Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Wupperteufel82 » 07.05.2020, 09:20


Das Land NRW hat gestern bekannt gegeben, dass auch ab dem 30.05 Wettkämpfe im Amateursport stattfinden dürfen und sämtliche Sportanlagen sind ab heute für den Breitensportler (1,5 Meter Abstand zu anderen Sportler) für das Training freigegeben. Wenn die anderen Bundesländer es auch so handhaben, gehe ich davon aus, dass die Saison zu Ende gespielt wird, auch wenn es nur zu Geisterspielen kommen wird.

Gespannt muss natürlich beobachtet werden, wie es der DFB mit der Frist zum 30.06 handhaben will, da 11 Spieltage bis dahin schwer zu realisieren sind.



Beitragvon jupp77 » 07.05.2020, 10:58


Wupperteufel82 hat geschrieben:Gespannt muss natürlich beobachtet werden, wie es der DFB mit der Frist zum 30.06 handhaben will, da 11 Spieltage bis dahin schwer zu realisieren sind.


Ein Absolvieren aller Saisonspiele inklusive aller Wettbewerbe im Rahmen des offiziellen Saisonendes 30.6. ist völlig ausgeschlossen.
Der sogenannte "Finaltag der Amateure" wurde ja nun auch offiziell abgesagt. Damit fallen zwei Spiele für uns weg.
Trotzdem bleiben noch elf Ligaspiele plus die Aufstiegsrelegation für den Tabellendritten.
Sprich für Letzteren 13 Spiele in - lass mich lügen - 39 Tagen. Das ist absolut reine Theorie.

Bleibt zu hoffen, dass das Kartenhaus "Sonderspielbetrieb" eh schon eher zusammenfällt.

Die Herren BWL-Nasskämmer haben es durch ihre Polit-Lobbyisten fertiggebracht, es einer abgehalfterten Garde der Letztwählerpartei schmackhaft zu machen, ein "Konzept" aus rein populismusheischenden Beweggründen abzunicken, durchzuwinken. Der entlarvende Moment des Herthaners "Sala" kam da natürlich zur Unzeit. Puh! Dass das nochmal "gutgegangen" ist.

Das "Konzept" strotzt aus allen Ecken und Enden vor niederträchtiger Verlogenheit, wie sie sich so nur eine Branche rausnimmt und offenbar rausnehmen kann, die seit Jahren jedwede Bodenhaftung preisgegeben hat.

Die den Geist allem dem ehemaligen Volkssport Fußball Zuwiderlaufenden atmenden Gesichter der Spielbetrieswiederaufnahme Watzke und Rummenigge stehen stellvertretend für diese vor Hässlichkeit nur so strotzende Fratze des modernen Fußballs.

Ab einem gewissen Level sind fußballferne Interessen entscheidend. Das ist - mittlerweile - nicht mehr nur auf die sommerlichen Schwarz-Rot-Geil-Eskapaden beschränkt. Der 1. FC Kaiserslautern muss nicht auf-, sondern eher noch weiter absteigen um diesem Sog aus menschlichen Hinterlassenschaften zu entkommen.

Abschließend ein die Gemütslage von Kurvengängern treffender Kommentar des wohltuend nicht-springerisch berichtenden Nachrichtenportals ntv:

Kommentar zur feststehenden Spielbetriebswiederaufnahme: Kommerz siegt über Vernunft



Beitragvon DevilDriver » 07.05.2020, 11:18


Ein Hygienekonzept ist gut. Man muss es halt auch finanzieren können.

Zusätzliches (Quarantäne-)Trainingslager vor dem ersten Spiel, mehrere Test pro Woche für Mannschaft und Funktionsteam, das Mieten von ganzen Hotelbereichen bei Auswärtsspielen, Anreise ggf. mit mehreren Bussen wegen Hygienabstand, ...

Das können sich Vereine leisten die entsprechende (Fernsehgelder-)Einnahmen haben und somit ein entsprechend hohen Gesamtetat.

Für die 3. Liga ist das Hygienkonzept der DFL einfach nicht bezahlbar. Und da das strenge Hygienekonzept entscheidend für das "Go" der Politik ist/war, glaube ich nicht an einen Neustart der 3. Liga.

Der DFB wurde ja auch explizit aufgefordert, erstmal entsprechende Zukunftskonzepte für "seine Ligen" zu erarbeiten. Schon erstaunlich, dass der DFB es bis jetzt anscheinend noch nicht einmal geschaftt hat, ein genehmigungsfähiges Konzept für seine Ligen vorzulegen. Dann hätte man es ja gestern auch von Bund und Ländern verhandeln lassen können.

Ich denke, man sollte die 3. Liga nächstes Jahr mit den 4 Regionalliga-Aufsteigern auf 24 Mannschaften aufstocken.

Da die 2. Liga aber 2 Absteiger/1 Relegationsteilnehmer haben wird und die 2. Liga auch nächste Saison aus 18 Teams bestehen soll, muss die 3. Liga also irgendwie auch 2 Aufsteiger/1 Relegationsteilnehmer ermitteln.

Eine bezahlbare Alternative sehe ich z.B. in dem geplanten Konzept der Basketball-Bundesliga.

Ein kleines Turnier an einem oder zwei Standorten mit den Top 10 oder Top 12 ausspielen. Das sind ja auch ungefähr die Mannschaften, die weiterspielen wollen. (Bin mir sicher, in diesem Fall würden die Barrakler nochmal ihre Meinung ändern).

Als Veranstaltungsorte würden sich z.B. die Sportschulen des DFB anbieten. Dort könnte man die Teilnehmer für 1-2 Wochen relativ einfach/günstig isolieren, ein erforderliches Hygienekonzept umsetzen und die Top 3 der Liga in einem sportlichen Wettkampf bestimmen.



