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7,5 Millionen Euro für die hohe Kante: FCK zieht Kapitalerhöhung

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Neu auf DBB: 7,5 Millionen Euro für die hohe Kante: FCK zieht Kapitalerhöhung

Der 1. FC Kaiserslautern zieht die schon seit zwei Jahren genehmigte Kapitalerhöhung und erhält damit zusätzliche 7,5 Millionen Euro von seinen Investoren. Das Geld soll als Sicherheit für die Zukunft dienen. Die Anteile des Vereins an seiner Kapitalgesellschaft werden dadurch kleiner. weiterlesen ...
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
owerumer
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Beitrag von owerumer »

7,5 Mio für rund 8% mehr Anteile für die SPI. Hatten die nicht mal für 33% im Jahr 2020 "nur" rund 11 Mio bezahlt? Nach meinem Verständnis hat sich der Wert der Anteile jetzt deutlich erhöht...
:doppelhalter:
Ereborn
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Beitrag von Ereborn »

Das möge mir einer mal erklären. Wir ziehen eine Option auf 7,5 Mio EUR, die wir eigentlich nicht benötigen, weil die Option sonst 2026 verfallen würde. Da sag ich doch mal - Na und? Wenn wir sie doch nicht brauchen? Dann kann man doch immer noch eine neue Option vereinbaren?

So bedienen wir uns an Geld, das wir eigentlich nicht nötig haben und der Anteil des Vereins sinkt dadurch von 45% auf 40%.

Das klingt für mich laienhaft ausgedrückt, als ob wir einen Kredit aufnehmen, den wir nicht brauchen und dafür die Zinsen zahlen, die wir sonst nicht zahlen müssten.

Das der Verein schon weniger als 50% der Anteile hatte, war mir bisher schon ein Dorn im Auge. Jetzt senken wir diesen Anteil noch weiter ab. Mir bereitet das gewaltige Bauchschmerzen.
Vieles im Leben kann man mit Geld kaufen.
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owerumer
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Beitrag von owerumer »

Der e.V. muss bis Mitte 2028 rund 4 Mio an Verbindlichkeiten zurückzahlen. Diese Summe hat der e.V. aber nicht, daher hat er wohl der Kapitalerhöhung zugestimmt.
:doppelhalter:
ExilDeiwl
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Beitrag von ExilDeiwl »

Aber die 7,5 Mio. gehen doch nicht in den e.V. sondern in die Kapitalgesellschaft. Bei dieser Kapitalerhöhung findet kein Verkauf von Anteilen statt, sondern eine Verwässerung. Hat @Ken hier schon das eine oder andere mal ausführlich erläutert, wie das funktioniert. Bei Interesse mal die Suchfunktion bemühen.

Der e.V. hat insofern nur davon etwas, dass es der Kapitalgesellschaft finanziell besser geht und Anforderungen für kommende Lizensierungsverfahren (wurde nicht explizit gesagt, aber ggf. Durch die Blume: für die 1. BL) erfüllt werden könnten.

Der e.V. hat seine 4 Mio. Schulden, und muss diese aus Mitgliedsbeiträgen tilgen. Öffnung der Fansäule ist ja leider aus den heute dargelegten Gründen derzeit keine Option…
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MahonY*
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Beitrag von MahonY* »

Als Mitglied habe ich die Jhv wie immer verfolgt und möchte mich auch dazu äußern.

Die JHV läuft grundsätzlich in den letzten Jahren seit Thomas Hengen und Rainer Keßler im Amt sind sehr geregelt, professionell und weitestgehend ruhig ab.

Das liegt natürlich am sportlichen Aufwärtstrend der letzten Jahre aber auch am allgemeinen Gefühl, dass alle handelnden Personen den Verein und nicht das eigene Ego an erste Stelle setzen.

Das war in vielen Jahren vor dieser Zeit nicht immer der Fall und entsprechend emotional und kontrovers waren auch die Veranstaltungen zur JHV in diesen Jahren.

