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Ich bin der Meinung... dass der FCK die Zukunft zu verschlafen droht (Rheinpfalz)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
herzdrigger

Beitrag von herzdrigger »

Muss das sein? Soviel Frust Herr Konzok?

Nachtreten ohne Ende?


Heute in der Printausgabe der Rheinpfalz
Horst Konzok hat geschrieben:Ich bin der Meinung...

...dass der FCK die Zukunft zu verschlafen droht.


Ein Trainertalent ist auch der siebe Jahre ältere Konrad Fünfstück, der ähnlich früh wie Nagelsmann Trainer wurde. Fünfstück, der auch bei der Entwicklung der Nachwuchsleistungszentren in Fürth und Kaiserslautern bemerkenswert gute Arbeit leistete, ist mit der Berufung zum Cheftrainer des 1. FC Kaiserslautern im Profifußball angekommen.

Er hat einen Kader übernommen, in dem Talente stehen, die er mit ausgebildet hat. Er hat einen Kader übernommen, den er sicher so nicht zusammen gestellt hätte. Er hätte die Mannschaft gerne verstärkt,weil ihm ein, zwei Häuptlinge fehlen.

Das hat ihm der Aufsichtsrat versagt. Fünfstück hat das akzeptiert, er arbeitet mit den Spielern, die er hat. Und das tut er mit Akribie. Und mit Erfolg! Einen Fleißpreis hatte er sich schon in seiner Doppelfunktion als U23-Coach und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums verdient.

Aber um seinen 1. FC Kaiserslautern muss man sich Sorgen machen. Stefan Kuntz als Sportvorstand zu diesem Zeitpunkt zu kippen, ohne einen Plan B zu haben, ist waghalsig. Denn jetzt werden die Kader für die Zukunft geschmiedet. Die Frage,warum es zum Bruch mit Kuntz kam, hat der neue Aufsichtsratschef Nikola Riesenkampff nicht beantwortet.

Die Trennungs-Floskel „unterschiedliche strategische Ausrichtungen“ ist wie Sand in die Augen zu streuen. Es ist an der Zeit, dass der neue Sportchef berufen wird, damit der mit Fünfstück, dessen Vertrag bis 30. Juni 2017 läuft, die Weichen stellt. Natürlich darf das kein
Schnellschuss sein, natürlich muss der Schuss sitzen.

Aber die FCK-Verantwortlichen sind unter Zugzwang. Wenn sie jetzt nicht klug handeln, verschlafen sie die Zukunft, und der Verein verliert ein weiteres Jahr.

Der scheidende Finanzvorstand Fritz Grünewalt jedenfalls versicherte auch gestern, dass sich die Fans und Mitglieder des FCK keine Sorgen um die Lizenz machen müssen. Am 15.Märzmüssen die Unterlagen spätestens der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vorliegen. Der FCK muss angesichts seines mutmaßlichen Abrutschens in der TV-Tabelle den Etat reduzieren.

Es sei denn, die neue Führung schafft es,mehr Sponsorengeld zu akquirieren. Riesenkampff und Vorgänger Rombach hatten bei der Jahreshauptversammlung ja vollmundig das Ziel vorgegeben, den Lizenzspieleretat um zehn Prozent zu erhöhen. Wer glaubt das noch?

Quelle: Rheinpfalz vom 13.02.2016
wkv
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Beitrag von wkv »

Ich glaube immer mehr, dass dies eine persönliche Sache zwischen Konzok und Riesenkampff ist.

Das Konzok Kuntz nachheult wie ein Baby seiner Mutter ist ja bekannt. Sein Verhalten auf der PK ist selbst Journalistenkollegen peinlich gewesen.

Aber diese gebetsmühlenartigen Vorwürfe, immer gleichlautend...so offensichtlich, so völlig klar einzuordnen.

Da ist einer außen vor, der vorher mittendrin war, und jetzt jammert.

Glaubt doch bitte keiner, dass Stefan Kuntz gerade aufgehört hat zu arbeite. Der wechselt zum SAISONENDE, nicht jetzt. Und für gewöhnlich wird Personal am Ende einer Saison ausgetauscht.

Und für wen will Konzok Druck aufbauen? Wem nutzt dieses ständige Repetieren seiner Forderung, SCHNELL Personalentscheidungen zu treffen?

