Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 23.02.2020, 15:13


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Gerry Ehrmann ist nicht mehr Torwarttrainer des FCK

Paukenschlag am Betzenberg: Der 1. FC Kaiserslautern hat sich von Torwarttrainer Gerry Ehrmann getrennt. Einen entsprechenden Bericht der "Bild" bestätigte Ehrmann auf Nachfrage von Der Betze brennt.

Die Boulevardzeitung hatte berichtet, dass Ehrmann nach dem heutigen Vormittagstraining von Cheftrainer Boris Schommers über seine Freistellung informiert worden sei. Vereinslegende Ehrmann war seit 1984 für den FCK tätig, zunächst als aktiver Torhüter und später als Torwarttrainer. Als Spieler wurde er am Betze Meister und Pokalsieger, als Trainer brachte er Torhüter wie Roman Weidenfeller, Tim Wiese, Tobias Sippel, Kevin Trapp und Lennart Grill heraus.

Genauere Hintergründe sind noch nicht bekannt und auch eine offizielle Stellungnahme seitens des Vereins steht noch aus.

Update, 14:36 Uhr: Medien nennen Streit mit Schommers als Grund

Inzwischen berichten auch weitere Medien über das Thema. Laut "Sport1" sollen anhaltende Meinungsverschiedenheiten mit Cheftrainer Schommers der Grund für die Trennung sein. Die "Rheinpfalz" meldet, dass Ehrmann beim heutigen Training nach einem Zwist von Schommers nachhause geschickt worden sei.

Update, 15:41 Uhr: Ehrmann soll "Arschloch" gesagt haben

Auch der "SWR" berichtet von internen Streitigkeiten - Ehrmann soll Schommers beleidigt haben - und hat die Trennung von Seiten des FCK bestätigt bekommen. Dem "Wochenblatt" zufolge habe Ehrmann nach dem 0:0 gegen Zwickau im VIP-Raum Schommers ein "Arschloch" genannt.

Update, 17:29 Uhr: FCK bestätigt Freistellung mit zwei Sätzen

Mit einer zwei Sätze langen Pressemitteilung hat nun auch der 1. FC Kaiserslautern offiziell die Trennung von Gerry Ehrmann bestätigt. Wörtlich heißt es: "Der 1. FC Kaiserslautern hat Torwarttrainer Gerry Ehrmann heute Vormittag freigestellt. Der Verein sah sich nach einer Reihe von internen Vorkommnissen, die eine zielgerichtete und teamorientierte Zusammenarbeit zum Wohle des Vereins nicht mehr möglich machen, zu diesem Schritt gezwungen."

Update, 17:50 Uhr: Ehrmann dementiert Beleidigung gegen Schommers

Gegenüber dem "SWR" und der "Rheinpfalz" bestreitet Ehrmann die Darstellung in Medienberichten, wonach er Schommers persönlich beleidigt habe. Als indirektes Zitat schreibt der "SWR": "Es seien ausschließlich sportliche Gründe gewesen, die zu seiner Freistellung geführt hätten." Gegenüber der "Rheinpfalz" sagte Ehrmann. "Es ist traurig, aber nicht zu ändern. (...) Das ist ein rein persönliches Ding zwischen ihm und mir. Wenn es nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr. Es wird jetzt hier keine dreckige Wäsche gewaschen. Es geht ja nicht um mich, sondern um den Verein."

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 17:29 Uhr:

Gerry Ehrmann freigestellt

Der 1. FC Kaiserslautern hat Torwarttrainer Gerry Ehrmann heute Vormittag freigestellt.

Der Verein sah sich nach einer Reihe von internen Vorkommnissen, die eine zielgerichtete und teamorientierte Zusammenarbeit zum Wohle des Vereins nicht mehr möglich machen, zu diesem Schritt gezwungen.

Quelle: Pressemeldung FCK


Ergänzung, 21:28 Uhr:

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Ehrmann: "Es ist traurig, aber nicht zu ändern"

Gegenüber verschiedenen Medien hat sich Vereinslegende Gerry Ehrmann zu seiner Freistellung beim 1. FC Kaiserslautern geäußert. Er dementiert Beleidigungen gegen Boris Schommers und sagt: "Es geht nicht um mich, sondern um den Verein."

"SWR", "Rheinpfalz" und "Kicker" haben Stimmen des heute überraschend freigestellten Gerry Ehrmann nachgefragt. Der 61-Jährige dementiert dabei zunächst Berichte anderer Medien, laut denen er FCK-Cheftrainer Boris Schommers unter anderem als "Arschloch" beleidigt haben soll: "Das ist weit davon entfernt." Ausschlaggebend für die Trennung seien sportliche und persönliche Gründe gewesen.

"Eine persönliche Sache zwischen Herrn Schommers und mir"

"Das ist eine persönliche Sache zwischen Herrn Schommers und mir. Fakt ist, ich bin freigestellt und jetzt schauen wir mal, ganz unaufgeregt. Wichtig ist, dass der Verein die Kurve bekommt", wird Ehrmann weiter zitiert, und: "Wenn es nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr. Es wird jetzt hier keine dreckige Wäsche gewaschen. Es geht ja nicht um mich, sondern um den Verein."

Von Seiten des Vereins wurde lediglich eine "Reihe von internen Vorkommnissen" als Begründung genannt, so dass Ehrmanns - ebenfalls nicht ins Detail gehende - Worte die einzigen zusätzlichen Informationen bleiben. Der freigestellte Torwarttrainer sagt nach 36 Jahren im Verein: "Es ist traurig, aber nicht zu ändern."