Aber genug von der Vergangenheit. Ich habe es vor kurzem schonmal geschrieben aber mein Dank und Lob geht an alle Funktionäre, die aktuell beim FCK in Amt und Funktion sind.

Das Auftreten des Vereins in der Öffentlichkeit und nach Außen erscheint endlich einheitlich und professionell. Keine Internas mehr an Bild und Co, keine öffentlichen Statements (von kleinen Interviews der Investoren abgesehen) bei kontroversen Entscheidungen und sofern das von außen zu beurteilen ist ein konstruktives Zusammenspiel zwischen Verein und Kgaa (inkl. Investoren).

Zwei Punkte die mir negativ aufgefallen sind bzw. unplausibel erscheinen:

- Die Kapitalerhöhung obwohl sie "nicht benötigt" wird. Letztes Jahr hieß es noch wir brauchen das Geld nicht aufgrund des DFB Pokal Finales und haben es deshalb nicht angerufen.
Nun heißt es das Geld wird "für kommende Lizenzierungen" auf die hohe Kante gelegt.
Mit Blick auf die Zahlen konnten wir - vermutlich - aufgrund der Verkäufe von Ache und Kaloc fast eine schwarze Null schreiben. Heißt wir sind - mit Transfererlösen - in der Lage die zweite Liga aus eigener Kraft zu finanzieren.
Heißt für mich im Umkehrschluss, das Geld dient dazu sich selbst den Druck zu nehmen, diese Transfererlöse erzielen zu müssen.
Sprich den Kader zu verstärken - sprich die Investoren wollen mit diesem Geld den Aufstieg fördern.
Alles andere kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Man investiert nicht 7,5 Millionen in "Sicherheit für die nächsten Jahre". Das hätte man auch tun können, wenn dann wirklich Not am Mann gewesen wäre.
Nur um es nochmal klar zu stellen: Ich kritisiere nicht den Schritt an sich - sondern vor allem die Kommunikation dazu.

- Die Argumentation bzgl. der Fan Säule: man sei nicht in der Lage abzuschätzen, welchen Betrag man dadurch erzielen könne.
Das halte ich schlicht für eine billige Ausrede und ein vorgeschobenes Argument. Man will die Fansäule nicht - vielleicht wollte man sie nie ernsthaft.
Spätestens seit heute muss man hier ernsthaft in Frage stellen, ob die Ausgliederung hier nicht unter der bewussten Vortäuschung von falschen Tatsachen herbeigeführt wurde.
Aber das sind Themen der Vergangenheit.
Trotzdem stört mich die Argumentation bzgl. der Unklarheit bzgl. der Investitionsbereitschaft der FCK Fans.
Ich bin der festen Überzeugung, dass sie jeden Betrag aufrufen könnten und er würde abgenommen werden. Das hat uns doch die Betzeanleihe gezeigt - und die war für viele eine Spende und keine Investition mit Gegenwert und potentieller Rendite.

Alles im allem sind wir auf einem guten Weg - aber der ist eben noch sehr lang und steinig. Das wird einem beim Blick auf die Zahlen immer sehr deutlich bewusst. Eine sportliche Talfahrt können wir uns in dieser Phase nicht erlauben.
Bastion Betzenberg - Back to Glory!
ExilDeiwl
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Beitrag von ExilDeiwl »

Zur Kapitalerhöhung: Ja, sehe ich auch so. Man ist sich klar darüber, dass der Kader weiter aufgebessert werden muss. Unter Kuntz (ich will da jetzt keine Diskussion vom Zaun brechen) musste man auf Teufel komm raus Transfererlöse erzielen, um die Kosten decken zu können. Unter Hengen haben wir mehrfach erlebt, dass wir eben gewisse Spieler nicht verkauft haben, obwohl gute Angebote da waren. Kannst Du nur machen, wenn Du über ausreichend (Eigen-)Kapital verfügst. Der Zeitpunkt (Frühjahr) ist ja vielleicht auch nicht umsonst so gewählt, dass da dann auch schon bald das Geschachere im Spieler los geht… Ich kann schon ein Stück weit verstehen, dass man da nicht alles so offen kommuniziert und mit „kommende Lizensierungen“ vielleicht auch eine vage Nebelkerze zündet. Man muss sich ja nicht unnötig in die Karten schauen lassen (von anderen Vereinen oder Spielerberatern).