Wieso sollte man das tun?

Der Finanzvorstand ist gefunden, der SD wird gesucht, der Marketingvorstand ebenfalls, und einer der dreien wird Vorstandsvorstand. Nebenbei haben wir einen funktionierenden Vorstand im Amt.

Der FCK ist NICHT führungslos.

Lieber Aufsichtsrat:
Nicht unter Druck setzen lassen. Trefft kluge Entscheidungen, wie kluge Entscheidungen eben getroffen werden müssen.
Mit Bedacht, ohne Druck, nach reiflicher Überlegung und nach Abwägung aller Aspekte und Rahmenbedingungen.


Und Konzok:
Ist recht, Bub. Dir geht's - natürlich - nur und ausschließlich um den FCK. :nachdenklich:
herzdrigger

Beitrag von herzdrigger »

Kurze Anmerkung zu dem hervorgehobenen Text.

Aus finanziellen Gründen hat der AR sein Veto gegen einen 33 jährigen Spieler eingelegt.
Daraufhin hat Kuntz niedergelegt. Und zwar im gegenseitigen Einverständnis.
Zu Tage kam ein dubioser Arbeitsvertrag.

Das ist die Antwort zum Bruch Herr Konzok.

Wir müssen uns keine Sorgen um die Lizenz machen. Das ist wohl richtig.

Doch ich war bei der JHV. Auf die Frage ob Rücklagen für die Stadionstundung und die Betzeanleihe getätigt worden sind antwortete Herr Grünewaldt NEIN!

Auf die Frage wo das Geld herkommen soll antwortete er, dass man durch den Kauf des Fröhnerhofes für die Banken wieder interessant ist und man einen Kredit aufnehmen kann.
Man spricht hier in eine Größe von fast 10 Millionen Euro!

Will man alle Mitglieder und Fans für dumm verkaufen????

Ich bin froh dass wir einen Neuanfang haben und erlebe jeden Tag, dass viele Menschen in und um Lautern einfach aufatmen.
Und auch ich bin froh dass wir im Winter nicht wieder 5-8 neue Spieler unnötig eingekauft haben.

Man sieht es - unsere Spieler danken die Wertschätzung mit Leistung!!!
SEAN
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Beitrag von SEAN »

wkv hat geschrieben:Ich glaube immer mehr, dass dies eine persönliche Sache zwischen Konzok und Riesenkampff ist.
Natürlich ist es eine persönliche Sache. Kannste dich nicht dran erinnern, wie Riesenkampff den Konzok bei der PK zur Trennung von Kuntz auflaufen ließ? Wenn ich heute Mittag Zeit hab, such ich das mal auf FCK.tv raus.

Edit: hab mal nachgehört. Konzok hat es nach mehrmaligen erklären von Riesenkampff nicht verstanden, warum es keine Transfers gab und fragte nochmal nach. Da sagte Riesenkampff zu ihm, er könne es ja nochmal erklären, er wisse nur nicht, obs was bringt. :D
Zuletzt geändert von SEAN am 13.02.2016, 09:33, insgesamt 2-mal geändert.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Was soll´s?
Ich nehme ´s Horschdel als das, was er ist.
Und so ganz nebenbei: Auch er verdient mit dem FCK einen Teil seiner Brötchen. An seiner Stelle würde ich gut aufpassen, dass dem auch weiterhin so bleibt. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Riesenkampff und Co sich von so einem kleinen Schreiberling ständig ans Bein pissen lassen ohne langfristig darauf zu reagieren.
Auch für´s Horschdel gilt der alte Spruch: "Wie man sich bettet, so liegt man" und derzeit liegt er wohl eher auf einem alten Strohsack als in weichen Kissen.
Vielleicht wird ihm ja auch der noch in absehbarer Zeit unter´m Arsch weggezogen. Wundern würde es mich jedenfalls nicht.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Plato
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Beitrag von Plato »

herzdrigger hat geschrieben:Muss das sein? Soviel Frust Herr Konzok?
Nachtreten ohne Ende?

Heute in der Printausgabe der Rheinpfalz
Tasso´s geflügeltes Wort zu Herrn Konzok: "Man merkt die Absicht, und ist verstimmt".
wkv
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Beitrag von wkv »

Vielleicht ist es aber auch die Tatsache, dass er Horschdel nicht mehr die Spiele kommentiert, sondern nur noch seine Kolumne verfassen.

