Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Marki » 12.05.2020, 13:29


Man kann ja davon ausgehen, dass es einen Fall Dresden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der 3. Liga geben wird. Wenn jetzt der 1. Spieltag nach dem Restart gespielt ist, und 2 Teams fallen weg, was dann? Gibt es diesbzgl. ein Planszenario? Wenn dann die Audis zufällig auf Platz 2 stehen, haben die laut Koch bestimmt den Aufstieg verdient und müssen aufsteigen. Nein, die Saison muß annulliert werden.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 12.05.2020, 13:30


Stephan866 hat geschrieben:Die Vorgaben der stadt waren aber bekannt bevor der glorreiche dfb ihren super neuen spielstart Termin bekannt gegeben hat.


Was aber nicht die Durchführbarkeit der Liga beeinträchtigt, sondern bestenfalls die Möglichkeit von Jena daran teilzunehmen.

Man muss den DFB nicht mögen, aber man sollte zumindest berücksichtigen, dass er in der Frage auch nicht frei entscheiden kann, sondern zahlreichen vertraglichen Verpflichtungen unterliegt. Man könnte ja mal den Bürgermeister von Jena fragen, ob er im Falle eines Saisonabbruchs auch die dann fälligen Schadensersatzzahlungen des DFB (und der anderen Vereine) an ihre jeweiligen Vertragspartner übernehmen will. Vermutlich eher nicht.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Südpälzer » 12.05.2020, 13:33


Jena kann doch nach Erfurt. RW Erfurt hat ja abgemeldet. :?
Lieber C-Klasse statt FC Becca!



Beitragvon FCK-Ralle » 12.05.2020, 13:33


Stephan866 hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Wobei Jena aber nicht durch den DFB oder die anderen Mannschaften benachteiligt wird, sondern durch die eigenen Politiker vor Ort. Nur weil die ihre eigenen Ansichten haben, wird sich kaum der Rest der Liga in Geiselhaft nehmen lassen können. Zur Not muss Jena eben an andere Standorte ausweichen. Da man ohnehin ohne Zuschauer spielt, dürfte das nicht einmal ein besonders großer Nachteil sein.


Die Vorgaben der stadt waren aber bekannt bevor der glorreiche dfb ihren super neuen spielstart Termin bekannt gegeben hat. Die sollten fussball egal in welcher liga erstmal auf eis legen.


Naja, ich verteidige ja den DFB höchst ungern, aber auch das ist Sache der Stadt Jena, nicht des DFB. Anscheinend ist man dort auch nicht bereit, die Notwendigkeit der drastischen Maßnahmen zu überdenken. Das möchte ich jetzt wertfrei stellen, da ich die Gegebenheiten vor Ort nicht kenne.
In dem Fall hätte ich halt als CZ Jena reagiert und einen Trainings- und Spielort außerhalb gesucht.
Aber ich kann mir denken, warum man bei denen auch auf einen Abbruch pocht...
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Thomas » 12.05.2020, 14:28


Laut dpa-Auskunft möchte nun auch der FCK eine neue Abstimmung der Drittliga-Klubs:

FCK zum Drittliga-Streit: Noch einmal abstimmen lassen

Im Streit um die Fortführung der 3. Fußball-Liga hofft der 1. FC Kaiserslautern auf ein neues Mitspracherecht der Clubs. "Wir sind unter den gegebenen Umständen dafür, dass noch einmal abgestimmt wird", teilten die Pfälzer am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, ohne dies genau zu begründen. Bei der letzten Abstimmung hatte sich der vierfache deutsche Meister enthalten und für ein "Miteinander" in der schwierigen Situation plädiert. (…)

Quelle und kompletter Text: Allgemeine Zeitung / dpa


EDIT, 20:00 Uhr: Der FCK hat seine Auskunft gegenüber der dpa nochmal aktualisiert.

Kaiserslautern zum Drittliga-Streit: Noch einmal austauschen

Im Streit um die Fortführung der 3. Fußball-Liga hat sich der 1. FC Kaiserslautern für weitere Gespräche ausgesprochen. Der Verein sei unter den gegebenen Umständen dafür, dass noch einmal abgestimmt werde, teilten die Pfälzer am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst mit. "Es geht nicht um eine Abstimmung. Wir halten es dennoch für sinnvoll, uns bezüglich der Umsetzung und Realisierbarkeit des Rahmenterminkalenders hinsichtlich denkbarer Verzögerungen im Hinblick auf den 30. Juni nochmals auszutauschen", erklärte Sportdirektor Boris Notzon später. (…)

Quelle und kompletter Text: RTL / dpa

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Marki » 12.05.2020, 15:20


Da werden sich die Barackler aber freuen. :nachdenklich:

Aber im Ernst, hoffentlich stimmt die Mehrheit für einen Abbruch und die Saison wird abgebrochen und annulliert. Wir werden dieses Mal wohl auch für einen Abbruch sein, warum sonst diese Forderung?