Beitragvon Betze_FUX » 07.05.2020, 13:35


@jupp77
Guter Artikel, danke für den Link. Recht kritische undeutliche Worte ohne Kettetisch zusein

Zur Hygiene:
Wann habt bzw. Könntet ihr euch zum letzten Mal in einem WC unter der West die Hände MIT Seife waschen?!
Also ich kann das an einer Hand abzählen...
Aber wir werden sehen wie es sich entwickelt. Die verständnisvollen Spieler , die ja ausserhalb der Risikogruppe leben, werden das vorleben und beweisen wie es.richtig gemacht wird.
Der FCK steht für die DNA des deutschen Fussballs
Dirk Eichelbaum, 15.06.2020
Uno, Duo, tre - Scheiss KSC



Beitragvon Thomas » 07.05.2020, 17:58


Der DFB hat sich nochmals zur 3. Liga geäußert - und schlägt einen verschärften Ton an:

"Positives Signal für die 3. Liga und Frauen-Bundesliga"
DFB-Bosse äußern sich zur Situation in der 3. Liga


Wie geht es in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga weiter? Was bedeuten die politischen Entwicklungen und Entscheidungen vom Mittwoch? Wie beurteilt der DFB die weiterhin ausgeprägten öffentlichen Diskussionen in der 3. Liga? Welche festen Grundsätze und Regularien sind zu beachten? Welche Missverständnisse, auch im Bereich Finanzen, sind dringend auszuräumen? Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident für die 3. Liga, und DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge nehmen Stellung.

DFB.de: Die Bundesliga und 2. Bundesliga dürfen den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Wie ordnet der DFB die Situation für die 3. Liga, den DFB-Pokal und die FLYERALARM Frauen-Bundesliga ein?

Peter Frymuth: Wir werten die gestrigen Entscheidungen der Politik als positives Signal - auch für die Profispielklassen des DFB. Unser Präsident Fritz Keller hat bereits öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass wir davon ausgehen, dass grundsätzlich auch in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga sowie im DFB-Pokal die Saison bald fortgesetzt werden kann. Auf dieses Ziel arbeiten wir unverändert hin, das ist unser Auftrag als Verband - und das ist auch der Auftrag, der uns über die abgefragten Meinungsbilder bei den jüngsten Managertagungen der beiden Ligen mit auf den Weg gegeben worden ist. Wir sind hier optimistisch.

Dr. Stephan Osnabrügge: Das kann ich nur unterstreichen. Ich habe für eine Differenzierung zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga auf der einen sowie 3. Liga, DFB-Pokal und Frauen-Bundesliga auf der anderen Seite wenig Verständnis. Zunächst einmal: Der professionelle, also berufsmäßige Fußball hat insgesamt keine Sonderrolle. Deutschlandweit wird die Wirtschaft wieder hochgefahren. Möbelhäuser, Autohäuser und auch Tanzschulen dürfen wieder an den Start, übrigens ohne dass jedes Unternehmen ein Konzept vorzulegen hat. Dann muss dasselbe Recht auch für den Wirtschaftszweig Sport gelten. Die Sonderrolle besteht allenfalls darin, dass Fußball ein Kontaktsport ist. Um dem Rechnung zu tragen, haben DFB und DFL gemeinsam wissenschaftlich begleitete Konzepte vorgelegt - und zwar nicht nur für Bundesliga und 2. Bundesliga, sondern auch für die anderen berufsmäßig betriebenen Spielklassen. In diese Reihe gehören ganz klar die FLYERALARM Frauen-Bundesliga, die 3. Liga und der DFB-Pokal. Auch dort üben Menschen ihren Beruf aus. Und sie haben ein grundrechtlich verbrieftes Recht darauf, dies zu tun.

DFB.de: Nun wurde die Forderung geäußert, der DFB müsse ein Konzept für die 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga vorlegen.

Frymuth: Hier scheint an einigen Stellen ein grundlegend falsches Verständnis vorzuliegen. Es wird der Eindruck erweckt, es gibt ein Konzept der DFL für die Bundesliga und 2. Bundesliga und der DFB müsse nun nachziehen für seine Profispielklassen. Das stimmt aber nicht. Richtig ist: Das vorliegende Gesundheits- und Hygienekonzept war vom ersten Tag an die gemeinsame Arbeit von DFL und DFB. Die Task Force Sportmedizin und Sonderspielbetrieb setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern beider Institutionen zusammen. Folglich ist das Konzept von Anfang an so entwickelt worden, dass es für alle vier Profiligen des deutschen Fußballs, nämlich Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga, sowie die DFB-Pokalwettbewerbe angewendet werden kann - sofern die behördlichen Verfügungsgrundlagen gegeben sind. Einziger Unterschied in den Konzepten ist, dass für die drei definierten Zonen im Stadionbereich in unseren Spielklassen weniger Personen vorgesehen sind als in Bundesliga und 2. Bundesliga. Sonst sind die Vorgaben und Umsetzungen deckungsgleich.

DFB.de: Wie gestaltet sich das weitere Vorgehen im nächsten Schritt?

Frymuth: Die Papiere für die 3. Liga, den DFB-Pokal und die FLYERALARM Frauen-Bundesliga sind den zuständigen Behörden nun noch einmal separat zugegangen. Zudem wurden alle Vereine beider Spielklassen, denen das Konzept seit rund zwei Wochen vorliegt, gestern angeschrieben und mit weiteren Unterlagen versorgt. Die Vereine, die noch keinen Hygienebeauftragten benannt haben, sind angehalten, dies nun schnellstmöglich zu tun.

DFB.de: Im Raum steht eine Forderung, der DFB müsse zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs ein Finanzkonzept für die 3. Liga vorlegen. Was sagt der DFB-Schatzmeister dazu?

Osnabrügge: Die Klubs der 3. Liga sind eigenverantwortliche Unternehmen. Der DFB darf und wird nicht die Finanzplanungen für die Klubs übernehmen. Es wäre auch absurd, wenn ausgerechnet der Staat, der durch die Ausgestaltung der Hilfsprogramme verantwortlich dafür ist, dass die wirtschaftenden Klubs im Sport keinen Zugang dazu haben, nun ein Finanzkonzept des Verbandes verlangen würde. Daher bin ich sicher, dass diese Forderung in Wirklichkeit anders gemeint ist. Natürlich wird der DFB als Organisator der 3. Liga und der FLYERALARM Bundesliga sehr darauf achten, dass alle Klubs in der Lage sind, die zwingend gebotenen organisatorischen Vorgaben der Hygiene in eigener Verantwortung auch zu erfüllen. Es geht also in Wirklichkeit um die Frage, ob die Konzepte auch wirtschaftlich realistisch umsetzbar sind. Genau darauf achten wir als Dachverband selbstverständlich.

