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Roos zieht Antrag auf Nicht-Entlastung zurück (Rheinpfalz)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Axel Roos zieht Antrag auf Nicht-Entlastung zurück

Der ehemalige FCK-Profi Axel Roos hat gestern angekündigt, seinen Antrag auf Nicht-Entlastung des Aufsichtsrates bei der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern am 14. Dezember zurückzuziehen. „Selbstverständlich halte ich meinen Antrag auf Nichtentlastung des Aufsichtsrates nicht mehr aufrecht, da der Vorstand ja faktisch entmachtet wurde. Nur darum ging es mir", erklärte Roos erfreut über die Entwicklung, die seit Donnerstag Ex-Minister Hans-Artur Bauckhage als Vorstandssprecher sieht. Roos sieht sich und Ex-Profi Demir Hotic als Auslöser der Entwicklung und erklärt sich zur Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand bereit. Der Rücktritt Walter Rudas aus dem Aufsichtsrat sei überfällig gewesen, mit Dieter Rombach rücke ein „kompetenter Mann nach". Roos zeigte sich überrascht, dass Buchholz die Frage der Stadionmiete thematisiert habe, er selbst aber nach entsprechenden Vorschlägen vom Vorstandsvorsitzenden Erwin Göbel via Stadionzeitung „wie ein kleiner Junge" abgekanzelt worden sei. Buchholz versuche mit persönlichen Angriffen auf kritische Ex-Spieler lediglich vom „Versagen" von Vorstand und Aufsichtsrat abzulenken.

Quelle: Rheinpfalz vom 24.11.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
K-West
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Beitrag von K-West »

hoffen ma mal, dasses iwann mal ein ernstzunehmender Vorstand auf die beine gestellt wird..
Nicht wir tragen eure trikots - ihr tragt unsre!!
Benjamin
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Beitrag von Benjamin »

Die richtige Entscheidung.

Was bringt es durch eine Nichtentlastung , die Entscheidungen der letzten Tage wieder zu verwerfen. Das Ziel wurde erreicht, der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat hat unter Druck , die Weichen gestellt. Wohin dies führt wird man sehen. Mit einem solch namhaften Vorstand aber wird es doch wahrscheinlicher, dass wir endlich einen großen Geldgeber finden, um mittelfristig wieder an die 1. Liga denken zu können.
playball
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Beitrag von playball »

Sehe ich anders. Mit dem Ruecktritt Rudas und dem Neuaufbau des Vorstandes ist es nicht getan.

Warum soll denn der Aufsichtsrat nicht entlastet werden? Weil er im Geschaeftsjahr 2006/2007 seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist! Und das selbe gilt fuer die Jahre davor ebenso.

Und hier rueckt insbesondere die Steuerzahlung aus dem Jahre 2003 wieder in den Mittelpunkt. Klar liegt diese Steuerzahlung nicht im betreffenden und zu entlastenden Geschaeftsjahr, aber in genau diesem Geschaeftsjahr kamen einige Sachen ans Licht, die von Vorstand und Aufsichtsrat ueber Jahre den Mitgliedern gegenueber verschwiegen wurden. Dies nennt man arglistige Taeuschung im Rechtsjargon. Und dafuer sind sie haftbar.

Trotz konkreter Nachfragen einzelner Mitglieder wurde immer wieder erzaehlt, die Steuerzahlung waere notwendig gewesen, weil das Finanzamt eine Forderung, sprich Rechung, gestellt habe. Dies war eine infame Luege. Bei einer solchen Rechnung haette es sich um einen Verwaltungsakt gehandelt und der FCK haette das Geld nach dem Urteil aus dem Jahre 2005 zurueckfordern koennen. Erst nachdem Jaeggi in 2006 seinen Posten raeumte, also im zu entlastenden Geschaeftsjahr, stellte sich heraus, dass der FCK eine Tatsaechliche Verstaendigung mit dem Finanzamt gemacht hat und daher keinen Anspruch mehr auf das Geld hat. Es sei denn: Man zeigt Jaeggi an! Jaeggi hat Vereinsvermoegen vernichtet, dafuer ist der haftbar. Hier ist der Aufsichtsrat in der Pflicht.
Ich habe an Vorstand als auch an den Aufsichtsrat dies vorgetragen, nichts ist passiert! Juristen muessten klaeren, ob man hier auch den Aufsichtsrat in Regress nehmen kann, sprich die 8,9 Millionen z.B. bei Prof. Dr. Ruda zurueckholen kann.

Und hier muss jetzt der Aufsichtsrat von den Mitgliedern unter Druck gesetzt werden. Und hier ist klar die Person Ruda zu nennen, und so leid es mir tut, auch die Person Buchholz. Sie waren in den besagten Perioden die Aufsichtsratsvorsitzenden, und hier muessen einige Internas geklaert werden.

Ferner muessen wir noch einmal ueber den Punktabzug in 2003/2004 sprechen. Hier nahm der FCK eine Vorverurteilung an, die sich heute als falsch erwies. Warum hat man dies akzeptiert, obwohl mit Dr. Koll ein Jurist im Aufsichtsrat sass und immer noch sitzt? Hier wurde das Deutsche Grundgesetz ad absurdum gefuehrt. Die Mitglieder wurden mit Hirnwaeschen mundtot und kritiklos gemacht. Heute wissen wir, dass der Djorkaeff Vertrag rechtens war und dass der FCK zu unrecht bestraft und durch den Schmutz gezogen wurde.
Auch wenn es sich auch hier um zurueckliegende Sachen handelt, entscheidend ist, dass im abgelaufenen Geschaeftsjahr die Wahrheit ans Licht gekommen ist.

