Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Rheinteufel2222 » 17.04.2020, 13:13


Eine zweigeteilte Dritte Liga wäre dann aber letztlich nichts anderes als eine bessere Regionalliga, die dann nur anders heißt. Das gab es schon vor Einführung der Dritten Liga zwischen 2000 und 2008. Die Schere zur Zweiten Liga würde damit sportlich und finanziell nur noch größer.

Da der FCK sportlich nicht abgestiegen ist, wäre das eine meiner Meinung nach nicht gerechtfertigte Zurücksetzung. Man gewinnt zwar wahrscheinlich ein Derby gegen Homburg dazu, aber Homburg ist so unwichtig, das ist mir ehrlich ziemlich egal. Das Derby gegen den FCS hätten wir wahrscheinlich auch so nächstes Jahr gehabt.

Ich halte das ganze für einen ziemlich schäbigen Trick, mit dem die Mannschaften, die gerade auf den Abstiegsplätzen stehen, die Corona-Krise ausnutzen wollen, um ihren Abstieg in die (fünteilige) Regionalliga zu verhindern. Das ist so ein bißchen wie die Leute, die beim Schach spielen "aus Versehen" das Brett umschmeißen, nur damit sie nicht verlieren. Wer Scheiße gespielt hat, sollte das akzeptieren und in die Liga gehen, wo er hingehört. Wir haben nach unserem Abstieg aus der Zweiten Liga ja auch nicht die Wiedereinführung der Zweiten Liga Nord und Süd gefordert.

Und dafür dürften wir dann in unserem Riesenstadion Schweinfurt 05 und Steinbach Haiger empfangen und Großaspach bleibt uns auch weiter erhalten. Muss alles nicht sein, finde ich. Wir sind aus eigener Kraft schon tief genug gesunken. Ich finde, wir müssen uns jetzt von noch schlechter arbeitenden Vereinen nicht noch tiefer herunterziehen lassen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Seb » 17.04.2020, 13:50


Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wo da der Vorteil für die aktuellen Drittligisten sein soll. Positiv ist das nur für die Mannschaften, die momentan auf einem Abstiegsplatz stehen. Wie ein Vorschreiber schon geschrieben hat, würde das die 3. Liga nur zu einer besseren Regionalliga machen und sie würde deutlich an Attraktivität verlieren. Man sollte lieber einen Schritt in Richtung 2. Bundesliga machen anstatt in Richtung Regionalliga. Das Problem ist halt, dass man ohnehin schon 20 Mannschaften hat und die Liga nicht weiter aufstocken kann, falls am grünen Tisch über Auf- und Abstiege entschieden wird.



Beitragvon RamsteinerTeufel » 17.04.2020, 13:55


Zwei dritte Bundesligen wäre die totale Katastrophe für uns. Damit würden dann wahrscheinlich nur noch jeweils der Meister beider Ligen direkt aufsteigen, eine Rückkehr in die 2 Liga wäre damit, derart erschwert das man sich unter den derzeitigen Bedingungen kaum noch vorstellen könnte so auf absehbare Zeit überhaupt nochmal aus dieser 3.Liga raus zu kommmen....

Ohje hoffentlich stimmen die Clubs gegen diesen Schwachsinn....



Beitragvon Marki » 17.04.2020, 15:38


Meiner Meinung nach muss die Saison abgebrochen werden, meinetwegen ohne Absteiger und nur mit Aufsteigern. Es können einfach nicht zehntausende Tests für junge und gesunde Menschen "verballert" werden, die viel wichtiger für Krankenhäuser, Altenheime, Pflegeheime usw. verwendet werden müssten. Das ist in der Gesellschaft nicht vermittelbar. Zumal wir ja auch sportlich profitieren würden, wer weiß, ob die 2 Punkte Vorsprung bei Geisterspielen und eventuell weniger Trainingsvorbereitung als manche Konkurrenten ausreichen würden. Darum sollten wir auch einen Saisonabbruch fordern, so sind wir immerhin sicher Drittligist nächste Saison.
Zuletzt geändert von Marki am 17.04.2020, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon SuperMo » 17.04.2020, 15:52