DFB.de: Einige Vereine der 3. Liga äußern öffentlich, dass das Konzept an ihren Standorten nicht umzusetzen sei. Aus mancher Region kommen Aussagen der Politik, Spielbetrieb sei dort nicht möglich.

Frymuth: Festzuhalten ist, dass alle Äußerungen in diese Richtung aus Standorten kommen, die sich seit Wochen klar für einen Saisonabbruch aussprechen. Mir kommen all die Klubs, die konzentriert an einer möglichen Fortsetzung der Saison, dem Erhalt der 3. Liga als Profiliga und daran arbeiten, so schnell wie möglich wieder ihren Beruf auszuüben, nämlich Fußball zu spielen und anzubieten, viel zu kurz. Hierbei sprechen wir von der Mehrheit. In all den Diskussionen sei auch die Frage erlaubt, ob es tatsächlich darum geht, etwas nicht umsetzen zu können, oder eher darum, es nicht zu wollen. Klar ist: Die Entscheidungen trifft die Politik, auf dieser Grundlage bestimmt der DFB dann das weitere Vorgehen in seinen Spielklassen. Möglicherweise werfen die gestern bekanntgegebenen Lockerungen der Regierung für andere Bereichen und Branchen ein neues Licht auf die Diskussionen. Ich denke hierbei vor allem an den getroffenen Beschluss, dass viele Freiluftsportanlagen in Deutschland öffnen dürfen und die dortigen Amateurvereine ihren Trainingsbetrieb unter Auflagen wieder aufnehmen können.

Osnabrügge: An der Wiederaufnahme des Spielbetriebs müssten die Klubs der 3. Liga das größte Eigeninteresse haben, auch wirtschaftlich. Denn nur dann kann sichergestellt werden, dass ein Aufstieg in die 2. Bundesliga stattfindet - mit den damit verbundenen Erlösen aus der Zentralvermarktung. Darüber hinaus können nur durch den Willen, den Spielbetrieb wiederaufzunehmen, erhebliche Schadensersatzforderungen von Sponsoren und Partnern vermieden werden, die ansonsten die Klubs zu tragen hätten.

DFB.de: Irritieren Sie die Diskussionen in der 3. Liga?

Frymuth: Nein. Aber der Wunsch nach der letzten Tagung und der Abfrage des Meinungsbildes, dass wieder mehr Sachlichkeit einkehrt, hat sich leider nicht erfüllt. Das schadet der gesamten Liga und damit auch jedem einzelnen Klub. Was mir bei den Befürwortern eines Saisonabbruchs außerdem fehlt, ist eine konstruktive Vorstellung, wann und wie die 3. Liga dann wieder Fußball spielen soll, wenn wir jetzt aus freien Stücken sagen, wir können nicht mehr weiterspielen. Am wichtigsten ist mir aber ein ganz anderer Punkt - nämlich: Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns im Sport alle an festen Grundsätzen zu orientieren haben.

DFB.de: Welche Grundsätze meinen Sie genau?

Frymuth: Zunächst einmal ist das Gesamtinteresse einer Liga und einer Mehrheit der Vereine über Einzelinteressen zu stellen - gerade bei solch komplexen Themenstellungen wie aktuell. Dazu sollte es immer das Ansinnen von Verbänden, Vereinen und Aktiven im Sport sein, dass die sportlichen Entscheidungen auf dem Spielfeld fallen und nicht am Grünen Tisch. Diesen Grundgedanken lassen einige aktuell vermissen. Hinzu kommt die satzungsgemäße Aufgabe des DFB, die lautet, Spielbetrieb zu organisieren, durchzuführen und sicherzustellen. Im Zulassungsvertrag der 3. Liga ist klar geregelt: Der DFB hat die Pflicht, Spielbetrieb anzubieten - sofern nicht durch höhere Gewalt oder Behörden verboten. Gleichzeitig sind die Vereine der Liga verpflichtet, am angebotenen Spielbetrieb teilzunehmen.

DFB.de: Was tut der DFB wirtschaftlich für die 3. Liga?

Osnabrügge: Der DFB vermarktet die dafür bereit gestellten Rechte zentral. Wir unterscheiden uns damit nicht von dem, was die DFL für die Bundesliga und die 2. Bundesliga tut. Natürlich sind die Summen geringer. Alleine der Ausfall aus TV würde pro Spieltag in der Bundesliga circa 60 Millionen Euro, für die 3. Liga nur rund 420.000 Euro bedeuten. Insgesamt sorgt der DFB aber durch die zentrale Vermarktung für einen Mittelzufluss in die Klubs der 3. Liga von jährlich circa 25 Millionen Euro. Das alles natürlich nur, wenn auch gespielt wird. Wenn nicht, drohen Rückzahlungen und Schadensersatzforderungen der Vermarktungspartner.

DFB.de: Was ist in Bezug auf den Unterstützungstopf der DFL für die 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga zu beachten?

Osnabrügge: Diese 7,5 Millionen Euro, die die DFL über die Champions-League-Klubs FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen bereitstellt, kommen noch hinzu. Von dem Geld werden zunächst die ansonsten durch die Klubs unmittelbar zu tragenden Kosten für die Testungen in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga bestritten und zentral durch den DFB gezahlt. Der Restbetrag wird ohne jegliche Abzüge an die Klubs ausgezahlt, und zwar als Starthilfe für die Durchführung der weiteren Spiele der Saison. Diese Auszahlung soll anteilig nach jedem durchgeführten Spieltag erfolgen. Insgesamt partizipieren maximal 25 Klubs aus beiden Spielklassen.

DFB.de: Wie sieht der weitere Zeitplan für die 3. Liga aus?

