Nur wann beginnt das Aufräumen? Ok, Ruda und Jaworski sind weg, aber für einen Neuanfang müssen alle Köpfe rollen.Plan 1 ist einmal, da oben aufzuraeumen und Vertrauen gewinnen. Und dann kommen die Leute. Kein vernuenftiger Mensch wird sich mit einem Herrn Buchholz oder einem Herrn Goebel zusammenarbeiten, zumindest kein Profi.
Aufraeumen, dann kann man neuaufbauen. Und dieser Neuaufbau ginge verdammt schnell.
Willkommen im Club!Steffbert hat geschrieben: Ich habe den ganzen Schwachsinn geglaubt, die volle Palette.
Danke zunächst für die Schilderung dieser Erfahrung, das ist aufschlussreich. Trotzdem überzeugt mich Dein post nicht vollkommen.playball hat geschrieben:Was sollte denn noch an Informationen auf den Tisch? Hier wurden im Internet Beweise vorgelegt, die reichen, die ganze Pfalz zum Beben zu bringen. Hier wurden interne Finanzamtsdokumente vorgelegt, die beweisen, dass Jaeggi und Goebel mit Wissen von Ruda, Buchholz und Co alle verarscht haben. Alleine aufgrund dieser Belege ist normalerweise eine Staatsanwaltschaft gezwungen, zu ermitteln.lelle_forever hat geschrieben:@ Mörserknecht
"Was hätten Altmeister und Rossobianco, die ja immer wieder deswegen kritisiert werden, denn auf der JHV tun sollen? Was?
- Eine Rede halten?"
Antwort: Ja! Und zwar eine Rede, in der sie ihr Wissen vortragen und im Einzelnen darlegen, wem sie was vorwerfen und welche Alternative sie anbieten können. Entweder hätten sie eine Mehrheit bei den Mitgliedern gefunden oder nicht.
Aber das nur am Rande, jetzt geht es um die Zukunft. Und hier schließe auch ich mich den Ausführungen von HAP an.
Was mir in der Diskussion fehlt, ist neben den hard facts vor allem ein schlüssiger Alternativplan. Göbel raus, AR raus, das ist als Programm zu wenig. Wer soll in den AR, wer soll als Vorstand fungieren? Was können diese Personen in der jetzigen und sich abzeichnenden Situation tun? Wozu würde das überfällige Aufräumen führen, würde der FCK auf einmal im Geld schwimmen? Welche Leichen liegen im Keller und wie holt man sie raus? Vielleicht ist ja eine Abrechnung mit diesen Herren schon ein Wert an sich, aber es geht doch um die Zukunft und Existenz des FCK und da bräuchte man einen echten Plan. Andeutungen helfen keinem weiter.
Ich bin mir sicher, dass jetzt gegenüber der JHV die Zahl der Mitglieder, die einem schlüssigen und gut vorgetragenen Alternativkonzept zustimmen würden, noch einmal deutlich gewachsen ist.
Ich weiß, ich habe nur Fragen und keine Antworten. Wo ist der große Visionär?
Auf bessere Zeiten!
Ab diesem Zeitpunkt muessen Juristen uebernehmen.
Das Wissen, dass Rosso und Altmeister vorbringen haetten muessen, haette kaum jemand verstanden (Paragraph XYZ in Verbindung mit Urteil AB aus dem Jahre ergibt einen Tatbestand soundso).
Und wenn die aufgeheizte Menge sogar einen Axel Roos oder Demir Hotic auspfeift, was will man dann machen?
Die Herren am Rednerpult luegen und alle glauben es.
Ich hab vor 2 Jahren den Aufsichtsrat gefragt auf der JHV, ob man das Geld der Steuerzahlung, die irregulaer war, zurueckfordern werde. Dr. Koll antwortete irgendeinen rhetorisch vorbereiteten Kotz. Auf eine Rueckfrage von mir wurde sofort die Menge unruhig und ich wurde dumm angemacht. Und da war die Stimmung ruhig.
Wie soll ich da von anderen erwarten, in aufgeheizter Stimmung ans Mikro zu treten?
Desweiteren haette jede Aussage zur unweigerlichen Schlammschlacht gefuehrt, da es hier um ganz gewaltige Dinge geht, nicht mehr nur um eine Abwahl eines Aufsichtsrates.
