Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon SEAN » 17.01.2020, 19:43


Ich hatte ja vor einigen Tagen mal das Thema Richtung "Neubau am Fröhner" angesprochen. Da hab ich auch geschrieben, das man da mit Veranstaltungen wie Konzerte viel Geld einnehmen kann.

Jetzt kommt ja der Mark Forster, und am ersten Tag wurden schon 25.000 karten abgesetzt. Gehen tatsächlich alle 50.000 Karten weg, sind das bei einem Eintrittspreis von 60 Euro nach Adam Riese 3.000.000 Euro. Wohl noch etwas mehr, es gibt ja auch teurere Karten.
Das wäre natürlich nicht alles dem Verein, aber wenn man z.B. 10% (geschätzt ohne wirkliches Wissen) der Eintrittsgelder als Miete plus Nebenkosten wie Strom und Wasser nehmen würde, wären das nur für eine Veranstaltung 300.000 Euro. Läuft es bei der Verpflegung mit Essen und Trinken so wie bei den Fussballspielen, kommt nochmal was rein, da dürfte man vielleicht sogar an ne 1/2 Million kommen.
Bei 2 Veranstaltungen in der Größe könnte man vielleicht ne Million einnehmen, und es gibt ja noch andere Möglichkeiten, Veranstaltungen abzuhalten.
Es ist also kein Wunder, das Stadien wie in Frankfurt oder Köln die Bude für Konzerte oder andere Veranstaltungen vermietet. Könnten wir das auf dem Betze auch, und würden so wenigstens im Jahr ne 1/2 Million einnehmen, wäre schon viel gewonnen.



Beitragvon JG » 17.01.2020, 20:13


Dass wird es aber Aufgrund der Anwohner und der daraus resultierenden Auflagen am Betze nicht geben. Beim Forster Konzert gibts dafür eine Ausnahmeregelung.



Beitragvon Betze_FUX » 17.01.2020, 20:17


Also nochmal zur neuen Spielstätte...
Als Drohgebärde ja ganz nett aber....

Paragraph 1
Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion.

Ist evtl für übernächste Saison interessant, aber für ne aomv zur Satzungsänderung UND ein anderes Stadion suchen evtl etwas knapp..
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon SEAN » 17.01.2020, 20:27


JG hat geschrieben:Dass wird es aber Aufgrund der Anwohner und der daraus resultierenden Auflagen am Betze nicht geben. Beim Forster Konzert gibts dafür eine Ausnahmeregelung.

Deswegen der Verweis auf die "Idee" Fröhner Hof und der letzte Satz in meinem Post.



Beitragvon SEAN » 17.01.2020, 20:31


Betze_FUX hat geschrieben:Also nochmal zur neuen Spielstätte...
Als Drohgebärde ja ganz nett aber....

Paragraph 1
Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion.

Ist evtl für übernächste Saison interessant, aber für ne aomv zur Satzungsänderung UND ein anderes Stadion suchen evtl etwas knapp..

Schon klar, und ich hab ja immer geschrieben, der FCK gehört auf den Betze. Es ist nur ein Verweis darauf, was uns prinzipiell an Geld flöten geht, weil man die Genehmigungen für solche Veranstaltungen nicht beantragt, oder nicht bekommen hat. Wir sprechen ja da auch nicht von monatlichen Events, wenn es über das Jahr 5-6 Stück wären, dürfte das durchaus schon an der oberen Grenze sein. Man braucht ja auch die Kundschaft für die Veranstaltungen, und die wenigsten werden sich 5-6 Mal ein Konzert im Jahr mit eventuellen Eintrittspreisen von 100 Euro/Event leisten können. Und das ist keine Seltenheit, für Bands in der Topklasse kostet das auch mal nen ecken mehr.



Beitragvon Betze_FUX » 17.01.2020, 20:42


Ich glaube mich zu erinnern, das uffm Betze auf Gründen des Sicherheitskonzeptes (Fluchtwege etc) solche Großveranstaltungen garnicht erlaubt sind .
Schön das es aber dennoch klappt...aber was hat sich geändert.
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Beitragvon SEAN » 17.01.2020, 21:08


Betze_FUX hat geschrieben:Ich glaube mich zu erinnern, das uffm Betze auf Gründen des Sicherheitskonzeptes (Fluchtwege etc) solche Großveranstaltungen garnicht erlaubt sind .
Schön das es aber dennoch klappt...aber was hat sich geändert.