Frymuth: Der Ausschuss 3. Liga hat heute in seiner Sitzung das weitere Vorgehen abgestimmt. Um für den erhofften Fall der Saisonfortsetzung vorbereitet zu sein, arbeiten wir parallel zu den Gesprächen und Entscheidungsprozessen weiter. Am Freitag tagt der DFB-Spielausschuss unter anderem zur Anpassung des Rahmenspielplans, nächste Woche soll das DFB-Präsidium darüber offiziell entscheiden. Außerdem ist am Freitag eine Videokonferenz mit den Geschäftsführern, Sportlichen Leitern und Hygienebeauftragten angesetzt. Die Testungen bei den Vereinen könnten gegebenenfalls bereits am 11. oder 12. Mai beginnen. Nach der zweiten Testung wenige Tage später könnte dann grundsätzlich wieder das Mannschaftstraining starten, sofern es die behördliche Verfügungslage zu diesem Zeitpunkt zulässt.

Quelle: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon scheiss fc köln » 07.05.2020, 20:05


osnabrügge hat geschrieben: Deutschlandweit wird die Wirtschaft wieder hochgefahren. Möbelhäuser, Autohäuser und auch Tanzschulen dürfen wieder an den Start, übrigens ohne dass jedes Unternehmen ein Konzept vorzulegen hat. Dann muss dasselbe Recht auch für den Wirtschaftszweig Sport gelten. Die Sonderrolle besteht allenfalls darin, dass Fußball ein Kontaktsport ist.


Stimmt! Die Möbel- und Autohäuser bekommen ihr Konzept vorgeschrieben. Darf ich, wenn die Buli startet auch wieder Kontaktsport im Puff haben?
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon FCKPersey1962 » 07.05.2020, 20:17


scheiss fc köln hat geschrieben:
osnabrügge hat geschrieben: Deutschlandweit wird die Wirtschaft wieder hochgefahren. Möbelhäuser, Autohäuser und auch Tanzschulen dürfen wieder an den Start, übrigens ohne dass jedes Unternehmen ein Konzept vorzulegen hat. Dann muss dasselbe Recht auch für den Wirtschaftszweig Sport gelten. Die Sonderrolle besteht allenfalls darin, dass Fußball ein Kontaktsport ist.


Stimmt! Die Möbel- und Autohäuser bekommen ihr Konzept vorgeschrieben. Darf ich, wenn die Buli startet auch wieder Kontaktsport im Puff haben?


Ich habe mal bei den Änderungen unter Kultur nachgeschaut, da steht mal nichts.
Dauerkarte Süd 3.1



Beitragvon scheiss fc köln » 07.05.2020, 20:21


FCKPersey1962 hat geschrieben:Ich habe mal bei den Änderungen unter Kultur nachgeschaut, da steht mal nichts.


Ich danke dir! :D
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon SEAN » 07.05.2020, 20:33


Thomas hat geschrieben:Die Bundesliga darf ohne Zuschauer wieder starten, aber in der 3. Liga bleibt die Lage kompliziert:

Neustart oder Abbruch: Was wird aus der 3. Liga?

Von der Politik gab es am Mittwoch grünes Licht für den Re-Start der 1. und 2. Bundesliga, doch wie geht es in der 3. Liga weiter? DFB-Präsident Fritz Keller gibt sich ebenso wie 1860-Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel mit Blick auf einen Re-Start optimistisch, Halle, Magdeburg, Jena und Mannheim dagegen nicht. Die Liga bleibt gespalten.

Keller sieht die Entscheidung, die Saison der Bundesliga und 2. Liga im Mai wieder fortsetzen zu dürfen, als einen "Vertrauensbeweis der Gesundheitsbehörden und der Politik" und richtet den Blick auch auf die 3. Liga. Der DFB-Boss geht davon aus, "dass in diese Öffnung neben der Bundesliga und 2. Bundesliga auch unter dem Aspekt der Gleichbehandlung von Berufsfußballerinnen und -fußballern ebenso die unter dem Dach des DFB organisierten Profispielklassen der 3. Liga und Frauen-Bundesliga sowie der DFB-Pokalwettbewerb grundsätzlich eingeschlossen sind, zumal das gemeinsam von DFB und DFL erarbeitete Hygienekonzept selbstverständlich auch dort voll umfänglich umgesetzt wird". (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker




Aus der Quelle das für mich wichtigste:

Für den 25. Mai hat der DFB einen Außerordentlichen Bundestag angekündigt. Während 1860 München zur Fraktion von zehn Vereinen zählt, die die Saison gerne zu Ende bringen würde, regt sich bei acht Vereinen Widerspruch. Der 1. FC Magdeburg, der Hallesche FC und auch Carl Zeiss Jena haben sich am Mittwoch noch einmal positioniert. Die Verordnungslage in Sachsen-Anhalt und Thüringen untersagt den drei Drittligisten jeglichen Wettkampfbetrieb bis zum 27. Mai. Nach einer Videokonferenz mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ließen der HFC und der FCM wissen, dass es "eine Sonderrolle für den 3. Liga-Fußball auch wegen der gesellschaftlichen Verantwortung in Sachsen-Anhalt nicht geben" werde.


Bei Jena ist es offenbar der 25.05, bei den beiden anderen zwei Tage später.
Und da geht es nicht darum, das sie bis dahin kein Spiel (auch Geisterspiel) machen dürfen, die drei Vereine dürfen bis zu diesen Terminen nicht mal trainieren. Die Vereine sitzen mit den Spielern noch zuhause.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.05.2020, 20:51


Thomas hat geschrieben:Nach einer Videokonferenz mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ließen der HFC und der FCM wissen, dass es "eine Sonderrolle für den 3. Liga-Fußball auch wegen der gesellschaftlichen Verantwortung in Sachsen-Anhalt nicht geben" werde.


Erstaunt gerade in Sachsen-Anhalt, das ansonsten bei den Lockerungen teilweise ohne auf irgendwelche andere Länder zu achten vorweggaloppiert. Das riecht schon sehr danach, dass da versucht werden soll, den Klassenerhalt mit Hilfe der Politik zu sichern. Soviel zum Thema Sonderrolle.

