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Runjaic: "Bin kein Schönwetter-Kapitän" (kicker.de)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Bingo
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Beitrag von Bingo »

trierer_vom_block_8 hat geschrieben:
Grundübel: Rotation! Warum ein 2. Ligatrainer mit einer durchschnittlichen Mannschaft, den Spielern durch die Rotation noch das Gefühl gibt, sie seien so gut wie die Bayern, versteh ich auch nicht.
Das klappt nicht nur bei den Bayern.
Der Tuchel praktiziert das auch bei den Narren-
und hat Erfolg damit. :party:
Benutzernamen
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Beitrag von Benutzernamen »

Also für 15 - 20K p. M. kriegst du keinen Sport-Direktor.

Zumindest keinen, der nicht den Hauch von Referenzen vorzuweisen hat und über ein gewisses Netzwerk verfügt. Wobei ich ja durchaus immer für eine Überraschung zu haben bin. Vor allem der Marke Fünfstück. Einer, der im Hintergrund schon irgendwo ordentliche Arbeit leistete, es aber vlt. noch nicht auf diesem Niveau beweisen dürfte.

Wenn man aber bedenkt, was alleine Drazan, Wagner, Borysiuk kosteten...ich brauche nicht weiter ausführen.
sow42195
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Beitrag von sow42195 »

moddi1.FCK hat geschrieben:Was du da beschreibst ist ja genau die schlechte Chancenverwertung, die ich auch meinte.
Wenn Lakic 2mal drüber köpft zum Beispiel, sind das 2 Torschüsse, aber nicht aufs Tor. Aber beide hätten auch drin sein können.
-> Also Chancen waren da.

Wenn 10 Mann am 16er verteidigen sollte man feststellen, dass da "der eine tödliche Pass" oft nicht möglich ist. Torchancen am 5er? Das ist dann auch eher die Ausnahme.
Ärgerlich sind aber dafür auch die in letzter Zeit ungefährlichen Standards..
Es gibt viel was einen ärgern kann.
Und trotzdem, wir hatten wieder Chancen ohne Ende.
Ich glaub drei mal hält noch ein Aalener den Fuß dazwischen, Torwart war überwunden..

Chancen waren da...
Ja, du hast natürlich in gewisser Weise recht, aber: Wir kassieren gegen Aue ein frühes Tor und haben dann 60 Minuten gar keine Torchance mehr. Wir liegen gegen Aalen 0:2, gegen Paderborn, Düsseldorf jeweils 0:1 zurück. Das ist aus meiner Sicht das Problem. Wenn man permanent Rückständen hinterher läuft und dann gegen ein Abwehrbollwerk anrennen muss, fehlt vorne natürlich die Ruhe und Geduld, Angriffe präzise zu Ende zu spielen und Chancen mit der nötigen Gelassenheit und Selbstvertrauen zu verwerten. Am Ende wird dann nur noch mit der Brechstange agiert. Insofern ist die mangelnde Chancenverwertung für mich nur die Folge unserer Anfälligkeit in der Defensive und inzwischen auch von Verunsicherung.

edit: Und was dazu kommt: Wenn es gegen Ende 0:0 steht, kommt der Gegner natürlich viel mehr ins schwimmen und macht Fehler als bei einer Führung, die ihm zumindest einen Punkt sichert.
Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg (George Bernard Shaw)
moddi1.FCK
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Beitrag von moddi1.FCK »

sow42195 hat geschrieben:
Ja, du hast natürlich in gewisser Weise recht, aber: Wir kassieren gegen Aue ein frühes Tor und haben dann 60 Minuten gar keine Torchance mehr. Wir liegen gegen Aalen 0:2, gegen Paderborn, Düsseldorf jeweils 0:1 zurück. Das ist aus meiner Sicht das Problem. Wenn man permanent Rückständen hinterher läuft und dann gegen ein Abwehrbollwerk anrennen muss, fehlt vorne natürlich die Ruhe und Geduld, Angriffe präzise zu Ende zu spielen und Chancen mit der nötigen Gelassenheit und Selbstvertrauen zu verwerten. Am Ende wird dann nur noch mit der Brechstange agiert. Insofern ist die mangelnde Chancenverwertung für mich nur die Folge unserer Anfälligkeit in der Defensive und inzwischen auch von Verunsicherung.

edit: Und was dazu kommt: Wenn es gegen Ende 0:0 steht, kommt der Gegner natürlich viel mehr ins schwimmen und macht Fehler als bei einer Führung, die ihm zumindest einen Punkt sichert.
Ich weiß was du meinst, da ist mit Sicherheit auch was dran.
Jedoch hatten wir auch große Chancen (Oder sagt man Neudeutsch teilweise auch "Tor-Möglichkeiten" dazu?) als es noch 0:0 stand.

Vor dem 0:1 hätten wir auch das 2:0 machen KÖNNEN.