Desweiteren faellt in besagte Periode der Sanogotransfer. Ich will wissen, und viele andere sicher auch, ob Jaeggi an dem Transfer mitverdient hat. Warum wurde Sanogo just an dem Tag 1,5 Millionen Euro unter Wert verkauft, als Jaeggi seinen letzten Arbeitstag hatte? Die Frage wurde niemals beantwortet, ich habe sie an verschiedenen Stellen gestellt, sogar Herrn Jaworski Angesicht zu Angesicht.

Es gibt weitere Punkte. Aber alleine diese 3 genuegen. Und die Fragen muessen endlich einmal beantwortet werden. Jedes Jahr kacken sich die Mitglieder vor der JHV in die Hose. Jedesmal will man keine Schmutzwaesche waschen und jedes mal laesst man sich politisch vorfuehren. Zig mal durch Jaeggis Luegen, einmal durch Rudas Kuntzluege und nun durch einen politischen Schachzug zweier Aufsichtsraete in hoechster Not, um Schaden (in Form von Regressforderungen in Hoehe von 8,9 Millionen Euro) von sich selbst abzuwenden.
Und die Fragen koennen nur beantwortet werden, wenn endlich einmal die Nichtentlastung erfolgt.

Diese muss ja nicht unbedingt fuer die komplette Riege erfolgen. Man kann ja einzeln entlasten oder nichtentlasten.

Axel. Ueberleg es Dir. Die Entlastung geht um 2006/2007. Nun wird in 2007/2008 die Reissleine gezogen. Soll daher alles aus dem vergangenen Jahr vergessen werden?

Ich plaediere nach wie vor (wie auch schon die letzten 5 Jahre) auf Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat!
speedy
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Beitrag von speedy »

Der Druck von Axel Roos war wichtig und hat mit dazu beigetragen das endlich etwas passiert. :danke:
salamander
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Beitrag von salamander »

Ich finde, dass playball vollkommen Recht hat, wenn Gerechtigkeit, Wahrheitssuche und Fairness unsere Leitlinie sein sollen. Juristisch und moralisch gibt es keinerlei Grund , von der Nichtentlastung abzusehen. Im Gegenteil: Es gehört endlich Licht in das Dunkel der Vergangenheit gebracht und eigentlich darf ein Mann wie Jäggi, der (und nicht Atze!) den Verein ruiniert hat, so nicht davonkommen und seine Helfershelfer, die das marode Erbe in seinem Sinne verwalteten, auch nicht. Da gibt es keine Diskussion. Und wir sind wegen irgendwelcher Versprechen schon oft genug umgefallen, haben uns belügen lassen und immer zum Schaden des Vereins.

Doch jetzt kommt das große Aber. Denn das Moralische und das Politische widersprechen einander bisweilen.

Im Moment ist es der Aufsichtsrat um Buchholz, der das Gesetz des Handelns übernommen hat. In unserem Sinne übrigens. Schjönberg ist weg. Ruda ist weg. Toppi wurde geholt, mit allen Kompetenzen. Göbel und Jaworski sind entmachtet. Drei Vorstände von (offensichtlich) anderem Format als Göbel/Jaworski sind bestellt. Neuer Vorstandschef ist ein Mann, der glaubwürdig und smart ist - und der einen Ruf zu verlieren hat. Eine Kampagne unter Einbindung von Norbert Thines (!) wurde gestartet. Alle Neuen arbeiten rein ehrenamtlich. Es wurde erstmals offiziell ingestanden, dass der Stadionausbau ein Fehler war. Gegenüber der Stadt klang erstmals die (berechtigte) Forderung an, dass die Stadionmiete in der 2.Liga unverhältnismäßig ist und so nicht beibehalten werden kann. Der Prozess gegen Briegel soll beendet und die Kritiker aus den Reihen der Ex-Spieler sollen eingebunden werden. Merk soll ab 2009 eine Rolle im Vorstand übernehmen (und hat dies nicht dementiert).

Das ist nicht Nichts. Das ist nicht wenig. Das muss man einfach anerkennen, auch wenn es sehr sehr spät und erst in der Nähe der Versammlung unter öfentlichem Druck passiert.
.
Nun macht Buchholz aber klar, dass das ganze Konstrukt zusammenbricht, wenn der Aufsichtsrat nicht entlastet wird. Dies könnte man vielleicht hinnehmen, wenn es, wie in der Politik, eine Opposition gäbe, die Köpfe und Alternativen aufzeigt. Dann könnte man sagen: "Gut gemacht, Herr Buchholz, aber leider zu spät und zu einem überhöhten Preis, den wir nicht zahlen wollen. Wir ziehen die Nichtentlastung jetzt durch, sollen die Anderen eine Chance bekommen." Doch diese Alternative gibt es weit und breit nicht, das bisschen Opposition, das da ihr Köpfchen gehoben hat, ist schon wieder abgetaucht. Und daher muss sich die Situation derzeit den meisten eben so darstellen, dass die Nichtentlastung des Aufsichtsrates dem vollkommenen Sturz ins Chaos gleichkommt, da dann womöglich Buchholz und mit ihm Toppi und die neuen Vorstände hinschmeißen. Diese Drohung steht doch unausgesprochen im Raum, da darf man sich nichts vormachen.

