Meist steht als Notenzusammenfassung unter den Fotos "konnte die Erwartungen nicht wirklich erfüllen", was eigentlich alles sagt.
Bis auf die Ausnahmen Mwene, weil eigentlich nur als Back-up verpflichtet und nun Stammspieler, und Everton, kann man eigentlich mit dem ganzen Einkaufskorb nicht zufrieden sein.
Zu Stöver könnte man eigentlich nur sagen, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, nur würden wir uns es damit zu einfach machen.
Mir ist, zusammen mit der damaligen Trainerverpflichtung im Sommer, das ganze Vorgehen zu bieder und darauf ausgelegt, möglichst keine Fehler zu machen. Und diese mangelnde Risikobereitschaft spiegelt sich halt dann in der Performance wieder (Ähnlich wie auf dem Aktienmarkt). Insbesondere die Einbindung von Spielern aus der eigenen Jugend oder zumindest von Nachwuchsleuten, hinterlässt ein sehr ambivalentes Bild. Da sind zum einen Mwene, Koch und Pollersbeck, die sicher eine positive Performance zeigen, aber das war's es dann auch. Gerade in der Situation, dass gestandene Spieler wie Zoua oder Stieber über mehrere Spieltage nicht ihre Leistung brachten, hätte man einigen Jungen Leuten mehr als nur ein paar Kurzeinsätze bieten können.
Oder sollten die Jungen Wilden Probleme mit der Motivation im Training haben?
Dann wäre es am SD oder dem Teammanager Lutz (ja, den haben wir auch und der ist Trainer mit internationaler Erfahrung

), hier entsprechend einzugreifen. Zudem scheint es mit der Charakteranalyse der Neuspieler nicht allzu weit her zu sein, denn offensichtlich haben einige doch gewaltige Motivationsprobleme.
Was mich dann wieder auch am Team "vor" und "hinter" dem Sportdirektor zweifeln lässt. Ist Notzon und seine Truppe wirklich geeignet, die richtigen Spieler zu finden und entsprechende Vorschläge zu machen.
Also alles im allen, auch für den Neuzugang Stöver mur ein "er hat sich wenigstens bemüht".
Und das ist halt etwas wenig, zumal sein Chef jetzt auch nicht gerade mit Fußball Sachverstand und Erfahrung werben kann.
Insofern war die Idee, Stöver einen Sportvorstand über die Seite voranzustellen, wohl doch nicht so schlecht, aber ob Abel gut beraten war, sich dafür bequatschen zu lassen, bezweifele ich und ob er der Richtige gewesen wäre - ebenfalls.