Desweiteren forderst Du Hard Facts, einen Alternativplan.
UNMOEGLICH.
Warum?
Weil keiner kommen wird, solange diese Personen da sind. Jeder haelt sich bedeckt, weil sein Name mit Staenkerei in Verbindung gebracht wird, wenn er nur seine Hilfe anbietet. Daher wird keiner nach vorne treten.
Da lehrt die Geschichte uns zu sehr Vorsicht.
Plan 1 ist einmal, da oben aufzuraeumen und Vertrauen gewinnen. Und dann kommen die Leute. Kein vernuenftiger Mensch wird sich mit einem Herrn Buchholz oder einem Herrn Goebel zusammenarbeiten, zumindest kein Profi.
Aufraeumen, dann kann man neuaufbauen. Und dieser Neuaufbau ginge verdammt schnell.
Ich denke das ging vielen so (mich eingeschlossen). Die MöglichkeitenSteffbert hat geschrieben:...Auch ich war damals ganz hin und weg von der Idee die WM nach Kaiserslautern zu holen. Als ich zum ersten Mal das Stadionmodell gesehen habe, habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel. ...
@salamander erstmal: volle Zustimmung.OWL-Teufel hat geschrieben:Willkommen im Club!Steffbert hat geschrieben: Ich habe den ganzen Schwachsinn geglaubt, die volle Palette.
Und das Erwachen aus diesem Traum ist so schmerzhaft!
meines erachtens kann es im falle eines abstiegs wirtschaftlich und politisch (die sportliche komponente (profifußball in k'lautern) ist dann leider erstmal nur noch von sekundärem interesse) nur noch darum gehen, die aufgelaufenen verluste (in höhe der aktuellen verbindlichkeiten der stadiongesellschaft abzgl. eines wie auch immer zu bemessenden werts für das stadion inkl. grundstück und fröhnerhof zzgl. evtl. anfallender rekultivierungskosten) gesichtswahrend für alle beteiligten (öffentliche hand, private fremdkapitalgeber der stadiongesellschaft, verein) zu realisieren.Altmeister hat geschrieben:Seb,
der FCK ist nur noch Mieter des Stadions. Der Vertrag mit der Stadiongesellschaft läuft definitiv bis 2028. Und danach stehen die bisherigen 65 Millionen an Darlehen immer noch zu Buche, d. h. es müsste ein neuer Mietvertrag vereinbart werden mit u. U. sogar höheren Zinsen für den FCK, denn man weiß ja nicht, wie sich die Zinsen bis dahin entwickeln werden.
Ein ziemlich verrückter Vertrag also, das steht außer Frage.
Sicherlich bemüht sich die Stadiongesellschaft, einen Investor zu finden, der das Stadion kauft, aber für 65 Millionen wird das eher keiner tun.
Man müsste also, zumindest aus meiner Sicht, versuchen, ein Gesamtpaket mit einem Sponsor/Investor zu schnüren, der zusätzliche Vermarktungsinstrumente findet, damit sich sein Investment lohnt (denn sonst würde er erst gar nicht investieren) und im Gegenzug dem FCK trotzdem die Miete mindert, damit der wieder mehr Luft zum Atmen hat.
Oder man müsste der Stadiongesellschaft klarmachen, dass sie für sagen wir mal 40 Millionen verkauft und den Restverlust (für den Steuerzahler) in Kauf nimmt. Dass das alles schwieriges Terrain ist, brauche ich keinem mehr zu sagen. Es muss also eine wie auch immer geartete langfristige Lösung des Problems her. Und darüber zerbrechen sich viele Leute die Köpfe.
Jedenfalls war die WM mit allen Umständen des Stadionausbaus in KL der absolute Wahnsinn und der Anfang vom Ende für den FCK.