Das Duo Böhm&Huber gefällt mir gut.
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Das erinnert mich an die Flutlicht Sendung vom 24. Januar als beim Döring auf der Couch 3 Journalisten saßen und über den FCK schwadronierten. Da ließ der Bernd Schmitt ab, daß ihm der Abgang von Kuntz vorkomme, als wäre er durchgeplant. Die Unstimmigkeiten über den Pogatez-Deal (wenn der überhaupt mal im Raum gestanden haben sollte) nur vorgeschoben.
Und Konzok ersteigert sich ins Gegenteil. Der nimmt das alles fast schon persönlich. Was wäre denn gewesen, wenn Rombach nach seiner Nichtentlastung eben nicht zurückgetreten wäre, sondern aus seiner Sicht "zum Wohle des Vereins" weiter im AR sitzen würde? Der war doch ein Jahr zuvor gewählt und eine Nichtentlastung ist nur stimmungsmäßig aber nicht formal eine Abwahl (oder irre ich da?). Oder was, wenn Kuntz, selbst wenn er wirklich wegen dem verweigerten Spielertransfer sauer war, trotzdem "zum Wohle des Vereins" (denn das wäre es doch, wenn er so eitel wäre, wie mancher es gerne hinstellen möchte) seinen Vertrag bis Ende 2017 erfüllt hätte? Nur weil Rombach in einem schwachen Moment hinwirft muß doch Kuntz das nicht genau so tun.

Dann würde das argumentative Kartenhaus Konzoks, das er sich hier zusammenfabuliert ganz schnell einstürzen.

Hier ist nichts passiert, was irgendwie abwegig wäre.
Es ist an der Zeit, dass der neue Sportchef berufen wird, damit der mit Fünfstück, dessen Vertrag bis 30. Juni 2017 läuft, die Weichen stellt. Natürlich darf das kein Schnellschuss sein, natürlich muss der Schuss sitzen.

Aber die FCK-Verantwortlichen sind unter Zugzwang. Wenn sie jetzt nicht klug handeln, verschlafen sie die Zukunft, und der Verein verliert ein weiteres Jahr.
Ganz toll. Nichts anderes wird hier auf dbb seit Wochen geschrieben. Aber es ist nunmal so, daß im Fußballjahr die große Zäsur in der Jahresmitte ist. Das gilt natürlich auch für die Verpflichtung eines SD.
Die Zeilen scheinen momentan an den Ölpreis gebunden - besonders billig.

Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!
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wkv
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Beitrag von wkv »

Um die Beweggründe von jemandem zu hinterfragen, stelle ich mir immer nur eine Frage:

Wem nutzt es.

Und da fällt mir im Moment vor allem ein Name ein.
Und zu dessen Sprachrohr scheint sich es Horschdel zu machen.
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

wkv hat geschrieben:Wem nutzt es.

Und da fällt mir im Moment vor allem ein Name ein.
Erzähl mal. Was sollte es "ihm" nützen?
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wkv
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Beitrag von wkv »

Da fallen mir eine Menge Gründe ein.
Vor allem aber gekränkte Eitelkeit und persönliche Animositäten.
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

wkv hat geschrieben:Da fallen mir eine Menge Gründe ein.
Vor allem aber gekränkte Eitelkeit und persönliche Animositäten.
Das bringt Rombach doch nichts mehr. Seine angeknackste "Reputation" stellt er so nicht mehr her.
Konzok muß sich überlegen WER der FCK ist und für WEN er nach dem Sommer noch schreiben will.
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flammendes Inferno
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Beitrag von flammendes Inferno »

mich würde es nicht überraschen,wenn der neue V-Vorsitzende aus dem aktuellen Aufsichtsrat käme
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

flammendes Inferno hat geschrieben:mich würde es nicht überraschen,wenn der neue V-Vorsitzende aus dem aktuellen Aufsichtsrat käme
Frenger?
Mach uns keine Angst :D
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wkv
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Beitrag von wkv »

Mich schon.
Diese Legenden, wonach Riesenkampff Kuntz rausgeworfen habe, um selbst den VV zu machen, oder Abel gar....
unfassbar.

aber ich kann dir versichern:
Käme es so, ich stünde an der Seite derer, die da Sturm liefen.

