
Vorbericht: 1. FC Kaiserslautern - Hannover 96
Starker Gegner, schöne Erinnerungen
Wenn der 1. FC Kaiserslautern gegen Hannover 96 antritt, werden Emotionen geweckt. Mit dem Auftaktsieg vor 15 Monaten startete das wilde Zweitliga-Comeback der Schuster-Mannen, welches nun seine nächste Episode erhalten soll.
Es lief schon die zweite Minute der Nachspielzeit an jenem Freitag, dem 15. Juli 2022, als Hendrick Zuck zur Ecke anlief, Tyger Lobinger das Kopfballduell gewann und den Ball so zu Kenny Redondo weiterleitete. Dieser bediente per sehenswertem Fallrückzieher Kevin Kraus, der zum 2:1-Siegtreffer vollstreckte. Folge war die völlige Extase im Fritz-Walter-Stadion. Diese Szenen aus dem Auftaktspiel der letzten Zweitliga-Saison dürften bei vielen FCK-Fans dieser Tage wieder hochgekommen sein und für Gänsehaut gesorgt haben. Gegner damals: Hannover 96. Die womöglich nächste emotionale Geschichte dieser Begegnung werden am Freitagabend unter Flutlicht wieder über 40.000 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion live verfolgen. Anpfiff zum letzten Spiel vor der dann wieder anstehenden Länderspielpause ist um 18:30 Uhr.
Was muss man sonst noch wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen zum 9. Spieltag:
Der FCK: Ausgangslage und Personal
Rund ein Viertel der Saison ist vorbei und der FCK steht tabellarisch richtig gut da. Nur zwei Punkte beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter St. Pauli, doch noch wichtiger: Der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist bereits auf sieben beziehungsweise neun Zähler angewachsen. Seit nunmehr sieben Pflichtspielen ist die Schuster-Elf ungeschlagen. Diese Serie soll am Freitagabend ausgebaut werden. Mit einem Dreier würden die Roten Teufel den Gegner im Klassement überholen und mindestens für eine Nacht auf einen Aufstiegsplatz klettern.
Afeez Aremu fällt weiter mit einer Oberschenkelverletzung aus. Erik Durm muss mit muskulären Problemen passen. Dagegen ist Marlon Ritter nach einem grippalen Infekt wieder gesund und könnte in die Startelf zurückkehren, in der er beim 2:2 in Osnabrück schmerzlich vermisst wurde. Sollte es bei Ritter noch nicht für die Startelf reichen, wären Aaron Opoku, Kenny Redondo oder Philipp Klement die weiteren Kandidaten.
Der Gegner: Ausgangslage und Personal
Formstärke. Das gilt seit einigen Wochen auch für Hannover 96. Nach einem misslungenen Saisonstart mit zwei Punkten aus den ersten beiden Spielen und dem Pokal-Aus gegen Drittligist Sandhausen verlor die Leitl-Elf nur noch eine der folgenden sechs Partien. Darunter war sogar ein 7:0-Kantersieg vor drei Wochen gegen Osnabrück. Durch diese Serie stießen die Hannoveraner in die Spitzengruppe der Liga und stehen vor dem Spiel auf dem Betze mit 15 Punkten auf Platz 3.
Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Louis Schaub. Der Mittelfeldspieler musste am Montag das Training wegen Wadenproblemen abbrechen, wird aber mit nach Kaiserslautern fahren. Ob er spielen kann, soll ganz kurzfristig entschieden werden. Sicher ausfallen werden dagegen Max Christiansen, Max Besuschkow und Nicolo Tresoldi.
Frühere Duelle
Zum 50. Mal treffen beide Klubs am Freitag aufeinander. 20 Spiele gewann der FCK, 22 Mal Hannover. In der vergangenen Saison konnte der FCK neben dem bereits erwähnten 2:1 auch das Rückspiel siegreich gestalten. Nach der langen Winter-WM-Pause gab es Ende Januar ein 3:1 im Niedersachsenstadion.
