Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon wupperteufel2 » 16.04.2020, 16:48


Da ja jetzt auch schon der Start in die nächste Saison ohne Zuschauer stattfinden müsste, sollte man doch mal darüber nachdenken, die angebrochene Saison ab September bis November (mit Pokalfinale DFB und Verbände im Dezember) erst mal sportlich korrekt (und hoffentlich wieder mit Zuschauern) zu Ende zu spielen. Die neue Saison könnte dann im Kalenderjahr 2021 laufen und wir wären damit im sowieso angestrebten Rhythmus für die Winter WM 2022.
Vorraussetzung dafür natürlich (müsste von DFB und DFL einfach so vorgegeben werden), dass aus dem 1.7. für Vertragsende/Beginn automatisch der 31.12. wird.
Für die 3. Liga ist das auf jeden Fall finanziell eher zu stemmen als mehrere Monate mit Geisterspielen. Klar, die TV Gelder für die 1. und 2. Liga müssten dann gestreckt werden, was sicherlich auch an die Substanz einiger Vereine geht. Aber der ganze Profifussball könnte diese Art der Entschleunigung und des Gesundschrumpfens sowieso mal gut vertragen und wenn alle anderen Länder entsprechend mitziehen, gibt es für die Stars auch keinen Grund aus finanziellen Gründen zu wechseln.



Beitragvon Doppelsechs » 16.04.2020, 16:49


reklov hat geschrieben:Die Spieler bekommen jetzt Kurzarbeitergeld, bei Geisterspielen aber wieder volles Gehalt, die Stadionpacht wurde ausgesetzt, wäre bei Geisterspielen aber wieder zu zahlen, die Technik zur Übertragung kostet auch noch Geld und die stimmungslosen Spiele braucht eh keiner.

Fazit: Am besten man bricht diese ohnehin verkorkste Saison ohne Wertung ab. Es gibt weder Auf- noch Absteiger, der Waldhof und Saarbrücken wurden so richtig verarscht und wir fangen nach der Coronakrise noch mal von vorne an.

Höchstwahrscheinlich haben der Waldhof und Saarbrücken nach dieser Saison mehr zu grinsen als der FCK, egal ob abgebrochen wird, oder mit Geisterspielen zu Ende gespielt wird.



Beitragvon breisgaubetze » 16.04.2020, 18:26


Nehmen wir an, es beginnt ab September wieder der "normale Betrieb mit Zuschauern" und bis dahin findet nichts in den Stadien statt. Also keine Geisterspiele und Saisonabbruch mit all seinen Konsequenzen. Ohne Absteiger und Aufsteiger. D.h. 6 Monate kein Spielbetrieb: Wie sollen die Spieler über diese Zeit fit und motiviert bleiben? Wie sollen die Fans dabei bleiben? Wie sollen notwendige Investorenverhandlungen geführt bzw. weiter ausgebaut werden? Wie sollen laufende Kosten finanziert werden?
Geisterspiele zum Abschluss der Saison dagegen bringen wenigstens die Spieler nicht vollends aus dem Tritt, halten die Fans durch Geistertickets etc. bei der Stange und werfen dadurch auch ein wenig Geld ab.
Außerdem wäre es für das Selbstbewusstsein und Attraktivität des Vereins enorm wichtig, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen. :teufel2:



Beitragvon Red Devil » 16.04.2020, 18:52


Kicker.de hat geschrieben:Gemeinsame Erklärung der bayerischen Klubs: "Fortsetzung alternativlos"
3. Liga: Geisterspiele oder Abbruch? Ein Konsens ist nicht in Sicht

Sämtliche Großveranstaltungen sollen in Deutschland bis zum 31. August untersagt bleiben. Die Frage für die Drittligisten ist nun: Geisterspiele - sofern diese überhaupt genehmigt werden - oder ein Saisonabbruch? Doch eine einheitliche Linie aller 20 Klubs wird es nicht geben. Ein Blick über die konträren Meinungen in der Liga.


(...)