Für mich ist der entscheidende Punkt aber das Finanzielle. Die Neuen haben angekündigt, frisches Geld zu besorgen. Schaffen sie das wirklich, ohne den FCK zu in dubiose Hände zu verhökern und zu verramschen, wäre es der erste Erfolg in dieser Hinsicht seit vielen, vielen Jahren, dann sollte man Ihnen eine Chance geben, auch um den Preis der Entlastung. Vielleicht muss man dann diesen Preis zahlen.

Bleibt es bis zur Versammlung jedoch bei vagen Ankündigungen, muss man leider befürchten, dass es sich wie so oft vorher um Luftschlösser handelt, mit denen einfach Zustimmung erkauft werden soll. Und damit hätten sich die Neuen schon beim Start disqualifiziert. Deshalb wünschte ich mir, und sicher auch viele hier, dass VOR der Versammlung klargestellt wird, wie und unter welchen Bedingungen wieviel Geld beschafft werden soll. Gibt es nichts Konkretes, sollte man die Entlastung verweigern, so schwer es fällt. Denn Wahlversprechen hatten wir in der Vergangenheit genug und das Gerede über angebliche russische Energieinvestoren sollte keinen hier überzeugen.
teufl
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Beitrag von teufl »

Mal wieder was zum Thema Sponsoren:

Hatte doch schon paarmal was von der Gruppe um Fritz Fuchs, seinen Neffen (mit dem ich befreundet bin) und der Ostermann-Fussballschule in Portugal etc. erzählt.

Nach neuesten Äußerungen aus diesem Kreis sei offenbar bereits klar, daß Ostermann beim FCK als Sponsor einsteigt. Und zwar ohne ein Amt zu bekleiden und ohne Mitwirkung im Verein. Er habe seinen
Mann -Toppmöller- bereits im Aufsichtsrat sitzen. Die beiden sind wohl seit den FCS-Zeiten dicke Kumpels. Und es stünde Geld für 2-3 gute offensive Neuverpflichtungen in der Winterpause zur Verfügung.

Des weiteren wäre klar, daß Tskitishvilli käme.

Und daß der alte Vorstand faktisch entmachtet sei.
Aber das können wir uns ja auch selber denken.

Jeder soll sich selber ein Urteil darüber bilden.
Das Ganze ist natürlich noch unbestätigt, ich wollte es aber nicht vorenthalten. Vielleicht hat jemand ergänzende Infos dazu.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Benjamin hat geschrieben:Was bringt es durch eine Nichtentlastung , die Entscheidungen der letzten Tage wieder zu verwerfen.
@Benjamin:
Die Entscheidungen der letzten Tage würden durch eine Nichtentlastung nicht verworfen. Die Entlastung bezieht sich ja auf den Zeitraum Juli 2006 bis Juni 2007, hat also nichts mit Toppmöller, Rombach, Bauckhage, Landry und Ohlinger zu tun.

Ich denke einige Mitglieder werden Göbel und Jaworski weg haben wollen, einige sicher auch Mitglieder des alten Aufsichtsrats. Daher wird es zumindest wohl mehr Nichtentlastungen geben als sonst, den Rest wird man dann sehen.

@teufl:
Sehr interessante Infos! Da bin ich ja mal gespannt, hört sich ja soweit ganz gut an.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Mecki9
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Beitrag von Mecki9 »

Axel,zeig Rückgrat und mach es nicht !
Buchholz zaubert Leute aus dem Hut und will die Vergangenheit zudecken !
So ist kein Neuanfang möglich.
Um Gottes willen : lasst euch nicht blenden durch Bauckhage !
redlight
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Beitrag von redlight »

@playball
Es geht so weiter, wie es begonnen hat, das weiße Kaninchen wird direkt vor oder während der JHV aus dem Hut gezaubert und alles Vergangene ist vergessen.
Aber Antworten für die Aufsichtspflicht für die vergangenen Jahre und den last-minute Transfer von Sanongo sind gefragt. Sanongo hatte Vertrag bis 2010 und hätte uns zusammen mit Hajnal im letzten Jahr in die Bundesliga zurück gebracht. Davor schnell Kasse machen? Wer war dafür verantwortlich, hat diesem Transfer zugestimmt, daran verdient?
geist
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Beitrag von geist »

Mecki9 hat geschrieben:Axel,zeig Rückgrat und mach es nicht !
Buchholz zaubert Leute aus dem Hut und will die Vergangenheit zudecken !
So ist kein Neuanfang möglich.
Um Gottes willen : lasst euch nicht blenden durch Bauckhage !
An Axels Erklärung erkennt man, dass er mit der faktischen Entmachtung von Göbel und Jaworski und auch Rudas Rücktritt wichtige Schritte auf dem Weg zur personellen Erneuerung des FCK als erreicht ansieht. Deswegen scheint für ihn jetzt der Vereinsfrieden im Vordergrund zu stehen.

Doch um was geht es Dir eigentlich? Darum, dass die vereinsschädigenden Fehler aus der Jäggi-Zeit nicht zugedeckt werden dürfen? Dann sag´ es doch, da könnte ich Dir z. B. zustimmen. Aber dass Du jetzt sogar vor den neuen (!) Vorstandsmitgliedern warnst, das geht meiner Meinung nach gar nicht, das regt mich fast auf. Auf was willst Du denn jetzt eigentlich hinaus?
Rossobianco
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Beitrag von Rossobianco »

Sehe ich aus so Playball!

Der Vorstand darf auf keinen Fall entlastet werden, das wäre ja geradezu fahrlässig von den Mitgliedern, jetzt nach dieser späten aber richtigen Entscheidungsschlacht des Herrn Buchholz den Herren Göbel und Jaworski noch zu gratulieren für die Fehler in der Post-Jäggi-Ära!