Fan-Infos
Bis Donnerstagmittag waren bereits wieder 41.500 Karten verkauft, es wartet für ein Freitagsspiel also erneut eine starke Kulisse. Rund 2.000 Hannover-Fans werden ihr Team im Gästeblock unterstützen. Im Online-Ticketshop sowie vor Anpfiff an den Tageskassen der Südtribüne gibt es noch (Sitzplatz-)Karten auf der Osttribüne. Mit dem Auto anreisende Fans sollten beachten, dass der Messeplatz als Parkmöglichkeit nicht zur Verfügung steht.
Neben dem Infostand der Frenetic Youth hinter Block 7.1 werden noch Restbestände des NLZ-Shirts mit dem Motiv "Geh mer nuff uff den Betzenberg" verkauft. Verfügbar sind noch die Größen L, XL und XXL. Hinter Block 8.1 am Verkaufsstand des Pfalz Inferno gibt es außerdem nochmals eine neue Ladung der "Betzenberg"-Shirts in allen Größen, deren Erlös dem Förderverein Grundschule Betzenberg zugute kommt.
O-Töne
FCK-Trainer Dirk Schuster: "Hannover wird mit Rachegelüsten kommen, den Spieß in dieser Saison umzudrehen. Das macht uns aber nicht klein, wir haben in den letzten Wochen auch eine gute Entwicklung genommen. Wir können gemeinsam mit über 40.000 Fans und einer breiten Brust das Spiel positiv gestalten. Ich denke, der Respekt des Gegners gegenüber dem Stadion, der Kulisse und der Performance unserer Mannschaft wird da sein."
Hannover-Trainer Stefan Leitl: "Ein sehr interessantes, spannendes Spiel für uns - ein sehr schweres Auswärtsspiel. Ich glaube, dass zwei Teams aufeinandertreffen, die momentan in einer sehr guten Verfassung sind. Dazu kommt die Heimstärke von Kaiserslautern. Sie haben im Sommer mit ihren Transfers dokumentiert, wo sie hin wollen. Es ist eine Mannschaft, die nach innen sehr selbstbewusst ist und für mich um den Aufstieg mitspielen kann."
Daten und Fakten
Voraussichtliche Aufstellung:
1. FC Kaiserslautern: Krahl - Elvedi, Kraus (Soldo), Tomiak - Zimmer, Niehues, Raschl, Puchacz - Ritter - Tachie, Ache
Es fehlen: Aremu (Oberschenkelverletzung), Durm (muskuläre Probleme)
Hannover 96: Zieler - Neumann, Halstenberg, Arrey-Mbi - Dehm, Kunze, Leopold, Köhn - Schaub (Voglsammer), Nielsen, Teuchert
Es fehlen: Besuschkow (Aufbautraining nach Fersenproblemen), Christiansen (Aufbautraining nach Rückenproblemen), Stahl (Jochbeinbruch), Tresoldi (Trainingsrückstand nach Infekt)
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis
Vorherige Meldungen ab 03.10.2023:

Freitag, 18:30 Uhr: Wieder "Drama, Baby" gegen Hannover?
So schnell kann es gehen: Nach zuvor vier Heimpleiten in Serie peilt der 1. FC Kaiserslautern nun schon den vierten Heimerfolg hintereinander an. Mit Hannover 96 kommt ein Gegner, der weit oben steht, zuletzt aber wenig gegen die Roten Teufel holen konnte.
Am Freitagabend steht das 50. Pflichtspiel-Duell beider Mannschaften an. Die Bilanz spricht bisher leicht für die Gäste aus Niedersachsen, die 22-mal gewannen, Lautern ging zweimal weniger als Sieger vom Platz. Doch die jüngere Vergangenheit gehört den Pfälzern: Zum Auftakt der vergangenen Saison schoss Kevin Kraus nach vier Jahren Drittliga-Tristesse kurz dem Schlusspfiff das Fritz-Walter-Stadion durch ein 2:1 in Ekstase. Drama, Baby! Und auch in der Rückrunde in Hannover waren die Roten Teufel erfolgreich (3:1) - der Anfang mancher Aufstiegsträumerei. Und so prognostiziert Kraus im Gespräch mit Der Betze brennt: "Es wird für Hannover schon sehr schwer, die Punkte mitzunehmen."