[quote="Rheinteufel2222"]
Soso. Schweinfurt, Haiger oder Grossasbach sind schlechter geführte Vereine als der FCK. Sorry du hast den Knall auch noch nicht gehört. Was können die dafür, dass der große FCK ein überdimensioniert Stadion hat, dass bei solchen Gegnern nicht gefüllt wird? Das Stadion wäre voll, wenn man die Zuschauer nicht verprellt hätte aufgrund katastrophaler sportlicher Entwicklung seid dem legendären Abstieg aus Liga 1.Sei froh, dass der große FCK in die 3.Liga darf. 2 Punkte vor der Regionalliga. Mehr gibt es zu diesem intelligenten Statement nicht zu sagen



Beitragvon Thomas » 17.04.2020, 16:10


Den aktuellen Stand der Dinge hat "liga3-online.de" übersichtlich zusammengefasst:

Streit der Klubs eskaliert: Kein Konsens mehr möglich

Schon seit einigen Tagen kündigt sich die Spaltung der 3. Liga an, mit dem von gleich acht Klubs geforderten Abbruch ist sie nun endgültig vollzogen. Damit ist klar: Ein Konsens ist nicht mehr möglich.

Mehrfach war zuletzt von einer "gemeinschaftlichen" und "solidarischen" Lösung die Rede. Dass es diese nicht geben wird, wurde in den letzten Tagen immer deutlicher. Während sich die fünf bayrischen Drittliga-Klubs 1860, Unterhaching, Ingolstadt, Würzburg, Ingolstadt und Bayern II in einer gemeinsamen Erklärung für die Fortführung der Saison ohne Zuschauer aussprechen, fordert eine Allianz aus acht Klubs den Abbruch der Saison.

Insgesamt 13 Vereine haben sich damit klar positioniert, auch Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig wollen die Spielzeit sportlich zu Ende bringen. Duisburg, Köln, Kaiserslautern, Uerdingen und Meppen haben sich bisher nicht eindeutig geäußert, derzeit tendieren diese Klubs aber offenbar zu einer Saison-Fortsetzung. Noch scheint es damit eine 12:8-Mehrheit pro Geisterspiele zu geben. Nicht ausgeschlossen aber, dass in den kommenden Tagen noch weitere Vereine einen Abbruch fordern werden. (…)

Quelle und kompletter Text: liga3-online.de

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Seit1969 » 17.04.2020, 16:26


Ja, die schlauen Barackler und die noch schlaueren Ossis. Ich kann nur hoffen das der DFB darauf nicht eingeht.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon Thomas » 17.04.2020, 16:29


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Ich halte das ganze für einen ziemlich schäbigen Trick, mit dem die Mannschaften, die gerade auf den Abstiegsplätzen stehen, die Corona-Krise ausnutzen wollen, um ihren Abstieg in die (fünteilige) Regionalliga zu verhindern.

Seb hat geschrieben:Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wo da der Vorteil für die aktuellen Drittligisten sein soll.

Tatsächlich hat sich jetzt herausgestellt, dass der Vorschlag mit der zweigeteilten 3. Liga gar nicht aus der 3. Liga selbst kommt. Sondern von einem bzw. mehreren Regionalligisten, die natürlich sehr davon profitieren würden. :nachdenklich: Darüber hat jetzt "Reviersport" berichtet:

Reviersport hat geschrieben:Elversberger Konzept: So würde die zweigleisige 3. Liga aussehen

Seit Freitag wird ein Konzept zur Drittliga-Reform heiß diskutiert. Die SV Elversberg hat dem DFB einen 44-seitigen Konzeptansatz zur möglichen Ligastruktur zukommen lassen. Das Ziel: eine zweigleisige Dritte Liga.
(...)
Als Vorreiter der Idee gilt die Spielvereinigung Elversberg. Der Südwest-Regionalligist erhält aus allen Viertliga-Staffeln große Unterstützung. Allen voran von den Traditionsklubs wie Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Energie Cottbus oder den Kickers aus Offenbach.

Quelle und kompletter Text: Reviersport
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon goddessofsin » 17.04.2020, 17:12


Vorschlag ist so in Ordnung, bis auf eine kleine Änderung: "Alle Mannschaften die auf einen Abstiegsplatz stehen steigen ab." Wäre interessant ob Münster, Zwickau, Großasbach und Jena sich trotzdem noch beteiligen würden. Denen ist echt nichts heilig.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 17.04.2020, 17:13


Aus dem Reviersport-Artikel:

Demnach würden zwei interessante Ligen, wie im Elversberger Konzept notiert, zustande kommen.

...

