Das sehe ich ähnlich.Hellboy hat geschrieben: 23.08.2025, 12:40 Dass wir niemanden haben, der gescheit flanken kann, lösen wir natürlich nicht über die Systemfrage. Das wäre dann eher die Variante, von Außen in den Sechszehner zu ziehen und es dort spielerisch zu lösen.
Redondo kann das halbwegs.
…und steht dann mit dem Rücken zum Feld und zwei Gegenspielern im Nacken am eigenen Fünfer. Der Pass war einfach völlig die falsche Entscheidung - selbst wenn er ihn vernünftig gespielt hätte.FcKeiler hat geschrieben: 24.08.2025, 11:44 Das 0:1 war unglücklich, ja. Aber nicht alleine die Schuld von Krahl. Kunze lässt Conte laufen, genau in dem Moment, als Krahl auf den Ball schaut. Wenn er das sieht, muss er Gyamfi zumindest lautstark warnen, dann geht dieser früher dem Ball entgegen.
Gut, dass es endlich mal jemand schreibt. Ich befürchte auch, dass Anspruch und Wirklichkeit auseinander triften. Im Forum werden sich wieder einzelne Spieler herausgepickt und diese niedergemacht oder der Kopf des Trainers gefordert.fichtenherbert hat geschrieben: 24.08.2025, 11:18 Es deutet sich an, dass der Kader zu schwach ist für die selbstgesteckten Ziele.
Das verursacht unnötigen Druck im Umfeld gleich zu Beginn der Saison. Jeder sollte sich mal hinterfragen, ob er eine Mannschaft in der Alidou, Abiama und Tachie erste Einwechseloptionen sind und ein Spieler wie Zimmer keinen Folgevertrag mehr bekommen hat, wirklich gut zusammengestellt ist, um um den Aufstieg zu spielen?! Diese Erwartungshaltung wird uns um die Ohren fliegen.
Gehen wir mal spekulativ davon aus, dass es so war.JG hat geschrieben: 24.08.2025, 13:16 Wer sagt denn überhaupt das Hengen mit der Verpflichtung Lieberknechts alleine und in Eigenverantwortung gehandelt hat?!?
Und nicht etwa vom mächtigen Aufsichtsrat die Vorgabe kam?!?
Hengens Philosophie vom Betze-Fussball war ja laut seiner eigenen Aussage der offensive Stil eines Grammozis oder Markus Anfangs. Daher auch die Entlassung von Schuster.
Mit der Verpflichtung von Lieberknecht musste wohl auch Hengen es klar gewesen sein, dass es wieder zurück zum Augenkrebs verursachenden Defensivstil geht. Eben genau das Gegenteil des Anfang-Fussballs.
Lieberknecht war im Aufsichtsrat schon vor der Verpflichtung von Grammozis und Anfang bei einigen der absolute Favorit, aber zu dieser Zeit in Darmstadt unter Vertrag.
Und als Trainer Anfang Ende vergangener Saison den möglichen Aufstieg zu verspielen schien forcierte meiner Meinung nach eher der Aufsichtsrat als denn Hengen einen Trainerwechsel. Der favorisierte Lieberknecht war ja mittlerweile frei.
Lange Rede kurzer Sinn:
Es spricht vieles dafür, dass das alles kein Alleingang von Thomas Hengen war.
Der mächtige AR hat da seine Aktie dran.
Ich habe mein persönliches Saisonziel inzwischen reduziert: Besser als Platz 16.
Unterschreibe ich zu 100%!!sigfus667 hat geschrieben: 24.08.2025, 00:13 Mir liegt es fern alles und jeden grundständig schlecht zu reden.
Die aktuelle Situation, kulminiert im gestrigen Spiel, muss allerdings auch dem positivsten Fan allergrößte Sorgen bereiten, da ich, und vermutlich auch viele andere hier, einen solchen "Fußball" seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Da es sich hierbei nicht um die Eindrücke eines einzelnen Spiels, sondern die der letzten 7 Spiele unter Lieberknecht handelt, verstärkt die Sorgen umso mehr.