Quelle: Der Betze brennt / SWR / Rheinpfalz / Kicker


Ergänzung, 24.02.2020:

Fans starten Online-Petition für Gerry Ehrmann

Beim 1. FC Kaiserslautern protestieren die Fans vehement gegen den Rauswurf des beliebten Torwarttrainers Gerry Ehrmann. In einer Online-Petition mit dem Titel "Gerry Ehrmann bleibt beim FCK" unterschrieben bis am Montagvormittag über 1600 Personen. Weiter heißt es da: "Unsere Legende entlässt niemand - er ist der FCK!" Zudem wird der Fußball-Drittligist massiv in den sozialen Netzwerken kritisiert. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 24.02.2020:

Zur Ehrmann-Freistellung: Ich Tarzan, Du Lautern

Der 1. FC Kai­sers­lau­tern stellt Gerry Ehr­mann mit sofor­tiger Wir­kung frei. Der Grund ist das zer­rüt­tete Ver­hältnis zwi­schen dem Tor­wart­trainer und Chef­coach Boris Schom­mers. Mit Ehr­mann geht der letzte Ver­treter der Gol­denen Genera­tion, der dem schlin­gernden Tra­di­ti­ons­klub noch geblieben war.

Er trat so ab, wie es sich für Tarzan gehört: mit ordent­lich Gebrüll. Was genau zwi­schen Chef­trainer Boris Schom­mers und Gerry Ehrmann vor­ge­fallen war, behielten die betei­ligten Lager nach der gest­rigen Frei­stel­lung der Tor­wart­le­gende beim FCK für sich. Doch die For­mu­lie­rung in der offi­zielen Pres­se­mel­dung, dass ​"nach einer Reihe von internen Vor­komm­nissen eine ziel­ge­rich­tete und team­ori­en­tierte Zusam­men­ar­beit zum Wohle des Ver­eins" nicht mehr mög­lich gewesen sei, ließ Raum viel für Inter­pre­ta­tion. Und wer die explo­sive Ader des 61-jäh­rigen Mus­kel­bergs aus Tau­ber­bi­schofs­heim kennt, kann sich aus­malen, wie sehr es im Trai­ner­team des pfäl­zi­schen Tra­di­ti­ons­ver­eins gerap­pelt haben muss.

Dabei hätten die sediert im Dritt­liga-Abstiegs­kampf düm­pelnden ​"Roten Teufel" einen mit Ehr­manns Ver­drän­gung am kom­menden Wochen­ende gut gebrau­chen können. Der 1. FC Kai­sers­lau­tern muss zum Derby nach Waldhof. Da ist der Blut­druck tra­di­tio­nell schon hoch, doch die ​"Barackler" steuern den Durch­marsch an, was die Bri­sanz und die üble Laune in der Pfalz wohl noch um einiges erhöht. Doch Ehr­mann wird als men­tale - und im Zweifel phy­si­sche - Stütze nicht mehr mit von der Partie sein. Dieser ker­nige Adre­na­lin­klotz, der 36 Jahre lang brav seinen Dienst auf dem Bet­zen­berg tat, 301 Par­tien für den FCK absol­vierte und der große Rück­halt der Meis­terelf von 1991 war.

Ehr­mann war in den ver­gan­genen Jahr­zehnten zur fleisch­berg­ge­wor­denen Anti­these zur Ver­eins­le­gende Fritz Walter geworden. Ganz anders als der Alte natür­lich - und doch auf seine Weise uner­setz­lich. Der 54er-Welt­meister hatte mit seiner leisen, sen­si­blen Art das Image des demü­tigen Lau­te­rers geprägt. Ehr­mann hin­gegen stand für den reni­tenten Rotz­löffel, der sich auch von Münchner, Kölner oder Ham­burger Angrei­fern nicht den Schneid abkaufen ließ und die feinen Pinkel aus den Metro­polen, wenn sie denn die Traute hatte, vor seinem Kasten auf­zu­tau­chen, in den Senkel stellte und sie das Fürchten lehrte. (…)

Quelle und kompletter Text: 11 Freunde


Ergänzung, 24.02.2020:

Gerry Ehrmann - die letzte FCK-Ikone stürzt

Der Mann, der mit dem 1. FC Kaiserslautern Geschichte schrieb, ist jetzt selbst Geschichte. Gerry Ehrmann, die Ikone der Fans, ist freigestellt. Auf gut Deutsch: rausgeschmissen! Der Zeitpunkt ist überraschend, die Tatsache weniger, meint Sportreporter Bernd Schmitt.

Es gärte schon lange zwischen dem Chef-Trainer Schommers und dem Torwart-Trainer Ehrmann. Und Schommers ist beileibe nicht der erste Trainer, der die Kultfigur Ehrmann loswerden wollte. Viele andere seiner Vorgänger hatten in den vergangenen zwei Jahrzehnten das gleiche Problem, fast alle wollten Gerry Ehrmann von seinen Aufgaben entbinden. Aber sie hatten nie eine Vereinsführung im Rücken, die sich traute, dieses Fass aufzumachen. Selbst die andere Ikone, Stefan Kuntz, hat als FCK-Boss jahrelang vor Ehrmann gekuscht.

Gerry Ehrmann ist für die FCK-Fans das Symbol, das den Geist des 1.FC Kaiserslautern verkörpert wie kein Zweiter. Immer voll zur Sache, nie aufgeben, sich dem Gegner stellen, keinen Zweikampf scheuen, kämpfen bis zur letzten Sekunde. Einer wie gemacht für die emotionalsten Fans. Aber erst als Torwart-Trainer wurde er zur Legende, weil er Spitzenkeeper am Fließband produzierte: Weidenfeller, Wiese, Trapp, Sippel und und und… (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 24.02.2020:

Der FCK nimmt Stellung zur Ehrmann-Freistellung

Die Freistellung von Gerry Ehrmann als Torwarttrainer droht erneut Mitglieder und Fans des 1. FC Kaiserslautern zu spalten. Aufgrund des Umfangs und des Inhalts der medialen Berichterstattung sieht sich der Verein gezwungen, öffentlich Stellung zu diesem Vorgang zu beziehen.