Fansäule: bin eigentlich ein großer Freund davon und würde eigentlich gerne meine Anteile am FCK kaufen. Mitgliedschaft schön und gut. Aber eine Fananleihe bedeutet vielleicht doch auch was anderes in Hinblick auf die Strukturen, die man dafür (nicht) aufbauen muss als Anteile in Form von Aktien zu verkaufen. Wenn Du es da mit vielen Anlegern zu tun hast, die aber nur vgl.weise Kleckerlesbeträge investieren dürfen (1.000 Euro Grenze), dann schaffst Du Dir halt a) hohe Nebenkosten beim Verkauf der Anteile und noch einmal hohe Nebenkosten beimder Betreuung all Deiner Aktionäre. Kannst aber keine Anleger mit ins Boot nehmen, die vielleicht mal auch für 50.000 Euro Anteile kaufen. Also diese Herleitung hat mir heute erstmalig gezeigt, dass es vielleicht doch wirkliche Sachgründe gibt und wir nicht mit bloßen Ausreden ruhig gestellt werden. Aber wie schon geschrieben: ich bin mal gespannt auf die Einschätzung der Finanzexperten hier im Forum - vielleicht decken sie ja doch noch den einen oder anderen Punkt auf, den ich mangels Sachkenntnis nicht erkenne…
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moseldevil
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Beitrag von moseldevil »

Ereborn hat geschrieben: 10.12.2025, 21:38 Das möge mir einer mal erklären. Wir ziehen eine Option auf 7,5 Mio EUR, die wir eigentlich nicht benötigen, weil die Option sonst 2026 verfallen würde. Da sag ich doch mal - Na und? Wenn wir sie doch nicht brauchen? Dann kann man doch immer noch eine neue Option vereinbaren?

So bedienen wir uns an Geld, das wir eigentlich nicht nötig haben und der Anteil des Vereins sinkt dadurch von 45% auf 40%.

Das klingt für mich laienhaft ausgedrückt, als ob wir einen Kredit aufnehmen, den wir nicht brauchen und dafür die Zinsen zahlen, die wir sonst nicht zahlen müssten.

Das der Verein schon weniger als 50% der Anteile hatte, war mir bisher schon ein Dorn im Auge. Jetzt senken wir diesen Anteil noch weiter ab. Mir bereitet das gewaltige Bauchschmerzen.
Mir auch, und als ich das letztes Mal hier angesprochen habe, wurde versucht mich lächerlich zu machen und auf die Verträge verwiesen. Die Anteile entsprechen nicht den Sitzen im Aufsichtsrat. Trotzdem haben wir so 50+1 rein Anteilsmäßig schon Übergangen. Der Verein sollte langfristig sehen wir mehr anstatt weniger Anteile zu haben!
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Dynamo
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Beitrag von Dynamo »

vielleicht ist hier Jemand sach-und fachkundig genug es zu erklären: Warum entschuldet man den Verein nicht "einfach", Geld scheint ja da zu sein. Dann hätte der Verein mehr handlungsspielraum und könnte bspw. in die Infrastruktur und in seine (unterfinanzierten) Abteilungen investieren, Zinsen spart man auch ...oder, wenn man aus was für Gründen auch immer, nicht entschulden kann/will, warum gibt man dem Verein nicht mehr Geld um seine vielfältigen Aufgaben zu bewerkstelligen. Die Strukturen und Leistungen (Organisatorisches, Verwaltung, Ausstattung usw.) des Vereins haben definitiv im Alltag Luft nach oben, auch wenn es auf der MV alles glänzt, im normalen Betrieb glänzt vieles nicht!

