Gewisse Spielertransfers ... welcher soll denn da gemeint sein? Zugänge ja wohl eher nicht. Also bleibt nur eine Interpretation: Vertragsverlängerung als Prämie für den Erlös beim Transfer Zoller.Stefan Kuntz hat seinen Vertrag als FCK-Chef bis 2017 verlängert bekommen - obwohl der sportliche Erfolg zuletzt ausblieb. Das hat viele FCK-Fans überrascht, weiß Dieter Rombach. Aber: "Wir haben uns ein bisschen unter Zeitdruck gefühlt. Wenn wir noch zwei, drei Monate gewartet hätten, dann wären mit Sicherheit gewisse Spielertransfers nicht so leicht gegangen, wie jetzt, mit dieser Aussage: Ihr könnt Euch drauf verlassen, dass hier eine stabile Führung am Werk sein wird."
Wie oft haben wir in den letzten 3 Jahren schon solche "Resets" gehabt?SWR hat geschrieben:Alles zurück auf Anfang, ist offenbar das Motto des FCK für die neue Saison.
Zuerst dachte ich, er meint das ironisch in Bezug auf die Neuzugänge. Dann habe ich verstanden, er meint das unironisch in Bezug auf die Abgänge. Am Ende wäre z.B. der Idrissou, der Sack, ja noch geblieben, wenn man ihm nicht durch die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Kuntz unmissverständlich klargemacht hätte, dass die Führung beim FCK stabil bleibt.Rombi the Zombie hat geschrieben:"Wir haben uns ein bisschen unter Zeitdruck gefühlt. Wenn wir noch zwei, drei Monate gewartet hätten, dann wären mit Sicherheit gewisse Spielertransfers nicht so leicht gegangen, wie jetzt, mit dieser Aussage: Ihr könnt Euch drauf verlassen, dass hier eine stabile Führung am Werk sein wird."
Du hast hier m.E. einen guten Beitrag geliefert.BadenTeufel8493 hat geschrieben:Prinzipiell ist der nun eingeschlagene Kurs eigentlich eine sehr intelligente Maßnahme der Vereinsverantwortlichen. Nach den letzten drei Jahren (in denen jeweils das sportliche Ziel (deutlich) verfehlt worden ist) und es massenhaft (wenn auch nicht ausschließlich) Fehleinkäufe gegeben hat, ist der nun ausgerufene Kurswechsel eine logische Folge. Und inhaltlich auch absolut wünschenswert. Das Geld um einen Aufstieg zu erzwingen haben wir nicht. Und unter dem Druck aufsteigen zu MÜSSEN hat sich die sportliche Abteilung nun mal sehr schwer getan.
Insofern werden gestandene Spieler ziehen gelassen und junge neue geholt. Der Erfolg ist von der Leistung und Entwicklung der Jungspunde abhängig.
Der Druck aufsteigen zu müssen wird genommen und es wird darauf gebaut dass sich dadurch etwas entwickeln kann. Etwas kontinuierlich Gutes. Eine junge, hungrige, gut spielende Mannschaft, welche vielleicht in ein paar Jahren den Aufstieg und die Etablierung in der höchsten deutschen Spielklasse schafft.
Wenn das so klappt, wäre das schon geil. Und um es funktionieren zu lassen ist viel Geduld und Glaube gefordert.
Das Problem ist dass die diese Eigenschaften fast komplett aufgebraucht sind und relativ schnell einige vielversprechende Dinge passieren müssten um das Feuer nicht erlöschen zu lassen.
Und da liegt unter anderem das Problem... Die Basis und das Vertrauen bröckeln immer weiter. Und je länger konkrete Fortschritte fernbleiben, desto mehr leidet einer der wichtigsten Fundamente des Vereins: Die Fans!
Werden solche Ziele auch umsetzbar sein wenn langfristig die durchschnittliche Zuschauerzahl bei ca. 25.000 liegt? Denn mit solchen Zahlen wäre zu rechnen wenn man die letzten Jahre und eine (möglicherweise-)nicht-sonderlich-erfolgreiche-bevorstehende-Spielzeit berücksichtigt.
Es ist vieles ziemlich heruntergekommen in Kaiserslautern. Hoffentlich stehen uns in nicht all zu ferner Zukunft wieder bessere Zeiten bevor. Den Optimismus wirklich daran zu glauben bringe ich allerdings nicht mehr auf.
Wenn ich Rombachs Aussagen in den Bereich der "Künstlichen Intelligenz" einordne, dann ist dein Beitrag in einem für mich noch nicht zu definierenden Bereich anzusiedeln.werauchimmer hat geschrieben:Kuntz hat den FCK an die Wand gefahren, nichts geht mehr.
Er wird irgendwann in der Hirarchie noch hinter Jäggi und Atze rangieren und als teuerster Grüßaugust der Fussballgeschichte nicht nur in die Vereinsgeschichte eingehen.
Egal wie man es dreht und wendet, man landet immer bei diesem Fazit.
Wenn ich mir dann noch den rückgratlosen AR ansehe, ansehe, dass da alles nur abgenickt und verherrlicht wird, dann denke nicht nur ich, dass ein Absturz in die 4., 5. Liga auch einen gewissen Charme hätte.
Eine Aussage, die vor zwei Jahren nicht wertvoller hätte sein können. Die finanziellen Voraussetzungen von vor zwei Jahren hätten am Ende eines solchen Weges realistisch betrachtet die Bundesliga ermöglicht. Jetzt hat man schon zu viel Geld in verbrannte, lustlose Ex-Bundesliga Bankdrücker gesteckt.Rombach: "Aufstieg nicht mit Gewalt erzwingen"