Die Anzahl der kopflos nach vorne geschlagenen langen Bälle, die in der Regel postwendend in eine Chance des Gegners münden, ist erschreckend. Das kann nicht ernsthaft eine "Spielidee" sein, auch wenn der Plan vermutlich ein schneller Gewinn der zweiten Bälle ist.
Zum Vergleich darf man sich gestern die Pressingresistenz der ELV anschauen. Da werden ausschließlich Bälle über 3-5 Meter, flach und präzise hinten rausgespielt, bis die unorganisiert pressenden Lauter entnervt aufgeben und versuchen das so entstandene 20 Meter große Loch im zentralen Mittelfeld noch irgendwie zu schließen. Diese Situationen haben regelmäßig dazu geführt, dass Spieler der ELV mit Ball am Fuß unbedrängt auf die 3er Kette zulaufen konnten. In meinen Vorstellungen nennt sich dieses Auflösen des Pressings "Spielidee". Das identische Verhalten hat man am ersten Spieltag bei H96 gesehen. Pressingresistenz durch präzise Kurzpassspiel in der eigenen Hälfte.
Jetzt werden einige sagen, dass man für diese Art des Spielaufbaus auch entsprechend technisch starke Spieler braucht. Prinzipiell ist dies auch korrekt, nur hat man mit Sirch, Kim, Sahin etc. Spieler, die mehr als in der Lage sind gepflegte Kurzpässe zu spielen, wenn man sie denn lässt. Und hier liegt das eigentliche Problem. Man (hier TL) möchte nicht, dass man sich spielerisch befreit, sondern mit dem langen Ball schnell des Mittelfeld überbrückt um ... ja weswegen eigentlich? Mit ist weiterhin nicht klar, was man damit bezwecken will. Keine erfolgreiche Mannschaft spielt ausschließlich mit langen Schlägen über 50 Metern aus der Abwehr heraus, weil der Ballgewinn durch ein Kopfballduell immer auch ein wenig Glückssache ist, wenn man sich die Zweikampfquote bei Luftduellen anschaut. Jeder, der selbst Fußball gespielt hat, schlägt bei diesem "Spielaufbau" die Hände über dem Kopf zusammen.
Es ist absolut legitim, heutzutage zu versuchen mit dieser Spielanlage erfolgreich zu sein, um einen Gegenpol zum viel gescholtenen Laptoptrainer zu etablieren. Nur darf man hier nicht vergessen, dass die Mannschaften dieser Trainer eben bereits die Grundtugenden (manche sagen auch Betze-Tugenden) wie Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Galligkeit sowieso beherrschen und zusätzlich noch gepflegten Fußball spielen, weil sich die zwei Aspekte gegenseitig bedingen. Das ist die Voraussetzung und keine besondere Eigenschaft erfolgreicher Mannschaften. Wenn man Lieberknechts "Fußball" spielen will, muss man von Beginn an erfolgreich sein, um die Skepsis direkt zu beseitigen und die Leute von der Idee zu überzeugen, da diese Spielanlage wie aus der Zeit gefallen wirkt. Dass der Kader in keinster Weise zu dieser Idee passt, wurde schon mehrfach dargelegt und bedarf keiner Wiederholung. Bleibt man dieser Idee allerdings stur treu und spielt so desolat wie der FCK unter Lieberknecht (explizit auch die Spiele der letzten Saison und insbesondere die Testspiele), wirkt alles wie ein Relikt aus einer längst vergessenen Ära.
Vielleicht würde uns ein wenig mehr Laptop gut tun.
Wobei ich starke bezweifle, ob ein Ache in unserem momentanen System auch nur annähernd so zur Geltung käme wie vor der TL-Ära.fichtenherbert hat geschrieben: 24.08.2025, 14:37 Eben, wer von den Ache-Einnahmen nur 1 Mio in dessen Nachfolge investiert...