Gegen Aue war nochmal was anderes. Da hatten wir nicht so viele Chancen, aber durchaus Situationen wo man den Ball auch mal etwas gefährlicher aufs Tor bringen kann.

Ich meine auch nicht, dass wir eigentlich nie schlecht spielen und auch mal eine Niederlage verdient ist.

Oft hatten wir allerdings Chancen en masse..

Meistens lag es auch nicht am Schiri oder an den bösen Gegnern, sondern am eigenen "Unvermögen/Pech in der jeweiligen Situation", das was du meinst wenn du von "falscher Entscheidung" sprichst.

Kaum einer braucht soviele Chancen wie wir.

Hab gestern die erste Hälfte Köln-Fürth gekuckt.
Köln braucht z.B. auch nur (genau wie unsere Gegner) 2 Torschüsse für ein Tor. Auch Fürth brauch nicht 26 chancen für ein Tor.

Was die Chancenverwertung angeht sind wir sicher das Schlusslicht der Liga und das bricht uns momentan das Genick.
Wenn man auch nicht jedes Spiel gewinnen kann.
Hier und da ETWAS WENIGER PECH und wir hätten jetzt !LOCKER! 5-6 Punkte mehr aufm Konto.
Leider ist es so und deshalb weiß auch ein Herr Runjaic nicht wo genau er ansetzen soll...
Vollgas!
maracuja123
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Beitrag von maracuja123 »

...[/quote]

Ich seh da keinen großen Unterschied.[/quote]

Also ich würde jetzt sagen, man sah gestern keinen großen Unterschied. Die Ideen- und Einfallslosigkeit, gepaart mit völliger (scheinbaren) Gleichgültigkeit haben tatsächlich an früher erinnert.

Aber im Gesamten betrachtet behaupte ich schon, dass wir unter Runjaic taktisch und im Auftreten ganz allgemein einen Schritt nach vorne gemacht haben.

Leider gelang es ihm vor Weihnachten und auch in letzter Zeit (abgesehen vom Pokalspiel) nicht, die Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf das Feld zu schicken und (dadurch auch) diese nervigen, blöden Fehler abzustellen, die ein ganzes Spiel (und vll. gestern das Abschneiden in der Saison) entscheiden können.[/quote]
maracuja123
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Beitrag von maracuja123 »

...[/quote]

Ich seh da keinen großen Unterschied.[/quote]

Also ich würde jetzt sagen, man sah gestern keinen großen Unterschied. Die Ideen- und Einfallslosigkeit, gepaart mit völliger (scheinbaren) Gleichgültigkeit haben tatsächlich an früher erinnert.

Aber im Gesamten betrachtet behaupte ich schon, dass wir unter Runjaic taktisch und im Auftreten ganz allgemein einen Schritt nach vorne gemacht haben.

Leider gelang es ihm vor Weihnachten und auch in letzter Zeit (abgesehen vom Pokalspiel) nicht, die Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf das Feld zu schicken und (dadurch auch) diese nervigen, blöden Fehler abzustellen, die ein ganzes Spiel (und vll. gestern das Abschneiden in der Saison) entscheiden können.[/quote]

Ganz ehrlich bis auf wenige Ausnahmen findet das Spiel nach vorne gar nicht statt. Unter Foda wurden alle Bälle hoch auf Mo gekloppt und der soll dann mal machen.

Unter Kosta wird nicht jeder Ball blind hoch nach vorne gekloppt jetzt spielen wir die Bälle statt dessen hinten rum. Mich erinnert das an unsere Nationalmannschaft unter Vogts. Offensiv finden wir einfach gar nicht statt. Da ist null System zu erkennen.
sow42195
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Beitrag von sow42195 »

moddi1.FCK hat geschrieben:
sow42195 hat geschrieben:
Ja, du hast natürlich in gewisser Weise recht, aber: Wir kassieren gegen Aue ein frühes Tor und haben dann 60 Minuten gar keine Torchance mehr. Wir liegen gegen Aalen 0:2, gegen Paderborn, Düsseldorf jeweils 0:1 zurück. Das ist aus meiner Sicht das Problem. Wenn man permanent Rückständen hinterher läuft und dann gegen ein Abwehrbollwerk anrennen muss, fehlt vorne natürlich die Ruhe und Geduld, Angriffe präzise zu Ende zu spielen und Chancen mit der nötigen Gelassenheit und Selbstvertrauen zu verwerten. Am Ende wird dann nur noch mit der Brechstange agiert. Insofern ist die mangelnde Chancenverwertung für mich nur die Folge unserer Anfälligkeit in der Defensive und inzwischen auch von Verunsicherung.

edit: Und was dazu kommt: Wenn es gegen Ende 0:0 steht, kommt der Gegner natürlich viel mehr ins schwimmen und macht Fehler als bei einer Führung, die ihm zumindest einen Punkt sichert.
Ich weiß was du meinst, da ist mit Sicherheit auch was dran.
Jedoch hatten wir auch große Chancen (Oder sagt man Neudeutsch teilweise auch "Tor-Möglichkeiten" dazu?) als es noch 0:0 stand.