Gerry Ehrmann ist für die FCK-Familie in den vergangenen, wirtschaftlich und sportlich schwierigen Jahren einer der wenigen Anker gewesen. Wir haben Verständnis, dass die Freistellung von Gerry Ehrmann für viele Fans und Mitglieder nicht oder nur schwer zu ertragen ist. Für sie ist Gerry Ehrmann das Sinnbild des FCK - er verkörpert aus ihrer Sicht als einziger verbliebener Held besserer Tage, die Tugenden des FCK. Er hat sich durch die Weiterentwicklung talentierter Torhüter ausgezeichnet.

Bereits seit Monaten schwelte ein Konflikt zwischen Gerry Ehrmann und dem Trainerteam. Boris Schommers hat dabei mehrfach deutlich gemacht, dass unterschiedliche Meinungen über die sportliche Entwicklung im internen Kreis des Trainerteams aufgearbeitet werden. Dabei ist jedoch ein respektvoller Umgang untereinander und die Fähigkeit, unterschiedliche Charaktere zu tolerieren, Voraussetzung.

In den vergangenen drei Tagen, beginnend am Freitag vor dem wichtigen Heimspiel gegen den FSV Zwickau, ist es jedoch mehrfach durch Gerry Ehrmann zu massiven, substantiellen Beleidigungen, Arbeitsverweigerungen und Drohungen gegenüber dem Trainerteam gekommen. Diese Vorkommnisse sind dabei unter Zeugen aus dem Trainer- und Betreuerteam passiert sowie dokumentiert und haben in ihren Auswirkungen auch die Mannschaft erreicht. Zum Schutz der betroffenen Personen und für die Gewährung eines zielgerichteten Trainings- und Spielbetriebs sah sich die Vereinsführung zum Handeln gezwungen.

Trotz aller unbestrittenen Verdienste von Gerry Ehrmann um den Verein und dem Wissen um seine Popularität bei den FCK-Fans war die Freistellung nach den nicht zu tolerierenden Vorkommnissen unumgänglich und wird gemeinsam von den Verantwortlichen des Aufsichtsrats, Ehrenrats, Vorstands, Beirats und der Geschäftsführung des 1. FC Kaiserslautern vollumfänglich getragen.

Quelle: Pressemeldung FCK


Ergänzung, 24.02.2020:

Ehrmann wehrt sich gegen Vorwürfe

Nach der Entlassung von Gerry Ehrmann beim FCK fliegen die Fetzen. Bei SPORT1 wehrt sich der geschasste Torwarttrainer gegen die Vorwürfe des Klubs.

(...)

"Ich bin geschockt und traurig, dass das jetzt solche Ausmaße angenommen hat", sagt Ehrmann. "Ich habe niemanden beleidigt und auch nicht die Arbeit verweigert. Das ist erfunden und erlogen. Nochmal: Ich habe niemanden beleidigt und niemanden bedroht. Das ist eine absolute Frechheit, was in der Pressemitteilung steht."

Und er führte weiter aus: "Alle meine drei Torhüter sind Zeuge, dass ich die Arbeit nicht verweigert habe."

Ehrmann will nun rechtliche Schritte einleiten, kündigt er bei SPORT1 an. "Das lasse ich mir nicht gefallen. Jetzt ist das eine Sache für die Anwälte." (…)

Quelle und kompletter Text: Sport1


Ergänzung, 25.02.2020:

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Buchholz äußert sich: "Das ist absoluter Unsinn"

Dieter Buchholz, regionaler Investor und Ex-Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern, hat sich in einem Offenen Brief zu den Vorwürfen gegen seine Person geäußert. Er wehrt sich gegen Behauptungen von Fans, dass er die Freistellung Gerry Ehrmanns an die "Bild" durchgesteckt habe, und kritisiert einen Kommentar des "SWR".

"Das ist absoluter Unsinn, wieder wie so oft eine bösartige Erfindung. Ich erfuhr von Gerrys Kündigung durch einen Anruf am Sonntag in der Mittagszeit, als alle Medien schon darüber berichtet hatten", schreibt Buchholz zu den Vorwürfen in Sachen "Bild". Zudem geht er auf Investorengespräche ein, über die im Umfeld immer wieder diskutiert wird, sowie auf die von ihm unterstützten Kandidaten bei der vorletzten Aufsichtsratswahl. Aufhänger seines Offenen Briefs ist jedoch der aktuelle Kommentar von SWR-Reporter Bernd Schmitt, an den Buchholz schreibt: "Herr Schmitt soll doch einmal erklären, wann, wo und wie ich Fäden ziehe und wie ich Macht ausübe."

Die heutige Mitteilung von Dieter Buchholz im Wortlaut:

Offener Brief von Dieter Buchholz zum Kommentar von Bernd Schmitt, SWR hinsichtlich der Trennung des 1. FC Kaiserslautern von Gerry Ehrmann - Bericht: Die letzte Ikone stürzt

Liebe Mitglieder, liebe Fans des 1. FCK,

Schmitt schreibt: "Er ließ sich vor den Karren spannen, ließ sich instrumentalisieren, er gilt als enger Vertrauter des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Buchholz" und weiter "Es war Gerry Ehrmann, der in Buchholz' Auftrag öffentlich Werbung machte für Aufsichtsratskandidaten, die Buchholz in den Verein schleusen wollte."

Hierzu stelle ich fest, ich wollte niemanden in den Verein schleusen, ich wollte Leute gewinnen, Unternehmer, die bereit sind, sich für den Verein einzubringen, d.h. bei der JHV zu kandidieren. 2017 war der Verein insolvenzgefährdet, zu den Aufsichtsratssitzungen wurde gelegentlich ein Jurist hinzugezogen, um sicherzugehen, dass man keine Insolvenzverschleppung begeht.