Riesenkampff ist für mich einer, der weiß, wie der Laden läuft, aber im AR viel wichtiger ist, oder wertvoller.

Abel ist jung, aber weiß, wie das Profigeschäft läuft, weil er es selbst erlebt hat. Für mich sportlich der am besten qualifizierte AR, den wir seit ganz langer Zeit hatten. Wir hatten nämlich noch nie einen, wenn ich mich nicht irre.

Nein, das wäre moralisch nicht integer.
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Beitrag von FCK58 »

Bei der "Rheinfall" ist es nicht unüblich, dass Kollegen ihre Umsätze in einen Topf werfen und dann teilen. Zumindest war das in der Vergangenheit so. Sowohl bei der schreibenden als auch der Klinken putzenden Garde aus dem Anzeigenbereich. Es ist also durchaus denkbar, dass sich´s Horschdel mehr in den Kraichgau und nach Rheinhessen verzieht während seine Kollegen den FCK beackern. Wenn dem so ist - und er das auch weiß - dann würde dies schon seinen Schreibstil erklären. Für so dumm, dass er den Ast absägt, auf welchem er gerade sitzt, halte ich ihn wirklich nicht.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
mxhfckbetze

Beitrag von mxhfckbetze »

Man kann aber auch Kuntz nachheulen, weil Einer den FCK verläßt, der sehr viel zum Wohle des Vereins FCK getan hat.
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

mxhfckbetze hat geschrieben:Man kann aber auch Kuntz nachheulen, weil Einer den FCK verläßt, der sehr viel zum Wohle des Vereins FCK getan hat.
Man kann darüber auch geteilter Meinung sein.
Nachheulen bringt aber niemandem was. Vorne ist die Zukunft und den Rest erledigen die tanzenden Töchter.
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mxhfckbetze

Beitrag von mxhfckbetze »

Es kommt aber darauf an, ob der Nachfolger auch soviel für den FCK tun kann/wird.
wkv
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Beitrag von wkv »

und darauf, ob Kuntz wirklich so viel für den FCK getan hat....
Wir werden es erfahren.
flammendes Inferno
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Beitrag von flammendes Inferno »

wkv hat geschrieben:Mich schon.
Diese Legenden, wonach Riesenkampff Kuntz rausgeworfen habe, um selbst den VV zu machen, oder Abel gar....
unfassbar.
wieso ?
Riesenkampf ist Pfälzer,wenn auch Pirmasenser,FCK-Fan ,Rechtsanwalt und als Vorstandsvorsitzender hat er auch schon gearbeitet.
Passt doch eigentlich alles....
Und Abel ("echter" Laudrer) kann er "später" als Sportvorstand dazu holen.
Da spricht nichts moralisch dagegen,wenn sie es gut oder besser machen würden als Le Roi Stéphane I. :teufel2:
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

Also ganz ehrlich dem Konzok seinen " Mist " kann man nicht mehr lesen, ich hab auch ihm persönlich schon die eine oder ander e-mail gesendet.
Was für Verhältniss hat der Mann nur mit Kuntz, keine Ahnung ist aber schon sehr auffällig wie der den verteidigt, war übrigens in der Zeit Rehhagel Friedrich&Co nicht anders.
Wo ich ihm Recht gebe ich daß schnellstens Kuntz aufs Abstellgleis gestellt wird und der neue Sportverantwortliche eingestellt wird als VV oder nur Abteilungsleiter iist da Wurscht.
Und der AR da bin ich sicher wird hart daran arbeiten. Und noch eins KUNTZ ging weil es in 8 Jahren einmal ein NEIN gab. Seine Allmacht wurde etwas rasiert, und da reagiert er wie eine beleidigte Leberwurst oder war es kalkül, denn er kennt die bescheidene Lage des FCK besser wie wir alle. Für mich ist und bleibt Kuntz ein Blender der nur durch seine Macht sich so lange im Amt halten konnte, er hat den Verein unter dem Strich nicht gerettet, er hat ihn aus dem Pool geholt um ihn dann in den Fluß zu werfen. Keine Perspektive,keine Kohle, kein Eigentum der FCK hat nichts. Das NLZ auch nicht denn das wurde von der Anleihe gezahlt die wieder zurück geführt werden muß mit Zins! Woher das Geld nehmen Rückstellungen für die Stadionpachtstundung (Besserungsscheine) Null. Uns kann nur der sportliche Erfolg sprich der Aufstieg in Liga 1 retten und, daß sich Unternehmen die dem FCK nahe sind die ihn unterstützen können mit richtig Kohle retten, alles andere ist ein Sterben auf Raten. Herr Konzok und das alles hat ein Herr Kuntz zu verantworten und die AR-Mehrheit und Prof.Rombach!
DÜW Teufel
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Beitrag von DÜW Teufel »