Vor dem 0:1 hätten wir auch das 2:0 machen KÖNNEN.

Gegen Aue war nochmal was anderes. Da hatten wir nicht so viele Chancen, aber durchaus Situationen wo man den Ball auch mal etwas gefährlicher aufs Tor bringen kann.

Ich meine auch nicht, dass wir eigentlich nie schlecht spielen und auch mal eine Niederlage verdient ist.

Oft hatten wir allerdings Chancen en masse..

Meistens lag es auch nicht am Schiri oder an den bösen Gegnern, sondern am eigenen "Unvermögen/Pech in der jeweiligen Situation", das was du meinst wenn du von "falscher Entscheidung" sprichst.

Kaum einer braucht soviele Chancen wie wir.

Hab gestern die erste Hälfte Köln-Fürth gekuckt.
Köln braucht z.B. auch nur (genau wie unsere Gegner) 2 Torschüsse für ein Tor. Auch Fürth brauch nicht 26 chancen für ein Tor.

Was die Chancenverwertung angeht sind wir sicher das Schlusslicht der Liga und das bricht uns momentan das Genick.
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Leider ist es so und deshalb weiß auch ein Herr Runjaic nicht wo genau er ansetzen soll...

Hab nur die Tore gesehen. Den Ball zum 1:0 hätten sogar wir rein getan. :) Diesen zweiten Ball haben wir so gut wie nie. Klar, bei einigen Spielen war Pech dabei. Aber gegen Fürth hatten wir Glück, beim 4:1 gegen St.Pauli und dem 4:0 gegen Frankfurt weiß ich bis heute nicht, wieso wir mit 4 Toren gewonnen haben. Am Ende heben sich Glück und Pech auf und die Qualität setzt sich durch. Deswegen steht Köln mit einem solchen Abstand zu uns auf dem ersten Platz, obwohl sie oftmals nur mit einem Tor Unterschied gewinnen und spielerisch auch eher selten überzeugen. Sie haben mit Abstand die beste Abwehr der Liga, genau das ist der Punkt. Aus einer sicheren Abwehr heraus gewinnt man Spiele 1:0. Und wenn man wirklich mal gar nichts rein kriegt oder noch den Ausgleich kassiert, hat man wenigstens einen Punkt. Man verliert Spiele wegen Toren des Gegners, nicht wegen mangelnder Chancenverwertung. Deswegen würde ich mir als CR mal Gedanken um die Balance machen. Dann kommt der Rest von selbst.
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Weschtkurv
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Beitrag von Weschtkurv »

Mein Senf :
Remember Dortmund.
Was hat Klopp bei denen in seiner ersten Saison gerissen ?
Er hat sie stabilisiert, eine Spielphilosophie angefangen zu installieren, und mit der Zeit kamen die Erfolge.
Ich halte Runjaic für einen sehr guten Trainer, der genau dasselbe bei uns grad macht.
Ich würde ihm Zeit geben, denn statistisch betrachtet, müssten wir eigentlich jedes Spiel gewinnen...wen nur die dämlichen Gegentore net wären.
Es is nur eine Nuance, im Moment.
In jedem Spiel sind wir die bessere Mannschaft, und fangen zu einfache Gegentore, bei eigenem Versagen vor des Gegners Tor.
Wenn sich des endlich mal dreht, sind wir nicht zu stoppen.
Wenns in dieser Saison nicht mehr klappt, dann nehmen wir eben in der nächsten Saison die Liga auseinander.
So seh ich des.
Schliesslich muss das Pech, bzw. das Unvermögen doch irgendwann mal aufhören.
Mir packen des noch - mir sinn Lautre. :teufel2:
moddi1.FCK
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Beitrag von moddi1.FCK »

Weschtkurv hat geschrieben:Mein Senf :
Remember Dortmund.
Was hat Klopp bei denen in seiner ersten Saison gerissen ?
Er hat sie stabilisiert, eine Spielphilosophie angefangen zu installieren, und mit der Zeit kamen die Erfolge.
Ich halte Runjaic für einen sehr guten Trainer, der genau dasselbe bei uns grad macht.
Ich würde ihm Zeit geben, denn statistisch betrachtet, müssten wir eigentlich jedes Spiel gewinnen...wen nur die dämlichen Gegentore net wären.
Es is nur eine Nuance, im Moment.
In jedem Spiel sind wir die bessere Mannschaft, und fangen zu einfache Gegentore, bei eigenem Versagen vor des Gegners Tor.
Wenn sich des endlich mal dreht, sind wir nicht zu stoppen.
Wenns in dieser Saison nicht mehr klappt, dann nehmen wir eben in der nächsten Saison die Liga auseinander.
So seh ich des.
Schliesslich muss das Pech, bzw. das Unvermögen doch irgendwann mal aufhören.
Mir packen des noch - mir sinn Lautre. :teufel2:
Eigentlich hast du Recht!!