Da können wir uns egtl 100% sicher sein das wir auch mit ragnar kein einziges Tor mehr gemacht hätten in dieser Saison. Aber hätte wenn und aber, das spielt jetzt keine Rolle.Otti Feldhagel hat geschrieben: 24.08.2025, 14:52Wobei ich starke bezweifle, ob ein Ache in unserem momentanen System auch nur annähernd so zur Geltung käme wie vor der TL-Ära.fichtenherbert hat geschrieben: 24.08.2025, 14:37 Eben, wer von den Ache-Einnahmen nur 1 Mio in dessen Nachfolge investiert...
Klar, Ragnar ist Geschichte.Datenleak hat geschrieben: 24.08.2025, 15:17 Da können wir uns egtl 100% sicher sein das wir auch mit ragnar kein einziges Tor mehr gemacht hätten in dieser Saison. Aber hätte wenn und aber, das spielt jetzt keine Rolle.
FcKeiler hat geschrieben: 24.08.2025, 11:44 Das 0:1 war unglücklich, ja. Aber nicht alleine die Schuld von Krahl. Kunze lässt Conte laufen, genau in dem Moment, als Krahl auf den Ball schaut. Wenn er das sieht, muss er Gyamfi zumindest lautstark warnen, dann geht dieser früher dem Ball entgegen. Ich will das nich schönreden, aber etwas relativieren. Hätte Krahl diesen Ball gehalten und dafür einen der anderen 1 gegen 1 Situationen nicht entschärft, wäre er hier deutlich besser weggekommen. Beim einzigen Auswärtspunkt unter TL beim KSC hatte er eine fast identische Situation noch geklärt. Hätte er diese Schwäche nicht, wäre er schon lange nicht mehr bei uns. Daran muss er arbeiten, das wird er wissen.
Ganz genau, im Prinzip ist Hengen die Marionette des AR.Miggeblädsch hat geschrieben: 24.08.2025, 14:04Gehen wir mal spekulativ davon aus, dass es so war.JG hat geschrieben: 24.08.2025, 13:16 Wer sagt denn überhaupt das Hengen mit der Verpflichtung Lieberknechts alleine und in Eigenverantwortung gehandelt hat?!?
Und nicht etwa vom mächtigen Aufsichtsrat die Vorgabe kam?!?
Hengens Philosophie vom Betze-Fussball war ja laut seiner eigenen Aussage der offensive Stil eines Grammozis oder Markus Anfangs. Daher auch die Entlassung von Schuster.
Mit der Verpflichtung von Lieberknecht musste wohl auch Hengen es klar gewesen sein, dass es wieder zurück zum Augenkrebs verursachenden Defensivstil geht. Eben genau das Gegenteil des Anfang-Fussballs.
Lieberknecht war im Aufsichtsrat schon vor der Verpflichtung von Grammozis und Anfang bei einigen der absolute Favorit, aber zu dieser Zeit in Darmstadt unter Vertrag.
Und als Trainer Anfang Ende vergangener Saison den möglichen Aufstieg zu verspielen schien forcierte meiner Meinung nach eher der Aufsichtsrat als denn Hengen einen Trainerwechsel. Der favorisierte Lieberknecht war ja mittlerweile frei.
Lange Rede kurzer Sinn:
Es spricht vieles dafür, dass das alles kein Alleingang von Thomas Hengen war.
Der mächtige AR hat da seine Aktie dran.
Dann wäre das in meinen Augen ein noch größeres Versagen Hengens.
Verpflichtet der sportliche Leiter den falschen Trainer, um seine sportliche Philosophie umzusetzen, dann muss man von einem Fehlgriff des sportlichen Leiters reden.
Hat der sportliche Leiter aber erst gar keine eigene sportliche Philosophie, oder hat er kein Rückgrat und ist nur der Grüßaugust der Investoren, so ist der sportliche Leiter selbst der Fehlgriff. Wenn die SPI den sportlichen Weg unseres Vereins vorgibt, dann gute N8.
Insoweit würde deine Theorie in meinen Augen Thomas Hengen ein Komplettversagen Hengens bedeuten.