Gott sei Dank hat Horst Konzok diesen mit "Ich bin der Meinung, dass..." und mit dem in der Rheinpfalz für persönliche Kommentare typischen Blau hinterlegten Artikel geschrieben, man wüsste ansonsten, noch dazu angesichts des gestrigen Sieges, gar nicht woran man sich heute Morgen abarbeiten soll.

Ich jedenfalls sehe keinen Plan B. Sicher, der Aufsichtsrat hat Stefan Kuntz nicht geschasst. Er hat unter zwielichten Umständen (oder kennt jemand die Gründe, die hinter "unterschiedliche strategische Ausrichtung" stehen?) die Brocken hingeworfen. Würde aber der ein oder andere Schreiber hier behaupten, dieser Abgang von Kuntz wäre nicht in seinem Sinne gewesen, der hätte auch das Zitat gebracht "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten". Wann werden die Weichen für die Saison 2016/17 gestellt? Heute, während der Lizenzierung oder tatsächlich erst am 1.7., wenn dann vielleicht ein Nachfolger präsentiert wird? Ich tendiere dazu dass es jetzt passiert. Und wer soll es jetzt machen? Kuntz?! Ein Vorstand, der geht, soll die Weichen für die Zukunft stellen? Nein, mit Sicherheit nicht.

Aber vielleicht ist das ja tatsächlich der Gedanke des ein oder anderen. Kuntz ist ja top motiviert und rackert sich bis zum Ende ab und der neue braucht auch keine Einarbeitung oder so. Wer's glaubt. Und wenn es nicht klappt, na umso besser. Dann kann man Kuntz noch seinen eigenen Spruch von den Ratten hinterher werfen. Dann heißt es noch, er hat uns wegen lächerlicher persönlichen Befindlichkeiten im Stich gelassen. Die Dolchstoßlegende à la 2016. Das hätte doch was.

Ist angesichts dessen die Forderung nach einem "Plan B" so überzogen? Sicher arbeitet der Aufsichtsrat daran jemanden zu holen, aber wer entwickelt die Strategie weiter, bis jemand da ist? Der Aufsichtsrat führt Aufsicht, aber er führt nicht den Verein. In diesem Sinne ist auch die Warnung vor einem "verlorenen Jahr" nicht abwegig.

Und bezüglich Finanzen und der von Herrn Konzok gestellten Frage, wer die Erhöhung des Etats um 10% noch glauben soll: Sicher ist der Kuntz'sche Spruch vom "Standortnachteil in der strukturschwachen Region" überstrapaziert. Aber schaut euch doch im Stadion um, wer 2016 die Geldgeber des Vereins sind. Wer ist denn auf der Brust der Spieler, wer bezahlt noch die paar Werbebanden an den Tribünen? Ein zwielichter Finanzmakler, die halbstaatliche Lotto Rheinland Pfalz, "Das Handwerk", eine Bäckerei, der Ruheforst... Ich hoffe es, aber glauben tu ich es nicht, dass das 2016/17 besser wird. Aber vielleicht entdeckt ja in diesem Sommer die BASF ihre Liebe zum FCK, wie manche immer wieder träumen. Bestimmt lässt sie (oder eben ein anderer großer Fisch) sich davon beeindrucken, welche Verhältnisse um den FCK herrschen. Komplette Umbrüche in der Führung, auf einem nicht unbedingt der feinen englischen Art entsprechenden Niveau wiederholt opponierende Fans auf der JHV usw.