Wenn das Runjaice System erstmal grieft, dann sind wir warscheinlich wirklich nur noch sehr schwer zu schlagen.
Wenn er im Sommer noch zwei drei neue Spieler holen will und sie wie die Faust aufs Auge ins Team passen, dann könnten wir wonöglich wirklich durchstarten nächstes Jahr in Liga 2.

Was ist also das Problem? Dass wir meinen, unbedingt dieses Jahr aufsteigen zu MÜSSEN. Müssen wir das wirklich? Klar wär es geil wenn es noch klappt.
Aber mittelfristig wäre es auch geil, wenn unsere angestrebte Spielweise "unbesiegbar" würde.

Vielleicht sollte unser Motto umgeschrieben werden:
"Lieber mit Konzept -zur Not- 2. Liga, als konzeptlos aufzusteigen und Kanonenfutter zu sein.

Keine Ahnung.
Aber Fakt ist, dass wir alle unter andereem deshalb so schlecht drauf sind, weil im Endeffekt die Punkteausbeute zu schlecht ist für das Ziel "direkter Aufstieg".
Mutig dieses Ziel auszurufen, doch scheinbar blockiert es den einoder anderen auf und neben dem Platz.

Wenn sich bei uns Spielkultur durchsetzt und weiterentwickelt, haben wir vielleicht langfristig mehr davon.
90% der User sagten unter Foda "Lieber mit Spielkultur 2. Liga als mit Foda-Fußball aufsteigen" So oder ähnlich.

"Daran müssen wir uns messen lassen!" ;)

Lösen wir uns von diesem Aufstiegszwang.
Das ist gut für uns und gut für die Spieler und den Trainer.
Geht die Welt unter wenn wir nächstes Jahr 2. Liga spielen? Nööö.. nicht wirklich!

Vielleicht dauert es auch noch ein parr Spiele und der Knoten platzt, wir spielen tollen Offensiv-Fußball und dominieren den Rest der Saison die Liga. Möglicherweise klappt es dann immernoch mit dem Aufstieg.

Vielleicht setzen wir uns hier alle zu sehr unter Druck.

So depressiv, leer, mutlos, enttäuscht, antriebslos wie viele der Fans fühlen sich vielleicht auch mittlerweile die Spieler, weil sie sich nur an der Tabelle messen.

So wird jeder Spieltag zur Enttäuschung, weil selbst bei einem Sieg, die anderen vielleicht auch gewonnen haben und man wieder hinten dran ist.
Und gegen schwächere Teams blockiert der Kopf.

Es ist schon ein Teufelskreis.

Wenns dieses Jahr nicht klappen sollte, dann vielleicht nächstes JAhr und dann aber mit Konzept und einer Basis, was in dieser Saison bereits erarbeitet wird/wurde.

Lösen wir uns mal alle von diesem Zwang..

Wäre außerdem gut für die Gesundheit!
Vollgas!
sow42195
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Beitrag von sow42195 »

moddi1.FCK hat geschrieben:
Weschtkurv hat geschrieben:Mein Senf :
Remember Dortmund.
Was hat Klopp bei denen in seiner ersten Saison gerissen ?
Er hat sie stabilisiert, eine Spielphilosophie angefangen zu installieren, und mit der Zeit kamen die Erfolge.
Ich halte Runjaic für einen sehr guten Trainer, der genau dasselbe bei uns grad macht.
Ich würde ihm Zeit geben, denn statistisch betrachtet, müssten wir eigentlich jedes Spiel gewinnen...wen nur die dämlichen Gegentore net wären.
Es is nur eine Nuance, im Moment.
In jedem Spiel sind wir die bessere Mannschaft, und fangen zu einfache Gegentore, bei eigenem Versagen vor des Gegners Tor.
Wenn sich des endlich mal dreht, sind wir nicht zu stoppen.
Wenns in dieser Saison nicht mehr klappt, dann nehmen wir eben in der nächsten Saison die Liga auseinander.
So seh ich des.
Schliesslich muss das Pech, bzw. das Unvermögen doch irgendwann mal aufhören.
Mir packen des noch - mir sinn Lautre. :teufel2:
Eigentlich hast du Recht!!

Wenn das Runjaice System erstmal grieft, dann sind wir warscheinlich wirklich nur noch sehr schwer zu schlagen.
Wenn er im Sommer noch zwei drei neue Spieler holen will und sie wie die Faust aufs Auge ins Team passen, dann könnten wir wonöglich wirklich durchstarten nächstes Jahr in Liga 2.