13:7 für eine Fortsetzung

Bei einem zeitnah beschlossenen Saisonabbruch würde Klarheit für die Vereine herrschen. Eine Fortsetzung hingegen würde weiter von der Zustimmung der Behörden abhängen. Diese wird wohl - wenn überhaupt - noch einige Wochen auf sich warten lassen. Die Mehrheit der Liga will dennoch weitermachen: 13 der 20 Vereine sollen sich auf der Managertagung in der vergangenen Woche für eine Fortsetzung der Spielzeit ausgesprochen haben, sieben entsprechend für ein vorzeitiges Ende. (...)


zum Kicker
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon LM2608 » 16.04.2020, 19:38


13:7 gegen einen Saisonabbruch.
Wenn ich das richtig gelesen habe, dann sind die 7 Vereine Jena, Halle, Zwickau, Magdeburg, Waldhof, Asbach und Münster. Hieße im Umkehrschluss der FCK ist für die Geisterspiele und Fortführung der Saison.
Ich sehe nur die Gründe nicht warum, der FCK bei Fortsetzung mit Geisterspielen besser dran sein sollte als bei Abbruch.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.04.2020, 19:43


Red Devil hat geschrieben:
13:7 für eine Fortsetzung


Halle, Zwickau, Jena, Magdeburg, Münster und Großaspach sind für einen Saisonabbruch, offensichtlich mit dem Hintergedanken den drohenden Abstieg zu verhindern.

Dazu kommt noch der Waldhof. Das sind die sieben Gegner der Geisterspiele.

Der FCK gehört demnach zu den Befürwortern. Das wird wohl irgendwelche finanziellen Gründe haben.

EDIT: LM2608 war schneller.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon LM2608 » 16.04.2020, 20:22


Aber welche wirtschaftlichen Gründe sollten das sein?
Sponsoren sind soweit alle eng mit dem FCK verbunden, die werden keine große Vorderungen stellen bei Saisonabbruch. Vorallem machen die meisten Sponsoren ihre Reputation im Stadion bei den Zuschauern und nicht bei den Fernsehzuschauern. Meiner Meinung nach...
Für die Rückerstattung der Dauerkarten macht es keinen Unterschied, ob es Geisterspiele oder einen Abbruch gibt.
Die Kosten steigen erheblich, weil die Mannschaft nicht mehr in Kurzarbeit sein darf. Und es gibt das Eisiko noch abzusteigen. Macht für mich keinen Sinn, warum man für eine Beendigung für Geisterpsiele ist.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.04.2020, 20:50


Ich hätte auch eher damit gerechnet, dass der FCK für einen Saisonabbruch stimmen würde. Aber wir kennen natürlich nicht alle Hintergründe.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon scheiss fc köln » 16.04.2020, 21:12


Grund könnte sein, den Arschlochwaldhof nicht einfach aufsteigen zu lassen! :D
R.I.P Herr, vergib ihnen nicht - denn sie wissen was sie tun



Beitragvon Thomas » 16.04.2020, 21:43


Die Ultras haben vereinsübergreifend folgendes zum Thema veröffentlicht:

Bild

Quarantäne für den Fußball – Geisterspiele sind keine Lösung!

In der Bundesliga und 2. Bundesliga, aber auch in der 3. Liga wird zurzeit über eine Fortsetzung der Saison mit Geisterspielen diskutiert. Der Zusammenschluss "Fanszenen Deutschlands", zu dem auch die Ultragruppen des 1. FC Kaiserslautern gehören, hat dazu folgende Stellungnahme veröffentlicht.

Die Frage, wann und in welcher Form wieder Profifußball gespielt werden darf, wurde in den vergangenen Tagen und Wochen viel diskutiert. In der nach wie vor teils unübersichtlichen gesellschaftlichen Situation wurden von verschiedenen Akteuren eine Vielzahl ethischer, epidemiologischer und anderer Argumente ins Feld geführt. Im Folgenden möchten wir uns, als bundesweiter Zusammenschluss der Fanszenen und mit Blick auf die DFL-Vollversammlung, zu dem Thema äußern:

Die Wiederaufnahme des Fußballs, auch in Form von Geisterspielen, ist in der aktuellen Situation nicht vertretbar – schon gar nicht unter dem Deckmantel der gesellschaftlichen Verantwortung. Eine baldige Fortsetzung der Saison wäre blanker Hohn gegenüber dem Rest der Gesellschaft und insbesondere all denjenigen, die sich in der Corona-Krise wirklich gesellschaftsdienlich engagieren. Der Profifußball ist längst krank genug und gehört weiterhin in Quarantäne.