Beitragvon Talentfrei » 12.05.2020, 16:23


Wann wäre denn nun der richtige Zeitpunkt um wieder Fussball zu spielen? Meiner Meinung nach wird es noch lange dauern bis man wieder Zuschauer ins Stadion lässt. Ich gehe da mal von einem halben bis dreiviertel Jahr aus. Solange wird das kein Verein überleben. Dann kann man auch jetzt weiterspielen,das macht kein Unterschied. Den Virus wird es noch lange geben.



Beitragvon TreuDemFCK » 12.05.2020, 16:55


Sehr ausgewogene Berichterstattung:

"Knapp die Hälfte aller Clubs hatte zuvor für einen vorzeitigen Abbruch der Saison votiert."

Oder, anders ausgedrückt: Die Mehrheit der Clubs hat gegen einen Abbruch votiert.



Beitragvon Thomas » 12.05.2020, 18:41


Der DFB kämpft weiter um eine Fortsetzung der Saison auch in der 3. Liga und hat heute Abend eine weitere Stellungnahme veröffentlicht:

Stellungnahme von DFB-Generalsekretär Curtius zur 3. Liga

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius nimmt Stellung zur aktuellen Situation in der 3. Liga und den heute erhobenen Vorwürfen, der DFB habe Druck auf Politik und Vereine ausgeübt. Darüber hinaus äußert sich Curtius zur Kritik einiger Klubs, die einen Saisonabbruch befürworten.

Wir erleben durch die Corona-Krise eine Ausnahmesituation, die so noch keiner erlebt hat. Für die aktuellen Problematiken in der 3. Liga sorgen aktuell leider vor allem einige wenige Klubs, nicht der DFB und auch nicht die Mehrheit der Vereine. Die Mehrheit arbeitet konzentriert und engagiert an einer möglichen Saisonfortsetzung - ebenso wie die komplette Frauen-Bundesliga oder auch Viertligist 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal. Wieso ist dies überall dort möglich, aber ausgerechnet bei den Klubs nicht, die sich seit Wochen für einen Saisonabbruch aussprechen? Dies ist rein sachlich und faktisch nicht nachvollziehbar. Und es muss auch die Frage erlaubt sein: Kann man nicht oder will man nicht?

Mit Verwunderung haben wir die heutigen Äußerungen von Ministerpräsident Haseloff aus Sachsen-Anhalt zur Kenntnis genommen. Richtig ist, dass DFB-Präsident Fritz Keller und ich gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten telefoniert haben. Nicht um Druck auf die Politik auszuüben, schon gar nicht um mit Zulassungsentzug und Konsequenzen für Vereine zu drohen, die sich gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs aussprechen. Das weisen wir zurück, hier wird ein unzutreffendes Bild gezeichnet. Vielmehr ging es darum, die Perspektive des DFB zu hinterlegen, der allein aus statuarischen Gründen dazu verpflichtet ist, alle Möglichkeiten zu prüfen, den Spielbetrieb wiederaufzunehmen. Wir haben die Gesprächsatmosphäre als konstruktiv und lösungsorientiert empfunden. Ministerpräsident Haseloff hat uns in diesem Rahmen auch signalisiert, aktiv in einer Arbeitsgruppe zur wirtschaftlichen Stabilität der 3. Liga mitzuarbeiten.

Der Fußball ist der Politik sehr dankbar, dass im Rahmen der Lockerungen auch Wiedereinstiegsszenarien konkret in der Prüfung und Vorbereitung sind, auch über die Bundesliga hinaus. Allen Entscheidungsträgern ist die Verantwortung absolut bewusst.

Unser grundsätzliches Ansinnen im Sport muss immer sein, dass die sportlichen Entscheidungen auf dem Spielfeld fallen und nicht am grünen Tisch. Diese Haltung würde ich mir von allen Beteiligten wünschen. Gleichzeitig sollte es das Ziel eines jeden sein, wieder seinen Beruf ausüben zu können - immer in dem Rahmen, der durch die Politik und Gesundheitsbehörden vorgegeben wird. An diesen Zielen arbeiten wir als DFB, das ist unsere Verantwortung.