Göbel nicht zu feuern ist nur unter dem Aspekt zu sehen, dass er als Finanzbuchhalter dem Verein noch dienen kann, wenngleich dann überbezahlt, jedoch eine Abfindung genauso kostenspielig wäre. Also leisten wir uns doch den teuersten Buchhalter der Liga, wenn er wenigstens die Strukturen und wirtschaftlichen Entscheidungen nicht mehr alleine beeinflussen darf und kann, zumindest nicht das letzet Wort hat! Jaworski tut mir ein bißchen leid, ist noch nicht so lange dabei, dass man ihm Jäggis und Göbels Fehler anlasten kann, aber hat in seinem Aufgabenbereich nicht reüssiert! Faktum!

Prinzipiell sehe ich auch den Rat kritisch, denke ein Warnschuss ist mehr als angebracht, da hier zu lange und immer noch zu viel geschwiegen wird über die großen temporären Fehlleistungen bei Stadionumbau, Pacht-/Mietvertrag, Steuerschuld. Das hat uns genau die Summe gekostet, die den Aufstieg letzte Saison möglich gemacht hätte und dieses Jahr den Klassenerhalt sichern würde! In etwa 8 bis 10 Millionen Euro!

Die gesamte desaströse Planung der Zinsbelastung und Verkaufsmodalitäten des Stadions für nur 5 lächerliche WM-Spiele muss dann an anderer Stelle geklärt werden, auch mit dem Hauptbelastungszeugen Beck!!!

Ein außerordentliches Anliegen ist mir im Übrigen der Antrag auf Vereinsausschluß von Jäggi! Dieser Mann muss mit allen Möglichkeiten daran gehindert werden, jemals wieder beim FCK ein Amt übernehmen zu können, was er ja eigentlich als Aufsichtrat einer späteren AG mal in gusto hatte!

Das der Verein jetzt mit Bauckhage, Ohlinger und Landry "liberalisiert" wird, ist unumgänglich, der Markt ist gnadenlos! Aber man muss behutsam den Finger heben dürfen und auch Fürsprecher aus den prominenten Reihen finden, die den Börsengang und die AG verhindern. Auch hier ist Buchholz ja leider anderer Meinung, wie es Ruda auch war. Angeblich stellen einige Investoren dies gar als Bedingung,.... dann lieber andere suchen! Da muss endlich Tacheles geredet werden! Das allerletzte was dem FCK hilft ist eine AG!!!!!!!

Der neue Vorstand ist ja auf jeden Fall kompetenter als der alte, jedoch ist ein vom "Volk" gewählter Präsident immer noch das oberste Satzungsziel, das erreicht werden sollte.

Heißt: es gibt noch zwei oder drei Großbaustellen, die wir als Mitglieder mit Vehemenz aufräumen müssen, auch um den "Neuen" zu zeigen, dass wir uns nicht entmündigen lassen werden, egal was die Ostpreußen und Scheichs eventuell reinbuttern! Das "Proletariat" braucht mehr Rechte! Sonst ist alles für die Katz! dann spielt kaiserslautern zwar wieder erste Liga, aber NICHT der FCK!

Und in Sachen Koll sehe ich es exakt so wie Playball! Auch ihm sind im Rahmen der juristischen Kontrollfunktion schwerste Fehler vorzuhalten! Wenn Buchholz nun seinen eigenen Verbleib davon abhängig macht, das der Rat entlastet wird, hat er es leider immer noch nicht ganz kapiert...

Allerdings bin ich derzeit eher für eine Entlastung, da es schwierig wird bei einer Neuwahl im Januar in den dann verbleibenden zwei Wochen Transferfenster die Mannschaft zu verstärken! Und das wichtigste was wir momentan brauchen sind BESSERE SPIELER! Die Mehrheit der Räsonisten im Rat ist ohnehin nach Rudas Abgang und Toppis Mitwirkung gesichert, egal was Koll und Emrich eventuell denken könnten!

Und für diese bestünde dann bis nächsten Dezember Zeit genug sich zu entscheiden, ob sie freiwillig gehen oder gegangen werden, sollen sie doch ihr Gesicht wahren können! Ein Austausch Emrich/Schlösser und Koll/Ritter bei der nächsten JHV wäre schon ein lohnenswertes Ziel.
Wenn dann noch ein, zwei kandidaten aus unseeren Reihen oder aus der steinbrecher-Oppo. ins Rennen gehen, bin ich sicher, dass der FCK die Zukunft wieder angehen kann. Wenn nötig auch ohne Buchholz.....

...was ich persönlich jedoch sehr, sehr schade fände, denn eins ist sicher: Ohne Dieter Buchholz wäre der FCK schon tot! Noch zuckt er!

Danke Dieter Buchholz! Danke als Fan, als Mitglied und als Pfälzer.
Egal was auch kommen mag!