@ Salamadersalamander hat geschrieben:Ich finde, statt hier von Wundern zu reden und Durchhalteparolen auszugeben sollten wir uns einfach der Realität stellen: Diese Mannschaft wird es nicht schaffen. Die Heimspiele gegen Jena, 60 und Neuendorf haben doch gezeigt, wo es lang geht. Wen soll denn bitte diese Mannschaft besiegen? Hoffenheim? Offenbach? Aue? Ein Team, dass bei jedem Rückstand, ja bei jedem Gegentor, in sich zusammenfällt? Ich will Niemandem seine Hoffnung nehmen und würde mich ja auch über den Nichtabstieg freuen, bin aber zu 110 % sicher, dass es so kommt. Und dies nicht erst seit gestern. Es fehlt einfach zu viel. Unsere Mananagement hat versagt, die Sportdirektoren und Trainer waren zu schlecht, die Spieler zu unbedarft... [...]
da kannst du dich wundern oder auch nicht, du hast mich genau richtig verstanden und ich rücke keinen milimeter von meiner meinung ab. mich kotzt nämlich diese doppelmoral inzwischen an: vor 2 jahren freuen sich ALLE, daß es in rlp wm-spiele direkt vor der haustür gibt (ja, sogar in mainz!) und jetzt zwei jahre später, wo der lebensfrohe hauch der wm-spiele verflogen ist, tun alle so, als wäre das ganze fehlgeschlagene wm-/stadionprojekt das alleinige problem des fcks? sorry, aber damit kann und will ich mich nicht abfinden.Steffbert hat geschrieben:@ HAP
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen letzten Post richtig verstehe. Schlägst du vor, dass die Rheinland-Pfälzer durch noblen Verzicht (keine Kindergartenplätze, ungeflickte Schlaglöcher im Asphaltbelalag der Autobahnen etc) das jahrelange Mißmanagement beim FCK auffangen sollen? Wenn das deine Aussageintention ist, dann kann es sich hier doch wohl nur um Satire handeln, oder?
Soviel ich weiß haben die Rheinland-Pfälzischen Wähler bei den Landtagswahlen über die Zusammensetzung ihres Landesparlamentes entschieden. Das kann in Hessen doch kaum anders sein, nicht wahr? Es ging eben nicht darum, eine Großveranstaltung im Nachhinein mit allen (eventuell auch finanziellen) Konsequenzen abzusegnen und mitzutragen. Eher werden die Ränge des Fritz Walter Stadions Efeu bepflanzt, als das die Landesregierung (oder auch die Stadt Kaiserslautern, obwohl hier die Verhältnisse völlig anders liegen) sich dazu durchringt, Steuergelder unseren Berg hoch zu pumpen. FCK statt Kindergartenplatz - das ist doch abenteuerlich.
Ähnlich abenteuerlich wie deine völlig überzogene "Prophezeiung", die bundespolitische Karriere des Kurt Beck wäre durch "Intransparenz um die Vorgänge in der Vergangenheit" (geht's noch etwas unkonkreter?) gefährdet. Kurt Beck ist in keiner Weise juristisch angreifbar, da müssen wir uns gar keine Sorgen machen. Andeutungen in diese Richtung sind bloße Verschwörungstheorie, nichts weiter. Moral und Glaubwürdigkeit, nun, das steht auf einem anderen Blatt. Beck wird stürtzen, wenn er sich mit den Kommunisten ins Bett legt, nicht, wenn der FCK vor die Hunde geht, mag er auch hier eine unrühmliche Rolle gespielt haben.
Ich hänge am FCK, aber ich werde der alleinerziehenden Mutter nicht abverlangen, dass sie auf einen Kindergartenplatz verzichten muss, damit mein Lieblingsverein weiterexistieren kann. Ebensowenig werde ich den Autofahrer darum bitten, unsichere und unsanierte Straßen in Kauf zu nehmen. Ich glaub, mein Schwein pfeifft.
Man muss sich sehr wundern in diesen Tagen,
Steffbert
Ich erlaube mir zu klatschen!Üeigewinner hat geschrieben:@ die Forums- Maul-Aufreisser
hier laut sein aber sich vor der JHV ruhig stellen lassen TOLL![]()
Ihr Pfälzer kommt immer zu spät!
Das Vorstandsproblem wäre schon gelöst
und ein neuer Trainer hätte schon letztes Jahr kommen müssen um die Vorbereitung zu machen.
Jeder hat den Abstieg verdient: AR, Vorstand, Spieler, FANS!
!
