"Lassen uns nicht verrückt machen"
FCK-Torhüter Tobias Sippel erklärt im Interview, wie die Mannschaft mit der aufkommenden Kritik umgeht, was sich zur Rückrunde geändert hat und wieso er das Team auf dem richtigen Weg sieht. Außerdem verrät er, wieso er schon in der Jugend den Namen "Torwartkatze" bekam.
Tobi, Du warst heute für ein Zeitungsinterview bei Deinem Heimatverein SV 1911 Bad Dürkheim, bei dem Du in der F- und E-Jugend gespielt hast, ehe Du zum FCK gewechselt bist. Wie war das für Dich wieder „zurück zu Deinen Wurzeln“ zu kommen?
Das war eine schöne Sache, da kamen natürlich viele Kindheitserinnerungen hoch. Ich war mal wieder in dem Vereinsheim, in dem wir als Kinder nach den Spielen immer saßen und einen Stein Spezi getrunken haben. Ich habe an der Wand ein Bild von 1995 gesehen, mit mir und Christian Henel als kleine Kids. Damals waren wir ein tolles Team, haben oft gewonnen und ich habe sogar damals als Torhüter schon ein Abschlagtor erzielt. Auf dem Bild bin ich als „Torwartkatze“ betitelt, das war früher mein Spitzname. Leider habe ich heutzutage zu wenig Zeit, um mir mal wieder ein Spiel anzuschauen, aber in Bad Dürkheim bin ich
Ihr habt von Marco Kurz zwei Tage frei bekommen. Tut Euch das gut?
Ich denke es ist wichtig für uns, jetzt mal den Kopf frei zu bekommen. In den letzten Tagen ist viel auf uns eingeprasselt. Die Kritiker kommen jetzt und reden genauso alles zu schlecht, wie zuvor alles zu gut geredet wurde. Aber so ist das nun mal im Fußball. Damit müssen wir umgehen. Wir wissen selbst, dass wir zuletzt keine guten Leistungen abgeliefert haben. Gegen Ahlen hat man gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch wenn es letztlich noch nicht zum Sieg gereicht hat. Aber wir haben das Spiel beherrscht, das war wichtig. (...)
zu fck.de Reloaded