Einige langjährige Mitglieder hatten mich angesprochen und gebeten, ich sollte doch ein Team zusammenstellen: Wenn es geht Unternehmer oder auch Juristen, die sich wirtschaftlich gut auskennen, den Verein retten sollten und im Insolvenzfall wissen, wie man das sinnvoll abwickelt, sodass eventuell eine Weiterführung des Vereins noch möglich wäre.

Ich sprach damals sieben "hochkarätige" Unternehmer und Wirtschaftsfachleute an, um sie für die Kandidatur zu gewinnen. Bis auf Bruno Otter und Wolfgang Rotberg sagten alle ab, teils wegen der prekären Wirtschaftslage und teils wegen dem schwierigen Umfeld. Jochen Grotepaß und Patrick Banf sprachen mich deswegen damals an und sagten, sie möchten kandidieren. Paul Wüst gehörte damals auch dazu, aber aufgrund interner Diskussionen mit anderen Kandidaten, kandidierte er alleine außerhalb der Gruppe.

Gerry Ehrmann, mit dem ich seit ca. 20 Jahren befreundet bin, hatte diese Aktion verfolgt, miterlebt und mich gefragt, ob er mithelfen kann. Aus arbeitsrechtlichen Gründen riet ich ihm davon ab. Allerdings war ein Jurist, Arbeitsrechtler, der Meinung, Gerry ist nicht nur Angestellter des Vereins, er ist ja auch Mitglied und als solches steht es ihm zu - wenn er der Meinung ist, es gibt Personen, die dem Verein helfen können, diese auch zu unterstützen.

Was hat das Essen mit Flavio Becca, so wie Schmitt schreibt, jetzt mit der Kündigung von Gerry Ehrmann zu tun?

Hierzu ist festzustellen: Flavio Becca lud über einen Vermittler die komplette Gruppe der Erstzeichner am 06.05.2019 nach Luxemburg ein. Einige konnten nicht, zum Beispiel Dr. Theiss war zu diesem Zeitpunkt in China, Herr Nardi hatte einen wichtigen geschäftlichen Termin, daher bat man mich zusammen mit Axel Kemmler die Einladung wahrzunehmen. Becca wollte die Erstzeichnergruppe kennenlernen, feststellen inwieweit man im Sinne des Vereins eventuell zusammenarbeiten könnte. Im Übrigen kam Becca zweimal nach Homburg zu einem Gegenbesuch zu der Säule II.

In der Zeit unseres Besuchs fand in dem Raum, in dem wir waren, kein Telefonat von Becca mit Littig statt, allerdings erzählte Becca von einer WhatsApp-Nachricht mit herabwürdigenden Äußerungen zu seiner Person, welche Littig angeblich versendet hätte. Übrigens ist Littig nicht zum Rücktritt gezwungen worden. Es war seine persönliche Entscheidung.

Der Vorwurf von Bernd Schmitt, dass Gerry in meinem Namen Werbung für Becca machte, ist lächerlich, frei erfunden und wird wie auch andere Passagen des Kommentars einer presserechtlichen Prüfung unterzogen.

Nun noch ein Satz zu Becca: Wenn meine Informationen stimmen, hatte Becca mit dem Verein die Verhandlungen final abgeschlossen und man hatte sich auf einen Wert von 45 Mio. Euro geeinigt. Ein oder zwei Tage vor der geplanten Unterzeichnung ist Jürgen Kind zurückgetreten, der ja gefordert hatte, Martin Bader sofort zu entlassen. Ich bin überzeugt davon, das war der Knackpunkt in den Verhandlungen mit dem Investor Flavio Becca.

Außerdem schreibt Bernd Schmitt: "Buchholz übt immer noch Macht aus beim FCK, zieht im Hintergrund viele Fäden, ist Sponsor und Investor in Personalunion und nimmt Einfluss."

Herr Schmitt soll doch einmal erklären, wann, wo und wie ich Fäden ziehe und wie ich Macht ausübe.

Der ganze Kommentar ist tendenziell oberflächlich und von einer öffentlich-rechtlichen Medienanstalt hätte ich wirklich besseren Journalismus erwartet.

Übrigens wird in einigen Foren spekuliert bzw. unterstellt, ich hätte den Medien die Kündigung von Gerry Ehrmann "gesteckt". Das ist absoluter Unsinn, wieder wie so oft eine bösartige Erfindung. Ich erfuhr von Gerrys Kündigung durch einen Anruf am Sonntag in der Mittagszeit, als alle Medien schon darüber berichtet hatten. Die Kommentare in den Medien verwundern mich doch sehr, besonders dass Gerry mit Schommers Differenzen hatte. Noch im Wintertrainingslager rief Gerry mich an und bat mich, einen Termin für Schommers mit Giuseppe Nardi festzuzurren. Schommers wollte mit Nardi wegen einem Homburger Spieler sprechen, der eventuell zum 1. FCK gepasst hätte. Am 23.01.2020 waren Gerry, Schommers, Kemmler und ich mit Herrn Nardi im Oh!lio, hatten einen tollen Abend, hervorragendes Essen und Trinken und beste Stimmung. Von Differenzen habe ich absolut nichts gemerkt.

Etwas ist für mich klar: ob sich Gerry etwas zu Schulden hat kommen lassen oder nicht, egal was passiert, Gerry und ich bleiben Freunde!

Liebe Mitglieder,

ich bin seit 15.02.1990 Mitglied, auf den Betzenberg gehe ich schon seit meinem 14. Lebensjahr. Seit ca. 2009 habe ich rund 3 Mio. Euro als Sponsor in den 1. FCK investiert, ich war auf Bitten von Herrn Nardi einer der Erstzeichner damals, um ein Zeichen zu setzen für andere und um zu verhindern, dass der Verein verramscht wird. Wir haben uns jetzt mit unserer "regionalen Gruppe" wieder überlegt, wie wir dem Verein in dieser bestimmt schwierigen Situation helfen können, so haben wir dem Verein mittlerweile eine Investition zwischen 3,5 und 4 Mio. Euro angeboten - allerdings natürlich auch an Bedingungen geknüpft.