Was bisher in der Diskussion von den Abbruchsbefürwortern ausgeblendet wird, ist die Frage nach der Alternative. Wie soll es eigentlich in der 3. Liga weitergehen, wenn wir die Saison nicht abbrechen müssen, sondern aus freien Stücken abbrechen? Die angeführten Kritikpunkte, das Spielen ohne Zuschauer, die Umsetzung eines Hygienekonzepts - all dies gilt wahrscheinlich auch in einigen Monaten noch. Wollen diese Klubs dann bis nächstes Jahr mit der 3. Liga aussetzen? Diese Antworten bleiben alle Befürworter des Saisonabbruchs schuldig.

Die Risiken wären enorm, die Auswirkungen in vollem Ausmaß kaum abzuschätzen, angefangen von erheblichen Regress- und Schadenersatzrisiken für die Liga und ihre Vereine. Die 3. Liga wäre bei einem freiwilligen Saisonabbruch in ihrer kompletten Struktur als Profiliga gefährdet und in Frage gestellt.

Quelle: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Scrooge McDuck » 12.05.2020, 19:31


TreuDemFCK hat geschrieben:Sehr ausgewogene Berichterstattung:

"Knapp die Hälfte aller Clubs hatte zuvor für einen vorzeitigen Abbruch der Saison votiert."

Oder, anders ausgedrückt: Die Mehrheit der Clubs hat gegen einen Abbruch votiert.

Das ist dann doch sehr frei interpretiert von dir.
Vigilo confido.



Beitragvon wernerg1958 » 12.05.2020, 19:32


Alle die sich jetzt dagegen wären sollten wissen, dass es dann weder Aufsteiger gibt noch Absteiger also auch keine Nachrücker aus den RLs und keine Absteiger aus der Zweiten Liga da wäre gerecht. Da bin ich Mal gespannt wie dann die Fahnen wehen. Eins ist aber klar der DFB eiert ganz fürchterlich herum, man sollte entlich Mal kläre Kante fahren, aber keiner will hier was entscheiden, Verantwortung übernehmen will wieder keiner, Typisch!



Beitragvon Crystal » 12.05.2020, 20:08


wernerg1958 hat geschrieben:Alle die sich jetzt dagegen wären sollten wissen, dass es dann weder Aufsteiger gibt noch Absteiger also auch keine Nachrücker aus den RLs und keine Absteiger aus der Zweiten Liga da wäre gerecht. Da bin ich Mal gespannt wie dann die Fahnen wehen. Eins ist aber klar der DFB eiert ganz fürchterlich herum, man sollte entlich Mal kläre Kante fahren, aber keiner will hier was entscheiden, Verantwortung übernehmen will wieder keiner, Typisch!


Absteiger wird es dann sicher geben, nämlich die insolventen Vereine, die für eine folgende Saison wann auch immer die stattfinden wird, keine Lizenz mehr erhalten. Der DfB hat ja auch bereits, wie ich finde zurecht darauf hingewiesen, dass evtl. Schadenersatzforderungen durch entfallene Spiele an die Vereine, die ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind, weiter gegeben werden. Somit muss jeder Verein selbst entscheiden, ob er seinen vertraglichen Pflichten, nämlich 38 Ligaspiele zu absolvieren, nachkommen will, oder halt die rechtlichen Konsequenzen in Kauf nehmen möchte.

Der DfB kann es sich aber nicht erlauben, sich von ein paar Vereinen auf der Nase rumtanzen zu lassen. Wenn beschlossen wird, dass die Saison weiter geht, dann sind alle zum Spielen verpflichtet und Punkt.

Ich verstehe auch nicht, wie man aus Sicht dieser Vereine gegen eine Wiederaufnahme sein kann. Die Alternative ist, bis Mitte-Ende Juli zum Start der neuen Saison gar nicht mehr zu spielen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Vereine dann die volle Summe von ihren Sponsoren erhalten, wenn deren Werbebanden und Logos nichtmal mehr im Fernsehen zu sehen sind.

In der ganzen Welt kämpfen Menschen dafür, ihre Betriebe irgendwie über die Krise zu erhalten und wieder ihre Arbeit aufnehmen zu können, nur in der dritten Fußball-Liga wird darum gekämpft, noch länger frei machen zu können. Das muss erstmal jemand begreifen.