Sowas hab ich auch noch im Kopf, und mag nicht so ganz dran glauben. Die Entfluchtung der Tribünen muß ja gewährleistet sein, sonst gäbs ja auch keine 50.000 Zuschauer gegen Bayern. Und bei Mark Forster dürften dann auch nicht so viele rein.
Aber mal die Annahme, das es für die Entfluchtung eine Ausnahmegenehmigung gibt (ich würd die nicht unterschreiben, wenn es kritisch wäre, Duisburg lässt grüßen) könnte man ja im kleinerem Rahmen mal wie folgt denken:
Stellt man die Bühne wie bei Forster, hat man die Süd mit 10.535 Plätze, dazu könnte man auf der West die 5er bis 7er Blöcke dabei holen, auf der Ost das das Gegenstück 20-22. Die entfluchten sich normalerweise fast komplett über das innere der Tribüne, wie beim Fussball. Zudem gibt es in der Ecke West/Süd und in der Ecke Nord/Ost die 2 großen Tore, ich schätze da könnte man durchaus ein paar Tausend Zuschauer vom Rasen entfluchten lassen. Zudem kann man vom Rasen auch auf die Süd über 4 (?) Treppen gehen, da ist man ja gleich aus dem Stadion. Ich denke so könnte man durchaus 25.000 Zuschauer für ein Event mit Bühne reinbekommen, ohne das Gefahr bei der Entfluchtung entstehen würde.



Beitragvon Betze_FUX » 17.01.2020, 21:11


Es kann ja kein Fehler sein Aktionen zu machen die am Ende Geld bringen.
Evtl ist der ein oder andere bisherige Funktionär wohl doch uff de wurschsubb hergschwumme...
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon JG » 17.01.2020, 21:43


Wie Sean schon schreibt, lässt man jedes Jahr Millionenbeträge für die Stadionbetreiber liegen. Und man lässt lieber den FCK über die Wupper gehen, als ein paar Anwohnern ihre Ruhe zu stören.
Um es mal etwas überspitzt auszudrücken...



Beitragvon weißherbschtschorle » 17.01.2020, 23:56


ExilDeiwl hat geschrieben: Wie Kosten für Polizeieinsätze, notwendige Investitionen in regionale Infrastruktur wie Boohoof usw..

Nur zum Verständnis und damit keine Missverständnisse auftreten. Ich sehe das wie Ihr (wobei ich bei den Zahlen schlicht nicht mitreden kann), mir geht es bei meiner "Widerrede" eher darum, mögliche Gegenargumente aufzubringen, damit man sie ggf. entkräften kann.


Im Zuge der WM wurden in Kl mehrere Infrastrukturmaßnahmen getätigt.
Z.B. de Boohoof.
Invest in Kl(ohne Stadion)ca. 80 Mio.
Dazu gibt es einen Artikel,ich glaube 10Jahre WM,hab den schonmal zitiert u. der Kicker beruft sich auch auf den Artikel.
Die Polizeieinsätze bezahle ich als Steuerzahler sowieso o. ich müßte vom Staat Steuern zurückbekommen,wenn Vereine die Kosten übernehmen.

Zum Thema Konzerte/Entfluchtung:
Die Problematik liegt wohl in der Entfluchtung der Zuschauer auf der Rasenfläche,dafür gibt es nur 2 Ausgänge.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon Betze_FUX » 18.01.2020, 08:34


Scheinbar hat man aber ein Konzept gefunden um trotz der entflucbtungsthematik ein Konzept zu realisieren.
Auch wenn Mann dann evtl auf 5000 Zuschauer verzichten muss weil auf den Rasen dann nur begrenzt Leute können.....
Aber es geht was...
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon devil49 » 18.01.2020, 09:56


Im "Mannheimer Morgen" vom 17.01.20202 stand ein (meines Erachtens) sehr interessanter Bericht über das Thema FW-Stadion und Stadion-Miete:

"Dilemma: 1.FC Kaiserslautern kann Pacht nicht zahlen - Stadt will nichts zuschießen"

In dem Bericht werden unter anderem auch Kurt Beck (damaliger RPL-Boss) und Bernhard Deubig (damaliger OB in Kaiserlautern) als "treibende Kräfte"! für den damaligen Ausbau als WM-Stadion genannt.