Ich weiß auch selbstverständlich, dass bestimmte Personen ständig im Hintergrund gegen mich agieren und auch andere aufhetzen - hätten sie doch wenigstens den Mut und den Anstand mir selbst etwas ins Gesicht zu sagen.

Liebe Mitglieder, liebe Fans,

ich hoffe, wir kriegen alle zusammen mit unserem Verein noch einmal die Kurve.

Wenn das alle wirklich wollen, gelingt es auch.

Herzliche Grüße
Dieter Buchholz

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 25.02.2020:

Sven Höh bis auf weiteres neuer Torwarttrainer

Nach der Freistellung von Gerry Ehrmann wird das Torwarttraining der FCK-Profis bis auf weiteres von Sven Höh geleitet.

Der Torwartkoordinator des Nachwuchsleistungszentrums, Inhaber der Torwarttrainer-Elite-Lizenz, der höchsten bestehenden Torwarttrainerausbildung, ist schon seit elf Jahren für den FCK tätig und maßgeblich in der Torhüterausbildung eingebunden. Der gebürtige Lautrer wird auch weiterhin als Torwartkoordinator für das Nachwuchsleistungszentrum zuständig sein.

Quelle: fck.de


Ergänzung, 25.02.2020:

Erst hitzig, dann sachlich: Fans besuchen Training

Ob es eine gute Idee war, nach der Freistellung der Vereinsikone Gerry Ehrmann in dieser Woche eine öffentliche Trainingseinheit abzuhalten? Im Nachhinein war es zumindest keine schlechte, obgleich der Schuss anfänglich nach hinten loszugehen drohte. Als Boris Schommers mit seinem Stab und der Mannschaft kurz nach 14 Uhr aus den Katakomben des Fritz-Walter-Stadions zur Übungseinheit Richtung Platz vier schritt, glich dies bei Nieselregen einem Spießrutenlauf. Hunderte Anhänger hatten sich an diesem Faschingsdienstag auf dem Betzenberg versammelt, eine Clique hart gesottener Ehrmann-Sympathisanten war offenkundig gewillt, ihr Mütchen durch sprachlichen und gesanglichen Unflat zu kühlen. 2Schommers raus!", spien sie dem Cheftrainer aus nächster Nähe entgegen, er möge sich "verpissen". Augenblicke des Fremdschämens. In dem 41-Jährigen machen diese Ehrmann-Getreue jenen Mann aus, der die Legende vom Berg gejagt haben soll.

Schommers selbst ließ sich nicht beeindrucken, recht bald flaute der Protest auch ab. Als die 75 strammen Übungsminuten vorüber waren, inzwischen hatte sich gar die Sonne gezeigt, wurde die Mannschaft mit aufmunterndem Applaus bedacht. Offensivspieler Florian Pick stand einer Gruppe von Fans noch Rede und Antwort, es war ein Miteinander, kein Gegeneinander. Offiziell mochte sich niemand äußern, weder Schommers noch einer der Profis. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 26.02.2020:

10.000 Fans unterschreiben Petition für Ehrmann

Die Online-Petition für den Verbleib von Torwarttrainer Gerry Ehrmann beim 1. FC Kaiserslautern hat die Marke von 10.000 Unterzeichnern überschritten. Ebenfalls gestartet wurde mittlerweile eine Petition zur Unterstützung von Boris Schommers. Für heute und morgen sind weitere Gespräche angekündigt.

10.071 Unterschriften (Stand: Mittwoch, 16:54 Uhr) sind seit Sonntag in der Online-Petition "Gerry Ehrmann bleibt beim FCK!" eingetragen. Im Begleittext zu der symbolischen Unterschriftensammlung heißt es unter anderem: "Letztlich geht es um unseren Verein, um uns Fans, um die Mannschaft, um unsere Legenden. Es geht um die Zukunft! Wie sieht diese ohne Gerry aus? Er ist der letzte echte Lautrer, der aktiv und mit Herzblut dabei ist. Es geht nicht darum, Schommers und sein Führungsteam zu diskreditieren! Es geht darum, dass man jemandem vom 'Berg' jagt, der alleine mehr 'Amtszeit' hat, als vermutlich alle anderen zusammen. Ehrmann wird von uns Fans bei jedem Spiel mit Sprechchören gefeiert. Wer sonst hat es die letzten Jahre geschafft?"

» Zur Online-Petition "Gerry Ehrmann bleibt beim FCK!"

Initiatoren weisen Falschbehauptung der "Bild" zurück

Nicht zutreffend ist hingegen eine abermalige Falschbehauptung der "Bild", laut der die Initiatoren der Online-Petition mit einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung drohen würden. Diese Unterstellung haben die Initiatoren in einer aktuellen Stellungnahme deutlich zurückgewiesen (siehe obiger Link).

Mit den über 10.000 Unterschriften hat die Online-Petition eine für FCK-Verhältnisse sehr beachtliche Reichweite erreicht - mehr als doppelt so viele wie die bisher erfolgreichste Petition im Betze-Umfeld, in der vor sechs Jahren 4.408 Fans die Absage eines Testspiels gegen den Red-Bull-Werbeklub aus Salzburg forderten.

Nach Ehrmann auch Petition für Schommers gestartet

Am Dienstag haben andere FCK-Fans außerdem eine zweite Online-Petition unter dem Titel "Respekt und Anstand: Schommers den Rücken stärken!" gestartet. Diese hat am ersten Tag 460 Unterschriften (Stand: Mittwoch, 16:54 Uhr) gesammelt. Im Begleittext heißt es: "Gerry ist und bleibt Betze. Diese Petition ist NICHT als Gegenentwurf zu 'Gerry Ehrmann bleibt beim FCK!' zu verstehen. Hier geht es nur darum, Boris Schommers als Cheftrainer unseres Clubs Respekt entgegen zu bringen und ihm als Mensch zu zeigen, dass beleidigende, verletzende und herabwürdigende Parolen sowie Drohungen bei unserem FCK nichts, aber auch gar nichts verloren haben."

» Zur Online-Petition "Respekt und Anstand: Schommers den Rücken stärken!"

Gespräch mit Ehrmann am Mittwoch, Pressekonferenz am Donnerstag

Unterdessen wollten laut Medienberichten am heutigen Mittwoch um 15:30 Uhr - und somit drei Tage nach dem großen Knall - der Beiratsvorsitzende Markus Merk, der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler und Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt mit Gerry Ehrmann und den jeweiligen Anwälten zum persönlichen Gespräch treffen. Am Donnerstag ist ab 11:30 Uhr zudem eine Pressekonferenz mit Merk und Voigt zum Thema Ehrmann-Freistellung angekündigt - Der Betze brennt wird dann natürlich zeitnah darüber berichten.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 26.02.2020:

Der FCK informiert

Der 1. FC Kaiserslautern und Gerald Ehrmann haben am heutigen Tage in einem offenen Gespräch die konträren Sichtweisen ausgetauscht. Eine Einigung konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erzielt werden. Die Gespräche werden in der kommenden Woche fortgeführt.

Bis dahin werden sich beide Seiten zur Sache in der Öffentlichkeit nicht weiter äußern.

Der bei der morgigen Pressekonferenz geplante Teil mit Vertretern des Beirats und der Geschäftsführung entfällt.

Quelle: Pressemeldung FCK


Ergänzung, 06.03.2020:

Keine Einigung erzielt: FCK kündigt Gerry Ehrmann

Der 1. FC Kaiserslautern hat in den Gesprächen mit Gerry Ehrmann keine Einigung erzielt und seinem langjährigen Torwarttrainer deshalb heute die Kündigung ausgesprochen. Der Verein nimmt dazu wie folgt Stellung.

Der 1. FC Kaiserslautern hat Gerry Ehrmann nach einer Reihe von nicht zu tolerierenden Vorkommnissen am 23. Februar 2020 freigestellt.

Hierzu hat der Verein in einer Pressemitteilung vom 24. Februar 2020 bereits näher Stellung bezogen und erläutert, dass die Freistellung nicht zu umgehen war. Die Auswirkungen der Verfehlungen standen nicht nur im Zusammenhang mit dem gesamten Trainerteam, sondern erreichten auch weite Teile des Funktionsteams. Zudem war zu diesem Zeitpunkt der Konflikt bereits auch bei der Mannschaft angelangt. Eine zielorientierte, konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Sinne des Vereins war nicht mehr gewährleistet.

Die Heftigkeit der Entgleisungen von Gerry Ehrmann gegenüber unseren Mitarbeitern hat uns erschrocken und enttäuscht. Zum Schutze und zur Gewährleistung eines professionellen Trainings- und Spielbetriebs war die Vereinsführung zum Handeln gezwungen. Diese Entscheidung wurde und wird vollumfänglich von den Verantwortlichen der Geschäftsführung, des Beirates, Aufsichtsrates, des Vorstands und des Ehrenrates des 1. FC Kaiserslautern getragen.

Am 26. Februar 2020 fand das, unmittelbar nach der Freistellung geplante, persönliche mehrstündige Treffen zwischen Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern, Gerry Ehrmann und dessen Rechtsanwalt statt, in welchem Gerry Ehrmann seine konträre Sichtweise zu den Vorwürfen des vorangegangenen Wochenendes schildern konnte. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden und man vertagte sich auf die darauffolgende Woche. In den vergangenen Tagen hat der 1. FC Kaiserslautern Gerry Ehrmann dann einen weitreichenden Lösungsvorschlag unterbreitet, welcher ihm umfangreiche Optionen und Zusicherungen gewährleistet hätte.

Inhalt des Vorschlags war sowohl ein attraktives finanzielles Angebot als auch eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel, eine öffentliche Aufarbeitung der Vorkommnisse zum Schutze der Person Gerry Ehrmann und des FCK zu vermeiden. Ihm wurde bis zum heutigen Tag eine Bedenkzeit eingeräumt. Sein Anwalt hatte uns heute dann erklärt, dass sein Mandant unseren Einigungsvorschlag nicht annimmt. Ein durch seinen Anwalt übermitteltes „Gegenangebot“ musste der Verein aufgrund der deutlich überzogenen wirtschaftlichen Forderungen zurückweisen.

Von Anfang an hat der FCK alles in seinen Möglichkeiten Stehende getan, um weitreichende juristische Schritt zu vermeiden. Bis zuletzt haben selbst langjährige Wegbegleiter von Gerry Ehrmann versucht, auf diesen einzuwirken, um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.

Selbst die Hinweise des Vereins in Richtung Gerry Ehrmann und dessen Anwalt, dass es in diesem Zusammenhang auch um viel weitreichendere Verfehlungen aus den vergangenen Monaten geht, wurden ignoriert.

Wir sind sehr enttäuscht, dass im Sinne des FCK und Gerry Ehrmann kein Konsens gefunden werden konnte.

Der FCK musste in Absprache mit seinem Anwalt zur Wahrung der arbeitsrechtlichen Frist Gerry Ehrmann daher am heutigen Tage die Kündigung des Arbeitsverhältnisses aussprechen.

