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Keßler: "Vier-Säulen-Modell doch noch möglich"

Der Ex-FCK-Vorstandsvorsitzende Rainer Keßler, der nach Differenzen bei der Investorensuche mit 3:2-Mehrheit abberufen wurde, hat sich zum Einstieg der ersten Eigenkapital-Geber geäußert. Dabei denkt der 56-jährige das Vier-Säulen-Modell eine Stufe weiter.

Gestern hat eine pfälzische Investorengruppe 3 Millionen Euro (für 10% der Aktienanteile) an neuem Eigenkapital in Aussicht gestellt, bereits zuvor hatte eine andere pfälzisch-saarländische Gruppe rund 700.000 Euro (umgerechnet 2,3% der Aktienanteile) beigesteuert. Laut Keßler soll der Vertrag der zweitgenannten Gruppe um den Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Buchholz eine Klausel enthalten, der eine entsprechende Anpassung des Aktienkurses an eine neue Unternehmensbewertung vorsieht, wodurch die neue Summe von 2,3% der Anteile zustande komme.

"... dann entwickelt sich das Vier-Säulen-Modell in die gewünschte Richtung"

Rainer Keßler plädiert nun für weitere Investitionen und schlägt dabei eine breite Brücke vom Luxemburger Flavio Becca bis zu den Fans des 1. FC Kaiserslautern: "Der FCK sollte zu diesem Aktienkurs maximal 30% verkaufen. 2,3% wurden bereits an regionale Investoren (Herr Buchholz usw.) verkauft. 10% an die neue regionale Investorengruppe. Weitere 10% könnten Herrn Becca angeboten werden. Die restlichen 7,7% sollten für Mitglieder und Fans reserviert werden. Die Geschäftsführung sollte kurzfristig den breiten Einstieg ermöglichen. Dann ist ein Dominoeffekt zu erwarten und das Vier-Säulen-Modell entwickelt sich in die gewünschte Richtung und wir hätten genug Eigenkapital, um einen Aufstieg realistisch anzupeilen."

» Das komplette Statement von Rainer Keßler: "Vier-Säulen-Modell doch noch möglich"

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Regionale Investoren unterstützen den FCK mit Eigenkapital

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