
Andersson trifft: 1:1 gegen Regensburg
Der 1. FC Kaiserslautern und Jahn Regensburg haben sich am Sonntagnachmittag mit einem 1:1 getrennt. Das Tor der Roten Teufel erzielte Sebastian Andersson.
Michael Frontzeck nahm nach dem 4:1-Sieg in Duisburg nur eine Startelf-Veränderung vor: Der gesperrte Brandon Borrello (5. Gelbe Karte) wurde durch Ruben Jenssen auf dem linken Flügel ersetzt. Jan-Ingwer Callsen-Bracker, der nach seiner Rotsperre zurückkehrte, saß auf der Bank.
Die erste Chance gehörte den Gästen: Marc Lais kam nach einem Eckball frei zum Schuss, Marius Müller parierte mit einer Hand (2.). Kurz darauf lag der Ball doch im Netz: Benedikt Saller schoss flach ins linke Eck ein (6.). Danach sahen die Roten Teufel gegen giftige und aggressiv pressende Gäste kaum Land. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte hatten Lukas Spalvis (37.) und Osayamen Osawe (45.) gute Chancen, um auf 1:1 zu stellen.
Andersson lässt den Betze beben
In der zweiten Hälfte hatten die Hausherren weiter Mühe. Regensburg verwaltete den Vorsprung clever und beschäftigte den FCK immer wieder in der Defensive. In der 73. Minute dann die Befreiung: Nach Zuspiel von Lukas Spalvis behielt Sebastian Andersson die Nerven und traf zum Ausgleich. Danach spielten beide Seiten mit offenem Visier, ein Tor wollte jedoch weder dem FCK noch dem SSV gelingen.
Der 1. FC Kaiserslautern, der den Rückstand auf den Relegationsplatz um einen Punkt verkürzte, gastiert am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) in Bochum.
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Quelle: Der Betze brennt
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Ergänzung um 17:50 Uhr:

Sorgen um Moritz - Guwara im Krankenhaus
Das 1:1 gegen Jahn Regensburg könnte der 1. FC Kaiserslautern teuer bezahlen. Denn mit Christoph Moritz und Leon Guwara drohen sich zwei Stammspieler schlimmer verletzt zu haben.
Moritz musste zu Beginn des zweiten Durchgangs nach einem Zusammenprall mit Regensburgs Sargis Adamyan verletzungsbedingt ausgewechselt werden. "Er ist bis zum Anschlag umgeknickt", sagte FCK-Trainer Michael Frontzeck nach dem Spiel. "Ich hoffe nicht, dass bandtechnisch etwas passiert ist. Er hat noch versucht, weiterzuspielen, konnte dann aber nicht mehr."
Guwara muss nach Check ins Krankenhaus
Wenige Minuten später musste Frontzeck auch Linksverteidiger Leon Guwara vom Feld nehmen. Der von Werder Bremen ausgeliehene Defensivmann hatte in der ersten Hälfte einen bösen Check von Jahn-Profi Sebastian Stolze kassiert und war liegengeblieben. Schiedsrichter Robert Kampka hatte das Foulspiel nicht geahndet und die Partie auch danach nicht unterbrochen. Erst als der Ball von den Gästen ins Seitenaus gespielt wurde, konnte Guwara, der regungslos auf dem Platz lag, behandelt werden.
Zwar spielte der 21-Jährige danach noch bis Mitte der zweiten Hälfte weiter, klagte aber immer wieder über Kopfschmerzen. "Ihm war nachher so schlecht, dass er sich fast übergeben musste auf dem Platz", berichtete Frontzeck. Guwara wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Eine Diagnose dürfte der FCK ebenso wie bei Moritz zeitnah bekannt geben.