Da es aber ohnehin nur um Geisterspiele geht, könnten Halle, Magdeburg und Jena aber auch spielen, wo sie wollten. Da würde ich mir jetzt an Stelle des DFB und der anderen Bundesländer jetzt nicht die Pistole auf die Brust setzen lassen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Doppelsechs » 07.05.2020, 20:55


SEAN hat geschrieben:Bei Jena ist es offenbar der 25.05, bei den beiden anderen zwei Tage später.
Und da geht es nicht darum, das sie bis dahin kein Spiel (auch Geisterspiel) machen dürfen, die drei Vereine dürfen bis zu diesen Terminen nicht mal trainieren. Die Vereine sitzen mit den Spielern noch zuhause.

viele Vereine beziehen ein Trainingslager in einem Sporthotel mit Fussballplatz und allem drum und dran, diese sind dann ausschliesslich für diese Mannschaft reserviert, wenn das im eigenen Bundesland nicht möglich ist, dann eben 50km weiter im nächsten Bundesland....



Beitragvon Betze_FUX » 07.05.2020, 21:13


Ich bin heute am Friedhof vorbei gefahren . Da fand ne Beerdigung statt. 5 Leute mit Maske und Abstand durften von ihrem lieben Abschied nehmen...
Da hätte man auch der Familie und Freunden gestatten können dazu zu kommen...aber damit werden keine Millionen verdient...das ist alles so traurig...nur noch Kohle. Kohle. Kohle ..
Der FCK steht für die DNA des deutschen Fussballs
Dirk Eichelbaum, 15.06.2020
Uno, Duo, tre - Scheiss KSC



Beitragvon scheiss fc köln » 07.05.2020, 21:21


Betze_FUX hat geschrieben:Ich bin heute am Friedhof vorbei gefahren . Da fand ne Beerdigung statt. 5 Leute mit Maske und Abstand durften von ihrem lieben Abschied nehmen...
Da hätte man auch der Familie und Freunden gestatten können dazu zu kommen...aber damit werden keine Millionen verdient...das ist alles so traurig...nur noch Kohle. Kohle. Kohle ..


Fußball wie zu Beckenbauers Zeiten wäre heute gar kein Ding. No touch football
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon SEAN » 08.05.2020, 00:00


Doppelsechs hat geschrieben:
SEAN hat geschrieben:Bei Jena ist es offenbar der 25.05, bei den beiden anderen zwei Tage später.
Und da geht es nicht darum, das sie bis dahin kein Spiel (auch Geisterspiel) machen dürfen, die drei Vereine dürfen bis zu diesen Terminen nicht mal trainieren. Die Vereine sitzen mit den Spielern noch zuhause.

viele Vereine beziehen ein Trainingslager in einem Sporthotel mit Fussballplatz und allem drum und dran, diese sind dann ausschliesslich für diese Mannschaft reserviert, wenn das im eigenen Bundesland nicht möglich ist, dann eben 50km weiter im nächsten Bundesland....

Und wo sollen die Heimspiele stattfinden? Das sieht schwer nach politischen Klassenerhalt aus. Die sind durchaus in der Lage,die Sperrung auszudehnen. Trainingslager und Stadien in anderen Bundesländern Kosten viel geld, das bringt die drei Vereine in richtige finanzielle Schwierigkeiten.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon carpe-diabolos » 08.05.2020, 09:13


Eine Fortsetzung des Spielbetriebs in der 3.Liga bringt die Vereine von 3 Seiten unter Druck:
- fehlende Zuschauereinnahmen
- Aufwand für Hygieneschutzmaßnahmen
- Kürzung der Spielergehälter endet

Der Druck kommt von oben, von der DFL. Denn ein Abbruch stellt natürlich den Sinn des Spielbetriebes in der 2. Liga in Frage in Bezug auf die Aufstiegs- und Abstiegsregelung zwischen 2. und 3.Liga.

Wenn schon die Klubs der ersten beiden Ligen die Forsetzung des Spielbetriebes aus monetären Gründen fordern, dann müssten die Klubs aus den gleichen Gründen vehement dagegen stimmen. Wären die Punkteabstände zu den Aufstiegsrängen wie in vielen Vorjahren deutlich größer und der Kreis der Aufstiegskandidaten entsprechend kleiner, sähe das Meinungsbild ganz anders aus.

Geld regiert die Welt
Geld stinkt nicht
Der ganze Sumpfe sondert aber sehr wohl üble Gase ab
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Rickstar » 08.05.2020, 09:58


Ich schau mir ewig schon keine BuLi, Champions League etc. an. Das ist alles nur noch wiederlich. Kinder werden vor ihren Freund weggesperrt. Andere Profisportarten werden teilweise komplett alleine im Regen stehen gelassen. Der Kulturbetrieb geht den Bach runter.
Hauptsache der Fussball geht weiter.



Beitragvon Miggeblädsch » 08.05.2020, 10:13


Die Saison wird auch in der 3.Liga fortgeführt werden. Da bin ich mir mittlerweile sicher. :kotz:

Die offenbar mächtigsten und einflussreichsten Politiker in unserem Land, also Rummenigge und Watzke, haben ihren Handlangern und Erfüllungsgehilfen im Ministerialamt der jeweiligen Landesregierung klare Anweisungen gegeben, welche Maßnahmen sodann auf Bundesebene durchzuführen seien, um die "Gelddruckmaschine Fußball" am Laufen zu halten.

Dass die Politik dann ohne mit der Wimper zu zucken der DFL einen Freifahrtschein zur Überwindung von Ethik und Moral ausgestellt hat, ist zwar ungeheuerlich menschenverachtend, war aber leider die erwartbare Konsequenz. Wen interessieren schon Gesundheit, Ethik und Moral, wenn auf der anderen Seite handfeste Devisen winken....

Und so wird es wohl die logische Folge sein, dass auch die dritte Liga fortgesetzt wird. Nicht etwa, weil das im Interesse der Drittligisten wäre, sondern einzig, damit das System der ersten und zweiten Liga nicht ins Wanken kommt.

