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2026 gibt es keine großen Konzerte im Fritz-Walter-Stadion

Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

2026 gibt es keine großen Konzerte im Fritz-Walter-Stadion

Die Heimspiele des 1. FC Kaiserslautern werden auch im kommenden Jahr die einzigen Großveranstaltungen mit 40.000 bis 50.000 Besuchern im Fritz-Walter-Stadion bleiben. Konzerte wie jenes anno 2023 von Mark Forster sind nicht in Aussicht. Wohl aber ein paar kleinere Events. weiterlesen ...
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Schnullibulli
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Beitrag von Schnullibulli »

Schade schade

"Big Player" kommen eh nicht in die Provinz, dass weiß ich noch aus meiner Zeit in der Gastro und Veranstaltungsbranche. Es ist wahnsinnig schwer "Füller" zu bekommen. Bei uns war damals das finanzstarke Luxemburg und die dünn besiedelte Region das Problem.
Für Kaiserslautern steht eben die Nekar- Main- Rhein Region da als "Aufsauger".
Ich kenne die Regelung in Kaiserslautern nicht, aber ich denke all zu sehr wird diese sich von Trier nicht unterscheiden:
Da gibt's eben auch noch das Problem mit dem Wohngebiet und einer Beschränkung der Veranstaltungen nach 22 Uhr (Zahlenmäßig über's Jahr).

Schade dass man die Kosten nicht besser verteilen kann und das Stadion durch andere Veranstaltungen nutzen kann. Das ist nunmal der Vorteil eines "grüne Wiese Neubau".

Sei's drum!
Yogi
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Beitrag von Yogi »

War bei Mark Forster.
Konzerte im FWS, fuer mich Never Ever
Habe noch nie so einen schlechten Sound gehoert, und die Organisation, schlechter geht's nicht.
Catering VOELLIG überfordert, vor dem Konzert schon kein Wasser mehr, ewiges anstehen.
Und Chaos nach dem Konzert. Der Berg VOELLIG ungeeignet fuer ein Konzert.
HANSLIK/Man of the important Goals
Datenleak
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Beitrag von Datenleak »

@Yogi Bis auf die akustik und Anlage sind das aber fast alles Dinge die man mit gescheiter Planung und vor allem Personal easy hinbekommen könnte
MathiasvunNW
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Beitrag von MathiasvunNW »

Eigentlich schade, Frankfurt, Schalke, Stuttgart.....Fanta 4, Iron Maiden, Ed Sheeran. Alles live in den Stadien erlebt.....Da geht noch was Freunde......
Zuletzt geändert von MathiasvunNW am 01.01.2026, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
Zuhause bist immer nur Du :doppelhalter:
Teamgeist
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Beitrag von Teamgeist »

Yogi hat geschrieben: 30.12.2025, 19:44 War bei Mark Forster.
Konzerte im FWS, fuer mich Never Ever
Habe noch nie so einen schlechten Sound gehoert, und die Organisation, schlechter geht's nicht.
Catering VOELLIG überfordert, vor dem Konzert schon kein Wasser mehr, ewiges anstehen.
Und Chaos nach dem Konzert. Der Berg VOELLIG ungeeignet fuer ein Konzert.
Das sind aber alles Punkte, die mit dem Berg bzw. Stadion nichts zu tun haben. Ich war in meinem Leben schon auf sehr vielen Open Air Pop/Rock Konzerten, von der flachen Wiese bis zum Berliner Olympia Stadion. Der Sound hängt in erster Linie vom verwendeten Equipment und davon ab, wie aufwändig die Sound-Regie den Klang auf die lokalen Gegebenheiten einstellen kann. Das FWS ist grundsätzlich für solche Konzerte gut geeignet.
Die Organisation inkl. Catering bestimmt weitestgehend der Veranstalter. Die großen Unternehmen in diesem Geschäft wissen eigentlich wie es geht, das ist definitiv hinzukriegen und hat nichts „mit dem Berg“ zu tun. Nur werden wir kaum große Acts wie z.B. Coldplay in unserem Stadion sehen, die suchen sich die größeren Arenen aus. Wie im Fußball kommt da höchstens die 2. Liga - wenn überhaupt - nach KL. Dementsprechend muss man auch seine Erwartungen anpassen.
salamander
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Beitrag von salamander »

