Gute Analyse, da kann ich nur zustimmen.Ereborn hat geschrieben:Nicht nur bei Drazan, auch bei Foda und anderen liest man in Interviews immer wieder in ähnlichen Formulierungen: "Zuerst ist jetzt mal wichtig, dass wir sicher den dritten Platz halten. ". Das man aber auch den direkten Aufstiegsplatz noch nicht aus den Augen verloren habe.
Man liest das so oft, dass ich davon ausgehe, dass es den Spielern für Interviews auch von Vereinsseite als Credo vorgegeben wurde.
Für mich sind das aber sehr schädliche Formulierungen. Psychologisch ist es nämlich völlig falsch, etwas vermeintlich bereits Erreichtes zu halten - statt sich positive Ziele zu stecken, die man noch erreichen will. Denn - der FCK hat diesen 3. Platz noch nicht erreicht und kann ihn nicht verteidigen. Sie müssen ihn sich weiterhin erkämpfen. Ein 100m-Läufer kann auch nicht nach 50m sagen, er hat aktuell den 3. Platz, er kann jetzt aufhören zu laufen und muss den nur noch verteidigen...
So verkrampft man und hat nur Angst davor, etwas zu verlieren. Statt mutig und mit Selbstvertrauen auf etwas hinzuarbeiten, was es noch zu erreichen gibt.
Man sollte den Spielern und auch der Vereinsführung vielleicht mal besser vorgeben, dass die Spieler noch die einmalige Möglichkeit haben, sich einen Aufstiegsplatz zu erspielen - statt diesen verteidigen zu wollen. Man kann nichts verteidigen, was man noch nicht hat.
I Like. Made my day...salamander hat geschrieben:Was soll man zu diesen Inteviews noch sagen? Bayern ist Meister, Hertha wird Zweitligameister, Dresden Randalemeister und Lautern deutscher Interviewmeister.
"Herr Foda, Ihr Kommentar zu diesem Titel"
"Nun, das ist ein schöner Erfolg, auf den wir stolz sein können. Es war nicht immer einfach, angesichts der Leistungen unsere Sprechblasen konsequent durchzuziehen, aber am Ende haben wir es gepackt und den Bock umgestzoßen. Und jetzt steht der Pokal hier auf dem Betze. Das ist ja auch das, wofür ich hergekommen bin, um den Erfolg zurückzubringen. Mein Dank gilt neben den Spielern aber natürlich auch Marco Haber für seine gänzlich inhaltlosen Halbzeitstatements und meinem Boss. Ja, Stefan Kuntz hat zwar meistens abgeduckt, aber mit seinen wenigen Interviews hat er seinen Beitrag zu duiesem schönen Erfolg geleistet und teilweise neue Maßstäbe gesetzt".
"Was sind die nächsten Ziele"
"Der Blick geht nach oben, ganz klar. Wir wollen jetzt auch in der europäischen Phrasendreschliga mitspielen und lernen fleißig englisch."
salamander hat geschrieben:Was soll man zu diesen Inteviews noch sagen? Bayern ist Meister, Hertha wird Zweitligameister, Dresden Randalemeister und Lautern deutscher Interviewmeister.
"Herr Foda, Ihr Kommentar zu diesem Titel"
"Nun, das ist ein schöner Erfolg, auf den wir stolz sein können. Es war nicht immer einfach, angesichts der Leistungen unsere Sprechblasen konsequent durchzuziehen, aber am Ende haben wir es gepackt und den Bock umgestzoßen. Und jetzt steht der Pokal hier auf dem Betze. Das ist ja auch das, wofür ich hergekommen bin, um den Erfolg zurückzubringen. Mein Dank gilt neben den Spielern aber natürlich auch Marco Haber für seine gänzlich inhaltlosen Halbzeitstatements und meinem Boss. Ja, Stefan Kuntz hat zwar meistens abgeduckt, aber mit seinen wenigen Interviews hat er seinen Beitrag zu duiesem schönen Erfolg geleistet und teilweise neue Maßstäbe gesetzt".
"Was sind die nächsten Ziele"
"Der Blick geht nach oben, ganz klar. Wir wollen jetzt auch in der europäischen Phrasendreschliga mitspielen und lernen fleißig englisch."
Ob er sie dahin gesetzt hat, oder ob sie freiwillig da waren - einige waren sehr wohl da, s. Bildergalerie von gestern.Weschtkurv hat geschrieben:Anstatt schon wieder irgendein Interview von einem Spieler abzudrucken, hätte Kuntz den Kader mal lieber gestern ins Stadion gehockt.
Richtig so - allerdings möchte ich das den Spielern eigentlich gar nicht absprechen. Ich hab schon das Gefühl, dass die wollen, manchmal ist das auch (noch) zu spüren. Ich habe eher das Gefühl, dass in der Mannschaft intern irgendwas nicht stimmt - oder dass es am Spielsystem/Taktik liegt, dass da schon spürbare Resignation herrscht.Weschtkurv hat geschrieben: Die wollten es, und haben alles dafür getan. Jeder is für den anderen gerannt - und hat alles gegeben.
Ganz einfach.
.
Machen.
Net labern.
Na dann. Das beruhigt mich ja ungemein. Und ich habe schon gedacht, die machen den ganzen Tag nix anderes, als darüber nachzudenken, wie man die Scheiße besser machen kann.Christopher Drazan hat geschrieben:
„Kurz denkt man sicher darüber nach, was nicht so gut war.