Alles in allem muss in Bezug auf den ganzen Artikel auch die Frage erlaubt sein: Geht es Konzok, wie ihm unterstellt wird, tatsächlich darum Kuntz zu beweihräuchern oder geht es im vielleicht eher darum, die aktuellen Anforderungen an den Aufsichtsrat darzustellen? Aber je nachdem, wie man sich diese Frage beantwortet, verliert man ja auch noch das letzte, woran man sich heute abarbeiten kann.

Und, eine Spitze muss auch mal erlaubt sein, zum Abschluss noch dieses Zitat:
wkv hat geschrieben:
....aber ich kann dir versichern:
Käme es so, ich stünde an der Seite derer, die da Sturm liefen.
Steh nicht immer nur an der Seite anderer, führe nicht immer nur den Widerstand, wenn du glaubst, dass du es besser kannst: Führe den Verein!
Die Volatilität der Emotionalität in diesem Verein tendiert gegen +/- unendlich.
Naheteufel11
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Registriert: 28.01.2014, 08:56

Beitrag von Naheteufel11 »

Na, so plötzlich kam für mich der Abschied von Kuntz nicht.
Er hat seinen persönlichen Berater und Spezi eingestellt, der wechselte zum DfB, und-oh wunder-sein Spezi Kuntz folgt ihm zum DfB.
Sein Vorstandskollege geht auch.
Und als der Rom-Bär endlich nach mehreren Peinlichkeiten als nicht-vertrauenswürdig nicht entlastet wurde,war klar:

Das Gehalt von Kuntz und Spezies kann sich der FCK nicht mehr leisten !

Dazu auch nicht den x-ten neuen Spieler,Trainer....

Was soll nun schlechter werden ?
-wenige Zuschauer haben wir ja unter Kuntz schon
-weniger Sponsoren auch
-einen zu grossen Kader ebenfalls
-zu viele Schulden auch
-zu viele ehemalige Gefährten von Kuntz im Verein mit hohen Gehältern (er selbst, Grünewalt mit 2 Gehältern, ein SD,ein Geschäftsführer,ein Berater,und und und).

Und Konzok wird es bei dem neuen VV ähnlich halten, und sich mit positiven Berichten einschleimen,und der Käse ist gegessen.

Wir haben Mitte Februar,und die auslafenden Verträge von Karl,Jenssen,Fomitschow und Löwe kann man auch ohne neuen VV verlängern.

Aktuell sehe ich--wenn uns keiner verlässt--wenig Bedarf für weitere Transfers.
Evtl. ein Abwehrchef, vlt. ein Ersatz für Zimmer, wenn nicht Görtler und Manni ein Ersatz sind.

Also, keine Panik.
Gott fragte die Steine, ob Sie Lautrer sein wollen. Da antworteten die Steine "Nein, dafür sind wir nicht hart genug".
kantersieg
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Registriert: 27.02.2011, 20:11

Beitrag von kantersieg »

Wer behauptet, der FCK sei führungslos, unterstellt Stefan Kuntz eine schlechte Arbeitseinstellung und einen schlechten Charakter. Und das möchte der Propagandachef der Rheinpfalz, Herr Horst Konzok, doch bestimmt nicht tun, oder?

Tatsache ist, das Stefan Kuntz bis Ende Mai unter Vertrag ist. Damit gehört es zu seinen Aufgaben, sich beispielsweise um ablösefreie Spieler, die den FCK weiterbringen, zu bemühen. Ebenso Vertragsverlängerungen mit Spielern zu realisieren.

Sollte Stefan Kuntz nun auf stur schalten und bewusst schlechte Arbeit oder Dienst nach Vorschrift leisten, schadet ihm das auch selbst und ist ein weiterer Nachweis der Richtigkeit der Trennung.

Aber eins ist natürlich klar: Desto schneller man das traurige Kapitel Stefan Kuntz abschließen kann, umso besser.

Noch ein abschließendes Wort zu Konzok: Dieser Mann ist unerträglich. Das was er betreibt, ist das Gegenteil von seriösem Journalismus. Er ist seit langer Zeit nicht neutral und kritisch, er ist Partei geworden. Nicht nachvollziehbar, das die Redaktionsleitung der Rheinpfalz dies akzeptiert. Ich behaupte, die Mehrzahl der Rheinpfalz-Leser ist mit seiner Arbeit nicht einverstanden.
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