Rossobianco
Fidei Defensor
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern"
(Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
rossobianco | fidei defensor
:teufel2:
Hermann Leppert
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Beitrag von Hermann Leppert »

Meine Meinung ist, dass Göbel dessen Vertrag noch bis 2008 läuft, den Verein verlassen muss, in der Ära Friedrich angeblich nichts gewusst, Jäggis Handlanger, beim besten Willen rauss mit dem Typ, aber keinesfalls entlasten, denn erst muss man genau überprüfen, was denn der gute Herr Göbel alles mitgetragen hat, wofür man Ihn haftbar machen kann.
Auch der nette Herr Buchholz und seine Kollegen aus dem AR, die plötzlich versuchen mit Neubesetzungen, bekannten Namen, Ihren Ars.. zu retten, geradezu in ein Rausch verfallen und somit die Mitglieder zu blenden und vor allem ablenken wollen, von Ihrem totalen versagen zu Lasten des Vereins. Dabei noch die Stirn haben den Mitgliedern zu drohen und miese Erpressungsversuche starten. Was haben denn die Herrschaften alles zu verbergen!? Buchholz, Ruda und Koll darf man keinesfalls entlasten. Ich kann nur warnen, hier wird wieder viel von Schulterschluss und "wir" gesprochen, am Ende ist es so wie es die ganzen letzten Jahre war, der Verein, letzlich wir sind wieder die grossen Verlierer.
Die Einen haben sich bei uns die Taschen voll gemacht und die Anderen haben die Popularität des Vereins genutzt Geschäfte zu machen.
Wem unser Verein am Herzen liegt, entlastet diese Leute an der JHV nicht.
Toppi und die anderen verbleibenden AR.Mitglieder sind weiter handlungsfähig als Gremium und der Vorstand mit den 3 neuen Ehrenamtlichen sowieso. Damit ist und bleibt unser Verein voll handlungsfähig, jeder der was anderes erzählt lügt! Hier soll den Mitgliedern mal wieder Sand in die Augen gestreut werden.

Wenn ich hier dann den einen oder anderen Beitrag lese zu diesem Thema geht die Saat wieder auf. Traurig wie sich hier Einige vorführen lassen.
betze-alfred
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Beitrag von betze-alfred »

Hermann Leppert hat geschrieben:Meine Meinung ist, dass Göbel dessen Vertrag noch bis 2008 läuft, den Verein verlassen muss, in der Ära Friedrich angeblich nichts gewusst, Jäggis Handlanger, beim besten Willen rauss mit dem Typ, aber keinesfalls entlasten, denn erst muss man genau überprüfen, was denn der gute Herr Göbel alles mitgetragen hat, wofür man Ihn haftbar machen kann.
Auch der nette Herr Buchholz und seine Kollegen aus dem AR, die plötzlich versuchen mit Neubesetzungen, bekannten Namen, Ihren Ars.. zu retten, geradezu in ein Rausch verfallen und somit die Mitglieder zu blenden und vor allem ablenken wollen, von Ihrem totalen versagen zu Lasten des Vereins. Dabei noch die Stirn haben den Mitgliedern zu drohen und miese Erpressungsversuche starten. Was haben denn die Herrschaften alles zu verbergen!? Buchholz, Ruda und Koll darf man keinesfalls entlasten. Ich kann nur warnen, hier wird wieder viel von Schulterschluss und "wir" gesprochen, am Ende ist es so wie es die ganzen letzten Jahre war, der Verein, letzlich wir sind wieder die grossen Verlierer.
Die Einen haben sich bei uns die Taschen voll gemacht und die Anderen haben die Popularität des Vereins genutzt Geschäfte zu machen.
Wem unser Verein am Herzen liegt, entlastet diese Leute an der JHV nicht.
Toppi und die anderen verbleibenden AR.Mitglieder sind weiter handlungsfähig als Gremium und der Vorstand mit den 3 neuen Ehrenamtlichen sowieso. Damit ist und bleibt unser Verein voll handlungsfähig, jeder der was anderes erzählt lügt! Hier soll den Mitgliedern mal wieder Sand in die Augen gestreut werden.

Wenn ich hier dann den einen oder anderen Beitrag lese zu diesem Thema geht die Saat wieder auf. Traurig wie sich hier Einige vorführen lassen.
Zum Beitrag von Leppert am 25.11.

Noch nie habe ich soviel Unsinn über den Verein gelesen wie in diesem Beitrag. Staatsanwälte, Richter, Rechtsanwälte bis hin zum Bundesgerichtshof haben diese Angelegenheit geprüft und durchleuchtet. Was will Leppert noch herausfinden?

Herr Buchholz muss mit Sicherheit seinen Arsch nicht retten. Für was? Er hat ein nachweislich erfolgreiches bundesweites Unternehmen mit 15.000 Kunden, über 140 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 33 Mio. Euro, seit 20 Jahren am Markt mit jährlichem Gewinn von 4 bis 5 Mio. € brutto.

Buchholz hat Recht, wenn er im Interview sagt „Leuten, denen er nicht vertraut, wird er sein Geld nicht überlassen.“ Welcher Idiot überlässt Leuten, denen er nicht vertraut, sein Geld? Vielleicht Leppert?

Wer hat sich die Taschen voll gemacht? Wieso kann man mit der FCK-Popularität Geschäfte machen? Mit diesen schwachsinnigen Aussagen werden vorhandene und potenzielle Sponsoren vertrieben. Sollen wir am besten alle, die im Stadion werben mit ihren Unternehmen, und sich dafür ständig mit den Finanzbehörden rumschlagen müssen, ob die Werbung für den FCK überhaupt noch anerkannt wird, davon jagen?

Dann kann ja der Großsponsor Leppert mit seinen „Millionen“ den Verein künftig finanziell am Leben halten.

Übrigens: Nach einer Nicht-Entlastung wäre der Vorstand bis zur Neuwahl und der Berufung mindestens eines hauptamtlichen Vorstandes nicht handlungsfähig. Leppert sollte sich über die einfachsten Dinge kundig machen, bevor er solchen Unsinn von sich gibt.
Hermann Leppert
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Beitrag von Hermann Leppert »

„Abstieg heißt Insolvenz!" Ein kurzer Satz - formuliert von FCK-Vorstandssprecher Hans-Artur Bauckhage.