Quelle: Pressemeldung FCK


Ergänzung, 06.03.2020:

Kündigung von Gerry Ehrmann geht vor Gericht

Anfang März hatte der 1. FC Kaiserslautern den bis zum Saisonende laufenden Arbeitsvertrag mit Ex-Torwarttrainer Gerry Ehrmann fristlos gekündigt. Nun hat der 61-Jährige Klage eingereicht. Das bestätigte das Arbeitsgericht Kaiserslautern der "Bild"-Zeitung. Einen Termin für die Verhandlung gebe es aber noch nicht, so das Blatt weiter. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon moseldevil » 23.02.2020, 15:15


Oh Gott! Die einzige Konstante!!
Was ist da los???
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Beitragvon Chrisss » 23.02.2020, 15:15


Sollte Schommers das veranlasst haben, hat er sein Stand auf Anhieb massiv verschlechtert. Ich kann mir vorstellen, dass sich Gerry despektierlich geäußert hat, und das nicht in den Werte-Kanon von Schommers gepasst hat. Aber man kann nur spekulieren.

In jedem Fall ist das kein gutes Zeichen.



Beitragvon ivo22 » 23.02.2020, 15:16


Dieser Verein ist am Boden. Einfach abmelden!

Unglaublich!



Beitragvon Briggedeiwel » 23.02.2020, 15:20


fw1900 hat geschrieben:Wenn es auf Schommers Kappe geht, dann raus mit ihm. Ehrmann hat mehr füt den Verein gemacht als dieser Jüngling auf dem Trainerstuhl jemals leisten kann. Seid Ihr alle besoffen aufm Berg?


Schommers entscheidet doch niemals soeas alleine. Selbst wenn er das möchte, müssen doch andere die Entscheidung treffen.

Ich bin komplett Fassungslos :o
Mit Feng Shui hat man 2015 den :teufel2: aus dem Stadion vertrieben. Seit dem geht's Berg ab und zwar steil.
Leider ist der rote Teufel, der Geist von Zusammenhalt und Leidenschaft, seit dem nicht mehr wiedergekehrt. :cry:



Beitragvon West Devil Lautern » 23.02.2020, 15:22


Glückwunsch an den FCK.
Ihr habt dem Verein das Herz heraus gerissen!



Beitragvon FA » 23.02.2020, 15:24


also ich habe schon sooo oft gehört das sich gerry angeblich abfällig über derzeitige, vergangene oder evetl kommende coaches geäussert haben soll. auch sollen schon trainer wg ihm abgesagt haben weil sie das theater kennen. ganz ehrlich, so hart es klingt, wahrscheinlich wegen solcher sachen seit jahren überfällig, das produzieren von tormännern am fliessband hat es wohl schon weit früher verhindert

schade trotzdem



Beitragvon Enterhaken » 23.02.2020, 15:26


Tickt Schommers noch ganz sauber. Hat selbst noch nichts auf die Kette bekommen aber dann eine Legende entlassen und ihn für den eigenen Mist verantwortlich machen wollen? Gerry zu feuern ist unverzeihlich. Schommers für mich unten durch und der FCK nicht mehr mein Verein. Das wars!
Wer nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß.



Beitragvon Chrisss » 23.02.2020, 15:26


FA hat geschrieben:also ich habe schon sooo oft gehört das sich gerry angeblich abfällig über derzeitige, vergangene oder evetl kommende coaches geäussert haben soll. auch sollen schon trainer wg ihm abgesagt haben weil sie das theater kennen. ganz ehrlich, so hart es klingt, wahrscheinlich wegen solcher sachen seit jahren überfällig, das produzieren von tormännern am fliessband hat es wohl schon weit früher verhindert

schade trotzdem


Jap, sowas in der Richtung vermute ich auch. Auch wenn es weh tut.
Zuletzt geändert von Chrisss am 23.02.2020, 15:27, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Betzegeist » 23.02.2020, 15:27


Ich geh kotzen...

Glückwunsch Herr Schommers. Der letzte noch fehlende Sargnagel.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon Andreas_57 » 23.02.2020, 15:27


Wir sind fassungslos !

Ehrmann hätte Standing Ovations verdient, stattdessen verpasst man ihm einen so schmählichen Abgang.

Ehrmann haben wir immer gebraucht - Schommers ist austauschbar.
Mir macht es immer noch Spaß mit der Mannschaft zu trainieren



Beitragvon Zuzey » 23.02.2020, 15:27


Bevor hier Schuldzuweisungen stattfinden. Wartet mal auf die Stellungnahme des Vereins. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da keinen Grund gibt.
Ob man den Grund akzeptiert kann man bewerten wenn man ihn kenn.
Läuft im Spiel mal nichts zusammen,
und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen,
hinter uns'rer Mannschaft steh'n,



Beitragvon betzebub1985 » 23.02.2020, 15:29


Die einzige Konstante auf dem Betze. Der Fck ohne Gerry kaum vorstellbar. Vor allem der Zeitpunkt mehr als unglücklich. Gerade in unserer sportlichen Situation. Gerry wäre der einzige gewesen der die Mannschaften heiß gemacht hätte.



Beitragvon wernerg1958 » 23.02.2020, 15:30


Der FCK löst sich in seine Bestandteile auf.Gerry wird jemand gewaltig auf die Füße getreten sein ob der Darbietungen die letzten Wochen. Jetzt geht der letzt mit dem man sich identifizieren könnte. Ich gehe davon aus dass dies viele Fans und Mitglieder kostet. Ich kündige auch nachdem ich die Stellungnahme beider Seiten gehört habe. Der FCK begräbt seine Kinder!



Beitragvon Briggedeiwel » 23.02.2020, 15:30


Nächste Frage:
Warum steht es wieder zuerst in der Bild? Wollte man nicht alles vor der Presse veröffentlichen.
Mit Feng Shui hat man 2015 den :teufel2: aus dem Stadion vertrieben. Seit dem geht's Berg ab und zwar steil.
Leider ist der rote Teufel, der Geist von Zusammenhalt und Leidenschaft, seit dem nicht mehr wiedergekehrt. :cry:



Beitragvon devil-nk » 23.02.2020, 15:31


moseldevil hat geschrieben:Oh Gott! Die einzige Konstante!!
Was ist da los???


