sturm12.at/ hat geschrieben:Neo-Blacky Richard Sukuta-Pasu
"Ein guter Stürmer muss sich seine Chancen selbst erarbeiten"
15.08.2012 | 10:18 Uhr | Interview, Sturm Graz | 13 Kommentare | dd
Neuzugang Richard Sukuta-Pasu hat mit zwei Treffern und einem Assist bei Sturm bereits eingeschlagen. Im Sturm12.at-Interview spricht der deutsche Stürmer über seine ersten Wochen bei den Blackies, was einen guten Angreifer ausmacht, Trainer Peter Hyballa und seine Ziele.
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41. Minute im Heimspiel gegen
Wolfsberg: Richard Sukuta-Pasu bekommt von
Manuel Weber an der Strafraumgrenze den Ball serviert, legt sich ihn kurz zurecht und schießt die Kugel dann kompromisslos an WAC-Keeper
Christian Dobnik vorbei zum zwischenzeitlichen 3:1 ein. Der Torschütze lässt sich von seinen Teamkollegen und von den Sturm-Fans feiern, und dankt es mit einer Tanzeinlage mit Kult-Faktor.
Neo-Blacky Sukuta-Pasu hat bei den Schwarz-Weißen eingeschlagen. Der deutsche Stürmer zeigte in seinen ersten Matches in Schwarz-Weiß nicht nur mit zwei Toren und einem Assist auf, sondern bestach auch durch feine Technik, Schnelligkeit und körperliche Robustheit.
Liebenau feierte ihn bereits mit lautstarken
“Richi, Richi!”-Gesängen.
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Richard, seit knapp zwei Monaten bist du bei Sturm Graz. Was sind deine ersten Eindrücke?
Sehr gut. Das Umfeld ist ganz adäquat hier. Es gibt sehr viele Neue, da müssen sich alle noch etwas einspielen. Aber wir sind da auf einem guten Weg.
Du bist erst im Laufe der Vorbereitung zum Team gestoßen. Wie wurdest von der Mannschaft aufgenommen?
Ich bin sehr gut aufgenommen worden, was ja nicht selbstverständlich ist. Dadurch ist es mir viel leichter gefallen, mich schnell zu integrieren.
Deinem Wechsel nach Graz waren langwierige Verhandlungen vorausgegangen. Warum hast du dich entschieden, den Schritt von Kaiserslautern zu Sturm zu machen?
Ich habe mit Peter Hyballa sehr gute Gespräche gehabt. Das war einer der ausschlaggebenden Gründe, warum ich zu Sturm gekommen bin. Zudem hat mich das Umfeld überzeugt.
Gab es auch andere Angebote?
Sicher gab es ein paar Angebote. Sturm Graz hat mir aber am meisten gefallen, darum habe ich mich entschieden, nach Graz zu wechseln.
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In Kaiserslautern verlief es für dich im letzten Jahr nicht nach Wunsch, in 24 Bundesligaspielen konntest du kein Tor erzielen. Woran lag das?
Naja, das ist relativ zu sehen. Es war generell keine gute Saison der gesamten Mannschaft. Für mich gilt: Abhaken und neu beginnen.
Bei “Lautern” hast du meist am Flügel gespielt, bei Sturm stellt dich Hyballa als Mittelstürmer auf. Liegt dir diese Position mehr?
Ja klar, dort fühle ich mich definitiv wohler. Primär sehe ich mich auf dieser Position. Aber ich bin ein flexibler Spieler, ich kann auch auf den Flügeln spielen.
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Sturms Kader ist gespickt mit zahlreichen Offensivspielern, die um einen Platz in der Anfangsformation kämpfen. Wie siehst du den Konkurrenzkampf?
Es gibt sowieso immer Konkurrenzkampf. Es ist gut, wenn jeder im Training immer Gas gibt. Wer gut ist, der wird dann auch spielen.
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Nun hast du schon einige Male im Stadion Liebenau gespielt. Was waren deine bisherigen Eindrücke von der Kulisse?
Natürlich kann man es nicht mit Deutschland vergleichen, aber in Graz gibt es eine sehr gute Kulisse mit sehr guten Fans. Ich habe sehr positive Eindrücke.
Bei den Fans scheinst du schon gut angekommen zu sein. Beflügelt das zusätzlich?
Ja klar. Die Unterstützung der Fans gibt dir die paar extra Prozente, die du brauchst, und motiviert ungemein. (...)