Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Betzeboy_87 » 03.12.2021, 13:16


Ruhe in Frieden, Windhund :traurig:

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Der deutsche Fußball trauert um FCK-Idol Horst Eckel

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die Familie Eckel trauern um Horst Eckel. Der Weltmeister von 1954 ist am heutigen Freitag im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hinterlässt seine Frau Hannelore, seine Töchter Dagmar und Susanne sowie zwei Enkelkinder.

Horst Eckel gehörte zur legendären Mannschaft von 1954, die in Bern den ersten Weltmeistertitel für Deutschland gewann. Im Finale gegen Ungarn war der Außenläufer der jüngste deutsche Spieler. Neben Fritz Walter war Horst Eckel der einzige Akteur aus dem Kader von Bundestrainer Sepp Herberger, der bei der WM in der Schweiz alle sechs Spiele absolvierte. Von Herberger wurde Eckel im Finale mit einer speziellen Aufgabe betraut: Als Sonderbewacher nahm er den ungarischen Spielgestalter Nándor Hidegkuti aus dem Spiel. Insgesamt hat Eckel für Deutschland 32 Länderspiele absolviert.

Mit Horst Eckel ist nun der letzte Weltmeister von 1954 gestorben.

Deutscher Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern

Große Erfolge feierte Eckel neben der Nationalmannschaft auch mit "seinem" Verein, dem 1. FC Kaiserslautern, für den er in 213 Spielen 64 Tore erzielte. 1951 und 1953 wurde er mit den "Roten Teufeln" Deutscher Meister, 1954 und 1955 wurde er Deutscher Vizemeister.

Nach seinem Karriereende hat sich Eckel in vielen sozialen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Dabei galt seine Unterstützung der Fritz-Walter-Stiftung und insbesondere der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes, deren Repräsentant er 20 Jahre lang war. Im Oktober 2017 gründete Eckel gemeinsam mit seiner Tochter Dagmar die Horst-Eckel-Stiftung. Über die Stiftung werden sportbezogene Bildungsprojekte gefördert und Sportangebote für ältere Menschen unterstützt.

Koch: "Ein echtes Vorbild"

Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: "Ich habe Horst Eckel als einen wunderbaren Menschen kennengelernt und erlebt, der sich aus tiefster Überzeugung heraus stets auf die Seite der Schwächeren geschlagen hat und ihnen ein echtes Vorbild war. Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen wusste er den Weg ans Licht zu zeigen, und der Held von Bern verband dies immer mit seinem ganz persönlichen Fußballmärchen. Willenskraft und Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Demut haben sein Leben geprägt und ihn zu einer Persönlichkeit gemacht, die wir alle schmerzlich vermissen. Nicht nur für mich geht mit seinem Tod eine Persönlichkeit verloren, auch uns im DFB mit unseren sozialen Einrichtungen, für die er unermüdlich unterwegs war, wird Horst Eckel fehlen."

Peter Peters, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: "Die Nachricht vom Tode Horst Eckels hat mich tief getroffen. Ich habe Horst Eckel nicht nur als einen unserer Fußballhelden verehrt, sondern ihn auch persönlich über alle Maßen geschätzt. Er hat mir 1991 nach meinem Einstieg in den Fußball beim 1. FC Kaiserslautern sehr geholfen, diesen Verein und seine Menschen kennenzulernen. Denn sie alle haben ihn geliebt. Weil er ein herausragender Fußballer war, vor allem aber wegen seines so positiven und einnehmenden Wesens, wegen seines großartigen Charakters. Er hat jedem Wertschätzung und Respekt entgegengebracht, er hat Ehrlichkeit und Bodenständigkeit ausgestrahlt. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich Horst Eckel kennenlernen durfte. Er war ein großartiger Weggefährte. Er wird uns allen sehr fehlen."