Dass nun schrittweise Lockerungen durchgeführt werden bezüglich Spielplätzen, Kitas, Schulen, Friseuren, Gastronomie etc. finde ich zwar richtig, aber man muss es vorsichtig und bedacht machen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass diese Lockerungen nur deshalb so früh beschlossen wurden, um auch der Bundesliga einen Freifahrtschein auszustellen zu können. Schließlich verfügen Kinder über keine Lobby. Wo kämen wir denn hin, wenn jetzt auch noch die Interessen derer, die gar keine Lobby besitzen, berücksichtigt werden? Deren Interessen wurden daher nur notgedrungenerweise bedient, damit man auch die Bundesliga durchwinken kann. Man sagt ja immer: "Der Fußball ist des Deutschen liebstes Kind"

Viele Menschen wenden sich derzeit angewidert und angeekelt vom Profifußball ab. Einer davon bin ich. Ich mag zwar Fußball, aber mein liebstes Kind ist immer noch meine Tochter !!

Was meint ihr, was passiert, wenn der Spielbetrieb nun wieder anläuft, es im Rahmen der Spiele oder etwaiger "Fan-Versammlungen" hinter den Tribünen oder in Fan-Kneipen zu einer Erhöhung der Neuinfektionen kommt und daraufhin den Bürgern die bisher gewährten Lockerungen wieder versagt werden?

Dieser Lockdown hat ganze Existenzen gekostet, viel Geld und viele Nerven. Alle gingen bis an die Grenzen, viele darüber hinaus. Und nun gefährdet man die erreichten Erfolge der ganzen Bevölkerung durch ein leichtsinniges vorschnelles "Himmelfahrtskommando Bundesliga" !! Und dass es tatsächlich ein Himmelfahrtskommando ist, wissen wir spätestens nach dem Video des Hertha-Spielers Kalou, welches gerade so dezent unter den Teppich gekehrt wird.

In Frankreich wird die Saison abgebrochen. In Deutschland nicht. Ist für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass Frankreich von einem gewissen Herrn Macron regiert wird und Deutschland eben von besagten Herren Rummenigge und Watzke. Es gibt eben Dinge, die liegen klar auf der Hand, wenn man genau hinsieht 8-)
Zuletzt geändert von Miggeblädsch am 08.05.2020, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon WernerL » 08.05.2020, 11:10


Miggeblädsch hat geschrieben:
Und so wird es wohl die logische Folge sein, dass auch die dritte Liga fortgesetzt wird. Nicht etwa, weil das im Interesse der Drittligisten wäre, sondern einzig, damit das System der ersten und zweiten Liga nicht ins Wanken kommt.


Ganz genau. Das war aber gefühlt schon immer so!
Das ist übrigens aber auch bei fast allen anderen Punkten auch so, es geht eigentlich beim DFB und 1. Liga nur darum sich für den weltmarkt aufzustellen. Logisch!

Denn auf der Ebene ganz oben geht es darum mit anderen Ländern mitzuhalten.
Dort stehen wir in Konkurrenz mit Spanien und vor allem mit England.
Die Erhöhung der TV Gelder wird ja nicht vom FCB gefordert damit man diese schön nach unten verteilen soll sondern weil die Erstligisten davon profitieren und international besser abschneiden sollen.
Es geht ganz oben um den Kampf um internationale Kunden, Chinesen die gerne Fussball schauen und das vorwiegend englisch tun, weil dort alle Stars spielen und England uns die Spieler wegkauft.

Ok ganz früher war es mal anders aber der Markt ist schon immer in diese Richtung gelaufen in die er im Kapitalismus eben immer läuft, in Richtung Geld und Steigerung aller Kapitalsysteme.

Nur haben das viele altbackene Traditionsvereine in der Buli nie kapiert und sich dagegen gesträubt.
Bzw. hat man sich aus meiner Sicht nie Gedanken gemacht wie man einen Sport haben möchte wie bspw. in den USA, wo man am Ende dieser Gesamtentwicklung angekommen ist, und viel besser damit umgeht als wir in Europa.
Weil man das auch so zielgerichtet geplant hat!

Und seien wir ehrlich: Würden wir uns Gedanken über 3. Ligisten machen wenn wir 1. Liga wären??
kaum oder sehr wenig, früher haben wir das aus meiner Sicht nämlich auch nicht, wozu auch, die sollten klar kommen und fertig!

Oben werden in dem System wie es jetzt läuft künftig NUR noch die kapitalstärksten Vereine spielen.
Das war auch aber früher in abgemildeter Form so.
Den Landesmeisterwettbewerb hatte nie ein FCK, Getafe oder Twente gewonnen sondern dieser kam immer aus den großen Metropolen.
Weil nur die das Geld hatten für die besten Spieler, selbst wenn diese nur aus dem eigenen Land kamen!
heute sind einige von denen wie Bukarest oder Beldgrad auch abgehängt weil deren Länder/ Märkte zu schwach sind um selbst anderen die Spieler wegzukaufen.

Darum geht es in diesem System hauptsächlich, anderen die besseren Spieler wegzukaufen, mehr ist das nicht. Platt ausgedrückt!
Es spielen doch genau die Länder ganz oben mit die das meiset Geld haben, mehr oder weniger.
Der Europapokal ist ein 5 Länderpokal!
Niemand redet mehr über Polen oder Schweden oder Begien deren Teams alle mal Europokale gewinnen konnten.
Oder schließen wir diese in deine Argumentation mit ein? sei ehrlich?
Denn das Geld müsste auch an diese Länder verteilt werden damit der Wettbewerb verbessert wird.
Haben wir uns darüber mal Gedanken gemacht?
ich glaube kaum!

Die Masse möchte auch, da bin ich sicher, keine 38469573409578 Kleinstclubs mehr sehen, weder in D noch Europa - sondern die Besten! was wollen wir mit Sandhausen oder Genk oder Bristol City?
In den USA ist das auch so.

Die NFL übetragen auf Europa hiesse es gäbe nur noch 32 Teams, eben die besten auf die sich alle Topstars der Erde vereinen. Die Bigteams eben.

Im übertragenen Sinn ist die ChampionsLeague genau das bereits jetzt in Europa, nur sagt das keiner öffentlich.
Auch dort stehen die Gruppensieger bereits fest bevor losgeht, kleine Teams werden dort abgeschossen und werden letzter.
Um danach leer gekauft zu werden weil deren Spieler billig und begehrt sind.
Die Sieger sind immer dieselben 8-10 Teams.
Es kann keine anderem mehr geben!