Es ist betimmt eine objektive Alternative zu dem Geschreibe der "Rhein-Pfalz".

Nachtrag:

Ich versuch es mal mit dem Link, in der Hoffnung das dies erlaubt ist und der Link funzt.

https://www.morgenweb.de/mannheimer-mor ... 87519.html



Beitragvon Jo1954 » 18.01.2020, 12:02


Neues von der Rheinpfalz, leider wieder RPlus:
https://www.rheinpfalz.de/artikel/fck-m ... dionpacht/

DIE RHEINPFALZ schreibt:

.....Nicht positiv bewertet es Merk, dass er sich die Beschlussvorlage der Stadt Kaiserslautern zur Stadion-Sondersitzung am Montag aus dem Internet habe besorgen müssen......Als „Irritation 2.0“ bezeichnete der 57-Jährige nun die in der Vorlage genannte Neufestsetzung der Pachtzinsbeträge etwa für die Bundesliga, gestaffelt nach Fernsehgeldtabelle von 4,6 Millionen Euro bis 3,6 Millionen Euro pro Saison.....


Hatte man nicht gelesen, dass die Fernsehgelder bereits an Quattrex abgetreten wurden?



Beitragvon ExilDeiwl » 18.01.2020, 12:07


Ja, im Vergleich zu dem, was die Pfalz-Prawda i.d.R. ablässt oder auch im Vergleich zu dem einseitigen Geplapper von Erb ist der Artikel im Mannheimer Morgen tatsächlich mal etwas objektiver. Wirklich Neues steht für unsereins zwar nicht drin und der Mannheimer Morgen wird in der Pfalz wohl eher selten gelesen, aber besser als nix...



Beitragvon BTZNBRG » 18.01.2020, 12:19


Die Rheinpfalz war schon immer schwach, aber in den letzten Jahren ist die Zeitung zu einem fast unlesbaren Käseblatt verkommen, so sehr dass es einen nicht selten erschreckt, wenn man mal wieder die Seiten aufschlägt.



Beitragvon Thomas » 18.01.2020, 12:26


Vor der Sitzung des Stadtrats hat sich heute auch Harald Layenberger zu Wort gemeldet:

Bild

Stadionmiete: Layenberger schreibt offenen Brief

In der Debatte um die Pachtzahlungen für das Fritz-Walter-Stadion hat sich Harald Layenberger mit einem offenen Brief an den Stadtrat und Oberbürgermeister Klaus Weichel gewandt. Der FCK-Hauptsponsor und gebürtige Kaiserslauterer schreibt: "Lautern ist und bleibt der FCK und der FCK ist Lautern."

"Schuldzuweisungen an Bund, Land und/oder Stadt zu tätigen, ist im Moment für mich genauso absurd wie mit hochtrabenden Theorien und Statistiken aufzuwarten um beweisen zu wollen, dass der alleinig Schuldige an der Misere der 1. FC Kaiserslautern und der allseits Leidtragende dadurch der Steuerzahler ist", so Layenberger vor der Sitzung des Stadtrats am Montag. Dann wird die Politik über Forderungen und Zugeständnisse an den FCK beraten, der sich die volle Stadionmiete in Höhe von 3,2 Millionen Euro in der 3. Liga nicht leisten kann (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Layenberger appelliert: "Hört auf mit der Suche nach dem Schuldigen, konzentriert Euch auf eine zukunftsgerichtete dauerhafte Lösung. (…) Denn Lautern ohne FCK ist die schlechteste aller Lösungen für uns alle, auch für den Steuerzahler!"

» Zum kompletten Schreiben von FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger

Offener Brief an alle Verantwortlichen und Mitveranwortlichen der Stadtpolitik, sowie an den Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern!