In diesem kurzen Satz steht alles drinnen.

Die unglaulich gute Arbeit der Vereinsführung trägt hier wohl Früchte! :shock:

Auch das grosse Theater von wegen der grossen Investoren und Sponsoren vor den jeweiligen JHV ist nichts neues.

Ich werde auch künftig meine Meinung vertreten!

Hier wurde über Jahre schlechte Arbeit abgeliefert! Hier im Forum befinden sich viele gute Beiträge zu diesem Thema.
playball
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Registriert: 04.11.2006, 02:38

Beitrag von playball »

wer ist denn Betze-Alfred? Schreibt da Buchholz persoenlich???


Ich bekomme langsam generell wieder Angst. Das Thema Investor kocht wieder hoch. Ich kuendige gerne an, dass ich einem Investor persoenlich mit Schuhgroesse 50 in den Arsch trete. Niemals lasse ich zu, dass der FCK verkauft wird! Investorengeld stinkt wie 20 Latrinen!


Interessant sind fuer mich generell derzeit mal wieder einige Interviews. Da wird mal wieder den Leuten Angst gemacht, dass wenn man nicht entlastet, Geld rausgezogen wird.

Herr Buchholz, ich respektiere Sie wirklich und ich danke Ihnen fuer die Taten der letzten Wochen. Aber wenn Sie mit dieser billigen Drohung kommen und sich in dieser Art und Weise die Stimmen der Mitglieder erkaufen wollen, dann ziehen Sie bitte ihr Geld ab. Sofort.

Nummer eins ist ein Abzug des Geldes nicht moeglich, dass es faktisch gar nicht da ist. Nummer zwei haben wir mittlerweile durchaus Leute in der Hinterhand, die mit diesen 2 Millionen einspringen wuerden. Ein Bauckhage, ob man ihn mag oder nicht, hat mit Sicherheit die Leute in der Hinterhand, die diese 2 Millionen als Kredit geben. Andernfalls waere es sein politischer KO. Und es gibt sicherlich noch andere Goenner. Also haben wir es sicher nicht noetig, dass man unser Wohlwollen erkauft.

Und ich hoffe, dass die FCK Fans zu stolz dafuer sind, sich auf die Knie zu werfen und einen Herrn Buchholz anbetteln, doch bitte bitte bitte nicht sein Geld abzuziehen (das ja sicherlich keine Allmosen sind, sondern vernuenftig verzinste Kredite).
Altmeister
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Beitrag von Altmeister »

Betze-Alfred:
Wieso wäre der Vorstand nach einer Nichtentlastung nicht mehr handlungsfähig? Es geht bei einer möglichen Nichtentlastung um den Zeitraum 01.07.06-30.06.07. Inzwischen sind ja ohnehin drei neue Vorstände angetreten, die damit rein gar nichts zu tun haben. Und außerdem: Nichtentlastung heißt ja lange nicht Entlassung des bisherigen Vorstandes. Ob man dann tatsächlich entlastet oder nicht, kann ja ohnehin jeder mit sich selbst ausmachen. Aber Polemik bringt jetzt von beiden Seiten nicht mehr wirklich viel. Dass es nach wie vor viele Leute gibt, die mehr als unzufrieden mit der bisherigen Vorstandsarbeit sind, ist aber auch nachvollziehbar.

Playball:
Ich glaube nicht, dass der eine große Sponsor oder Investor kommt. Es hört sich so an, als würden es mehrere mittelständische Sponsoren werden, was ja durchaus sinnvoll wäre aus meiner Sicht.
Mörserknecht
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Beitrag von Mörserknecht »

betze-alfred hat geschrieben:Noch nie habe ich soviel Unsinn über den Verein gelesen wie in diesem Beitrag. Staatsanwälte, Richter, Rechtsanwälte bis hin zum Bundesgerichtshof haben diese Angelegenheit geprüft und durchleuchtet. Was will Leppert noch herausfinden?
Welche Angelegenheit wurde denn geprüft? Reden wir jetzt von der Führung um Friedrich? Dann wurde das geprüft, ja.

Reden wir von der Führung um Jäggi? Reden wir von der Führung um Göbel? Vielleicht sollte man mal genauer diffenrezieren, vor allem, wenn man anderen vowirft, nicht genau hinzuschauen.

Und wo wir gerade dabei sind: Was hat denn der BGH in Strafsachen festgestellt? Strafbarkeit war gegeben in Fällen, in denen ca. 1,1 Mio. Euro pflichtwidrig nicht ans FA abgeführt wurden. Wie viel haben wir nachbezahlt?

betze-alfred hat geschrieben:Übrigens: Nach einer Nicht-Entlastung wäre der Vorstand bis zur Neuwahl und der Berufung mindestens eines hauptamtlichen Vorstandes nicht handlungsfähig. Leppert sollte sich über die einfachsten Dinge kundig machen, bevor er solchen Unsinn von sich gibt.
Ergänzend zu den Ausführungen von Altmeister:

Mir leuchtet nicht ein, weswegen der Verein handlungsunfähig wird, wenn kein hauptamtlicher Vorstand da ist, nur ehrenamtliche.

Art. 13 FCK-Satzung:
(2) Der Vorstandsvorsitzende und die übrigen Mitglieder des Vorstandes werden vom Aufsichtsrat ernannt und ggf. entlassen. Der Aufsichtsrat hat auch festzulegen, ob und inwieweit die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder hauptamtlich oder ehrenamtlich zu erfolgen hat.