Wir vertreten die klare Position, dass es keine Lex Bundesliga geben darf. Fußball hat in Deutschland eine herausgehobene Bedeutung, systemrelevant ist er jedoch ganz sicher nicht. Beschränkungen, die für vergleichbare Bereiche der Sport- und Unterhaltungsindustrie gelten, müssen auch im Fußball Anwendung finden. In einer Zeit, in der wir alle sehr massive Einschränkungen unserer Grundrechte im Sinne des Gemeinwohls hinnehmen, ist an einen Spielbetrieb der Bundesligen nicht zu denken. Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapazitäten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fußballspieler in einer extrem hohen Taktung auf das Virus zu untersuchen, schlicht absurd. Ganz zu schweigen von der Praxis eines Fußballspiels mit Zweikämpfen, eines normalen Trainingsbetriebes in Zeiten von Versammlungsverboten und eines gemeinsamen Verfolgens potenzieller Geisterspiele durch Fans.

Die Rede von gesellschaftlicher Verantwortung und Pläne für exklusive Testkontingente (über 20.000 Stück) für den Profifußball passen nicht zusammen. Wir verstehen, dass Vereinsfunktionäre durchaus rechtliche Verpflichtungen haben, im Sinne des finanziellen Wohls ihres Vereins zu handeln. In einer Situation jedoch, in der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass offenbar sämtliche Bedenken hintenangestellt werden, wenn es darum geht, den Spielbetrieb möglichst lange aufrechtzuerhalten, bzw. erneut zu starten.

Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles "Weiter so!", das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.

Seit Jahren fordern Fans Reformen für eine gerechtere Verteilung der TV-Einnahmen und kritisieren die mangelnde Solidarität zwischen großen und kleinen Vereinen. Wir weisen auf Finanzexzesse, mangelnde Rücklagenbildung und die teils erpresserische Rolle von Spielerberatern hin. Die Gefahr der Abhängigkeit von einzelnen großen Geldgebern haben wir anhand von Beispielen wie 1860 München, Carl Zeiss Jena und anderen immer wieder aufgezeigt.

Spätestens jetzt ist es aller höchste Zeit, dass sich Fußballfunktionäre ernsthaft mit diesen Punkten auseinandersetzen. Die jetzige Herausforderung ist auch eine Chance: Die Verbände sollten diese Krise als solche begreifen und die Strukturen des modernen Fußballs grundlegend verändern. Es ist höchste Zeit!

In diesem Zusammenhang fordern wir:

- Der aktuelle Plan der DFL, den Spielbetrieb im Mai in Form von Geisterspielen wieder aufzunehmen, darf nicht umgesetzt werden. Wir maßen uns nicht an, zu entscheiden, ab wann der Ball wieder rollen darf. In einer Situation, in der sich der Fußball auf diese Weise so dermaßen vom Rest der Gesellschaft entkoppeln würde, darf es jedoch nicht passieren.

- Eine sachliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage muss forciert und eine Abkehr vom blinden Retten der TV-Gelder vollzogen werden. Auch ein möglicher Abbruch der Saison darf kein Tabu sein, wenn die gesellschaftlichen Umstände es nicht anders zulassen. In diesem Fall sollten nicht nur Horrorszenarien in Form von drohenden Insolvenzen skizziert werden, sondern Lösungsmöglichkeiten in Form von Förderdarlehen, erweiterten Insolvenzfristen und anderen Kriseninstrumenten, denen sich auch die restliche Wirtschaft stellt, diskutiert werden.

- Eine kommende Lösung muss maximal solidarisch sein. Es darf unter den Vereinen keine Krisengewinner - und verlierer geben. Die Schere zwischen "groß" und "klein" darf nicht noch weiter auseinandergehen. Ausdrücklich schließen wir damit auch die Vereine der dritten Liga und der Regionalligen mit ein, für die Geisterspiele ohnehin keine Option sind.