Top-6-Spiel am Betzenberg: Schuster will auf dem Boden bleiben
Um die vorderen Plätze geht es für den FCK auch jetzt wieder, wenn auch erst einmal nur für eine Nacht. Der Sieger der Partie zwischen den auf Rang 6 platzierten Lautrern (14 Punkte) und dem Drittplatzierten 96 (15 Punkte) würde mindestens bis Samstag auf einen Aufstiegsplatz springen. Auch wenn FCK-Trainer Dirk Schuster erst vorgestern deutlich machte, dass er nichts vom Gerede einer Spitzenmannschaft hält. Die Roten Teufel blieben nach dem Last-Minute-Punkt in Osnabrück im sechsten Spiel nacheinander dennoch ungeschlagen. Die Niedersachsen siegten zuhause 2:0 gegen Aufsteiger Wehen, zwei Wochen zuvor hatten sie gegen Osnabrück noch ganze sieben Tore an gleicher Stelle geschossen. Dank dieses 7:0-Kantersieges stellt Hannover mit insgesamt 19 Treffern zudem die beste Offensive der Liga.
Kurze Woche ohne öffentliches Training - Drei Spieler fraglich
Die Trainingswoche für die Schuster-Elf ist kurz. Inwiefern Afeez Aremu (Prellung), Erik Durm (muskuläre Probleme) und der wegen eines grippalen Infektes in Osnabrück ausgefallene Marlon Ritter wieder mitwirken werden können, ist noch offen. Bei den Gästen ist der Einsatz von Max Christiansen (Aufbautraining nach Rückenproblemen), Max Besuschkow (Aufbautraining nach Fersenproblemen) und Nicolo Tresoldi (Trainingsrückstand nach Infekt) noch unsicher. Eine öffentliche Trainingseinheit gibt es in dieser Woche in Kaiserslautern aufgrund der kurzen Zeitspanne zwischen Sonntags- und Freitagsspiel nicht. Die Pressekonferenz vor der Partie findet am Donnerstag um 11:00 Uhr statt.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 04.10.2023:

Gegner-Check Hannover: Es darf wieder gewummst werden
Für den 1. FC Kaiserslautern beginnen nun Festspielwochen: Hannover 96 und Hamburger SV zuhause, dazwischen auswärts bei Fortuna Düsseldorf. Schon der ersten Brocken hat es in sich. Zu den 96ern weisen sich einige interessante Parallelen auf.
Anspruch und Wirklichkeit: Sie haben 2023 eine ziemlich bescheidene Rückrunde gespielt. Aber sie haben die Nerven behalten. Der Trainer wurde nicht entlassen, der Kader im Sommer nicht komplett neu geordnet, sondern nur punktuell verstärkt. Sie sind den Weg der kleinen Schritte konsequent weitergegangen. Und jetzt? Stehen sie nach acht Spieltagen richtig gut da. Spucken keine großen Töne, aber, na klar, der Anhang träumt nach wie vor den Traum von der Rückkehr in die Bundesliga, die man schon vor Jahren verlassen hat ... Hallo? Nein, wir reden hier nicht über den 1. FC Kaiserslautern, sondern über Hannover 96. Auch an der Leine haben sie aus den vergangenen Jahren gelernt. Die Zeiten der ständigen Personalwechsel sollen endlich vorbei sein, selbst in der Führungsetage, wo es permanent um den langjährigen Boss Martin Kind rumort, herrscht gerade mal Ruhe. Im Umfeld ist eine neue Zuversicht entstanden, die sich auch beim Absatz der Dauerkarten äußerte, der schon früh die 15.000er Marke überschritt. "Wir werden uns nicht kleiner machen, als wir sind, aber wir werden die Dinge weiterhin realistisch angehen", sagt Sportdirektor Marcus Mann im "Kicker"-Sonderheft dieses Sommers. Zuletzt holten die 96er zehn Punkte in vier Spielen. Lauterns jüngsten Gegner Osnabrück watschten sie vor drei Wochen mit 7:0 ab.