Yogi hat geschrieben: 30.12.2025, 19:44 War bei Mark Forster.
Konzerte im FWS, fuer mich Never Ever
Habe noch nie so einen schlechten Sound gehoert, und die Organisation, schlechter geht's nicht.
Catering VOELLIG überfordert, vor dem Konzert schon kein Wasser mehr, ewiges anstehen.
Und Chaos nach dem Konzert. Der Berg VOELLIG ungeeignet fuer ein Konzert.
Catering ist auch bei Betzespielen katastrophal. Genauso die Entfluchtungssituation in und ums Stadion herum. Es ist einfach alles sehr beengt. Das Fehlen der Lastenaufzüge ist natürlich auch ein Punkt. Was ich allerdings nicht verstehe, ist der Pendelbusverkehr: Warum soll das bei Konzerten nicht funktionieren, was ein Fußball klappt?
Betzi25
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Beitrag von Betzi25 »

Keine anderen Großveranstaltungen im FWS?! Das ist wohl eher ein „nicht wollen“ als ein „es geht nicht“! Man denke nur an die Bewerbung zur Fußball-EM. Gerade da hätten sich die Investitionen in das Stadion doch einmal mehr auszahlen können. Die WM war ein tolles Ereignis, die EM hätte es auch werden können (müssen!), mit vielen positiven Effekten für die ganze Region.
Es wurde viel Geld investiert in eine strukturschwache Region, Großveranstaltungen boomen, auch „große Player“ spielen teilweise vor weniger Publikum, 50000 Plätze sind eine gute Grundlage! Anfangsschwierigkeiten gibt es immer, man muss aus dem Mark-Forster-Konzert lernen und handeln! Dann könnte das Stadion deutlich mehr Geld einspielen als es an Unkosten verursacht. Man muss es aber wollen… Schade!
Standfußballer
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Beitrag von Standfußballer »

Da muß ich sagen, halte ich die Argumente an den Haaren herbeigezogen. Also:
1. Unter der Ost ist ein großes Zufahrtstor, durch welches auch ein Laster passt. Das Equipment kann also bis ins Stadion hinein gefahren werden. (ok der Rasen wird leiden). Alles was man dann noch braucht ist ein Mobilkran, aber den bräuchte man bei jeder Bühne, die man aufbauen will.
2. Akustik sowie Essen und Trinken ist Sache des Veranstalters. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da standen unter der West jede Menge kleiner Buden, wo es alles gab von Pizza-Fleischkäse bis Brezeln. Es kann mir keiner erzählen, dass sich da nicht Anbieter finden lassen und wenn es das DRK mit der Gulaschkanone ist. Vielleicht haben die sogar auch noch einen guten Tontechniker in ihren Reihen.
3. P&R : Ja da gibt es wirklich besseres. Aber der Bahnhof ist nun mal nicht direkt neben dem Stadion und auch die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, aber jeder hat doch Füße zum Laufen. (ist nur heutzutage nicht mehr so angesagt).
4. Hotels und Unterbringung. Das geht für mich einher mit Punkt 3. Wenn ich ein Hotel in der Umgebung habe und dann mit dem Auto einen Parkplatz suchen und dann noch zum Stadion laufen muss, sind das alles keine bequemen und zeitintensive Voraussetzungen. Dies kann ich verstehen, da je nach Veranstaltung z.B. mit Kindern das zum Problem werden kann.
Für mich bleibt daher als Fazit festzuhalten, dass man einfach den Weg des geringsten Widerstandes geht. Soll also heißen, wenn es in KL aufwendiger ist, sprich mehr kostet ein Konzert zu veranstalten, fällt man durchs Raster. Kommen dann noch die Probleme mit den Anwohnern dazu und natürlich Voraussetzungen und Auflagen von der Seite, die sowie keinen Bock hat auf Veranstaltungen aller Art bzw. auf das FWS an sich haben, hat wars das ziemlich schnell. Gemeint sind hier in erster Linie Stadt und Polizei.
Yogi
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Beitrag von Yogi »

MathiasvunNW hat geschrieben: 30.12.2025, 22:17 Eigentlich schade, Frankfurt, Schalke, Stuttgart.....Fanta 4, Iron Maiden, Ed Sheeran. Alles live in den Stadien erlebt.....Da geht noch was Freunde......
War bei Ed Sheeran und Phil Collins in Stuttgart.
Sound super in jeder Ecke wie ich auch von anderen hörte/ ok Mark F. wollte wohl so billig wie möglich- sei es drum
Aber Stuttgart , Anreise, Orga kannst du echt nicht mit Betze vergleichen, alles vieeel besser. Und dann 70000 Kapazität. Da kommt kein Superstar nach Lautern
HANSLIK/Man of the important Goals
BeyerM
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Beitrag von BeyerM »

Das Problem liegt nicht nur an der Orga selbst. Die Parksituation, die Zufahrten, lokale Auflagen und auch die Sperrzeiten für Events schränken einen da ziemlich ein. Aber wenn man lernt, mit diesen Hürden umzugehen, kann ein Stadion durch Shows echt ordentliche Gewinne abwerfen.
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