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates, liebe Politiker,
Werter Herr Dr. Weichel,

vorweg möchte ich betonen, dass ich weder einer politischen Partei angehöre noch in irgend einem politischen Lager stehe. In Sachen Fritz Walter Stadion und 1. FCK bin ich weder neutral noch unvoreingenommen. Ich bin gebürtiger Lautrer und langjähriger Bürger dieser Stadt. Groß geworden im Sog eines Traditionsvereins und bis heute darin gefangen, habe ich die WM 2006 in unserer Stadt hautnah miterlebt und wie viele andere den internationalen Flair auf der Partymeile in der Eisenbahnstrasse, fast rund um die Uhr genossen. Als Lautrer sollte, nein als Lautrer muss man eigentlich Fan des 1. FC Kaiserslautern sein. Aber Fußball ist ja bekanntlich nicht alles im Leben und somit gibt es sicher auch einige Menschen in unserer Stadt, deren Leidenschaft zum FCK sich in Grenzen hält und die wenig Verständnis dafür aufbringen, dass eine finanziell marode Stadt wie Kaiserslautern ständig einen Profiverein wie den 1.FCK unterstützt und dies natürlich ausschließlich mit Steuergeldern, also zu Lasten des Steuerzahlers, tut. Mit klarer Kante wird allseits absolutes Unverständnis gepredigt und immer wieder für Verunsicherung gesorgt.

Schuldzuweisungen an Bund, Land und / oder Stadt zu tätigen, ist im Moment für mich genauso absurd wie mit hochtrabenden Theorien und Statistiken aufzuwarten um beweisen zu wollen, dass der alleinig Schuldige an der Misere, der 1. FCK und der allseits Leidtragende dadurch der Steuerzahler ist.

Lautern ist und bleibt der FCK und der FCK ist Lautern. Der kleine gallische Ort, wie man uns früher bezeichnet hat, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Warum? Durch was? Durch wen? Na raten Sie doch mal.

Als Fan, Mitglied und als Hauptsponsor des 1. FCK fordere ich Sie auf, im Sinne des 1.FC Kaiserslautern zu denken und zu handeln. Hört auf mit der Suche nach dem Schuldigen, konzentriert Euch auf eine zukunftsgerichtete dauerhafte Lösung. Die neue Führung von Verein und Kapitalgesellschaft, sowie der neu formierte Aufsichtsrat des eV und Beirat der KGaA hat unser aller Vertrauen verdient, es sind durchweg ehrbare Leute, dass war nicht immer so! Auch diejenigen deren Leidenschaft nicht das runde Leder ist, sollten wissen, daß der 1. FCK ein wichtiger und wesentlicher Wirtschaftsfaktor in und um Kaiserslautern ist.

Hört auf mit den ewigen, gegenseitigen Schuldzuweisungen, denkt und handelt im Interesse von Kaiserslautern und somit im Interesse des 1. FCK, denn Lautern ohne FCK ist die schlechteste aller Lösungen für uns alle, auch für den Steuerzahler!

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Mietminderung - Stadtrat berät im Januar
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Oracel » 18.01.2020, 12:38


Ich frage mich immer wieder warum hier so viel Aufhebens betrieben wird, wir haben doch schließlich einen starken Investor. Den solte man doch endlich mal in die Pflicht nehmen. :D :D



Beitragvon wernerg1958 » 18.01.2020, 12:56


Herr Layenberger hat Recht! Es geht nur miteinander, schlimm ist es nur wenn die Politik/Politiker in erster Linie an sich selber denken, und eben nicht an in dem Fall die Stadt und ihre Bürger und letztlichin diesem Fall auch an ihre bekannteste Marke "FCK".
Nun hört man doch ziemlich klar, daß die Herrn der Vereinsführung um Dr. Markus Merk wirklich alles versuchen Investoren und Kapital in den FCK und letztlich damit auch in die Stadt zubringen. Zuviele vorher haben immer zuerst nur an sich gedacht: Die Unsägliche Finanzierung da dachte der/die Stadtoberen an sich weil keine Kosten und der FCK in Liga 1 zu der Zeit am Ende wäre da Gewinn bei dieser Lotterie für die Stadt rausgekommen, das Risko hat/wollte keiner sehen. Als der FCK dann immer weiter bergab ging dachte die zu der Zeit Verantwortlichen zuerst an den FCK ( keine Ausgliederung etc) jetzt wo alles in die richtige Richtung läuft sollte jeder sein Ego beiseite legen und sich an den Tisch setzten um das Beste für alle Beteiligten rauszuholen. Alles ander bringt am Ende nur jedem den größtmöglichen Schaden!