Die Neuen: Er gilt als einer der Transfercoups der Zweiten Liga dieses Sommers. Hannover hat seinen ehemaligen A-Junior, den späteren Nationalspieler Marcel Halstenberg aus Leipzig an die Leine zurückgeholt. Und der 32-Jährige hat sich direkt als Führungsspieler etabliert. Aus Wiesbaden haben die 96er mit Brooklyn Ezeh den talentiertesten Linksverteidiger der vergangenen Drittliga-Saison verpflichtet. Er stand jedoch erst einmal in der Startelf. Als Innenverteidiger festgebissen hat sich bereits der erst 20-Jährige Bright Arrey-Mbi, der nach einem Jahr Leihe nun fest von Bayern München verpflichtet worden ist. Der ehemalige Bielefelder Andreas Voglsammer, den Mann aus Millwall zurück nach Deutschland holte, kam bislang nur zu Kurzeinsätzen. Pech hatte Max Christiansen, den Trainer Stefan Leitl von seinem ehemaligen Arbeitgeber Fürth nach Hannover lotste. Er sollte die ordnende Hand im zentralen Mittelfeld werden, doch setzen ihn seit dem 3. Spieltag Rückenprobleme außer Gefecht. Talente wie der von Royal Antwerpen geliehene Christopher Scott müssen sich derzeit noch hinten anstellen, da Leitl gegenwärtig eher auf die in der Vorsaison gewachsene Einheit setzt.
Die Formation: Leitl bevorzugt seit der vergangenen Saison ein 3-4-1-2. Wobei das Offensiv-Trio sehr variabel ist. Cedric Teuchert, Harvard Nielsen und der nominelle Zehner Louis Schaub können ihre Positionen auch ganz gut tauschen. Der einstige Linksverteidiger Halstenberg steht nun meist im Zentrum der Dreierkette und führt die Mannschaft gemeinsam mit dem erfahrenen Keeper Ron-Robert Zieler, ebenfalls ehemaliger Nationalspieler. Neben Halstenberg und Arrey-Mbi komplettiert der 1,92 Meter große Phil Neumann die Abwehrreihe. Der linke Schienenspieler Derrick Köhn hat durchaus Potenzial für mehr als Zweite Liga, rechts hat Jannik Dehm sich an Sei Muroya vorbeigeschoben. Im zentralen Mittelfeld präsentiert sich seit Christiansens Verletzung Enzo Leopold neben dem robusten Sechser Fabian Kunze. Zuletzt blieb die Startelf zwei Mal hintereinander unverändert. Da auch das jüngste Spiel gegen Wiesbaden mit 2:0 gewonnen wurde, dürfte Leitl keine große Not sehen, diese zu verändern. Es sei denn, Verletzungen zwingen ihn dazu. Oder er lässt sich für den Betzenberg ein paar besondere taktische Kniffe einfallen.
Zahlenspiele: Dass die Hannoveraner nach dem 7:0 gegen Osnabrück mit insgesamt 19 Treffern die derzeit erfolgreichste Offensive der Liga stellen, dürfte nicht wirklich überraschen. Mit erst acht Gegentreffern bieten sie allerdings auch die bislang drittstärkste Defensive der Liga auf. Mit sieben Treffern führt Cedric Teuchert gemeinsam mit dem Herthaner Haris Tabakovic die Torjägerliste an. Allerdings hat der 26-Jährige fünf Buden vom Elfmeterpunkt gemacht - und nicht einen Elfer verschossen. Ihn hätte der FCK in Osnabrück gut gebrauchen können. Köhn ist neben dem Herthaner Fabian Reese und dem Karlsruher Marvin Wanitzek der Zweitliga-Kicker, der die meisten Flanken aus dem Spiel heraus schlägt. "Bundesliga.de" führt H96 als die Mannschaft mit der zweitbesten Abschluss-Effizienz, ein Wert, der auch mit der Chancenverwertungs-Tabelle des "Kicker" korrespondiert. Auch da sind die Niedersachsen Zweiter, von 51 Einschussmöglichkeiten haben sie 37,3 Prozent verwandelt. Die Roten Teufel sind da aber nicht so viel schlechter: Von 48 Chancen insgesamt 31,3 Prozent verwandelt, das macht Platz 5. In Osnabrück hätte man sich in diesem Ranking ganz schön nach oben schaffen können.