- Die Diskussion über grundlegende Reformen, um den Profifußball nachhaltiger und wirtschaftlich krisensicherer zu gestalten, muss jetzt beginnen. Sie darf nicht nur von Fans und Journalisten geführt werden, sondern ist die zentrale Aufgabe der Verantwortlichen der Clubs und Verbände. Strukturen und Vereine müssen auf einen finanziell und ideell sicheren Boden zurückgeholt werden. Dabei muss die 50+1-Regel weiterhin unberührt bleiben.

Die Phase einer von der restlichen Gesellschaft komplett entkoppelten Fußballwelt muss ein Ende haben!

Fanszenen Deutschlands im April 2020

Quelle: Fanszenen Deutschlands

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Der Niederrheiner » 16.04.2020, 22:13


Ich bin weiß Gott kein Ultra, aber ich muss den Jungs in einigen der obigen Punkte absolut Recht geben. Hier ist ein völliges Neudenken angesagt, zumal wir im worst case leider wohl davon ausgehen müssen, dass mindestens in diesem Kalenderjahr, eher aber bis in das nächste Frühjahr hinein kein Profifußball mit Zuschauern stattfinden kann. Mit diesem Szenario und den sich daraus ergebenden Konsequenzen im Hinterkopf sollten sich Vereine, Funktionäre, Verbände, Sponsoren, Investoren, TV-Anstalten etc. mal zusammensetzen und nach Lösungsansätzen für die Zukunft suchen (national und international) anstatt über pro und contra von Geisterspielen, die vielleicht kurzfristige Liquidität verschaffen, zu diskutieren.



Beitragvon Mephistopheles » 16.04.2020, 23:05


Tolles Statement der Ultras! Klasse! Und unbedingt müsste diese Forderung schon längst umgesetzt sein: eine solidarische Verteilung der TV-Gelder. Warum? Weil es ohne einen gesunden Unterbau, ein Fundament nicht geht. :daumen:



Beitragvon Schwede2002 » 17.04.2020, 06:49


Heise hat geschrieben:
BernddasBrot2 hat geschrieben:@Heise
die dummen Fußballromantiker und die Bayern haben sich das alles verdient.
Die Asche die sie bekommen ist verdient.
Sorry, aber greif dir doch an den Kopf.
Bevor du so nen Müll raushaust, dann geh in die Vergangenheit und schau dir den FC Bähh mal genau an.
Zu welchen Konditionen bekamen die denn das Olympiastadion?
Welche krumme Dinger sind denn gerade dort in der Vergangenheit gelaufen.
Nein, sorry, zu kurz gesprungen.
Dort war es schon immer so, Amigo ole.
Letzlich sind gerade die Romantiker unter den FCKlern sehr verständnisvoll und leidensfähig.
Aber immer druff, und selbst den Mesias spielen wollen.
Langsam bin ich das Thema "Romantiker" nur leid.


Ach so, die Bayern haben sich nur durch Glück, Trikserei und sonstigen zum Mitgliedstärksten und mit zum stärken Verein in Europa gemausert?? Ach so, ja dann. Typisch Deutsch. Alle die etwas besser sind, mehr Geld haben, sei es Vereine, Unternehmen oder Privatpersonen, haben das nie ehrlich erarbeitet sondern immer durch Dubiositäten. Das ist für mich Neid pur. Statt das wir uns daran ein Beispiel nehmen am FC Bayern, nein wird nicht gewollt. Wir sind so klein der böse skupellose FC Bayern muss sogar zum Retterspiel kommen. Das Geld wird aber gerne gewonnen, dass ist nicht schmutzig.

Keine Fussballromantiker?? Es wird hier immer rumgehäult warum die SPieler abhauen? Der FCK müsste doch vom Namen her. Blabla. Der Fussball hat sich in der Zeit, wo der FCK nicht mehr oben mitspielt komplett verändert und gedreht. Es wird auf Hoffenheim, RB oder sonst wen geschimpft. Es wird nicht akzeptiert, dass man sich mit einem Namen nichts mehr kaufen kann. Es wurde mit einer Arroganz die 3. Lia angegangen, wir sind der FCK wir hauen die alle weg steigen wieder auf. Meiner Meinung nach, wurde die 3. Liga nicht richtig eingeschätzt und angenommen, weil die meisten keine Ahnung haben, was außerhalb des FCK passiert. Klar kann man jetzt sagen im ersten Spiel waren 40K geen 1860 in der letzten Saison da, heißt für mich aber nicht zwangsläufig, dass man sich registriert hat, was 3. Liga bedeutet und das wir zurecht hier unten sind. Wir sind nicht durch einen Unfall abgestiegen oder durch unglück. Wir haben über Jahre den schlechtesten Fussball gespielt und damit verdient in Liga 3. Wir sind kein großer Verein mehr. Wir sind ein kleiner Verein und bis das nicht akzepteirt wird, wird hier nie Ruhe einkehren.