Was ist also das Problem? Dass wir meinen, unbedingt dieses Jahr aufsteigen zu MÜSSEN. Müssen wir das wirklich? Klar wär es geil wenn es noch klappt.
Aber mittelfristig wäre es auch geil, wenn unsere angestrebte Spielweise "unbesiegbar" würde.

Vielleicht sollte unser Motto umgeschrieben werden:
"Lieber mit Konzept -zur Not- 2. Liga, als konzeptlos aufzusteigen und Kanonenfutter zu sein.

Keine Ahnung.
Aber Fakt ist, dass wir alle unter andereem deshalb so schlecht drauf sind, weil im Endeffekt die Punkteausbeute zu schlecht ist für das Ziel "direkter Aufstieg".
Mutig dieses Ziel auszurufen, doch scheinbar blockiert es den einoder anderen auf und neben dem Platz.

Wenn sich bei uns Spielkultur durchsetzt und weiterentwickelt, haben wir vielleicht langfristig mehr davon.
90% der User sagten unter Foda "Lieber mit Spielkultur 2. Liga als mit Foda-Fußball aufsteigen" So oder ähnlich.

"Daran müssen wir uns messen lassen!" ;)

Lösen wir uns von diesem Aufstiegszwang.
Das ist gut für uns und gut für die Spieler und den Trainer.
Geht die Welt unter wenn wir nächstes Jahr 2. Liga spielen? Nööö.. nicht wirklich!

Vielleicht dauert es auch noch ein parr Spiele und der Knoten platzt, wir spielen tollen Offensiv-Fußball und dominieren den Rest der Saison die Liga. Möglicherweise klappt es dann immernoch mit dem Aufstieg.

Vielleicht setzen wir uns hier alle zu sehr unter Druck.

So depressiv, leer, mutlos, enttäuscht, antriebslos wie viele der Fans fühlen sich vielleicht auch mittlerweile die Spieler, weil sie sich nur an der Tabelle messen.

So wird jeder Spieltag zur Enttäuschung, weil selbst bei einem Sieg, die anderen vielleicht auch gewonnen haben und man wieder hinten dran ist.
Und gegen schwächere Teams blockiert der Kopf.

Es ist schon ein Teufelskreis.

Wenns dieses Jahr nicht klappen sollte, dann vielleicht nächstes JAhr und dann aber mit Konzept und einer Basis, was in dieser Saison bereits erarbeitet wird/wurde.

Lösen wir uns mal alle von diesem Zwang..

Wäre außerdem gut für die Gesundheit!
Es gibt einige Argumente, dieses Jahr aufzusteigen:

- Wir haben eigentlich die Qualität dazu
- Jedes Jahr zweite Liga schwächt uns finanziell
- Zweimal in Folge scheitern gibt Mannschaft und Verein einen Knacks, der es nicht einfacher macht.
- Die Bundesliga boomt gerade, was Investoren, Auslandsvermarktung etc. angeht. Wer jetzt nicht dabei ist, hat es später umso schwerer
- Es wird wohl nie mehr so einfach werden - im Gegenteil: Es kommen starke Mannschaften von oben, Vereine wie 1860 rüsten auf und Dose Leipzig kauft sich evtl. den erneuten Durchmarsch.

Und sorry: Es ist naiv zu glauben, dass mit ein paar Monaten mehr Zeit mit Runjaic und ein paar Neuzugängen der Aufstieg zum Selbstläufer wird. Ich bin nicht gegen unseren Trainer, aber mich stört diese Vergötterung. Wir spielen ziemlich erfolglos, er wirkt zunehmend ratlos. Und was an unserem Fußball besser sein soll als unter Foda sehe ich auch nicht. Wir haben unter Foda genauso viele oder wenige überzeugende Spiele abgeliefert, wie unter Runjaic. Und unter Runjaic haben wir überwiegend dann gewonnen, wenn Mo hohe Bälle aus der Abwehr mit dem Kopf vorgelegt hat oder wir mit Standards erfolgreich waren. Wenn die Verbesserung darin besteht, dass wir wie die Bayern mit 70% Ballbesitz spielen, dann super.
Nur leider fehlt uns die individuelle Klasse der Bayern, das Passspiel weitgehend fehlerlos zu gestalten, uns vorne durch das Abwehrbollwerk zu spielen und bei Kontern taktisch richtig zu agieren bzw. zur Not im Eins- zu Ein- zu bestehen. Stattdessen zerquetschen wir uns an der gegnerischen Abwehrwand selbst und lassen uns wie eine Schülermannschaft auskontern. Toller Fußball.
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Beitrag von moddi1.FCK »

Vielleicht mach Übung ja doch noch irgendwann den Meister..
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Beitrag von calvin »

moddi1.FCK hat geschrieben:Was die Chancenverwertung angeht sind wir sicher das Schlusslicht der Liga und das bricht uns momentan das Genick.
Naja, so schlecht sind wir nun auch nicht.