Heike Ullrich, Stellvertretende DFB-Generalsekretärin, sagt: "Es macht mich tieftraurig, dass wir in Horst Eckel die letzte Ikone unserer 1954er-Weltmeistermannschaft verloren haben. Die Helden von Bern haben nicht nur den Fußball in Deutschland, sondern unser ganzes Land geprägt. Ihre Bedeutung weit über das bloße Geschehen auf dem Rasen hinaus haben auch die nachfolgenden Generationen stets gespürt. Horst Eckel stand mit seiner positiven Einstellung und seinem großen Kämpferherz im Angesicht immenser Herausforderungen sinnbildlich für die Ära des Neuaufbaus und Aufbruchs, in die dieser erste Titelgewinn einer deutschen Nationalmannschaft fiel. Er war ein großer Fußballer und ein großartiger Mensch. Wir werden Horst Eckel sehr vermissen und sind in Gedanken bei seiner Familie."

Janotta: "Wir werden Horst Eckel nie vergessen"

Dirk Janotta, DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung, sagt: "Horst Eckel wollte nie der 'Held von Bern' sein. Seine Bescheidenheit und seine Freundlichkeit zeichneten ihn aus. Gemeinsam mit seiner Familie trauern wir um eine große Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Wir verlieren mit ihm einen Freund, ein Vorbild und eine echte Fußballlegende. Wir verneigen uns in tiefer Dankbarkeit vor ihm und seinem Lebenswerk. Wir werden Horst Eckel nie vergessen."

Von der Bundesrepublik Deutschland wurde Horst Eckel 1954 mit dem Silbernen Lorbeerblatt und 2004 mit dem großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Vom DFB erhielt er 2007 das DFB-Ehrenschild. Der 1. FC Kaiserslautern ernannte ihn zum Ehrenspielführer. Kurz vor seinem Tod wurde Eckel in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen.

Die Familie Eckel bittet darum, die Privatsphäre zu respektieren und von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen.

Quelle: DFB


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Weltmeister Horst Eckel nach dem WM-Finale 1954 in Bern; Foto: Imago/Pressefoto Baumann

Hall of Fame: Horst Eckel
Der Windhund vom Betzenberg


Windhund, Benjamin, Held von Bern: Horst Eckel trug viele Spitznamen. Jetzt ist der Ehrenspielführer des 1. FC Kaiserslautern im Alter von 89 Jahren gestorben. Mit einem Artikel aus unserer Serie "Hall of Fame" gedenken wir einer Lautrer Legende.

Er stand lange Zeit etwas im Schatten der anderen. Dabei war Horst Eckel genauso Weltmeister und Deutscher Meister wie seine Kollegen, absolvierte 1954 sogar als einziger Spieler neben Fritz Walter alle sechs WM-Partien. Im Finale schaltete er Nándor Hidegkuti aus, den Kopf der ungarischen Wunderelf.

Eckel wurde zwar immer geschätzt und verehrt, aber in der Öffentlichkeit standen eher Fritz und Ottmar Walter, Helmut Rahn, Trainer Sepp Herberger und Co. im Mittelpunkt. "Ich musste als Jüngster immer hintenan stehen. Das war einfach klar", resümierte Horst Eckel kürzlich wie selbstverständlich in der Reportage "Für immer ein Held von Bern" von SWR-Filmemacher Jürgen Schmidt.

Das hat sich in den letzten 15 Jahren rapide geändert. Die Walter-Brüder sind ebenso wie Rahn und fast alle anderen 54er-Weltmeister verstorben. Horst Eckel hingegen, der "Benjamin" der Waltermannschaft und neben Hans Schäfer noch einziger lebender Held von Bern, wirkt auch mit 85 Jahren noch lebendig wie eh und je. Hintenan stehen muss er schon lange nicht mehr. Spätestens seit er für Sönke Wortmanns 2004 erschienenen Kultfilm "Das Wunder von Bern" als Berater tätig war, ist Eckel in den Medien präsent wie nie zuvor.

