Berthold hat geschrieben:Nachdem ich nun alles hier geschriebene gelesen habe, fällt mir nur eines ein.
Denke nicht gedacht zu haben
Denn das Denken der Gedanken
ist gedankenloses Denken.
Also plädierst Du dafür. das Denken aufzugeben. Das könnte den geistigen Schrebergärtnern und dem Mitläufertum so passen. Einiges zu den gesellschaftlichen Folgen hat "pebe" geschrieben. Falls Du es Deinen grauen Zellen zumuten willst, dort nachlesen.
@angeldust
Es ist schon ziemlich klar, was sich damals abspielte: Der eine wollte Jäggi und den Trainer hinter deren Rücken absägen, ob mit Berechtigung, sei dahingestellt. Der andere, ein Komplize, betätigte sich als Verräter und Umfaller und ließ den Anstifter der Revolte ins offene Messer laufen. Als der allmächtige "Machtmensch" Jäggi von dem Aufbegehren der Schafe erfuhr, war es nämlich um diese geschehen.
Auch die vita des Hern Lutz beim FCK lässt Rückschlüsse auf dessen Charakter zu, wenngleich einer Darstellung aus seiner Sicht nicht vorgegriffen werden soll. Jedenfalls war er als Spieler, Aufsichtsratsmitglied und Hilfstrainer immer mehr als blass, jedenfalls mir kein nennenswerter Begriff. Wenn er zu den Typen gehört, als der er bislang hier gezeichnet wird, dann gehört er zu einem ganz gefährlichen Menschentyp: unscheinbare mittelmässige Blasslinge, die sich durch Ausspionieren und Verrat anderer Vorteile verschaffen, prädestiniert für jeden Geheimdienst.
Aber das einzuschätzen, ist Sache derjenigen, die ihn persönlich kennen und mit ihm tagtäglich zu tun haben. Es ist auch ein Problem des Selbstverständnisses des FCK.
Was für mich zählt, ist jetzt der Erfolg des FCK, den FCK noch einmal ganz oben zu sehen. Und da gilt:
Den FCK in seinem Lauf
halten weder Lutz noch Briegel auf.
Mein Garant für diesen Erfolg ist Marco Kurz mit seiner Mannschaft. Und wenn der heute von einem erstklassigen "Funktionsteam" spricht, zu dem ja Lutz noch gehört, dann soll es so sein. Dazu gehören aber auch die 3000 Schlachtenbummler, die bei Wind und Regen in Augsburg waren. Hut ab und weiter so!
Abschliessend noch etwas zur "Rheinpfalz":
tim price, die "Rheinpfalz" ist für die Pfalz praktisch eine Monopolzeitung mit einigen örtlichen Zusatzseiten, d.h. sie erreicht nahezu 70 % der Zuschauer, die ins Stadion gehen. Für Information und Meinungsbildung der FCK-Anhänger ist sie von entscheidender Bedeutung, Provinz hin oder her.
Was die Forderung eines anderen Users betrifft, nach der die "Rheinpfalz"-Redaktion den Passus über Lutz aus dem Interview hätte herausschneiden müssen, kann ich nur fragen: Warum? Täter bleibt immer noch der Täter, nicht derjenige, der eine Untat an´s Licht bringt. Gerade diese Aussge ist sehr aufschlussreich und jeder FCK-Fan sollte dankbar für diese Informationen sein.
@Altmeister, ach ja, Dein Buch, "Im Namen des FCK unterwegs", erschienen im Verlag ?, 2009, 19.90 EUR (?), das hatte ich vergessen. Entschuldige, das nächste Mal denke ich daran.