Jahresabschluss in Nürnberg: Lautern verliert 1:2
Der 1. FC Kaiserslautern hat am 17. Spieltag beim 1. FC Nürnberg 1:2 verloren.
Nach einer komplett ereignislosen ersten Hälfte nutzte der 1. FC Nürnberg einen Eckball, um in Führung zu gehen. Hanno Behrens köpfte aus kurzer Distanz am ersten Pfosten ein (51.). Der FCK brauchte lange, bis er den Vorwärtsgang fand. Eine starke Phase der Lautrer belohnte Jacques Zoua mit dem Ausgleich (78.). Als alles nach einer Punkteteilung aussah, erzielte Guido Burgstaller das 2:1-Siegtor für den FCN (90.+1).
Der FCK überwintert damit auf dem 13. Rang und hat 19 Punkte auf dem Konto.
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Quelle: Der Betze brennt
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---Ergänzung um 23:17 Uhr---
Korkut: "Das verteidigen wir schlecht"
Wie schon in der Vorsaison verliert der FCK durch ein spätes Tor in Nürnberg. Tayfun Korkut und Sportdirektor Uwe Stöver haderten mit dem 1:2-Gegentreffer. Vorsichtige Entwarnung gab es indes bei Ewerton.
Die entscheidende Szene ereignete sich kurz vor Schluss: Aus einem Einwurf resultierte das späte Siegtor des 1. FC Nürnberg durch Guido Burgstaller. "Das verteidigen wir schlecht", befand Tayfun Korkut. Die Ernüchterung beim Trainer des 1. FC Kaiserslautern war groß, denn nach dem Ausgleichstor durch Jacques Zoua zwölf Minuten vor Schluss hatte er seine Elf eigentlich "am Drücker" gesehen. "Die Mannschaft hat gut auf den Rückstand reagiert. Wir waren dann dem 2:1 näher."
So sah das auch Sportdirektor Stöver. "Aber dann haben wir fahrlässig verteidigt", kritisierte er. Beim späten Gegentor nahm der 49-Jährige auch FCK-Schlussmann Julian Pollersbeck in die Pflicht. "Ich habe eben mit Julian gesprochen – normal hält er den, das weiß und sieht er auch so."
Trotzdem wollte Stöver auch das Positive hervorheben. Bis zum 0:1 habe der FCK gut verteidigt und sicher gestanden. "Was für mich wichtig ist, dass die Mannschaft nach dem Rückstand - was im Übrigen nicht Ecke, sondern Abstoß hätte sein müssen - die richtige Reaktion gezeigt hat. Sie hat sich ins Spiel gebissen und signalisiert, dass sie es drehen und ihm eine Wende geben wollte."
Zoua verärgert – Vorsichtige Entwarnung bei Ewerton
Umso größer war der Ärger, dass die Roten Teufel nicht einmal einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. "Wir haben das 1:1 geschossen, dann kannst du nicht in der letzten Minute so ein Tor bekommen. Das ist nicht möglich. Wir müssen mehr machen. Ich, das Team, alle müssen mehr kämpfen, das ganze Spiel", sagte ein wütender Jacques Zoua. "Wir müssen daraus lernen."
Vorsichtige Entwarnung gab es indes bei Innenverteidiger Ewerton, der im zweiten Durchgang verletzt vom Feld gehen musste. "Er hat einen Schlag auf das Knie bekommen. Es wird ein paar Tage wehtun. Aber Stand Jetzt ist es nicht Schlimmeres", so Stöver.
Quelle: Der Betze brennt