Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Testspiel gegen den FC Homburg 1:3 verloren. Vor allem im ersten Durchgang enttäuschten die Roten Teufel auf ganzer Linie.
Das im Homburger Waldstadion ausgetragene Testspiel nahm für den FCK einen denkbar schlechten Start: Patrick Dulleck brachte die Saarländer in der 4. Minute in Führung. Christian Telch legte in der 15. Minute nach. Die Lautrer, bei denen erstmals Manfred Starke in der Startelf stand, hatten große Mühe, überhaupt in das Spiel zu finden und waren dem klassentieferen FCH deutlich unterlegen. Kurz vor der Pause erhöhte der Viertligist durch Thomas Steinherr (43.).
Pfiffe für das FCK-Team
Das FCK-Team wurde von den eigenen Fans mit Pfiffen in die Halbzeit verabschiedet. Vor 2.650 Zuschauern nahm Sacha Hildmann zur Pause fünf Wechsel vor. Unter anderem ersetzte Avdo Spahic Lennart Grill im Tor. Der Neuzugang gab ebenso sein FCK-Debüt wie Philipp Hercher, der für Janek Sternberg in die Partie kam. Timmy Thiele, ebenfalls eingewechselt, verkürzte in der 51. Minute auf 1:3 - dabei sollte es bis zum Schlusspfiff bleiben.
Zum Abschluss der Sommervorbereitung trifft der FCK am kommenden Freitag (12. Juli, 19:00 Uhr) auf den AFC Wimbledon.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik zum Spiel: FC Homburg - 1. FC Kaiserslautern 3:1
Ergänzung, 23:07 Uhr:

"Meine Schuld": Hildmann erklärt Niederlage
Die bittere 1:3-Niederlage im Testspiel gegen den FC Homburg hat im Lager des 1. FC Kaiserslautern aufhorchen lassen. Cheftrainer Sascha Hildmann gab sich im Nachgang selbstkritisch und ordnete die besonders schwache erste Hälfte ein.
Bei den Roten Teufel lief speziell im ersten Durchgang wenig zusammen. Zur Pause lag der FCK gegen Homburg nahezu chancenlos mit 0:3 in Rückstand und war dem Viertligisten deutlich unterlegen. Hildmann ordnete die Partie später sachlich ein und erklärte die schwache Leistung seiner Mannschaft, für die es zur Pause sogar Pfiffe gab, mit einem taktischen Experiment. "Meine Schuld. Ich habe es mit Manni Starke auf der Zehn versucht, Carlo Sickinger allein auf der Sechs. Da waren die Löcher zu groß. Kein Vorwurf an den Jungen, für Manni war das ja neu", sagte der Trainer zur "Rheinpfalz".
Als er im zweiten Durchgang wieder auf die flache 4-4-2-Formation umgestellt hatte, sei "die Ordnung wieder da" gewesen. Einfluss hatten auch Hildmanns Einwechslungen: Mit Timmy Thiele und Theo Bergmann hatte der Coach immerhin die beiden Beteiligten am einzigen Lautrer Treffer nach der Pause ins Spiel gebracht.
Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz

