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Gerry Ehrmann - die letzte FCK-Ikone stürzt

Gerry Ehrmann - die letzte FCK-Ikone stürzt


Der Mann, der mit dem 1. FC Kaiserslautern Geschichte schrieb, ist jetzt selbst Geschichte. Gerry Ehrmann, die Ikone der Fans, ist freigestellt. Auf gut Deutsch: rausgeschmissen! Der Zeitpunkt ist überraschend, die Tatsache weniger, meint Sportreporter Bernd Schmitt.

Es gärte schon lange zwischen dem Chef-Trainer Schommers und dem Torwart-Trainer Ehrmann. Und Schommers ist beileibe nicht der erste Trainer, der die Kultfigur Ehrmann loswerden wollte. Viele andere seiner Vorgänger hatten in den vergangenen zwei Jahrzehnten das gleiche Problem, fast alle wollten Gerry Ehrmann von seinen Aufgaben entbinden. Aber sie hatten nie eine Vereinsführung im Rücken, die sich traute, dieses Fass aufzumachen. Selbst die andere Ikone, Stefan Kuntz, hat als FCK-Boss jahrelang vor Ehrmann gekuscht.

Gerry Ehrmann ist für die FCK-Fans das Symbol, das den Geist des 1.FC Kaiserslautern verkörpert wie kein Zweiter. Immer voll zur Sache, nie aufgeben, sich dem Gegner stellen, keinen Zweikampf scheuen, kämpfen bis zur letzten Sekunde. Einer wie gemacht für die emotionalsten Fans. Aber erst als Torwart-Trainer wurde er zur Legende, weil er Spitzenkeeper am Fließband produzierte: Weidenfeller, Wiese, Trapp, Sippel und und und…

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Quelle und kompletter Text: SWR

Weitere Links zum Thema:

- Gerry Ehrmann ist nicht mehr Torwarttrainer des FCK (Der Betze brennt)
- Mit zwei Sätzen: FCK bestätigt Ehrmann-Abschied (Pressemeldung FCK)
- Ehrmann: "Es ist traurig, aber nicht zu ändern" (Der Betze brennt)

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