Beitragvon BernddasBrot2 » 18.01.2020, 13:32


Alleine die Tatsache, daß man nicht hinter verschlossenen Türen verhandeln kann, hat schon die Verlierer gezeigt.
Auf der einen Seite der FCK, der jetzt wieder durch den Kakao gezogen wird und die Stadt auf der anderen Seite.
Was hätte ich mich gefreut, wenn ein Entschluß vollkommen geräuschlos vermeldet worden wäre.
Schade, wirklich nur Schade.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Südpälzer » 18.01.2020, 14:06


Betze_FUX hat geschrieben:Also nochmal zur neuen Spielstätte...
Als Drohgebärde ja ganz nett aber....

Paragraph 1
Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion.

Ist evtl für übernächste Saison interessant, aber für ne aomv zur Satzungsänderung UND ein anderes Stadion suchen evtl etwas knapp..

Die Satzung besagt nur, dass das Stadion, in welchem der FCK spielt diesen Namen trägt.
Welches das ist, steht da nicht.

Stell dir vor, Dynamo Dresden hätte in der Satzung ein Rudolf-Harbig-Stadion stehen.
Aktuell gibt es u.a. auch eins in Fürstenwalde, Borna oder... Grünstadt. :wink:



Beitragvon RedArrow » 18.01.2020, 14:17


wernerg1958 hat geschrieben:Herr Layenberger hat Recht! Es geht nur miteinander, schlimm ist es nur wenn die Politik/Politiker in erster Linie an sich selber denken, und eben nicht an in dem Fall die Stadt und ihre Bürger und letztlichin diesem Fall auch an ihre bekannteste Marke "FCK".
Nun hört man doch ziemlich klar, daß die Herrn der Vereinsführung um Dr. Markus Merk wirklich alles versuchen Investoren und Kapital in den FCK und letztlich damit auch in die Stadt zubringen. Zuviele vorher haben immer zuerst nur an sich gedacht: Die Unsägliche Finanzierung da dachte der/die Stadtoberen an sich weil keine Kosten und der FCK in Liga 1 zu der Zeit am Ende wäre da Gewinn bei dieser Lotterie für die Stadt rausgekommen, das Risko hat/wollte keiner sehen. Als der FCK dann immer weiter bergab ging dachte die zu der Zeit Verantwortlichen zuerst an den FCK ( keine Ausgliederung etc) jetzt wo alles in die richtige Richtung läuft sollte jeder sein Ego beiseite legen und sich an den Tisch setzten um das Beste für alle Beteiligten rauszuholen. Alles ander bringt am Ende nur jedem den größtmöglichen Schaden!

Wie recht du hast, Werner. Großes Kompliment an Harald Layenberger. Nur so kann es gehen. Hoffentlich behalten die Linken und Dr. Klaus W. nicht die Oberhand bei dieser Entscheidung. Dachte die Stadt verhandelt schon lange mit nem Käufer fürs Stadion??? Da scheinen ihnen die Felle fort zu schwimmen, oder warum diese Aktienforderung???
Ole' Rot Weiß so laaft die G'schicht



Beitragvon Rheinteufel2222 » 18.01.2020, 14:30


Layenberger wird sich keine Sorgen machen müssen. Der Wert des FCK für die Stadt ist und war allen im Stadtrat genauestens bekannt. Auf den muss man nicht extra hinweisen.