Offenbar liegt ein Aufsichtsratsbeschluß vor, wonach mindestens ein Vorstandsmitglied hauptamtlich tätig sein muß. O.k., dann ändert der AR diesen Beschluß halt. Was würde er denn machen, wenn Göbel und Jaworski freiwillig zurücktreten und nicht sofort ein neuer hauptamtlicher Vorstand zur Verfügung steht? Das gleiche!

Ich gehe sogar so weit zu sagen, daß der AR in diesem Fall verpflichtet ist, den Beschluß zu ändern, um den Verein nicht handlungsunfähig zu machen.

Wobei Handlungsunfähigkeit wieder relativ ist:

Nach außen ist die Vertretungsmacht nur beschränkbar, wenn die Satzung das vorsieht und darüber hinaus die Beschränkung dem anderen (hier: Vertragspartner des FCK, also Sponsoren, Spieler, ...) bekannt ist oder ins Vereinsregister eingetragen ist.

Eine Beschränkung liegt hier mit der Satzung gerade nicht vor. Betroffen ist vielmehr die nach innen wirkende Organisationsstruktur des Vereins. M.E. also sowieso keine Handlungsunfähigkeit nach außen.

MFD
Gislason, wink emol!
kadlec
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Beitrag von kadlec »

@ betze-alfred. Eigentlich wollte ich diesen Post so kurz vor der Mittagspause nicht mehr kommentieren. Aber dann habe ich überraschenderweise doch noch, etwas versteckt einen positiven Ansatzpunkt gefunden.
Buchholz hat Recht, wenn er im Interview sagt „Leuten, denen er nicht vertraut, wird er sein Geld nicht überlassen.“ Welcher Idiot überlässt Leuten, denen er nicht vertraut, sein Geld? Vielleicht Leppert?
In dieser Frage steckt viel Weisheit und ein ungeheures Entwicklungspotential, nur ist sie leider etwas ungenau gestellt worden. Präziser und richtigerweise sollte sie lauten: Welcher vernünftige Geldgeber überläßt Idioten, denen er nachweislich nicht vertrauen kann, sein Geld? Darüber sollten wir nachdenken.
Ich möchte dabei den Begriff "Idiot" nicht im umgangssprachlichen Sinne verstanden wissen, sondern vielmehr in der griechischen Urbedeutung ( Privatperson, also nicht geeignet für öffentliche Aufgaben ) oder besser noch in der lateinischen Fassung ( Laie, Stümper ).
headstar99
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Beitrag von headstar99 »

@playball: Ein sehr guter beitrag, der genau aufzeigt mit welchen taschenspielertricks sich die machthaber dort oben an unserem verein bereichert oder ihm geschadet haben.... Man darf sie nicht davonkommen lassen sie tragen an unserer misere die hauptschuld
Auf die Dauer hilft nur Power
Dieter Buchholz
Beiträge: 2
Registriert: 29.11.2007, 11:03

Beitrag von Dieter Buchholz »

playball hat geschrieben:wer ist denn Betze-Alfred? Schreibt da Buchholz persoenlich???


Ich bekomme langsam generell wieder Angst. Das Thema Investor kocht wieder hoch. Ich kuendige gerne an, dass ich einem Investor persoenlich mit Schuhgroesse 50 in den Arsch trete. Niemals lasse ich zu, dass der FCK verkauft wird! Investorengeld stinkt wie 20 Latrinen!


Interessant sind fuer mich generell derzeit mal wieder einige Interviews. Da wird mal wieder den Leuten Angst gemacht, dass wenn man nicht entlastet, Geld rausgezogen wird.

Herr Buchholz, ich respektiere Sie wirklich und ich danke Ihnen fuer die Taten der letzten Wochen. Aber wenn Sie mit dieser billigen Drohung kommen und sich in dieser Art und Weise die Stimmen der Mitglieder erkaufen wollen, dann ziehen Sie bitte ihr Geld ab. Sofort.

Nummer eins ist ein Abzug des Geldes nicht moeglich, dass es faktisch gar nicht da ist. Nummer zwei haben wir mittlerweile durchaus Leute in der Hinterhand, die mit diesen 2 Millionen einspringen wuerden. Ein Bauckhage, ob man ihn mag oder nicht, hat mit Sicherheit die Leute in der Hinterhand, die diese 2 Millionen als Kredit geben. Andernfalls waere es sein politischer KO. Und es gibt sicherlich noch andere Goenner. Also haben wir es sicher nicht noetig, dass man unser Wohlwollen erkauft.

Und ich hoffe, dass die FCK Fans zu stolz dafuer sind, sich auf die Knie zu werfen und einen Herrn Buchholz anbetteln, doch bitte bitte bitte nicht sein Geld abzuziehen (das ja sicherlich keine Allmosen sind, sondern vernuenftig verzinste Kredite).

Soeben bin ich durch einen Anruf über diesen Beitrag informiert worden.

Hierzu stelle ich fest - und das ist das erste und letzte Mal, dass ich mich an diesem Forum beteilige – dass die Art und Weise, wie playball über Sponsoren und Investoren schreibt niveaulos und unterste Schublade ist. Hoffentlich lesen die vorhandenen und potentiellen Sponsoren und Investoren diesen Schwachsinn nicht. Vielleicht kann der anonyme playball eine Mannschaft besorgen, die „ehrenamtlich“ für den FCK spielt. Andernfalls müssen wir dann halt in der Kreisliga auftreten. Auch die mit Sicherheit vorhandenen 2 Millionen bringt playball wahrscheinlich persönlich.