Quelle: Der Betze brennt
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Ergänzung um 17:02 Uhr:

Frontzecks Appell: "Die Köpfe nicht hängen lassen"
Der FCK hat gegen Regensburg 1:1 gespielt. Auch wenn sich die Roten Teufel einen Sieg erhofft hatten, konnten sie dem Remis angesichts des verschlafenen Anfangs trotzdem Positives abgewinnen.
Punktgewinn? Punktverlust? Wie viel das Remis des 1. FC Kaiserslautern im Heimspiel gegen Jahn Regensburg wert ist, vermochte von den Roten Teufeln kurz nach dem Abpfiff keiner so recht zu sagen. Unter dem Strich verkürzte der FCK den Abstand auf den Relegationsplatz um einen Zähler. Ein Sieg hätte die Hoffnungen auf den Klassenerhalt allerdings noch viel mehr befeuert. Angesichts des Spielverlaufs zeigten sich die Mannen von Cheftrainer Michael Frontzeck tendenziell eher zufrieden mit der Punkteteilung. "Der Anfang war richtig schwer. Das war von uns gar nichts", analysierte Ruben Jenssen die ersten Minuten.
Müller: "Erste Hälfte komplett verpennt"
Marius Müller fühlte sich an die vielen zu einfachen Gegentore zu Saisonbeginn erinnert. "Wir haben die erste Hälfte komplett verpennt", sagte der Torhüter. Erst kurz vor der Pause waren seine Vorderleute aufgewacht. "Wir haben es dann besser gemacht und zwei Riesenchancen gehabt", sagte Jenssen. Diese ließen jedoch Lukas Spalvis und Osayamen Osawe liegen.
Ähnlich schleppend verlief der zweite Durchgang, dann aber war der eingewechselte Sebastian Andersson zur Stelle und traf in der 73. Minute zum Ausgleich. "Gott sei Dank sind wir zurückgekommen", zeigte sich Jenssen erleichtert, der zwar kurz nach dem Spiel "froh war, dass wir nach diesem schwierigen Start noch einen Punkt geholt haben, aber trotzdem auf die gesamte Partie betrachtet festhielt: "Wir hatten einen Plan, haben den aber nicht gut umgesetzt."
Altintop: "Wir hatten klarere Chancen als der Gegner"
Halil Altintop, der in der zweiten Hälfte ins Spiel gekommen war, gab sich kämpferisch. Es gebe genug Beispiele von Mannschaften, die sich aus ähnlich prekärer Lage noch befreit hätten. Das Positive aus Sicht des Winter-Neuzugangs: "Wir hatten drei, vier klarere Chancen als der Gegner." Die Möglichkeiten allerdings gilt es in den noch verbleibenden Spielen zu nutzen, um den Rückstand auf die Konkurrenz weiter zu verkürzen - und an dieser irgendwann wirklich noch vorbeizuziehen.
"Ich habe der Mannschaft gerade gesagt, dass wir jetzt nicht mit hängenden Köpfen durch Kaiserslautern laufen", sagte auch Frontzeck, räumte allerdings ein: "Wir sind eigentlich noch nie so schlecht ins Spiel gekommen. Das hat sicher auch etwas mit dem Gegner zu tun, die da wirklich sehr gut gemacht und uns keine Luft gelassen haben."
Müller: Immerhin "ein Moralpunkt"
Mit Blick auf das spannende Saisonfinale fand der 54-Jährige trotzdem mutmachende Worte. "Wir haben den Rückstand in den letzten Wochen mehr als halbiert. Heute war es nicht so prickelnd in der ersten halben Stunde. Das heißt aber nicht, dass wir in Bochum nicht doch ein gutes Auswärtsspiel machen können", so Kaiserslauterns Coach, der einmal mehr darauf verwies, dass seine Spieler unter großem Druck noch einmal zurückgekommen sind und punkten konnten. Müller betonte zwar, dass dem FCK eigentlich "nur Siege helfen". Doch immerhin habe er gegen den Jahn "einen Moralpunkt" eingefahren.
Quelle: Der Betze brennt