3. Liga SÜD

1. Waldhof Mannheim
2. Unterhaching
3. 1860 München
4. Würzburger Kickers
5. SG Sonnenhof Großaspach
6. FC Ingolstadt
7. 1. FC Kaiserslautern
8. FC Bayern München II
9. 1. FC Saarbrücken
10. SV Elversberg
11. TSV Steinbach
12. Kickers Offenbach
13. SSV Ulm
14. FC Homburg
15. Astoria Walldorf
16. Türkgücü München
17. Viktoria Aschaffenburg
18. 1. FC Schweinfurt
19. Spvgg. Bayreuth
20. VfB Eichstätt


Das wäre dann also unser neues Zuhause. Endlich mal gegen Eichstätt. :nachdenklich:
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Marki » 17.04.2020, 17:18


Demnach würden zwei interessante Ligen, wie im Elversberger Konzept notiert, zustande kommen.
...


Aus welchem Grund sollten 20!! Viertligisten aufsteigen und kein einziger Drittligist? So sehr ich es begrüßen würde, dass absolute Traditionsvereine wie der OFC hochkommen, aber die sind momentan 8. in der Regionalliga Südwest, mit welchem Recht sollten die aufsteigen dürfen??



Beitragvon Neutralerzwei » 17.04.2020, 17:46


Erinnert mich dann stark an die alten Oberligen vor 1963.

Die guten Aspiranten treten dann zumeist gegen "Fallobst" an und stehen wie die Schuljungen dumm da, wenn es nach dem Aufstieg gegen die erprobten 1. und 2. Ligisten geht.

Der Vorschlag stärkt auf Kosten eines fairen Wettkampfes um die 2. Liga ein paar Provinzfürsten.

Das ist doch mal wieder typisch deutsche Kleinstaaterei, dass alle paar Jahre an der Ebene der dritten und vierten Ligen rumgedoktort wird.



Beitragvon Oktober1973 » 17.04.2020, 18:09


Da ja jetzt der Spekulation Tor und Tür geöffnet ist, und auch erlaubt sein muss, mein Ansatz wie folgt.
Es sind noch 30 % der Saison zu spielen. Bei Abbruch nun eine Auf- und Abstiegsregelung festzulegen, fände ich nach oben und unten höchst unfair.
Zudem auch die vorhandene inhomogene Entscheidungsbrücke zwischen DFL und DFB, die ja auch noch vorhanden ist..
Ab Platz 11 gibt es einen Abstand zum direkten Aufstiegsplatz mit nur 5 Punkten, die im Fussball immer aufzuholen sind in 11 Spielen. Nach unten kann es m.E. von Platz 12 bis Preussen Münster jeden erwischen, auch uns.
Mit Geisterspielen kann ich mich nicht anfreunden. Besonders im Abstiegskampf
fehlt das dynamische Moment der Fan Unterstützung.
Ich würde auf eine Klageflut wetten, die vielleicht sogar mit Erfolgsaussichten vorhanden wäre.
Und die wirtschaftliche Komponente muss beleuchtet werden , da die Vereine nun mal auch Wirtschaftsunternehmen sind. Mal ganz entkoppelt von der Diskussion der Systemrelevanz des Fussballs. Hier gelten auch Insolvenzregeln.
Die Gastronomen sind mit Sicherheit auch nicht amused, während die Bauarbeiter ungestört auf Hoch und Tiefbaustellen in Ameisenhaufen agieren.
Somit würde ich ins Entscheidungsrisiko gehen, nachdem die Tour de France beispielsweise für den 29.8. festgesetzt ist.
Einfrieren der Saison und Start planen, um die Runde zu beenden ab 15.9. mit Zuschauern. Ich weiss, dass jetzt wieder ein Aufschrei losgehen wird wegen Unverantwortlichkeit.
Aber wir haben nach ca 3-4 Wochen signifikante Beruhigung in den Fallzahlen.
Die Zahl der Genesenen steigt rapide an. Bis dorthin wären es noch 20 Wochen.
Die Politik wartet zwar auf das Vorhandensein eines Impfstoffes, um sich verantwortungstechnisch aus der Umklammerung zu befreien.
Die Frage ist nur, ob es nach Vorhandensein einen Impfzwang wie bei den Masern für Kinder geben wird. Da bin ich mir nicht sicher.
Und ob sich jeder wird impfen lassen ; da zweifle ich stark dran.
Da es in konstruierten Regelungen im Fussball mehr Verlierer als Sieger geben wird,
glaube ich dass sich dies im Kreis drehen wird, was die Uneinigkeit jetzt schon zeigt.
Es gibt soviele Themen, die für die Sackgasse bestimmt sind.
Daher würde ich es riskieren bis Mitte September zu warten und dann eventuell
All-In zu gehen. Wenn es dann nicht geht, ist es klar, dass dann das ganze Konstrukt
theoretisch entschieden werden muss. Aber vorher würde ich die Theorie, Glas halb voll, der Glas halb leer, vorziehen.