Noch einmal zu meiner Aussage in der Rheinpfalz „Leuten, denen ich nicht vertraue, überlasse ich nicht mein Geld“ – ich bin sehr gespannt, wie viele Mitglieder bei der JHV der Meinung sind, dass man auch Leuten sein Geld überlassen muss, denen man nicht vertraut. Ich bin mir sicher niemand.

Im Übrigen spiegelt sich die verbreitete Meinung in den Foren erfahrungsgemäß nur zu 10 % wider bei der JHV. Bei meinen letzten zwei Besuchen bei Regionaltreffen mit Vorsitzenden der Fanclubs waren diese auch einhellig der Meinung, dass einige dieser inhaltlich absolut unsachlichen Beiträgen in den Foren dem Ansehen des Vereins und damit natürlich auch der Außendarstellung gegenüber Sponsoren und Investoren nur schaden.

Wer über Investoren und Sponsoren schreibt wie playball hat mit Sicherheit kein Interesse an unserem Verein und unserer Mannschaft. Nur mit vereinten Kräften, d. h. schlussendlich auch mit wesentlich mehr Geld (wo kommt das her, wenn nicht von Investoren?) können wir uns verstärken und vielleicht in 2 Jahren wieder auf die 1. Liga hoffen.

Allerdings kann man Dialoge mit Nicknames nicht führen. Es ist sehr leicht, sich hinter diesen zu verstecken und seinem Verein zu schaden. Zu einer kontroversen Diskussion, offen geführt, fehlt playball offensichtlich der Mut. Vielleicht kommt er nach intensivem Nachdenken zur Besinnung, dem 1. FC Kaiserslautern täte dies allemal gut.

Dieter Buchholz
lautrer90

Beitrag von lautrer90 »

** Zitat gelöscht **

Finde es stark von Ihnen, das Sie sich hier mal persönlich im Forum äußern. Das macht nämlich niemand da oben im AR oder Vorstand.
Das zeigt mal wieder, wie Herr Buchholz an unserem FCK hängt. Für mich ist er sowieso schon die ganzen letzten Wochen, der starke Mann für den FCK.
Das dies nur schadet, wie playball über potentielle Sponsoren oder Investoren schreibt, ist völlig richtig. Das begreifen hier aber leider nicht alle. Das ist doch dasselbe mit den Ansmann-Fahnen die gegen Mainz verteilt wurden, als nur darüber gehetzt wurde. Das sind dann später genau die Leute, die erstaunt sind und rumstänkern wenn Ansmann auf einmal als Sponsor aussteigt.
sportreport78
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Beitrag von sportreport78 »

** Bitte maximal 2 Zitate ineinander zitieren und zwischen Zitat und eigenem Text, sollte eine angemessene Größe vorhanden sein **

Ansmann ist Sponsor, einen Investor sollte man jedoch etwas genauer durchleuchten. Darum ging es wohl auch Playball. Und ob der Beitrag von Buchholz echt ist, oder gefakt, sei nun auch mal dahingestellt. Ist ja auch nur ein einmaliger Beitrag, wie da geschrieben wurde. Also keine Möglichkeit zur Diskussion gegeben..
Toor auf dem Betzenberg!! Wir schalten um zu Hans-Reinhard Scheu.
Kaiserslautern1900
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Beitrag von Kaiserslautern1900 »

@ Dieter Buchholz

Playball ist einer der User, denen der FCK eine Menge bedeutet. Zudem verstecken sich die wenigsten User hinter Nicknames. Der-Betze-brennt.de hat vor einiger Zeit sogar eine Liste gemacht, mit Nicknames und den richtigen Namen hintendran.
Das wir User kritisch gegenüber sind ist unser gutes Recht. Insbesondere was Sponsoren oder Investoren angeht. An diesem Punkt, wollen gerade wir, dass das beste für den Verein rauskommt, denn keiner will, dass der Verein da steht, wo er MOMENTAN steht.
Es ist das falsche Mittel einen hochangesehen Fan, das ist Playball hier im Forum zweifelsohne, so darzustellen wie Sie es in ihrem einzigen Beitrag tun.

Das im Internet viele unsachgemäße Beiträge zu finden sind, ist klar, jedoch gehören die Beiträge von Playball nicht dazu. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.

Das man Leuten denen man nicht vertraut, sein hart erarbeitetes Geld nicht überlässt ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es wird in meinen Augen nur der Weg kritisiert, welchen sie wählen um dies deutlich zu machen.
Beim FCK geht es um das gemeinsam. Das ist nicht nur eine Überlebenschance sondern auch einer der Werte, die diesen Verein für mich zu etwas besonderem gemacht haben. Leider geht es immer mehr um Persönliche Eitelkeiten, welche endlich abgestellt werden müssen.

Mit Nicknames kann man die Diskusion nicht führen. Wir User freuen uns alle über PN´s und sind so auch außerhalb von Threads erreichbar.


Mfg Marcel Weber
Fritz Walter hat den ,,Deutschen Gruß'' abgelehnt, Briefe nicht mit ,,Heil Hitler'' unterzeichnet, im Vereinslokal der TSG Diedenhofen soll er gar ,,Heil Moskau'' gerufen haben. (Süddeutsche 17.05.2010)
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Beitrag von Thomas »

sportreport78 hat geschrieben:Und ob der Beitrag von Buchholz echt ist, oder gefakt, sei nun auch mal dahingestellt.
Der Beitrag IST von Dieter Buchholz, ich habe das überprüft und kann versichern, dass er 100%ig echt ist.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
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