Du sprichst nicht die Worte die viele hören wollen. Ich Wette viele hier kennen den FCK nicht so lange wie Du und ich und damit meine ich auf den Betze pilgern schon vor über 30 Jahren, als in den Dörfern noch FCK Fahnen am Spieltag gehisst wurden.
Aber an unserer Lage sind ja andere Schuld, der DFB oder DFL und wer auch immer, nur nicht Wir selber.
Das ist wie mit einem Auto: Du liebst Dein Auto aber lässt es im Regen stehen,Jahr für Jahr und irgendwann ist nur noch Rost übrig. Wie beim FCK,nie wurde richtig aufgepasst, keiner mit Sachverstand und Ruhe, immer volles Risiko und was übrig geblieben ist macht wütend!!!
Deine Worte Schmerzen hier vielen und warum?
Weil es verdammt nah an der Wahrheit ist. Danke dafür.



Beitragvon wernerg1958 » 17.04.2020, 06:50


Das ist das erste wirklich Gute was ich jemals von den Ultragruppen gehört habe! Hier genau hier legt ihr den Finger in die richtige Wunde. Es ist höchste Zeit, daß sich der Profifußball verändert, hier gibt uns allen die Corona-Krise die Chance dazu. Ob die Herrn die immer nach mehr Geld nach mehr Macht streben dieses begreifen, begreifen wollen bleibt abzuwarten.



Beitragvon Achim71 » 17.04.2020, 08:26


Stimme in den meisten Punkten mit den Ultras überein ( bin selbst erschrocken )
Aber, und das ist der entscheidende Punkt für mich, die Saison MUSS unter allen Umständen ausgespielt werden. Von mir aus erst im August beginnen, völlig egal aber ein Saisonabbruch sollte unbedingt verhindert werden.
Und ich glaube, der FCK hat dagegen gestimmt, weil es eben doch viele Sponsoren gibt, bei denen es finanziell stark an die Substanz geht und die keinen Cent übrig haben für einen Fussballverein, bei dem es keinen Spielbetrieb gibt.
Thema Fernsehgelder. Ich finde, die am meisten für die Vermarktung tun und das Produkt Fußball am besten präsentieren, sollen die meiste Kohle bekommen. WEil sie es sich verdient haben. Es ist wie im Beruf, bin ich gut verdiene ich gutes Geld, bin ich es nicht...



Beitragvon carpe-diabolos » 17.04.2020, 09:00


Die im Kicker dargelegten Überlegungen zur zweigeteilt 3.Liga ab 20/21 könnten einen Durchbruch bilden, da es statt Verlierer viele Gewinner geben wird.

Das liest zwar kurzfristig keine Probleme, aber viele strukturellen Defizite wären beseitigt, insbesondere bei Erhöhung der Regionalligen auf 6 oder Reduzierung auf 4. Es gäbe auch hier klare Aufstiegsregelungen ohne das Hick Hack der letzten Jahre
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Lestat » 17.04.2020, 09:16


Kommt nicht so oft vor das ich das sage: aber da treffen die Ultras den Nagel wirklich ziemlich genau auf den Kopf.
Ja hier stand mal eine Signatur.
Diese wurde nach über 3,5 Jahren von den Moderatoren gelöscht (aufgrund einer Beschwerde) weil sie nicht den Forumsregeln entsprechen soll. Das zu sage ich jetzt besser nichts.