Beitragvon Red Devil » 17.04.2020, 18:31


Übrigens am Montag nimmt der FCK (in Kleingruppen) wieder das Training auf. Vielleicht erfährt man dann ja die FCK Position: https://www.rheinpfalz.de/sport_artikel ... duced=true
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon SEAN » 17.04.2020, 19:57


2 dritte Ligen hin oder her, man muß jetzt erstmal eine Lösung für die aktuelle Saison finden.

Dazu hat die Ultrabewegung mehr als nur klasse Worte gefunden. Man kann einfach nicht hingehen, und die Saison unter Ausschluß der Öffentlichkeit zuende spielen, und dafür viele Ressourcen für die Untersuchungen verplempern, nur damit die fetten Vereine die Fernsehgelder weiter kassieren können. Die dritte Liga muß eine Geisterspiel-Saison ausbaden, wenn sie es den überhaupt überleben, und teuer bezahlen. Und wie jetzt eben im Radio von einem Arzt vorgeschlagen, die Zuschauer mit Masken ins Stadion zu lassen, da frag ich mich allen ernstes, wie das funktionieren soll? Genau so wie eine generelle Masken-Pflicht. Natürlich würde das helfen, aber woher soll den das Material kommen? Wir haben kaum genug für die Krankenhäuser. Bei 85 Millionen Einwohner in Deutschland müßte man alleine für die erste Woche (die einen brauchen mehr, andere keine) erstmal locker 500 Millionen Masken zur Verfügung stellen. Ich bekomm so gut wie keine (bezahlbare) für meinen Betrieb, und ne Lieferzeit von einigen Wochen. Wo leben die denn? Hinter dem Mond? Und wenn man mit Masken ins Stadion geht, kannste eigentlich keine Verpflegungbude aufmachen. Da stehen dann auf der West 50 oder sonstwo auf den Sitzplätzen 10 Menschen im kleinen Radius, und die Masken aus weil man sonst die Pizza oder das Bier nicht in den Mund bekommt.

Das einzige was man, wenn nötig auch als Geisterspiele, zuende bringen müßte, sind die Landespokalspiele, um den DFB Pokal zur neuen Saison ansetzen zu können.

Ansonsten, besser Saison abbrechen. Wenn abzusehen ist, das man die neue Saison recht früh anfangen kann, also irgendwo direkt nach dem aktuellen Verbotszeitraum bis zum 31.08., könnte man auch die Mannschaften aufsteigen lassen, die aktuell auf den direkten Aufstiegsplätzen stehen, und keine absteigen lassen. Das wären dann pro Liga 2 Mannschaften mehr, das bekommt man mit 2 Mittwochsspieltagen leicht geregelt. Sollte es abzusehen sein, das die neue Saison später beginnt, also nicht vor November, Saison abbrechen, und keine Auf- und Absteiger. Wegen Olympia und EM wird der Zeitraum sonst zu knapp.

Wenn an den den Corona Virus überhaupt soweit in den Griff bekommt, das 2021 einigermaßen normal laufen könnte. Den ich bin einfach der Meinung, so schön und auch wichtig der Profifussball ist, wichtiger ist die Gesundheit der Bevölkerung.

Ich hoffe wie die Ultras es schreiben, das man nach der Katastrophe, und das ist es ja auch, endlich lernt, und diese unfassbar überzogene Gehaltsklassen der Fussballer mal gewaltig runter schraubt. Was rechtfertigt ein Gehalt von 15 Millionen oder mehr in Jahr, dürfen die mit Laufbahn-Ende und in nem alter von 35 oder 40 nicht mehr was anderes arbeiten? Die Kluft zwischen armen und reichen Vereinen wird immer größer, die Insolvenz-Welle wird trotz aussetzen von bestimmten Insolvenz-Maßnahmen ab der zweiten Liga fett rollen. Eines sollte doch klar sein, wenn ich die Kosten nicht mehr zahlen kann, bleibt mir doch nichts anderes übrig. Und darauf steuern wir hin, vor allem mit Geisterspielen in der dritten Liga.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon FCK-Ralle » 17.04.2020, 21:24