http://www.transfermarkt.de/de/2-bundes ... rb_L2.html
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Beitrag von sow42195 »

calvin hat geschrieben:
moddi1.FCK hat geschrieben:Was die Chancenverwertung angeht sind wir sicher das Schlusslicht der Liga und das bricht uns momentan das Genick.
Naja, so schlecht sind wir nun auch nicht.

http://www.transfermarkt.de/de/2-bundes ... rb_L2.html

Wirklich interessant. Hätte ich so auch nicht gedacht. Was man an der Statistik nicht erkennen kann und was wohl den Unterschied macht: Dass sich unsere Tore auf weniger Spiele verteilen, als bei der Konkurrenz. Weil uns die 1:0-Siege fehlen.
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Beitrag von Mac41 »

Wenn wir nicht aufsteigen liegt es nicht am Trainer, sondern an den Spielern.
Was zur Zeit im Mittelfeld über den Platz läuft ist beim besten Willen Zweitligadurchschnitt.
Hatte der Trainer doch all die Sesselfußballlehrer beim Wort genommen und den defensiv soliden aber offensiv trögen Karl durch den Dynamiker Alushi ersetzt, doch anstatt dynamisch nach vorne zu gehen, rotierte der in Kreisel Erwin Manier um sich selbst. Matmour lief sich 90 Minuten lang immer nur fest, sein Tor war die Ausnahme, die die Regel bestätigt, 10 gute Minuten von Fortounis zeigten doch nur, daß er der einäugige unter Blinden ist.
Wir haben in den letzten Jahren uns an gefühlten 20 Mittelfeldspielern verschlissen, alle begrüßt mit besten Hoffnungen und verabschiedet mit einem Danke für Garnichts.
Vielleicht gelingt es mit der finanziellen Atempause, die uns Pokal und Stadt wohl geben, mit einem Stamm von erfahrenen Spielern, die sich mit dem Verein identifizieren, jungen Engagierten und eigenen Talenten in zwei Spielzeiten einen Aufstiegskader zu formen, der dann auch die erste Liga rocken kann. Das würde aber eine 100% Wende der jetzigen Politik bedeuten, aber warum nicht, beim NLZ scheint es ja auch zu greifen.
Hasta la Victoria - siempre!
eme
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Beitrag von eme »

Ich lese immer wir brauchen einen Sportdirektor, da gibt es doch schon 2 Teammanager.
Was braucht man denn da noch einen er seinen Senf dazu gibt?
Von allen Dingen die ich je verloren habe vermisse ich am meisten meinen Verstand. (Ozzy Osbourne)
moddi1.FCK
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Beitrag von moddi1.FCK »

calvin hat geschrieben:
moddi1.FCK hat geschrieben:Was die Chancenverwertung angeht sind wir sicher das Schlusslicht der Liga und das bricht uns momentan das Genick.
Naja, so schlecht sind wir nun auch nicht.

http://www.transfermarkt.de/de/2-bundes ... rb_L2.html

Oh, da bin ich jetzt wirklich überrascht! Wer weiß, was alles in die Statistik mit eingeflossen ist..
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Beitrag von Benutzernamen »

eme hat geschrieben:Ich lese immer wir brauchen einen Sportdirektor, da gibt es doch schon 2 Teammanager.
Was braucht man denn da noch einen er seinen Senf dazu gibt?
Wir haben nur noch Einen, da Haber nun im NLZ sein Unwesen treiben darf.

Außerdem haben beide keinerlei sportliche Bedeutung (gehabt), sondern sind/waren lediglich administrativ eingebunden.
werauchimmer
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Beitrag von werauchimmer »

Benutzernamen hat geschrieben:
eme hat geschrieben:Ich lese immer wir brauchen einen Sportdirektor, da gibt es doch schon 2 Teammanager.
Was braucht man denn da noch einen er seinen Senf dazu gibt?
Wir haben nur noch Einen, da Haber nun im NLZ sein Unwesen treiben darf.

Außerdem haben beide keinerlei sportliche Bedeutung (gehabt), sondern sind/waren lediglich administrativ eingebunden.
Also quasi die beiden Hampelmänner vom Grüßaugust?
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

werauchimmer hat geschrieben:Also quasi die beiden Hampelmänner vom Grüßaugust?
Bist du eigentlich noch ein Hampelmann oder schon zum Grüßaugust geweiht? <scnr>

Wenn der "Grüßaugust" einen "Hampelmann" bräuchte, oder Stefan Kuntz einen, den er bei sportlichem Versagen vor die Kameras schickt, dann würde er einen Sportdirektor installieren um sich selbst aus der Schußlinie zu bekommen.

Statt dessen stellt er sich hin und gibt zu Fehler gemacht zu haben.
Oderint, dum metuant
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Beitrag von sow42195 »

nervig diese ständige Kuntz-gebashe.