Das Ganze muss man etwas anders betrachten: 2003 hat die Stadion-GmbH, also im Grunde die Stadt KL, dem FCK sein Stadion abgekauft, um darin 5 WM-Spiele auszurichten. Und in der vagen Hoffnung, dass durch Mietzahlungen des FCK langfristig das Geld wieder zurückfließt, was bei Erstligaverbleib ja auch hätte funktionieren können. Darüber hinaus haben sich an den Kosten zum WM-Umbau sowohl das Land als auch der FCK selbst (19 Mio) beteiligt. Da aber die Gesamtkosten (Stadionkauf plus Umbau) viel höher lagen als die Summe der Zuschüsse, mussten Schulden gemacht werden. Diese (65 Mio) stecken in der Stadiongesellschaft.Steffbert hat geschrieben:@ HAP
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen letzten Post richtig verstehe. Schlägst du vor, dass die Rheinland-Pfälzer durch noblen Verzicht (keine Kindergartenplätze, ungeflickte Schlaglöcher im Asphaltbelag der Autobahnen etc) das jahrelange Mißmanagement beim FCK auffangen sollen? Wenn das deine Aussageintention ist, dann kann es sich hier doch wohl nur um Satire handeln, oder?
Nochmal: Dieses Sanierungskonzept müsste niemandem verkauft werden, es könnte sich in wenigen Wochen "von selbst" aufdrängen! Und deswegen werden die Verantwortlichen aus der Politik sehr wohl die eine oder andere schlaflose Nacht haben, da bin ich mir sicher.Steffbert hat geschrieben:Was die möglichen Konsequenzen (Verzicht auf Autobahnsanierung, Wegfall und Streichung von Kindergartenplätzen in RLP, kurz: Sanierung durch eingesparte Steuermittel) bzw die zu tragenden Belastungen für den einzelnen Rheinland-Pfälzer betrifft, bin ich durchaus nicht deiner Meinung. Hier müssen wir wohl den Dissenz feststellen. Ich wüsste (selbst als FCK Fan) nicht, wie sich ein solches "Sanierungskonzept" verkaufen ließe.
ich weiß nicht, inwieweit du die haushaltslage der stadt kl kennst. meines wissens besteht da null finanzieller handlungsspielraum. und dreimal darfst du raten, wer dann am zug ist, wenn es darum geht, verluste zu übernehmen bzw. liquidität bereitzustellen...Steffbert hat geschrieben:@ geist
Na ja, wenn der FCK dann ohnehin schon tot ist...
So hatte ich das nicht verstanden.
Letztendlich ist vieles eine Frage der Pespektive.
Der FCK (bzw Herr R.C.J.) hat geglaubt sein Stadion verkaufen zu müssen. Etwaige Geldrückflüsse, die sich die Stadiongesellschaft natürlich (wie du sagst "vage") erhoffte, werden schon bald von Seiten des 1.FCK nicht mehr zu leisten sein, egal ob in Liga zwei oder drei. Es sei denn in drei Wochen kommt doch der von Herrn H.A.B. erneut angekündigte Großinvestor. Ganz ironiefrei: Ich kenne Leute, die das noch glauben.
Wenn der FCK sich in der Insolvenz/in Liga drei/in Wohlgefallen auflöst, dann hat die Stadiongesellschaft/die Stadt in der Tat ein finanzielles Problem. An welchen Stellen man sparen wird, um dieses zu lösen, vermag ich nicht zu sagen. Darum ging es mir auch gar nicht.
Ich wollte eher auf folgendes Szenario hinaus: Rettung des FCK durch den Steuerzahler. Diese romantische Idee kommt ja immer wieder mal hier auf. Hier müsste man tatsächlich zwischen der Stadt Kaiserslautern (wer würde die denn kennen, gäbe es den FCK nicht?) und dem Land Rheinland-Pfalz unterscheiden. Das Land wird wohl die Wählerinnen und Wähler nicht für den Traditionsclub bluten lassen. In der öffentlichen Wahrnehmung ist der FCK eine treibende Kraft hinter der WM Bewerbung gewesen. Von der Stadt allerdings würde ich mir Hilfe erhoffen wollen. Für die Stadt könnte gelten: "Don't ask what your club can do for you, but what you can do for your club".
Ich gehe mal davon aus, dass kaum ein Politiker will, dass der FCK stirbt. Die Frage ist, wie weit die gehen um zu helfen, dass er weiterlebt.
![]()
Gruß,
Steffbert
Goldie hat geschrieben:was alles bei ebay verkauft wird![]()
http://cgi.ebay.de/Erwin-Goebel-1-FC-Ka ... dZViewItem