SuperMo hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Soso. Schweinfurt, Haiger oder Grossasbach sind schlechter geführte Vereine als der FCK. Sorry du hast den Knall auch noch nicht gehört. Was können die dafür, dass der große FCK ein überdimensioniert Stadion hat, dass bei solchen Gegnern nicht gefüllt wird? Das Stadion wäre voll, wenn man die Zuschauer nicht verprellt hätte aufgrund katastrophaler sportlicher Entwicklung seid dem legendären Abstieg aus Liga 1.Sei froh, dass der große FCK in die 3.Liga darf. 2 Punkte vor der Regionalliga. Mehr gibt es zu diesem intelligenten Statement nicht zu sagen


Ich glaube du solltest nicht so laut brüllen Löwe, sondern den Beitrag nochmal genau lesen.
So wie ich das sehe, meint Rheinteufel mit den schlechter geführten Vereinen, die die unter uns stehen, wie z.B. Aspach und von denen mutmaßlich dieser Vorschlag kam.

Bin da ganz bei Rheinteufel. Hoffe diese blöde Idee findet keine Zustimmung.

Grundsätzlich vielleicht nichtmal ne schlechte Idee mit dem richtigen finanziellen Konzept. Allein schon um Vereine, wie Essen, Oberhausen, der OFC die Stuttgarter Kickers, VFB Lübeck oder Alemannia Aachen wieder zu pushen.
Aber in der jetzigen Lage gäbe das ein Fiasko.


@SEAN
Nur um das auch noch Mal in Relation zu setzen zum Otto-Normal Verdiener.Mit einem 1 Jahr mit 15 Millionen Verdienst bräuchten etwa 10 Otto-Normal Verdiener im Leben nicht mehr arbeiten.
Zuletzt geändert von FCK-Ralle am 17.04.2020, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon harryyy » 17.04.2020, 21:31


Ich finde das statement der Fanszene in jeder Hinsicht sehr sehr gut und gelungen !!!



Beitragvon TuK_Kugelfang » 17.04.2020, 21:39


Rein rational argumentiert, und ohne dass ich jetzt 20 Seiten durchlesen muss - warum genau sollte es Auf- aber keine Absteiger geben?

Damit keiner klagt, weil er ja dem Abstieg entronnen wäre?
So klagt vielleicht jemand, weil ihm die Chance auf den Aufstieg genommen wird.
Meppen ist immerhin näher am Aufstieg als Jena am Klassenerhalt...



Also, nochmal, für mich: Warum sollte jemand hoch, aber keiner runter müssen?
Lautern ist der geilste Club der Welt!



Beitragvon Südpälzer » 17.04.2020, 22:13


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Und dafür dürften wir dann in unserem Riesenstadion Schweinfurt 05 und Steinbach Haiger empfangen und Großaspach bleibt uns auch weiter erhalten. Muss alles nicht sein, finde ich. Wir sind aus eigener Kraft schon tief genug gesunken.

Äh was hast du gegen Schweinfurt? Das ist ein Traditionsverein wie Oberhausen, Lübeck oder Oldenburg.
Lieber C-Klasse statt FC Becca!



Beitragvon SEAN » 17.04.2020, 22:44


TuK_Kugelfang hat geschrieben:Rein rational argumentiert, und ohne dass ich jetzt 20 Seiten durchlesen muss - warum genau sollte es Auf- aber keine Absteiger geben?

Damit keiner klagt, weil er ja dem Abstieg entronnen wäre?
So klagt vielleicht jemand, weil ihm die Chance auf den Aufstieg genommen wird.
Meppen ist immerhin näher am Aufstieg als Jena am Klassenerhalt...



Also, nochmal, für mich: Warum sollte jemand hoch, aber keiner runter müssen?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Ich bin der Meinung, das es einfacher und fairer ist, jemanden zu "belohnen" und trotz Saison-Abbruch aufsteigen zu lassen, als bei einem Abbruch jemanden absteigen zu lassen. Natürlich könnten die Mannschaften hinter den Aufsteigern bei regulärer Saison noch auf die Aufstiegsplätze, das gilt aber auch für die Absteiger, die könnten sich ja auch retten. Der Unterschied besteht auch darin, das es bei Absteigern richtig um die Existenz ginge, bei den Mannschaften hinter den vermeintlichen Aufsteigern dürfte der "Verlust" geringer sein, sie könnten ja auch theoretisch in der Tabelle noch nach unten fallen. In der dritten Liga sind ja z.B.immerhin noch 11 Spieltage zu absolvieren, und von Platz 2 auf den ersten Aufsteiger sind es gerade mal 12 Punkte. Das kann man schneller verlieren als umgekehrt von unten nach oben aufholen.
Wie gesagt, so ist meine Meinung. Natürlich wird es Probleme geben, Würzburg als 10ter ist gerade mal 3 Punkte hinter Platz 2, es wird keine gerechte Lösung geben, außer man spielt die Saison zu ende.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon diago » 17.04.2020, 23:23


