Weiter kein Sieg: 0:1-Pleite gegen Stuttgart
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 0:1 verloren und steht somit weiter auf dem letzten Tabellenrang.
Vor der stimmungsvollen Kulisse von 45.761 Zuschauern finden die Roten Teufel besser in die Partie und haben durch Frey (4.) und Osawe (12.) die erste Chancen zur Führung. Auf der Gegenseite kommen Baumgartl (16.) und Werner (20.) zu guten Möglichkeiten. Ein Tor fällt bis zur Pause jedoch nicht.
Im zweiten Durchgang hat Görtler den Führungstreffer auf dem Fuß, verpasst eine Osawe-Hereingabe jedoch knapp (47.). Das erste Tor erzielt dafür der VfB Stuttgart. Über die rechte Lautrer Abwehrseite marschiert Insua unbedrängt und flankt vor das FCK-Tor, wo gleich zwei Stuttgarter völlig blank stehen und Terrode trifft (52.). Im Anschluss haben Görtler (66., 80.) und Zoua (71.) den Ausgleich auf dem Fuß. Doch ein Tor will nicht fallen mehr fallen.
Mit dem 0:1 steht der FCK weiter auf dem letzten Tabellenplatz und empfängt am Mittwoch (17.30 Uhr) Dynamo Dresden auf dem Betzenberg.
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Quelle: Der Betze brennt
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Update um 16:38 Uhr:
Gaus: "Natürlich sind wir im Abstiegskampf"
Nach dem 0:1 gegen Stuttgart wartet der FCK weiter auf den ersten Sieg. Mit nur zwei Punkten aus fünf Spielen stehen die Lautrer im Tabellenkeller. Mitgefühl kommt von Jean Zimmer.
Wieder kein Sieg, wieder kein Tor. Der 1. FC Kaiserslautern tritt nach der zweiten Niederlage in Folge auf der Stelle. „Natürlich sind wir im Abstiegskampf“, sagt Marcel Gaus. „Wenn man nach fünf Spieltagen ein Tor geschossen hat und am Tabellenende steht, muss man sich der Situation stellen.“ Dabei hatte der FCK gut begonnen und war gleich zu Anfang zu zwei Chancen gekommen. Auch im weiteren Spielverlauf boten sich gute Chancen, zumindest den Ausgleich zu erzielen. „Ich arbeite die ganze Woche dafür, ich will die Tore machen“, betonte Lukas Görtler der selbst zweimal knapp gescheitert war. „Jetzt stehen wir wieder da wie die Deppen. Wir machen das Ding nicht und Stuttgart schon.“
„In Sachen Grundtugenden, über die man hier auf dem Betzenberg spricht, kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, hielt Tayfun Korkut fest, der seine Mannschaft trotz der Pleite für ihren in Teilen engagierten Auftritt lobte. „Wir wollten eine Reaktion zeigen, auf das Spiel in Sandhausen. Ich glaube, das hat die Mannschaft heute mit aller Macht versucht. Sie hat versucht, mit viel Leidenschaft zu agieren.“ Dennoch reichte es gegen eine routinierte VfB-Elf nicht einmal zu einem Punkt. „Ich sage in aller Deutlichkeit: Wir werden jetzt nicht anfangen zu jammern“, erklärte Korkut trotz der sportlichen Krise und der angespannten personellen Lage.
Zimmer: „Nach dem Spiel leide ich mit“
Zuspruch bekam der FCK von einem ehemalige Akteur: „Es ist kein Geheimnis, dass ich nach dem Spiel hier mitleide“, sagte Jean Zimmer, für den es „ein komisches Gefühl“ war, an ehemaliger Wirkungsstätte in der zweiten Hälfte eingewechselt zu werden. „Es tut weh, wenn man das sieht“, fügte der VfB-Profi hinzu.
Quelle: Der Betze brennt