Beitragvon FCK-Ralle » 17.04.2020, 09:47


@Achim71

Wir waren in letzter Zeit selten einer Meinung, aber hier muss ich dir voll zustimmen.
In dem Statement der Ultras steckt viel Wahres drin, aber ein Abbruch kann, denke ich, aus unterschiedlichsten Gründen keine Option sein.
Wie du sagst, dann halt im August und von mir aus mit Geisterspielen aufm Trainingsplatz im Nirgendwo. Dann muss halt die nächste Saison auch nach hinten verschoben werden.
Ehrlich? Scheiß auf die EM 2021!
Leider glaube ich, dass die Abkehr vom Kommerz nur ein frommer Wunsch bleiben wird. Ist diese "Krise" rum, wird es weiter gehen wie vorher...

@Schwede2002

Ja und nein.
Bin da etwas zwiegespalten. Stimmt schon, an unserer Situation sind wir Schuld. An der Sache, wie sich der Fußball seit den 90ern gewandelt hat vom "Spiel" zum "Geschäft" kaum. Wir haben sind nur (zu) spät auf den Kommerzzug aufgesprungen oder haben keine andere Lösung (wie z.B. Gladbach oder Schalke) auf die Kette bekommen.
Was ich nicht mehr hören kann ist diese Neid-Debatte wie @Heise sie anspricht. Ist das das neue Stigma, wenn man Kritik äußert? Jeder der Kritik übt ist neidisch? So ein dumm Gebabbel. Kleines Beispiel: Ich beneide Hr. Hopp um gar nichts. Im Gegenteil ich habe Respekt von seiner Lebensleistung. Allerdings schreie ich deshalb nicht blindlinks Hosianna, sondern mache die Augen auf. Wie bei allem ist auch ein Hr. Hopp nicht perfekt und hat nicht nur gute Sachen getan. Und das darf man auch "neidlos" ansprechen und kritisieren. Das Projekt Hoffenheim ist ein Beispiel. (P.S. bevor jemand gleich wieder die Keule rausholt, den Namen Hopp kann man beliebig ersetzen, es war nur ein Beispiel).

Aber ich schweife ab.
Ich bin mal gespannt, wo uns diese Corona-Scheiße noch hinführt.
Ich bin auch hin und her gerissen, was den FCK angeht.
So weiter machen und hoffen man konsolidiert sich oder in die Planinsolvenz gehen und den harten Schnitt aber auch den Neubeginn wagen (wenn möglich und wenn ja, wie?)?
Schwierig, schwierig.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Schwede2002 » 17.04.2020, 10:17


FCK-Ralle hat geschrieben:@Achim71

Wir waren in letzter Zeit selten einer Meinung, aber hier muss ich dir voll zustimmen.
In dem Statement der Ultras steckt viel Wahres drin, aber ein Abbruch kann, denke ich, aus unterschiedlichsten Gründen keine Option sein.
Wie du sagst, dann halt im August und von mir aus mit Geisterspielen aufm Trainingsplatz im Nirgendwo. Dann muss halt die nächste Saison auch nach hinten verschoben werden.
Ehrlich? Scheiß auf die EM 2021!
Leider glaube ich, dass die Abkehr vom Kommerz nur ein frommer Wunsch bleiben wird. Ist diese "Krise" rum, wird es weiter gehen wie vorher...

@Schwede2002

Ja und nein.
Bin da etwas zwiegespalten. Stimmt schon, an unserer Situation sind wir Schuld. An der Sache, wie sich der Fußball seit den 90ern gewandelt hat vom "Spiel" zum "Geschäft" kaum. Wir haben sind nur (zu) spät auf den Kommerzzug aufgesprungen oder haben keine andere Lösung (wie z.B. Gladbach oder Schalke) auf die Kette bekommen.
Was ich nicht mehr hören kann ist diese Neid-Debatte wie @Heise sie anspricht. Ist das das neue Stigma, wenn man Kritik äußert? Jeder der Kritik übt ist neidisch? So ein dumm Gebabbel. Kleines Beispiel: Ich beneide Hr. Hopp um gar nichts. Im Gegenteil ich habe Respekt von seiner Lebensleistung. Allerdings schreie ich deshalb nicht blindlinks Hosianna, sondern mache die Augen auf. Wie bei allem ist auch ein Hr. Hopp nicht perfekt und hat nicht nur gute Sachen getan. Und das darf man auch "neidlos" ansprechen und kritisieren. Das Projekt Hoffenheim ist ein Beispiel. (P.S. bevor jemand gleich wieder die Keule rausholt, den Namen Hopp kann man beliebig ersetzen, es war nur ein Beispiel).