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Horst Eckel im Jahr 2014; Foto: Die Bildermacherei Cuxhaven, Kerstin Tietje / CC

Aus Vogelbach in die ganz große Fußballwelt

Horst Eckel verbrachte sein ganzes Leben in Vogelbach (heute ein Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau), wo er schon mit 15 Jahren per Sondergenehmigung in der ersten Mannschaft spielen durfte. Der Betzenberg in Kaiserslautern schien damals noch viel weiter entfernt als nur 30 Kilometer: "Da bin ich mit dem Fahrrad hingefahren. Weil ich zu dieser Zeit kein Geld hatte, habe ich anstatt Eintritt zu zahlen versucht, durch den Zaun hinein zu kommen."

Mit 17 Jahren war es dann doch so weit und Eckel wechselte zum großen 1. FC Kaiserslautern. In Johannes Ehrmanns Buch "Wenn der Betze bebt" erinnert er sich: "Was die Jungs technisch drauf hatten, erschien mir unerreichbar. Beim Trainingsspiel merkte ich dann aber, dass ich wenigstens in puncto Kondition, Wendigkeit und Spielverständnis ganz gut mithalten konnte." Der 60 Kilogramm leichte Eckel hatte aufgrund dieser Stärken bald den Spitznamen "Windhund" weg, konnte sich obwohl "dürr wie eine Spindel" (Sepp Herberger) schnell durchsetzen. Schelmisch blickt er zurück: "Den meisten Zweikämpfen ging ich durch meine Schnelligkeit aus dem Weg, und wenn es doch mal hart auf hart ging, dann hatte ich ja spitze Ellbogen und Knie, um mich zu wehren..."

Obwohl der Fußball und die Waltermannschaft schon damals die Massen bewegten, war Eckels Gehalt aus heutiger Sicht unvorstellbar niedrig: Vom FCK bekam er 320,- D-Mark pro Monat, arbeitete täglich beim Nähmaschinenhersteller Pfaff für weitere 300,- Mark. Eckel: "Man war froh, dass man eine Stelle bekommen hat und lernen konnte. Das war sehr wichtig."

Zwei Mal Deutscher Meister mit dem FCK

Relativ schnell wurde Horst Eckel auf dem Fußballplatz zu einem der wichtigsten Partner von Fritz Walter. Ein Jugendtraum, aus dem später sogar eine Vater-Sohn-Beziehung werden sollte: "Fritz Walter war das große Idol für mich."

In der großen FCK-Chronik von Dominic Bold heißt es: "Der klassische Helfer ohne eigene Ambitionen ist [Eckel] allerdings nie. Einmal am Ball, gibt er ihn nur ungern wieder ab. Oft rennt er drauflos und verheddert sich zum Ärger seiner Kollegen in der gegnerischen Abwehr." An Selbstbewusstsein mangelte es dem "Benjamin" im Team nie, wie sich einst auch Ottmar Walter (†) schmunzelnd erinnerte: "Manchmal hatte er schon ein loses Mundwerk gehabt."

Auf Anweisung von Bundestrainer Sepp Herberger wurde Eckel beim FCK zum rechten Läufer umgeschult. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Sieg um Sieg wurde gefeiert. Mit 19 Jahren wurde Horst Eckel Deutscher Meister 1951 gegen Preußen Münster (2:1). Mit 21 Jahren Deutscher Meister 1953 gegen den VfB Stuttgart (4:1). Zusammen mit Fritz und Ottmar Walter, Werner Kohlmeyer, Werner Liebrich und all den anderen. Zehntausende bejubelten die Roten Teufel damals in den Stadien und auf den Straßen.