außerdem würde es mich mal interessieren wie die Investoren KONKRET von ihren Investitionen profitieren? Wieviel Geld erhalten sie zurück, aus welchen Töpfen kommt das Geld, wer hat bisher wieviel erhalten usw. ... man hört seit Jahren nur dass die Investoren Geld geben (bzw. Anteile stetig erhöhen), aber was die als Dividende erhalten ist,zumindest mir, unklar... klar, sie erhalten immerfort größere prozentuale Anteile (die auch mehr Wert sind als am Anfang der Investitionsspirale), aber das allein kann es ja nicht sein, die investieren ja nicht um der Anteile wegen, sondern wegen Geld. Erhalten die dann bspw. einen Anteil von Pokal- oder Zuschauereinnahmen oder wie ist das?
können die eigentlich ihre Anteile jederzeit an jeden beliebigen Interessenten verkaufen oder hat die MV oder sonstwer da noch etwas mitzureden? liegt der einzige Benefit des Invests an den höherwertigen Anteilen die sie dann irgendwann mit (großer) Rendite verkaufen können oder wie?

wäre dankbar um eine fachkundige Antwort
RallePfalzwald
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Beitrag von RallePfalzwald »

owerumer hat geschrieben: 10.12.2025, 21:58 Der e.V. muss bis Mitte 2028 rund 4 Mio an Verbindlichkeiten zurückzahlen. Diese Summe hat der e.V. aber nicht, daher hat er wohl der Kapitalerhöhung zugestimmt.
Das Geld geht NICHT an den e.V.!

Das ist eine Kapitalerhöhung der KGaA und KEIN Anteilsverkauf des e.V. an andere Eigner, wie es die Fansäule wäre.


Dynamo hat geschrieben: 11.12.2025, 06:27 vielleicht ist hier Jemand sach-und fachkundig genug es zu erklären: Warum entschuldet man den Verein nicht "einfach", Geld scheint ja da zu sein. Dann hätte der Verein mehr handlungsspielraum und könnte bspw. in die Infrastruktur und in seine (unterfinanzierten) Abteilungen investieren, Zinsen spart man auch ...oder, wenn man aus was für Gründen auch immer, nicht entschulden kann/will, warum gibt man dem Verein nicht mehr Geld um seine vielfältigen Aufgaben zu bewerkstelligen. Die Strukturen und Leistungen (Organisatorisches, Verwaltung, Ausstattung usw.) des Vereins haben definitiv im Alltag Luft nach oben, auch wenn es auf der MV alles glänzt, im normalen Betrieb glänzt vieles nicht!
Woher soll das Geld denn kommen? Es gibt für den e.V. nur wenige Möglichkeiten an Geld zu kommen, z.B.
- Anteile an der KGaA verkaufen
- Einnahmen erhöhen (v.a. mehr Mitglieder)
- Kredite (was keine Entschuldung bedeutet)
-Spenden

4 Mio an spenden sind unrealistisch. Bleibt nur Anteilsverkauf oder langfristige Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge.

Weder KGaA noch Investoren können dem e.V. einfach so Geld geben.
Die oder irgendein Investor könnte dem e.V. Anteile direkt abkaufen. Das bedeutet verhältnismäßig einen deutlich höheren Anteilsverlust als eine Kapitalerhöhung in der KGaA.

Die KGaA könnte Anteile zurückkaufen. Das würde die einzelnen Anteile, auch die des e.V., sogar aufwerten. Damit 4 Mio im e.V. ankommen, müssten aber Anteile im Wert von ~10 Mio zurückgekauft werden, damit die Anteile des e.V. nicht weiter sinken. Das Geld fehlte im Spielbetrieb.

Deshalb bevorzugt der e.V. die Entschuldung langfristig durch (hoffentlich steigende) Mitgliedsbeiträge. Ob die Verbindlichkeiten soweit gestundet werden können, ist noch unklar.

Das Ziel ist, zukünftige Kapitalerhöhungen mitgehen zu können, damit der Anteil des e.V. an der KGaA nicht weiter sinkt.

