterm Strich stehen Anfängerfehler (der Rookie im Tor stellt in der Nachspielzeit keine Mauer gegen den Weitschussspezialist Schnatterer? Hallo? Wie amateurhaft ist das denn) und pure Dummheit/Wurschtigkeit von Spalvis.

Der FCK befindet sich sportlich seit Wochen (im Grunde aber seit Kuntz Abgang) im freien Fall, wir haben alle Endspiele samt und sonders verkackt, der Abstieg ist nur rechnerisch, aber nicht faktisch zu verhindern. Es geht nun darum, den Wiederaufstieg anzupeilen. Das ist die Aufgabe des neuen AR und des hoffentlich bald neuen Vorstands. Und sicher der spannendere Schauplatz als die grüne Wiese, auf der die Mannschaft in der Rückrunde ihre Abschiedstour spielt.



Beitragvon WolframWuttke » 02.12.2017, 13:55


Nichts spricht momentan für den Klassenerhalt. Aber solange die Truppe kämpf-und das hat sie gestern- werde ich weiter hingehen, anfeuern und auf ein Wunder hoffen.

Diejenigen die so gerne von "bedinungsloser Anfeuerung" sprechen, sollten sich mal überlegen, wieviel Sinn es macht, einen Abu Hanna, Shipnoski, Seufert oder Müsel zu beschimpfen.

Fußball kotzt mich nur noch an momentan-bis Sonntag, dann holen wir hoffentlich 3P. gegen Audi. Ich habe keine Idee wie, aber Wunder und Betzenberg und so weiter... :wink:

Hört auf zu heulen!
http://fck.de/de/fck-der-club/mitgliedschaft/



Beitragvon Red Devil » 02.12.2017, 13:56


Was soll man da sagen bzw. schreiben? :|

Nach eher schwacher erster Hälfte wurde sich in der zweiten gesteigert und zweimal ein Rückstand ausgelichen. Beim zweiten Mal sogar nach Spalvis dummer Kopfnuss gegen Feick in Unterzahl. Aber was macht die Mannschaft? Statt den einen Punkt mitzunehmen, dachte sie sich wohl, "Wir ham eh schon immer an der Brenz verloren" und so fing sich Sievers in der Nachspielzeit durch seinen Patzer, doch noch das Siegtor des Brenzclubs. :(

In diesem Sinne

Dumm - Dümmer - FCK
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon potto » 02.12.2017, 14:20


Man hat gestern bei Moritz erneut gesehen, als er völlig frei vorm Tor stand...dass er eben nicht der Superspieler der Zweiten Liga ist, wie er und andere ihn gern sehen würden. Er träumt wohl noch lächelnd davon, dass er was Besonderes ist...deswegen das ständige Grinsen.

So ein überschätzter Hackespitze-Kicker. Genau wie sein Pendant Halfar, der doch meist nur dadurch auffällt, dass er sich irgendwie bemüht...

Und zwischen Müller und Sievers besteht ein großer Unterschied, den nur Ahnungslose nicht sehen können. Aber davon gibt es leider überall noch viel zu viel...



Beitragvon Betzenberg1985 » 02.12.2017, 15:02


Ich bin seit über 25 Jahren FCK Fan. Habe seit rund 20 Jahren eine Dauerkarte und bin seit 12 Jahren Mitglied. Wenn der FCK verloren hat, ist es mir ehrlich gesagt nicht nach Party. So eine Einstellung erwarte ich auch von der Mannschaft. Ich werde die Mannschaft definitiv nicht mit Standing Ovation in den Abstieg verabschieden. Auch wenn das manche Klatschpappenfans gerne hätten.

In einem gebe ich Euch aber recht: Ich sehe die Hauptgründe für das sportliche Versagen im Vorstand und Aufsichtsrat. Nicht desto trotz gebe ich der Mannschaft auch eine gewisse Mitschuld an der Lage.




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