Beitragvon breisgaubetze » 12.05.2020, 20:10


Mal abwarten, wie kommendes Wochenende in der Bundesliga läuft. Je nachdem hat es sich dann für die 3.Liga schon erledigt. Z.B. Kontaktfreudige Fans vor den Stadien oder neue Infektionen in den Teams oder Hygienestandards werden nicht eingehalten etc.
Total bekloppte Welt!



Beitragvon Stefan Schmidt » 12.05.2020, 20:10


Hier mal ein paar Fragen an die Insider des Vereins.

Was macht denn der Lizenzbescheid vom DFB ,fast alle Drittligisten haben bereits bekommen?

Hatten wir bereits den 1.Corona Test?

Und wie aktuell ist unser Team Status?

Man hört ja seit Wochen nichts von Voigt oder Merk :!:



Beitragvon SEAN » 12.05.2020, 21:20


Nach dem bereits Sachsen-Anhalt ein Verbot bis zum 27. Mai ausgesprochen hat, zieht Thüringen als 2. Bundesland nun nach. Bis zum 5. Juni ist „professioneller Mannschaftssport“ untersagt.


Quelle und restlicher Text:

https://liga3-news.de/2020/05/12/thueri ... iwFHPBnlJg
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon diabolo666 » 13.05.2020, 07:20


Sehe es wie Curtius. Hier wird durch schäbige und unbegründete Eingriffe seitens der Politik versucht, die Saison zum Abbruch zu zwingen. Hier in NRW - einem der am stärksten betroffenen Ländern - ist Sport im Freien aktuell wieder möglich in größeren Gruppen. Ab Ende Mai sogar KOntaktsport in Hallen.

Sachsen-Anhalt und Thüringen sind mit am wenigstens betroffen und ziehen hier so eine unverhältnismäßige Show ab.

Wie stellt man sich das dort denn vor? Die Rahmenbedingungen ändern sich in 2020 mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Wer jetzt vorgibt nicht spielen zu können, kann es auch im August/September nicht.

Vond aher: Wer sich weigert zu spielen, muss die KOnsequenzen tragen und absteigen / Lizenzentzug. Die Regualarien und Verträge scheinen das ja herzugeben



Beitragvon wernerg1958 » 13.05.2020, 07:33


Hier soll ein Saisonabruch erzwungen werden um die Teams vor dem Abstieg zu bewaren, hier sehe ich die "Stasimethoden" welche greifen sollen. Entweder machen sie mit oder die Spiele werden nicht gewertet von denen und sie werden Zwangsabgestiegen, den würd ich helfen. Erpressung nenn ich das. Und klar die Mannemer wären so aufgestiegen, der Egoismus in Deutschland ist schlimmer als das Corona Virus!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 13.05.2020, 09:39


wernerg1958 hat geschrieben:...der Egoismus in Deutschland ist schlimmer als das Corona Virus!


Egoismus wäre ja noch okay. Aber dann auch noch so tun, als ginge es einem in Wirklichkeit um die Gesundheit... :nachdenklich:
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Red Devil » 13.05.2020, 10:31


Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon WernerL » 13.05.2020, 11:59


Talentfrei hat geschrieben:Uns als Fckfans kann doch die erste Liga egal sein. Ich für meinen Teil sehe schon ewig keine 1. Liga mehr. Die interessiert mich genau so wenig wie die Championsleuge. Wer den Fussball liebt wie vor 40Jahren ist doch in der dritten Liga gut aufgehoben. Sollte die 3. Liga wieder spielen werde ich sie mir auch im Fernsehen anschauen.


Ist dir bewusst, dass dein Weg/ Wunsch (?) den FCK in den Untergang führt, eigentlich bereits geführt hat?

Das fehlende Interesse zur 1. Liga kommt doch daher dass der FCK darin nicht mehr spielt.
Noch vor 8 Jahren hat es fast alle interessiert, Der 2:0 Sieg gegen Bayern war ein Meilenstein.
Das alles soll uns nun nicht mehr interessieren und die 3. Liga nun fix sein weils wie vor 40 Jahren ist?

Ist dir bewusst dass sich auch der Fussball in der 3. Liga verändert?
Auch dort versuchen immer mehr Teams mit immer mehr Geld nach oben zu kommen indem man ausgliedert und Investoren einbindet!
1860, Uerdingen, Unterhaching etc etc.