Aber ich schweife ab.
Ich bin mal gespannt, wo uns diese Corona-Scheiße noch hinführt.
Ich bin auch hin und her gerissen, was den FCK angeht.
So weiter machen und hoffen man konsolidiert sich oder in die Planinsolvenz gehen und den harten Schnitt aber auch den Neubeginn wagen (wenn möglich und wenn ja, wie?)?
Schwierig, schwierig.


Ganz genau, wir sind viel zu spät und noch immer zu wenig auf den Kommerzzug aufgesprungen und ob es nun RB oder ein Herr Hopp ist, eine Gasriese aus Russland oder irgendeine Bank für den Stadionnamen wir haben es einfach verpennt. Tradition hin oder her, ohne einen richtigen Investor läuft bei keinem mehr was. Es wird immer geschimpft wenn irgendein Verein einen riesen Geldgeber hat aber was wäre wenn Herr Leyenberger in unseren Verein Geld rein stecken würde wie z.B. der Fall Hamburg. Würde sich dann je ein FCK Fan darüber aufregen?
Jetzt noch einen zu finden ist fast aussichtslos.
Wir müssen ehrliche Arbeit abliefern,Fussball mit jungen Leuten spielen und dann über Jahre hinweg Konstanz zeigen. Man muss nicht gleich immer aufsteigen,schönen Fussball zeigen und langsam nach oben schauen, mit kleinen Investoren und dann wird auch irgendwann ein großer Geldgeber kommen. Aber erst wenn dieser sieht das beim FCK sauber gearbeitet wird, Struktur dahinter steckt.
Alles das was zur Zeit nicht zu erkennen ist, auch ein Grund dafür ist Corona.
Ich glaube an Dr.M.Merk aber Corona macht es Ihm nicht leicht.
Olerotweiß



Beitragvon wernerg1958 » 17.04.2020, 10:24


@schwede2002,
guter Gedanke, wenn du dann noch die Stadt dazu bringst daß sie p.A. maximal 1.0Mio für das Stadion jährlich an Pacht und allen Kosten nimmt, könnte es gehen.



Beitragvon Miggeblädsch » 17.04.2020, 10:37


Ein tolles Statement der Ultras, dem nichts hinzuzufügen ist. Kann ich von vorne bis hinten unterschreiben. :daumen:

Wenn man bedenkt, dass die eigentliche bzw. ursächliche Eigenschaft eines Fußballspiels nämlich die ist, viele Leute zusammenzubringen, um gemeinsam sportlich und fair Emotionen auszuleben, ist es geradezu pervers, Geisterspiele auszutragen. Der eigentliche Inhalt des Fußballsports geht endgültig verloren. Der Fußball ist dann kein wunderbarer, menschenverbindender Sport mehr, sondern, für alle offensichtlich und vom DFB so gewollt, lediglich noch eine Sache. Ein Werkzeug zum Einspielen von Fernsehgeldern, die dann auch noch ungerecht verteilt werden.

Es wäre in dieser Situation ein blanker Hohn, die Fernsehgeldmaschine und das derzeitige Verteilungssystem mit aller Gewalt und gegen jegliche ethischen Grundsätze, durchzudrücken. Es wäre der endgültige Tod des wirklichen Fußballsports.

Vielleicht macht man sich aber diese Tatsache bewusst und beginnt, das ganze System zu ändern. Vielleicht ist die Corona-Krise sogar eine Chance, den Fußball insgesamt zu retten.
Jetzt geht's los



Beitragvon Mephistopheles » 17.04.2020, 10:51


@ Miggeblädsch

Leider wird sich an dem System gar nichts ändern. Das ist ein frommer Wunsch. Richtig wäre es, dass an den in der 1. und 2. Liga generierten TV-Geldern auch zumindest Vereine der 3. und 4. Liga so partizipieren könnten, dass sie problemlos überleben könnten.

