buckowski hat geschrieben:Ich meine in Erinnerung zu haben, dass Merk und Co. die Entscheidung PRO regionale Investoren und gegen Dubai u.a. damit begründet haben, dass das 33% Invest der RI ja viel Platz ließe für einen weiteren, großen (Anker)Investor der noch zu finden wäre.
Seit der Entscheidung im Sommer für Theiss und Konsorten hat man davon nichts mehr gehört.
Nun sind wir schuldenfrei, sportlich erfolglos und ich frage mich, warum das Thema nicht mehr erwähnt wird. Mit einer Finanzspritze auf dem Wintertransfermarkt könnten wir vielleicht nochmal personell nachlegen und unseren Feierabendkickern mal etwas Feuer unter dem A. machen.
Fände es super, wenn der DBB Journalist, der immer an den PK`s teilnimmt mal die Frage stellt, ob sich da was tut, oder erfährt man erst wieder was bei Prof. Wilhelms nächstem TV-Auftritt?

Warum sollte es noch einen TV-Auftritt von Wilhelm geben? Für den ist die Sache erledigt. Er wollte sämtlichen alten Zöpfe abschneiden, hat sich stark gemacht für einen Investor, der insbesondere den sportlichen Bereich komplett beleuchten wollte und ist damit gescheitert. Er hat damals wirklich alles versucht, einen kompletten Neuanfang zu ermöglichen und genau das wurde ihm dann zum Vorwurf gemacht. Warum, um Gottes Willen, sollte sich der Professor nun nochmal öffentlich zu der Sache äußern? Dieser Zug ist abgefahren.
Bevor ich falsch verstanden werde:
Ich weiß ja letztlich auch nicht, wie seriös oder erfolgreich die "Dubai-Alternative" gewesen wäre, deshalb will ich dieses Fass hier gar nicht aufmachen. Die regionale Variante ist ja, bezogen auf den Vereinswert, sogar die vermeintlich bessere. Aber darum geht es mir hier gar nicht.
Mir geht es vielmehr darum, dass der Investor aus Dubai offensichtlich großen Handlungsbedarf darin gesehen hat, die sportliche Kompetenz und das sportliche Konzept des Vereins von Experten überprüfen zu lassen und gegebenenfalls Änderungsvorschläge zu machen.
Das war offensichtlich nicht gewollt, man war vom eigenen Konzept und der vorhandenen sportlichen Kompetenz überzeugt und konnte sicherlich auch die regionalen Investoren davon überzeugen, sonst hätten sie ja nicht investiert.
Jetzt freilich, nach dem 11.Spieltag und angesichts des aktuellen Tabellenstandes, werden sich die regionalen Investoren sicherlich erneut Gedanken über dieses Thema machen müssen.
Die Investoren müssen sich jetzt Gedanken darüber machen, wie sie die Kapitalerhöhung durchführen, die erforderlich sein wird, die nächste Saison zu finanzieren, denn aufsteigen werden wir wohl kaum noch. Es wird auch kein zusätzlicher Investor "anbeißen". Auch dieser Zug ist abgefahren.
Außerdem müssen sich die Investoren Gedanken darüber machen, ob sie die im Verein vorhandene sportliche Kompetenz immer noch als ausreichend betrachten und die bisherigen Ergebnisse somit lediglich als eine "Verkettung unglücklicher Zufälle" zu bewerten sind. Möglicherweise kommen sie dann aber zu dem Ergebnis, dass zusätzliche sportliche Kompetenz dem Verein, und damit auch ihrem Geld, nicht schaden kann. Ist übrigens auch meine Meinung.
Was ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann, ist, dass die Investoren im Winter Herrn Notzon einfach mal so ein paar Scheinchen in die Hand drücken um damit auf dem Wintertransfermarkt auf Shoppingtour zu gehen. Das wird wohl kaum passieren, und das ist auch gut so.
Denn wie sagte nicht zuletzt Boris Notzon: "
Es kommt auf jeden Cent an"