Bester Nebendarsteller beim Wunder von Bern

Und natürlich die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Die deutsche Sport-Legende überhaupt. Im Finale standen sich die Kapitäne Fritz Walter (Deutschland) und Ferenc Puskás (Ungarn) gegenüber, was man aus heutiger Sicht vielleicht mit Lionel Messi gegen Cristiano Ronaldo vergleichen könnte. Helmut Rahn schoss die DFB-Elf bekanntermaßen mit zwei Treffern zum sensationellen 3:2-Sieg. Doch der Oscar für den besten Nebendarsteller des Endspiels ging an den 22-jährigen Horst Eckel, den Windhund, den Bundestrainer Herberger vor dem Spiel wie folgt aus seine Schlüsselrolle einstimmte: "Nicht Puskás ist der Kopf der Ungarn. Der Kopf ist, wie wir wissen, Hidegkuti! Sie, Horst, werden gegen ihn spielen. Sie werden ihm bis aufs Klo folgen. Ich möchte, dass er nachts von ihnen träumt."

Der Rest ist Geschichte. Mit seinen Teamkollegen wurde Horst Eckel zum "Helden von Bern", der eigentlich gar nicht "Held" genannt werden möchte. Hunderttausende, vielleicht sogar Millionen jubelten den deutschen Weltmeistern bei der Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland zu.

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Denkmal der 54er-Weltmeister mit Horst Eckel; Foto: kandschwar / CC

Die Geschichten von damals klingen heute wie aus einer anderen Zeit – vielleicht einer besseren Zeit. Horst Eckel brachte vor einigen Jahren im Interview mit Jens Vollmer vom Magazin Insider mit einer kleinen Geschichte die ganze Größe der damaligen FCK-Spieler auf den Punkt: "Wir spielten gegen Preston North End und nach dem Spiel baten mich die Vereinsoberen zum Gespräch. Ich hörte mir alles an und sagte dann ab. Was sollte ich als junger Mann in England? Von dem Angebot hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können (150.000 Mark Einmalzahlung und 6.000 Mark im Monat, die Red.). Fritz (350.000 Mark und 10.000 im Monat) und Ottmar hatten damals noch bessere Angebote. Aber Fritz blieb und so blieben wir alle. In Kaiserslautern verdiente ich damals 320 Mark. Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen."

Sportlehrer, Hotelier, Gefängnisbotschafter – und Idol der Fans

Es sind nicht diese Worte, sondern vor allem diese Taten, die Horst Eckel auch mehr als 60 Jahre nach seinen großen Fußball-Tagen zu einem Idol gemacht haben. Finanziell ausgesorgt hatte er nach seinem Karriereende aber folgerichtig nicht. Nach 213 Punktspielen (und 247 Partien insgesamt) für den 1. FC Kaiserslautern wechselte der "Windhund" im Jahr 1960 mit nur 28 Jahren zum drittklassigen SV Röchling Völklingen und war fortan nur noch Amateurfußballer. Er studierte an der Uni Trier, wurde Sportlehrer in Völklingen und später in Kusel, eröffnete mit seiner Frau Hannelore ein Sporthotel in Morbach. Sein Fußballruhm brachte ihm zwar Möglichkeiten, aber gestalten musste er sie selbst wie jeder andere. Eine harte Zeit, wie Eckel rückblickend einräumt: "Meine Frau hatte zeitweise auch Existenzängste."

Dem Fußball blieb er über all die Jahrzehnte immer erhalten, war zusammen mit seinen Weltmeister-Kollegen regelmäßiger Gast auf dem Betzenberg, feierte als Zuschauer die großen Erfolge der späteren Generationen, spielte in der FCK-Traditionsmannschaft und der Lotto-Elf. Von Fritz Walter übernahm er einst die Aufgabe des Gefängnisbotschafters, der jugendliche Straftäter besucht und so zu deren Resozialisierung beiträgt. Für Eckel auch heute mit 85 Jahren noch mehr als eine Pflichtaufgabe: "Dass ich mal in die Fußstapfen von Fritz Walter trete, das war und ist für mich eine ganz große Ehre." In dem neuen SWR-Film sieht man, wie ein jugendlicher Strafgefangener – vermutlich ein harter Bursche – demütig auf Horst Eckel zugeht und ihn mit nur einem Wort begrüßt: "Respekt!"

