Neues vom Betzenberg

 

Bucks Wunsch: "Zum Wohle des Vereins anpacken"

FCK-Vorstandsmitglied Andreas Buck hat sich gegenüber der "Rheinpfalz" zur am Montag gefundenen Investoren-Lösung geäußert. Einen gemeinsamen Einstieg mit den neuen pfälzischen Geldgebern habe der Luxemburger Flavio Becca abgelehnt.

Der von Michael Littig eingefädelte Deal mit einer pfälzischen Investorengruppe rief bei Skeptikern vor allem einen Kritikpunkt hervor: Durch noch zu bewerkstelligende Satzungsänderungen sollen die regionalen Unternehmer für das 3 Millionen Euro hohe eingebrachte Eigenkapital 10 Prozent an der ausgegliederten Gesellschaft erhalten. Dadurch sei die Bewertung der Kapitalgesellschaft willkürlich von 120 auf 30 Millionen Euro herabgesetzt worden, kritisiert unter anderem der Beiratsvorsitzende Patrick Banf. "Um ein Unternehmen zu bewerten, gibt es verschiedene Methoden. Jede Firma sucht sich die aus, die für sie am besten ist. Bei unserem Modell mit den Regionalen sind die 10 Prozent nur der Einstieg mit entsprechender möglicher Nachbewertung bei weiteren Investitionen", hält Andreas Buck, Vorstandsvorsitzender des FCK e.V., diesen Befürchtungen entgegen.

Becca und die Regionalen? "Das war für Flavio Becca keine Option"



Buck betonte außerdem, dass Vereinsrat, Ehrenrat und Vorstand die Forderung Flavio Beccas nach einem Rücktritt von Littig einstimmig abgelehnt hätten. "Wir hätten bei jedem anderen Aufsichtsrat oder Beirat genauso entschieden", sagt der Ex-Profi. Er ziehe zudem grundsätzliche regionale Investoren gegenüber externen vor, wenn er die entsprechende Auswahl habe, "da sie auch die Menschen in der Region kennen. Uns wäre am liebsten gewesen, dass wir beide bekommen - Becca und die Regionalen. Dies war aber für Flavio Becca keine Option."

Die Namen der neuen Investoren sind offiziell weiterhin nicht bekannt. Das Angebot ist nach "Rheinpfalz"-Informationen allerdings von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beglaubigt vorgelegt worden und somit seriös. Inoffiziell seien Littig die Namen natürlich bekannt. Nun müssen die formalen Rahmenbedingungen geschaffen werden, so dass die Gruppe rechtzeitig einsteigen kann. "Ich wünsche mir, dass wir alle zum Wohle des Vereins anpacken, die Lizenz sichern, die neue Saison vorbereiten und in die nächste Saison gehen", sagt Buck. Auch Sport-Geschäftsführer Martin Bader zählt der 51-jährige hier explizit mit dazu.

Der komplette Artikel "FCK: Ein Schnäppchen für die großen Unbekannten" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Andreas Buck
FCK-Vereinsvorstand Andreas Buck; Foto: imago

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Quelle und kompletter Text: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Regionale Investoren unterstützen den FCK mit Eigenkapital

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