Ich habe in Koblenz gewohnt, als SK dort Geschäftsführer der TUS Koblenz wurde. Plötzlich gab es dort etliche Marketingaktivitäten, ein moderner Internetauftritt, Ausweitung des Merchandising, Ticketaktionen zusammen mit der lokalen Wirtschaft. Das war echt beeindruckend.
Und als er zum FCK kam, ist dort genau das gleiche passiert. Eindeutig seine Handschrift.

Für mich nicht nachvollziehbar auch der Glaube einiger, dass SK sich in die Mannschaftsaufstellung einmischt und jeden Transfer weitgehend alleine zu verantworten hat.

Das einzige, was man aus meiner Sicht kritisch hinterfragen muss: Warum er keinen SD einstellt, so dass sowohl für sportliche als auch wirtschaftliche Belange mehr Manpower vorhanden ist. Die Frage ist, ober er das tatsächliche aus finanziellen Erwägungen nicht tut (was ich von außen betrachtet nicht nachvollziehen kann) oder er einfach ein Problem damit hat, gewisse Bereiche zu delegieren. Letzteres wäre dann natürlich nicht in Ordnung.
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Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

Fuzzelabbe hat geschrieben:Was verdient denn so ein SD? Mehr als 10k-20k im Monat dürften das doch nicht sein.

Ich denke schon, dass das langfristig darstellbar wäre und dass ein guter SD sein Gehalt durch gute Transfers mehr als verdienen - im wahrsten Sinne des Wortes - würde.
Woran erkennt man, vor der Verpflichtung, eigentlich einen guten Sportdirektor ?
Am Gehalt, von geschätzten mehreren 10.000 € bis in den Mio. Bereich jährlich, das er verdient ?
Welcher SD verpflichtet mit "leerem Geldbeutel" günstige Spieler, die dann alle einschlagen ? Was ja unterschwellig angedeudet wurde. ( SD stellt Mannschaft zusammen - beliebiger Trainer kommt - übernimmt die vorhandene Mannschaft - und schon haben wir wieder Efolg )
Selbst ein Sportdirektor der Andernortes gute Arbeit geleistet hat, bringt keine Garantie mit, dass es bei uns dann auch gut laufen würde.
Fuzzelabbe hat geschrieben: Aber wer soll es machen und was ist, wenn mal ein Transfer nicht einschlägt*? Dann geht die ganze Diskussion doch wieder von vorne los. Somit haben wir derzeit doch ganz klar erstmal eine Baustelle weniger.
* oder die Mannschaft im Laufe der Zeit die gleichen Symptome zeigt, wie unsere im Moment ?
Dann gäbe es, durch den Sportdirektor, zumindest eine andere Zielscheibe, als S.K..
Nämlich den ahnungslosen Sportdirektor, der nichts kann.
Oder doch nicht ? Immerhin wurde der Sportdirektor ja von S.K. verpflichtet. :nachdenklich:
Fuzzelabbe hat geschrieben: Und wehe, der SD hatte schon mal mit SK gearbeitet...dann geht das mit den Illuminaten wieder los....
Autsch.
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 26.02.2014, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
ein treuer fck fan
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Beitrag von ein treuer fck fan »

hallo
solange kein sportdirektor eingestellt wird der ahnung von fussball hat geht da oben nichts mehr--alte betze zeiten werden alte bleiben, in uns lebt nur noch die erinnerung, der verein wird wirtschaftlich anscheinend gut geführt aber sportlich fehlt die fachkompetenz gewaltig, zuviel luschen im sturm, kein guter mittelfeldspieler, aussenbahnen ist beim fck ein fremdwort, eben ein haufen spieler die nirgends was gerissen haben, davon zuviel in einer mannschaft, wer selbst fussballer war weiss das passt nicht, ein trainer der regungslos zusieht was hätte otto oder kalli mit diesen gurkenfussballer gemacht ?? ich als alter vollblutfussballer möchte es nicht wissen 14 tage keinen ball gesehen und jeden einzelnen knochen und muskel gespürt, sorry aber bei den kappen hilft nur noch alte schule oder Arbeitsamt.
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Beitrag von sow42195 »

Lautrer1991 hat geschrieben:Ich weiss, dies gehoert hier nicht unbedingt her, aber hier reden alle Fans immer von Tradition und Treue. Daher mal eine Anmerkung: Ist es mal moeglich diese ganzen SCHEISS ANGLIZISMEN, wie "Kuntz-Basher", "Shitstorm" oder "hochgehypt" mal wegzulassen!!!!!???????? Mein Vater ist z.B. 73 Jahre alt und schaut ab und an auch mal auf dieser Seite vorbei und fragt mich auch mal was diese ganzen Anglizismen denn auf deutsch bedeuten (Anmerkung: In seiner Zeit hatte man kein englisch an der Schule).