Es wird sich aber eben nichts ändern. Wir werden weiter ein System haben, "in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind" und Spielergehälter in der 1. Liga haben, die jeden sittlichen Maßstab sprengen. Vor langer Zeit hatte ich mich schon einmal von dem Fußball abgewendet. Als der FCK im Abstiegskampf war, fand ich wieder zum Fußball. Falls der FCK diese Krise nicht überleben sollte, interessiert mich dieses abstoßende Business, das sich Profifußball nennt, überhaupt nicht mehr.
Zuletzt geändert von Mephistopheles am 17.04.2020, 11:49, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon Schwede2002 » 17.04.2020, 11:11


wernerg1958 hat geschrieben:@schwede2002,
guter Gedanke, wenn du dann noch die Stadt dazu bringst daß sie p.A. maximal 1.0Mio für das Stadion jährlich an Pacht und allen Kosten nimmt, könnte es gehen.


Klein anfangen bedeutet nicht ein WM Station zu haben. Diese Kosten können Wir uns nicht mehr leisten. Miete drastisch runter oder Wir spielen wo anders.



Beitragvon Thomas » 17.04.2020, 11:39


Hier der Link zu dem von @carpe-diabolos weiter oben erwähnten "Kicker"-Artikel. Bitte beachten: Es handelt sich dabei nicht um einen Beschluss, sondern nur um einen (!) konkreten Vorschlag von einem (!) der 20 Vereine.

Neuer Vorstoß für zweigleisige 3. Liga

Vorschläge für eine zweigleisige 3. Liga trafen bislang auf wenig Gegenliebe. Das könnte sich in der Corona-Krise, die diese Liga nochmal heftiger trifft als Bundesliga und 2. Liga, ändern. Beim DFB wurde in diesen Tagen nach kicker-Informationen ein Vorstoß in diese Richtung von einem Klub eingereicht.

Denn den handelnden Personen in der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt/Main wurde ein Konzept präsentiert, das auch der kicker einsehen konnte. Und dieses plädiert für eine zweigleisige 3. Liga unter Beibehaltung der aktuell bestehenden fünf Regionalligen oder einer Erweiterung dieser auf sechs. Demnach würde ab 2020/21 eine 3. Liga Nord und eine 3. Liga Süd gebildet werden mit je 20 Teams. Für die Aufstockung von 20 auf dann 40 Mannschaften sieht das Papier mehrere Lösungsmodelle vor aus sportlichen und infrastrukturellen Kriterien.

Die Zweigleisigkeit ist im Drittligaausschuss offenbar kein Thema - auch nach einem entsprechenden Vorschlag von Oliver Bierhoff Mitte Oktober im kicker. Da hatten sich die Drittligisten zur Eingleisigkeit bekannt. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Saarpfalz » 17.04.2020, 11:41


carpe-diabolos hat geschrieben:Die im Kicker dargelegten Überlegungen zur zweigeteilt 3.Liga ab 20/21 könnten einen Durchbruch bilden, da es statt Verlierer viele Gewinner geben wird.

Das liest zwar kurzfristig keine Probleme, aber viele strukturellen Defizite wären beseitigt, insbesondere bei Erhöhung der Regionalligen auf 6 oder Reduzierung auf 4. Es gäbe auch hier klare Aufstiegsregelungen ohne das Hick Hack der letzten Jahre



Das sehe ich genauso. Die RL auf 4 zu reduzieren hat allerdings schon die letzten Jahre nicht geklappt. Da scheint es realistischer aus West+Südwest 3 RL auf dann 6 zu machen.

Eine zweigeteilte 3.Liga wäre auch sportlich interessanter. In der Süd Staffel mit Mannheim, Saarbrücken, Homburg gäbe es 3 schöne Derbys um die Ecke.

In dem Bericht wurde auch schon auf das Thema TV-Geld eingegangen. Wenn eine 2-geteilte 3.Liga zum Umdenken dahingehend führt das die DFL mehr TV Gelder "abgibt" soll es uns doch recht sein.

Lediglich der Aufstieg in die 2.Liga wird etwas schwerer da dann wohl nur der Meister aufsteigt, womöglich auch der 2. wie damals als es dieses Konstrukt schonmal gab.




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