Das was du willst ist ein Stop in der Entwicklung des Fussballgeschäfts weil es sich früher so heimelig angefühlt hat.
In Wahrheit entwickelt sich der Fussball seit der Gründung immer stetig weiter.
Sehr langsam zwischendurch, aber stetig, daher fällt vieles nicht auf was seit damals verändert wurde.
Ob der FCK da mitmachen will oder nicht ist seinem Wesen nach egal.
Wenn du denkst der FCK wäre unersetzlich für Deutschland auch für Einwohner aus der Pfalz und Umgebung dann täuschst du dich sehr.
Denn auch bei uns werden BVB, Mainz und FCB Trikots gekauft.
Wenn der FCK nicht will dann schaut man in der Pfalz andere Produkte.

Am Ende deiner Entwicklung hätte der FCK noch einen härteren Kern an Fans aber diese werden für nichts mehr ausreichen, weder um das Stadion zu zahlen noch um die 3. Liga zu halten weil die Masse den Club verlassen wird.
Die Konkurrenzfähigkeit wird also immer weiter abnehmen.
Wenn du das FWS verlässt werden es noch weniger Fans sein wenn wir dann in Morlautern spielen werden.
Am Ende hätte der FCK quasi alles verspielt, alles verloren was den Club je ausgemacht hat, wir wären verschwunden und hätten den Club gar halbabsichtlich gezielt nach unten gewirtschaftet.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon schlau » 13.05.2020, 12:32


Volle Zustimmung für Werner L - genau so sieht die Realität aus.



Beitragvon Talentfrei » 13.05.2020, 12:41


@WernerL:
Du hast mit jedem Wort recht. Wollte mit meinem Beitrag nur den vielen ,die sich nach dem Fussball von früher sehnen, sagen das der Fck genau dort spielt .Das ich kein Interesse an der ersten Liga habe liegt ja daran das wir dort nicht spielen. Wären wir dort würde mich freuen .



Beitragvon Crystal » 13.05.2020, 15:55


Ich bin ehrlich mal gespannt, wer nächste Saison überhaupt noch in der 3.Liga spielen KANN. Es gab ja schon vor Corona mehrere finanziell angezählte Clubs und durch den Wegfall der Einnahmen durch Corona werden wohl einige Verein bankrott gehen.

Wenn man die Zahlen mal so grob überschlägt, kann ich mir auch ehrlich nicht mehr vorstellen, wie es beim FCK nächstes Jahr weiter gehen soll. Grob geschätzt werden wir alleine 20 Millionen brauchen um diese Saison und die Schulden stemmen zu können und da ist das Budget für die nächste Saison noch nicht mal eingerechnet. Den Investor will ich mal sehen.




Beitragvon Schlossberg » 13.05.2020, 22:13


Crystal hat geschrieben:Ich bin ehrlich mal gespannt, wer nächste Saison überhaupt noch in der 3.Liga spielen KANN. Es gab ja schon vor Corona mehrere finanziell angezählte Clubs und durch den Wegfall der Einnahmen durch Corona werden wohl einige Verein bankrott gehen.

Bankrott vielleicht nicht (das wäre strafbar), aber Insolvenzantrag müsste wohl in der Tat so mancher Verein stellen.

Was den FCK betrifft, wird angesichts der leeren Kassen der Gang zum Amtsgericht wohl unausweichlich, sowohl für die GmbH & Co KG a.A. als auch für den eV, und zusätzlich für die Stadiongesellschaft. Das könnte und sollte dann im Rahmen eines kombinierten Insolvenzplans die Möglichkeit schaffen, schuldenfrei und für eine erschwingliche Stadionpacht die Saison (20/)21 zu spielen, in welcher Liga auch immer. (Falls der Geisterspiel-Unfug tatsächlich durchgezogen wird, könnte der FCK ja evtl. auch noch absteigen.)

Jetzt wird mancher einwerfen, dass Planinsolvenz nicht geht weil ... Dem möchte ich dann aber entgegnen, dass in Corona-Zeiten so manches geht, was sonst vielleicht nicht ginge. Man muss es eben mit aller Kraft wollen.

Und so werden wir, auch wenn Väterchen Franz schon abgetreten ist als wir noch Bundesliga gespielt haben, am Ende eurem Götzen, ihr Pessimisten, Unkenrufer und Schlauberger, dem Untergangs-Gespenst, den Kopf abhacken, mit Phantasie, aber sachlich.




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