Daher, wenn man schon Leute, die frueher FCK-Fans und heute sogenannte Mainz- oder Hoffenheim-Deppen geworden sind, kritisiert, dann sollte man erst einmal nicht jeden Scheissimport von der Weltmacht westlich des Atlantiks uebernehmen!!!!!! Dieses Land kotzt mich ausserhalb des Sports schon genug an, und jetzt muss ich sogar schon auf einer FCK-Seite immer mehr diese Drecks-Begriffe lesen!!!! Vor 5 Jahren kannte man diese "Anglizismen" noch gar nicht und man hatte trotzdem ein Wort auf deutsch dafuer. Oder sind wir hier in irgendeiner "Hartz 4-TV-Sendung" auf VOX????????
Man kann sicher über die Verwendung von Anglizismen nachdenken. Mich stört der "Ton" deines Beitrags etwas. Vielleicht lesen hier neben deinem Vater auch Kinder mit? Und vielleicht gibt es auch Menschen (mich zum Beispiel) die der inflationäre Gebrauch von Satzzeichen mehr nervt als Anglizismen. (weißt du was ich meine???????????????). Den Zusammenhang zwischen der Verwendung von Anglizismen, den USA und der Kritik an Fans von Mainz und Hoffenheim erschließt sich mir gar nicht.
Aber und das meine ich Ernst: Ich mache mir über deine "Bitte" echt mal Gedanken.
Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg (George Bernard Shaw)
sow42195
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Beitrag von sow42195 »

ein treuer fck fan hat geschrieben:hallo
solange kein sportdirektor eingestellt wird der ahnung von fussball hat geht da oben nichts mehr--alte betze zeiten werden alte bleiben, in uns lebt nur noch die erinnerung, der verein wird wirtschaftlich anscheinend gut geführt aber sportlich fehlt die fachkompetenz gewaltig, zuviel luschen im sturm, kein guter mittelfeldspieler, aussenbahnen ist beim fck ein fremdwort, eben ein haufen spieler die nirgends was gerissen haben, davon zuviel in einer mannschaft, wer selbst fussballer war weiss das passt nicht, ein trainer der regungslos zusieht was hätte otto oder kalli mit diesen gurkenfussballer gemacht ?? ich als alter vollblutfussballer möchte es nicht wissen 14 tage keinen ball gesehen und jeden einzelnen knochen und muskel gespürt, sorry aber bei den kappen hilft nur noch alte schule oder Arbeitsamt.
Im Kicker vom Montag ist eine interessanter Artikel über den Einfluss von Jörg Schmadtke beim FC und seine Zusammenarbeit mit dem Kadermanager Jakobs. Es ist logisch, dass SK nicht gleichzeitig in KL wegen dem Fröhnerhof an der Stadtratssitzung teilnehmen und gleichzeitig in Südamerika Verträge abschließen kann (etwas überspitzt betrachtet :) )

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, auf transfermarkt.de die Zweitligisten mit Sportdirektoren zu recherchieren:

Köln: Jörg Schmadtke
Fürth: Rouven Schröder
KSC (Aufsteiger): Jens Todt
Bielefeld (Aufsteiger): Samir Arabi
Dynamo Dresden (Aufsteiger): Steffen Menze / Ralf Minge
Cottbus: Stephan Hildebrandt
Ingolstadt: Thomas Linke
St. Pauli: Rachid Azzouzi
Düsseldorf: Helmut Schulte
FSV Frankfurt: Uwe Stöver
Paderborn: Michael Born
Sandhausen: Otmar Schork
TSV 1860: Florian Hinterberger
Bochum: Christian Hochstätter
Aalen: -
Aue: -
Union Berlin: -
FCK:-

Und bei uns soll das aus finanziellen Gründen nicht gehen? Köln hat 30 Mio. Schulden und leistet sich wahrscheinlich den teuersten.

Jeder Verein verpflichtet zur neuen Saison oder in der Winterpause neue Spieler, versucht zum Ausgleich dafür, andere abzugeben. Das klappt nicht immer, dann hat man plötzlich mal zwei oder drei Spieler mehr als geplant und geht trotzdem nicht pleite. Was ich damit sagen will: Wieso können wir uns neue Spieler leisten und auch mal ein temporäres Überangebot, aber keinen Sportdirektor? Als einer der Vereine mit dem höchsten Etat der Liga.
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Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

sow42195 hat geschrieben: Ich habe mir mal die Mühe gemacht, auf transfermarkt.de die Zweitligisten mit Sportdirektoren zu recherchieren:

Köln: Jörg Schmadtke
Fürth: Rouven Schröder
KSC (Aufsteiger): Jens Todt
...
Aalen: -
Bei Aalen gab es bis vor zwei Monaten noch, durchaus erfolgreich, jenen Markus Schupp als Sportdirektor, der aus Idar-Oberstein stammt und für den FCK mehr Spiele gemacht hat als z.B. Stefan Kuntz und mit uns Meister und Pokalsieger wurde. Es könnte kaum einen offensichtlicheren Kandidaten für uns geben.
- Frosch Walter -
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