Die grundsätzliche Problemstellung ist dieselbe wie in den letzten Jahren auch. Der FCK kann gegenüber der Stadt seine vertraglichen Verpflichtungen nicht einhalten und die Stadt, die auf den FCK auch nicht verzichten kann, wird ihm genauso weit entgegen kommen, wie nötig, um den FCK am Leben zu erhalten.

Das einzige, was sich gegenüber den letzten Jahren geändert hat hat, ist dass der FCK nicht mehr als Verein das Stadion pachtet, sondern als Kapitalgesellschaft. Und damit kann er zum einen gegenüber der Stadt im Gegensatz zu früher mit Anteilen statt mit Geld bezahlen, zum anderen darauf verwiesen werden, dass er seine Möglichkeiten zur Eigenkapitalsgenerierung zunächst dafür zu nutzen hat, seine bestehenden Vertragspflichten gegenüber der Stadiongesellschaft zu erfüllen. Beides ist letztlich nur legitim.

Die Ausgliederung hat dem FCK den Vorteil gebracht, Eigenkapital generieren zu können, andererseits aber auch den Nachteil, dieses Eigenkapital unter anderem auch dafür generieren zu müssen, um seine Kostenstruktur zu decken. Das für einen Erstligisten ausgelegte Stadion gehört nun einmal dazu, auch wenn das damit für uns wieder etwas teurer werden dürfte, als zuletzt.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon danieloo » 18.01.2020, 14:36


Ich frage mich immer wieso der FCK ein Spielball der Politiker wird, während die Bevölkerung doch längst weiß. dass man den FCK unterstützen muss, da es ansonsten noch teurer wird.
Wie will man das den Bürgern klar machen, sollte der FCK in die Insolvenz gehen und die 3.Liga Lizenz nicht bekommen, dann hat die Stadt ein alleinstehendes Stadion ohne Nutzen was jährlich dann keine Einnahmen mehr generiert. Dann bekommt man das Stadion ja noch schwieriger verkauft.


Vorallem stärkt es auch nur die AfD, die in ihrer Mitteilung das auch so genannt haben und zu dem die Worte Tradition benutzt haben. Sollte der Antrag scheitern, werden sämtliche anderen Parteien massiv an Wählern verlieren und eine rechte Partei an Stimmen gewinnen.

Und das nur weil manche Politiker nicht den Wert von Sport, Stadion und dem Verein erkannt haben.

Ich frag mich was mit Opel wäre, wenn Opel sagt wir bleiben nur wenn die Stadt uns entgegenkommt.
Wird dann Herr Weichel auch Anteile von Opel wollen? Und macht man sich vorallem dann bei der nächsten Mietminderung nicht erpressbarer? Nach dem Motto, eure Anteile sind dann nichts mehr Wert sollten wir deswegen die Insolvenz beantragen.



Beitragvon -Hans- » 18.01.2020, 16:24


Die Stadt ist nicht für die Probleme des FCK zuständig. Das gilt aber auch umgekehrt. Es würde der Sache dienen, wenn Populisten Redeverbot hätten.

Jeder Vermieter einer Immobilie kennt die Regeln zur Festsetzung der Miete. Leerstand ist nur für Spekulanten interessant. Für die Höhe des Mietzinses der erwirtschaftet werden kann gilt: 1. die Lage, 2. die Lage und 3. die Lage.

Kaiserslautern ist eine Drittligastadt. Da sind Millionen Illusion, auch wenn man sich das noch so wünscht. Der FCK ist zwar Verursacher der minderwerten Lage, aber nicht verantwortlich für die nötigen Anpassungen der Miete.

Die Aktienforderung unseres OB sind megapopulistisch und zeigt seinen derzeit beschränkten Wert für Kaiserslautern. Ich denke, Oberbürgermeister von Kaiserslautern zu sein, ist ein verschleißträchtiger Beruf, bei dem Gefahr besteht, nicht rechtzeitig Platz für Nachfolger zu machen.
Gruß
Hans



Beitragvon Sennahoj » 18.01.2020, 16:41


Hat jemand von euch Lust mir zu erklären, was gegen ein Szenario spricht, dass die Stadt (Betreiberfirma) dem FCK das Stadion zurückgibt und dafür, sagen wir mal 40-49 % der Anteile erhält?




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