Stimmt, seit Jahren die einzige Konstante. Sollte man mal darüber nachdenken.



Beitragvon Andreas_57 » 23.02.2020, 15:31


Chrisss hat geschrieben:
FA hat geschrieben:also ich habe schon sooo oft gehört das sich gerry angeblich abfällig über derzeitige, vergangene oder evetl kommende coaches geäussert haben soll. auch sollen schon trainer wg ihm abgesagt haben weil sie das theater kennen. ganz ehrlich, so hart es klingt, wahrscheinlich wegen solcher sachen seit jahren überfällig, das produzieren von tormännern am fliessband hat es wohl schon weit früher verhindert

schade trotzdem


Jap, sowas in der Richtung vermute ich auch. Auch wenn es weh tut.


Ein Trainer, der mit Ehrmann im Team arbeiten kann, holt auch das Beste aus der Mannschaft - So wird ein Schuh draus !
Mir macht es immer noch Spaß mit der Mannschaft zu trainieren



Beitragvon sacred » 23.02.2020, 15:31


Es gab wahrscheinlich mehrere Gründe. Könnte mir auch vorstellen dass er deutlich überdurchschnittlich verdient aus anderen Zeiten noch.

Schommers hat das sicher nicht alleine entschieden.

In diesem speziellen Fall hätte ich auch nicht Schommers die Botschaft überbringen lassen sondern Merk oder Wagner, einfach aus Respekt.

Gerry war eine der letzten Konstanten die sowohl auf als auch ab bei uns erlebt haben.

Wenn man sich von allen Eventualitäten und Konstanten loseisen möchte die eventuell die sportlichen Geschehnisse beeinflussen könnten und haben dann fehlt jetzt nur noch Notzon!!! Bitte sofort!



Beitragvon Yogi » 23.02.2020, 15:32


Das ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden FCK Fans.

Ich vermute das Gerry mal richtig der Kragen geplatzt ist mit dem Ergebnis das er gefeuert wurde.

Ist Spekulation, wenn es aber so war....Bravo

Der letzte der ein positives Standing bei den Fans hatte und ein über viele Jahre verdienter Profi und Angestellter des FCK war.

Da fehlen einem die Worte....

Bin gespannt was da alles noch auf den Tisch kommt...

Es wird Zeit sich vom FCK mental zu verabschieden, der absolute Tiefpunkt ist erreicht.
Unfassbar.........



Beitragvon flonline » 23.02.2020, 15:32


Der einzige, der bleiben sollte wurde gegangen. Bin mal auf die offizielle Stellungnahme gespannt.
Nächste Woche wird wohl bekannt gegeben, dass der Stadionname für eine weitere Saison drittliga gekicke verkauft wurde...



Beitragvon Philippee » 23.02.2020, 15:32


Und spätestens ab dem heutigen Tage kann mich dieser Verein mal!!
War eine schöne Zeit (lang lang ist’s her) aber ich verschwende keine Geduld, Zeit und Geld mehr in diesen Chaoshaufen! Macht’s gut :!:



Beitragvon Rohrbacher » 23.02.2020, 15:32


Chrisss hat geschrieben:
FA hat geschrieben:also ich habe schon sooo oft gehört das sich gerry angeblich abfällig über derzeitige, vergangene oder evetl kommende coaches geäussert haben soll. auch sollen schon trainer wg ihm abgesagt haben weil sie das theater kennen. ganz ehrlich, so hart es klingt, wahrscheinlich wegen solcher sachen seit jahren überfällig, das produzieren von tormännern am fliessband hat es wohl schon weit früher verhindert

schade trotzdem


Jap, sowas in der Richtung vermute ich auch. Auch wenn es weh tut.

Ja, hab ich auch schon öfters gehört auch von einem Spieler der schon einige Zeit hier nicht mehr spielt. Ob was dran ist, keine Ahnung. Man sollte wirklich die Stellungnahme des Vereins abwarten. Trotzdem bin ich geschockt!



Beitragvon Amarus89 » 23.02.2020, 15:33


Das muss man sich mal überlegen...Das gesamte Leben diesem Verein vermacht und als "Danke" wirst du Sonntags nach dem Training gefeuert...meldet einfach ab!

MENSCHLICH DAS ALLERLETZTE!!!!!



Beitragvon Briggedeiwel » 23.02.2020, 15:34


devil-nk hat geschrieben:
moseldevil hat geschrieben:Oh Gott! Die einzige Konstante!!
Was ist da los???


Stimmt, seit Jahren die einzige Konstante. Sollte man mal darüber nachdenken.

Dann fehlt ja nur noch Notzon, dann haben wir den Verein nach dem Abstieg aus Liga2 runderneuert.
Mit Feng Shui hat man 2015 den :teufel2: aus dem Stadion vertrieben. Seit dem geht's Berg ab und zwar steil.
Leider ist der rote Teufel, der Geist von Zusammenhalt und Leidenschaft, seit dem nicht mehr wiedergekehrt. :cry:



Beitragvon Datenleak » 23.02.2020, 15:34


Man hat hier noch keinerlei Infos was passiert is aber es wird schon wieder schommers dafür verantwortlich gemacht. Der fck ist wieder zurück wo er azch mit der alten Führung war.
Was macht euch so sicher das Ehemann hier das Opfer ist? Hat er sich vielleicht direkt an die Bildzeitung gewandt? Weiß es jemand?
Aber wie so oft werden hier wieder Mitgliedschaften gekündigt und Dauerkarten verbrannt.

WIR sind der 1.FC Kaiserslautern
Nicht Ehemann, nicht Bader, nicht frontzeck, hildmann und was weiß ich noch alles




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