So läuft der Fussball und er kann auch nicht anders laufen weil Verbände wie der DFB ehrlich gesagt auch keine rechtliche Handhabe haben.
50+1 bspw. ist kein Gesetz sondern eine Abmachung oder Vereinbarung in irgendwelchen Statuten.
Und diese kann man bekanntlich umgehen weil sie wie vermutet sogar gegen echte europäische Gesetze verstößt.
Es hat nur nie jemand gegen geklagt.
Auch deswegen weil der DFB potenzielle Kläger wie RB oder Hoffenheim durchgewunken hat, auch um diese Regel aus meiner Sicht zu schützen.

Gleichzeitig hat der DFB und Deutschland mit RB wieder ein Megateam welches mit viel Geld in der CghampionsLeague mithalten kann womit wir wieder ganz oben meines beitrags angekommen wären.
Und alle anderen können sich weiter an 50+1 halten, jedem ist also genüge getan.
Beschweren dürfen wir uns also aus meiner Sicht nicht, jeder hat das was er verdient!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon shaka v.d.heide » 08.05.2020, 15:12


@WwrnerL
Und genau dieser von dir beschriebene Absatz:

Auch dort stehen die Gruppensieger bereits fest bevor losgeht, kleine Teams werden dort abgeschossen und werden letzter.
Um danach leer gekauft zu werden weil deren Spieler billig und begehrt sind.
Die Sieger sind immer dieselben 8-10 Teams.
Es kann keine anderem mehr geben!

Ist dass,was für mich absolut uninteressant ist.
Durch das Aufblähen der internationalen Wettbewerbe
(kein K.O. System sondern Hin- u. Rückspiele,Gruppen- mit Vor,-Zwischenrunde)wird das Weiterkommen für Underdogs so gut wie unmöglich gemacht.
Nur um die Gelddruckmaschine für die Top 8-10 am laufen zu halten.
Langweilig,langweilig,langweilig!!!

Und in der BL sind eigentlich auch nur 3-4 Mannschaften in der Lage um den Titel mitzuspielen,weil eben die finanzkräftigsten die anderen kaputtkaufen.
Hier sei der ach so solidarische FCB als erstes genannt.

Und wenn das Geld das in der Mannschaft steckt allein nicht hilft werden halt sportliche(Schirientscheidungen)getroffen damit die richtige Mannschaft gewinnt.
Beispiel: Aufstieg von RB.
Daran ändeet auch der Videobeweis nicht!

Nur der Verzicht auf irgendwelche Fussballabos kann hier regulierend wirken.
(Wird aber kaum geschehen).

Die jetzige Krise wird auch nichts an der Denkweise der Großen verändern.
Schade,



Beitragvon wernerg1958 » 08.05.2020, 15:40


Ich sehe da noch eine ganz andere Wirkung, diese und nächste Saison werden einige durchs Raster rutschen und so werden die Ligen verkleinert 16 1BL 16 2BL 16 3 BL und so kommt denen mehr Geld in die Kassen und ganz oben mehr an und weniger Spiele National und somit mehr Kapazität für das internationale Geschäft.



Beitragvon bjarneG » 08.05.2020, 16:10


shaka v.d.heide hat geschrieben:Wird aber kaum geschehen.


"Da wär ich mir nicht so sicher."

Edit: Nur, um das klar zu stellen, wobei ich mir nicht so sicher wäre, bzw. bin.

Dieser Lockdown, so richtig er auch war, wird zig Millionen Kurzarbeiter, Arbeitslose & Pleite Gegangene eher nicht zu einem Pay-TV-Abo verleiten. Denn erst kommt das Fressen, dann das sky-abo und dann erst die Moral. Was glaubt Ihr denn, wo das ganze Geld herkommen wird, um all die - völlig gerechtfertigten - Hilfen zu bezahlen ? Die Steuer- und sonstigen Abgaben werden sich erhöhen und vermutlich nicht zu knapp, da werden sich Einige überlegen (müssen), wieviel Göid noch für - hier mal konkret auf den 1.FCK bezogen: Drittklassigen Fußball im monatlichen Budget drin ist.

Und es werden mMn auf absehbare Zeit nur sog. Geisterspiele stattfinden. Wer schon mal eins gesehen hat, braucht und will kein zweites sehen, geschweige denn dafür Geld zahlen.

Ich hab seit dem 11.3. kein Spiel mehr gesehen und hätte niemals gedacht, dass ich es so wenig vermissen würde. Und mit jedem Tag weniger.

War auch viel los bei mir, bin nicht "repräsentativ", aber hätte ich trotzdem in dieser Form nie gedacht.

Bleibt gesund :winken:
Zuletzt geändert von bjarneG am 08.05.2020, 21:38, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon Betze_FUX » 08.05.2020, 16:16


Ich hab festgestellt, das mich die Zwangspause der buli bzw auch der 3 Liga garnicht groß gestört hat.
Ich hab nur ab und zu hier auf DBB gaguckt ob's was neues gibt, das war's.
Kicker hab ich schon Wochen nicht mehr geguckt... Und das Schmierentheater der unheimlich tollen und hochtalentierten weichei-millionären wiedert mich nur noch an.
Das ist schon lange nicht mehr der Fussball den ich mag und lieben gelernt habe. Ein Wettbewerb im weit Weitkugeln wenn man mit dem "schubennl" am Knie berührt wird.
Ne das sind für mich keine Männer mehr auf dem Platz
Der FCK steht für die DNA des deutschen Fussballs
Dirk Eichelbaum, 15.06.2020
Uno, Duo, tre - Scheiss KSC



Beitragvon WernerL » 08.05.2020, 16:59


bjarneG hat geschrieben:
shaka v.d.heide hat geschrieben:Nur der Verzicht auf irgendwelche Fussballabos kann hier regulierend wirken.
(Wird aber kaum geschehen).


Da wär ich mir nicht so sicher.