Ich fände eine zweigleisige 3.Liga gut. Die Aufstieg aus der Regionalliga könnte endlich fair geregelt werden. Es würde einen besseren Übergang vom Amateurfußball in den Profifußball geben. Und jeder der sich beschwert dass wir gegen Eichstätt spielen müssen: Wir werden früher oder später sowieso im Amateurfußball landen. Diese Entwicklung ist momentan nicht aufzuhalten. Stellt euch schon mal darauf ein.
Zuletzt geändert von diago am 18.04.2020, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 17.04.2020, 23:41


Es geht letztlich um die Rechtssicherheit. Der DFB kann keine Entscheidung wollen, die nachher auf Klage einzelner Vereine von den Gerichten gekippt wird, womit das Chaos dann komplett wäre.

Ich weiß nicht, was im Vertrag zwischen dem DFB und den Vereinen vereinbart ist, aber es wird in etwa darauf hinauslaufen, dass der DFB die Dritte Liga als Wettbewerb zur Verfügung stellt, an dem die lizenzierten Verein teilnahmeberechtigt sind. Im Gegenzug gewährleistet der DFB, dass der Wettbewerb ordnungsgemäß durchgeführt wird.

Ein vorzeitiger Abbruch seitens des DFB gegen den Willen eines teilnahmeberechtigten Vereins wäre daher eine Pflichtverletzung, die zu Schadensersatzansprüchen führen würde. Deshalb geht das nur, wenn alle Vereine sich mit dem Saisonabbruch einverstanden erklären. Danach sieht es aktuell nicht aus. Im Gegenteil, sogar die Mehrheit der Vereine will weitermachen. Folglich besteht gar keine andere Möglichkeit, als die Saison zu Ende zu spielen. Falls ein Verein das nicht will oder aus anderen Gründen nicht kann, ist das rechtlich gesehen sein Problem. Das gleiche gilt, wenn der Verein die Spiele aufgrund einer behördlichen Anordnung, die schließlich nicht vom DFB kommt, ohne Zuschauer spielen muss. Das ist doof, aber letzlich nicht zu ändern.

Deshalb dürfte es angesichts der derzeitigen Gemengelage zur Fortsetzung der Saison keine Alternative geben. Das heißt dann wohl 11 Spieltage ohne Zuschauer und womöglich die eine oder andere vorzeitige Insolvenz, möglicherweise sogar mit Rückzug vom Spielbetrieb einzelner Vereine. Dazu noch das Würfelspiel, ob einzelne Teams teilweise wegen Corona-Infektionen gar nicht antreten können. Aber wie gesagt, solange in der Liga keine Einigkeit besteht, geht es nicht anders.

Wir dürfen uns da wohl auf ein paar sehr kuriose Wochen freuen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon diago » 18.04.2020, 00:45


Ich sag ja nicht dass die Saison abgebrochen werden muss. Man kann ja ein ganzes Jahr pausieren, und nächstes Jahr mitte März die Saison fortsetzen. Zu diesem Zeitpunkt sollten dann auch wieder Zuschauer zugelassen werden. Es gäbe auch keine Probleme mit Aufstiegen und Abstiegen.



Beitragvon Südpälzer » 18.04.2020, 08:30


Wäre es nicht sinnvoller, statt die 3. Liga in zwei Staffeln auszuspielen, die 3. Liga mit der 2. Bundesliga zusammenzulegen und somit (wieder) eine zwei geteilte 2. Bundesliga zu schaffen?
Wenn man gleichzeitig die 1. Bundesliga aufstockt, bliebe auch genügend Platz für die Erstplatzierten der Regionalligen.
Lieber C-Klasse statt FC Becca!



Beitragvon rotwoi » 18.04.2020, 08:46


Es sind noch zu viele Spieltage offen. Die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Sollte die Saison nicht fortgesetzt werden können, sollte diese annulliert werden, also ohne Auf- und Absteiger.




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