Fazit: Zwei Gegentore per Elfmeter, eins nach einer Ecke, ein Eigentor nach einer Rechtsflanke, eins nach einem Angriff über links, und drei nach Schüssen hart am oder außerhalb des Strafraums. So hat Hannover seine bislang acht Gegentreffer kassiert. Was das dem FCK-Team sagen sollte? Ruhig mal wieder versuchen, von außerhalb zu "wummsen", so wie gegen Nürnberg. Und nach den Erfahrungen von Osnabrück eher nicht auf Strafstöße hoffen. Um Himmels willen aber auch keine im eigenen Sechzehner verursachen, denn Teuchert trifft mit 100-Prozent-Garantie. Andererseits: Aus dem Spiel heraus ist nicht der Spitzenreiter der aktuellen Torjägerliste der gefährlichste Gäste-Stürmer, sondern Nielsen, auch wenn der erst drei Mal getroffen hat. Und Vorsicht vor Köhns Flanken. Ansonsten: Zeigen, dass die schlechte Chancenverwertung in Osnabrück nur ein Ausrutscher war, wie er immer mal vorkommen kann - laut Kicker-Statistik war er das. Und sicherheitshalber doch mal Elfmeter üben. Marlon Ritter, den "Sky"-Experte Torsten Mattuschka dem FCK als nächsten Elfmeterschützen vorschlug, halten wir übrigens für keine so gute Idee. Wir wären für Ragnar Ache. Oder Boris Tomiak.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 05.10.2023:

Ritter meldet sich gesund für Heimspiel gegen Hannover
Der 1. FC Kaiserslautern kann sich gegen Hannover 96 wieder auf eine große Kulisse freuen. Während Marlon Ritter nach seinem Infekt wieder einsatzbereit ist, werden zwei andere Spieler definitiv ausfallen.
"Wir brennen alle darauf, unsere Serie fortzusetzen und die positive Welle weiter zu reiten", blickt Dirk Schuster mit Vorfreude auf die Flutlicht-Partie gegen den Tabellendritten (Freitag, 18:30 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). Dennoch erwartet der Coach wie immer in der 2. Bundesliga eine enge Partie: "Es waren in der vergangenen Saison zwei sehr herausfordernde Spiele gegen Hannover, in denen das Pendel auch hätte anders ausschlagen können. Sie werden mit Rachegelüsten kommen, den Spieß in dieser Saison umzudrehen. Das macht uns aber nicht klein, wir haben in den letzten Wochen auch eine gute Entwicklung genommen. Wir können gemeinsam mit über 40.000 Fans und einer breiten Brust das Spiel positiv gestalten. Ich denke, der Respekt des Gegners gegenüber dem Stadion, der Kulisse und der Performance unserer Mannschaft wird da sein."
Ritter wieder gesund, Durm und Aremu fallen weiter aus
Marlon Ritter steht nach seinem grippalen Infekt, der ihn in Osnabrück noch ausgebremst hatte, wieder zur Verfügung. Dagegen fallen Erik Durm (muskuläre Probleme) und Afeez Aremu (Oberschenkelverletzung) weiter aus. Während sich Durm in der Reha befindet, absolviert Aremu individuelles Training. Eine genaue Diagnostik seiner Verletzung steht noch aus. Für beide ist ein Einsatz am Freitagabend ausgeschlossen.
Der FCK konnte bislang 41.500 Tickets absetzen, 1.700 davon gingen an mitreisende Fans aus Hannover. Schiedsrichter der Partie ist der 32-jährige Unternehmensberater Michael Bacher vom SV Amerang (Bayern).
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hannover 96
Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel gegen Hannover folgen heute Abend im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
Quelle: Der Betze brennt