Schlimm ist auch, von dieser Entwicklung sind wir alle überrollt worden!

Noch in den 90ern konnte gerade ein Club wie der FCK ein Bayern München schlagen, aus eigener Kraft, mit eigener Anstrengung.
Heute undenkbar!
Auch wenn auch mal ein FCB ein Spiel verliert.

Und diese Gesamtentwicklung hat nun langsam den Charakter der Finanzkrise, ein sich immer schneller verselbständigendes System indem am Ende Abermillionen verzockt wurden.
Am Ende waren 500 Milliarden Miese kein Kavaliersdelikt mehr, es hörte sich nicht mal mehr schlimm an.
"800 Millionen Miese waren bei der West LB ein guter Tag" (Volker Pispers).
Stars wie Gerome Kerviel haben alleine, er alleine 4,8 Milliarden verzockt, er wurde in Frankreich zum Star und bekam gar 500T€ Schadensersdatz zugesprochen :lol:

Ein Transfer-Umsatz-Kamin-effekt ist entstanden weil immer mehr Menschen im Rahmen der Globalisierung Fussball schauen und zwar Spitzenfussball alla Barcelona und Bayern und nur bei denen investieren.
Weil die Masse diese Teams in der CL sehen will, ein Messi, ein Ronaldo etc etc pp.
Die Ablösesummen sind bereits explodiert.
Die Umsätze dieser Großteams steigen immens gegenüber dem Rest!
Mittlerwiele braucht ein FCB 200 Millionen pro Jahr im mitzuhalten, ebenso ein BVB, während der Rest noch investiert wie anno dazumal.
Das ist eine klassiche Blase wie eben Finanzkrise oder bei Immobilien und sie verläuft immer schneller und exponentzieller.

Das beste ist eigentlich, dass jede Blase irgendwann platzt und das System crasht.
Nur Profis wie Watzke und Hoeness wissen das und werden gegensteuernn.
Zu ihren Gunsten natürlich.
Man kann das System eigentlich nur schlagen wenn man diese Teams boykottiert.
Aber das macht niemand, die Fans fahren nach München um sich 6:0 schlagen zu lassen und sich dann Bayern Aussagen anzuhören wie: "Wir wollen das es langweilig" ist oder "seid doch mit Abstiegskampf zufrieden".

Statistisch wird das ganze noch deutlicher:
z. B. an der Heimbilanz von Schalke 04 gegen Bayern, hier die letzten 10 Ergebnbisse:
0:1
0:3
0:2
0:3
0:2
1:3
1:1
0:4
0:2
0:2

Und wir reden von Schalke die auch ein höheren Etat haben. Vernichtend!
Bremen gegen FCB, hier sind 6 FCB Tore fast Standard, unfassbar! Das sind Kreisligaergebnisse.
Aber die Bude ist voll gegen Bayern :nachdenklich:
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Lonly Devil » 08.05.2020, 17:44


Betze_FUX hat geschrieben:... der unheimlich tollen und hochtalentierten weichei-millionären wiedert mich nur noch an.
...

Da kommt mir der Spruch vom Rock-Antenne Moderator von heute Nachmittag nochmal in den Sinn. :teufel2:

ZITAT:
"... 20jährige Fußballmillionäre die, vor Existenztangst heulend, in ihrem Lamborghini sitzen und Flecken auf den Ledersitzen verursachen."
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Thomas » 08.05.2020, 19:56


Für die FCK-Jugend wird die Saison höchstwahrscheinlich abgebrochen, in der Oberliga ist es noch offen, aber ebenfalls wahrscheinlich:

SWFV behält Saisonende am 30. Juni 2020 bei

Die Amateurfußball-Saison im Bereich des Südwestdeutschen Fußballverbandes wird nicht über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert. Die Entscheidung des SWFV-Präsidiums von Donnerstag, 07. Mai 2020, betrifft unter anderem die FCK-Nachwuchsmannschaften, deren Spielbetrieb in einer vom SWFV organsierten Liga stattfindet.

Nachdem sich bei einer entsprechenden Abfrage 77% der Vereine des SWFV für ein Saisonende am 30. Juni 2020 ausgesprochen hatten, entschied nun das Präsidium des Verbandes, diesem Votum zu entsprechen. Die Regelung der Spielordnung, dass die Meisterschaftssaison 2019/20 zum 30. Juni endet, wird somit beibehalten. Dementsprechend bleiben auch die üblicherweise geltenden Regelungen zum Saisonübergang, beispielsweise was Vereinswechsel und die dazugehörigen Wechselfristen angeht, unverändert gültig.

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass aufgrund der aktuell geltenden behördlichen Verfügungen die Saison 2019/20 zum 30. Juni 2020 sportlich unvollständig beendet sein wird und nicht zu Ende gespielt wird. Was den Spielbetrieb der U21 in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar angeht, soll vom SWFV mit den weiteren Mitgliedsverbänden im Regionalverband Südwest – den Fußballverbänden Rheinland und Saarland – eine vergleichbare Regelung erreicht werden.

Wie die sportliche Wertung aller Spielklassen aussehen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Über die Folgen aus der sportlich unvollständigen Beendigung der Saison 2019/20, beispielsweise was Auf- und Abstiege angeht, soll ein außerordentlicher Verbandstag im Juni 2020 entscheiden. Der Rahmenterminkalender des SWFV für die kommende Spielzeit mit einem geplanten Saisonstart im August bleibt nach jetzigem Stand der Dinge erst einmal gültig - vorbehaltlich anderslautender staatlicher Verfügungen in Bezug auf den Spielbetrieb für Mannschaftssportarten.

Offen ist dagegen noch, wie es mit dem aktuell ebenfalls ausgesetzten Verbandspokal weitergehen wird. Der SWFV wird das weitere Verfahren gemeinsam mit den drei noch im Wettbewerb verbliebenen Vereinen - neben dem 1. FC Kaiserslautern sind dies der SV Morlautern und Alemannia Waldalgesheim - abstimmen. Klar ist bisher nur, dass der Finaltag der Amateure nicht an seinem ursprünglichen Termin am 23. Mai 2020 stattfinden wird.

Quelle: fck.de

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)




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