Das ist nicht so einfach. Das gute ist: sobald der e.V. entschuldet ist, hat er sehr viel Kraft, die er ins Vereinsleben stecken kann.

Deshalb: Mitglied werden!

Je mehr Mitglieder, desto stärker das Vereinsleben und umso weniger Anteile muss der e.V. verkaufen.
Viele Städte haben ein Stadion. Dieses Stadion hat eine Stadt.
Schnullibulli
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Beitrag von Schnullibulli »

Ich habe von diesen Finanz-Gebaren zu wenig Ahnung um valide Statements abzugeben.
Aber was Ich glaube verstanden zu haben:
Die SPI hatte zugestimmt eine Erhöhung zu zahlen zu ausgemachten Konditionen. Diese Zusage ist zeitlich begrenzt und nun fällig.
Wenn Ich das richtig verstanden habe hat die SPI gar kein Einfluss mehr auf die Zahlung, dass entscheidet der FCK ob sie gezogen wird oder verfällt.
Man zieht sie nun um im Winter und Frühjahr den Aufstieg anzugehen (auch wenn man das nicht so formuliert. Ein Aufstieg wäre nämlich ebenfalls "Geld für die hohe Kante").

Zöge man diese Option nun nicht würde es womöglich langwierige Verhandlungen bedeuten was uns zeitlich ins Hintertreffen brächte.

Meine Gedanken können natürlich auch völliger Nonsens sein, nur meine Gedanken zu: Wieso weshalb warum.
slminnie
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Beitrag von slminnie »

Ich bin ganz ehrlich, ich habe sicherlich nicht das komplette Detailverständnis bzw alle finanziellen Hintergründe.
Was ich aber glaube: Die Investoren machen eine guten Deal dabei. Die Konditionen wurden vor einiger Zeit festgelegt, in dem es sportlich und auch Umsatzmäßig noch schlechter lief. Dh, wenn die jetzt Ihre Anteile zu den festgelegten Summen erhöhen können, ist die Chance in einigen Jahren eine Wertsteigerung zu erreichen weitaus grösser. Wir sind zumindest im Dunstkreis eines möglichen Aufstiegs und wir verbessern unseren Umsatz (zB durch Fernsehgelder, Merchandising und wohl auch Transfererlöse). Klar ist immer noch ein Risiko für SPI, aber weitaus berechenbarer. Von daher habe ich mich gefragt, warum verkauft der Verein jetzt, wenn er das Geld nicht direkt braucht? In ein paar Jahren könnte man vielleicht für die gleichen Anteile mehr als 7.5m EUR einnehmen. Meien Antwort dazu: 1. Ich kann mir vorstellen, dass dann die bekannten Investoren raus sind, die bezahlen nicht mehr und wir müssen uns mit anderen, neuen Investoren "herumschlagen". Oder 2. Man will sich jetzt alle Optionen offenhalten, um in die Mannschaft zu investieren wenn nötig (weil man Spieler halten will und nicht gezwungen sein will zu verkaufen) oder weil man dann endgültig angreifen will. Beide Punkte sind nur reine Spekulation von mir.
Dynamo
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Beitrag von Dynamo »

@RallePfalzwald

Danke für die Antwort...

ja, das sehe ich auch so, 4 Mio für einen Verein ohne Profifußballfinanzierung (und auch nicht u17-u21) sind viel Geld und dann können die in ein paar Jahren mal ordentlich loslegen mit dem Vereinsleben und der Finanzierung von Abteilungen etc.... 8-)

Warum schreibst du, dass die KgaA und/oder die Investoren dem Verein nicht einfach so Geld geben können? Warum eigentlich nicht? (sollte doch jeder mit seinem Geld machen können was er will)... ich verstehe dich so, es wäre rechtlich nicht möglich-korrekt? oder meinst du es wirtschaftlich? - dann verstehe ich es zumindest zum Teil 8-)

EDIT:
wer sind eigentlich die "regionalen Investoren" mit ihren 0,36 %?
Antworten