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Choreographie in der Westkurve im Februar 2007

Auch von den Fans des 1. FC Kaiserslautern wird der letzte verbliebene 54er-Weltmeister natürlich in höchstem Maße verehrt. Bei jedem Heimspiel betreten viele von ihnen die Westkurve durch das "Horst-Eckel-Tor", vor dem auch das Denkmal von Eckel und den anderen vier Weltmeistern steht. Zu seinem 75. Geburtstag vor zehn Jahren gab es eine große Choreographie in der Westkurve: "Herzlichen Glückwunsch, Windhund!"

Horst Eckels Geburtstagswunsch: "Noch einmal erste Liga"

Heute treibt der lange Zeit multi-aktive Horst Eckel nur noch wenig Sport. Das Alter. Aber das Fußballgeschehen auf dem Betzenberg und darüber hinaus verfolgt er noch ganz genau. Im Interview mit Kicker-Chefredakteur Jean-Julien Beer sagte er vor einigen Tagen: "Es wäre für mich eine ganz große Sache, wenn ich mal wieder auf den Betze gehen könnte und der FCK spielt in der ersten Bundesliga."

Für sich selbst wünscht er sich natürlich vor allem Gesundheit und bedauert, dass er nicht mehr mit seinen Mannschaftskameraden von früher philosophieren kann. Alle Fans, ob jung oder alt, können derweil auch heute nicht oft genug die Geschichten aus den 50er Jahren hören. "Die Leute wissen das noch, dass ich Weltmeister geworden bin. Das macht mich stolz", zieht Horst Eckel mit leuchtenden Augen eine Bilanz, sagt aber auch: "Ich bin ein ganz normaler Mensch geblieben. Und so möchte ich auch behandelt und angesprochen werden."

(Dieser Artikel wurde erstmals im Februar 2017 veröffentlicht)

Lieber Horst Eckel, wir werden Dein Andenken und Deine Werte in Ehren bewahren. Deine Fans!

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Thomas Hilmes


Ergänzung, 05.12.2021:

Trauerfeier für Horst Eckel am Donnerstag in Vogelbach

Horst Eckel soll am Donnerstag (9. Dezember, 14:00 Uhr) in seiner Heimatgemeinde Bruchmühlbach-Miesau beerdigt werden. Dies bestätigte seine Tochter Dagmar Eckel am Sonntag der Deutsche Presse-Agentur. "Papa hat die Fans hoch eingeschätzt, deshalb sollen sie auch dabei sein. Ich weiß, dass viele Freunde kommen werden", sagte sie. Sie müsse mit der Gemeinde noch einiges abstimmen, aber sie gehe davon aus, dass in der Corona-Pandemie Besucher im Freien dabei sein können. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 07.12.2021:

Nähere Informationen zur Beerdigung von Horst Eckel

Am Donnerstag wird in Vogelbach Abschied von Horst Eckel, der großen Legende des 1. FC Kaiserslautern, genommen. Die "Rheinpfalz" hat jetzt nähere Details zur Beisetzung veröffentlicht, an der auch FCK-Fans teilnehmen dürfen.

Die Trauerfeier für den am Freitag im Alter von 89 Jahren verstorbenen Weltmeister von 1954 und Ehrenspielführer des FCK, beginnt um 14:00 Uhr auf dem örtlichen Friedhof in Eckels Heimatgemeinde Vogelbach, Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau. Wie die Zeitung berichtet, rechne man mit etwa 1.000 Trauergästen, darunter Ehrengäste, aber auch Fans, das hatte sich die verstorbene Legende selbst so gewünscht. Der Friedhof von Vogelbach sei für etwa 500 Personen ausgelegt. Um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden, könne die Beerdigung außerhalb des Friedhofs per Lautsprecher verfolgt werden. Wie die "Rheinpfalz" weiter schreibt, werden neben dem DFB-Interimspräsident Rainer Koch auch der FCK-Beiratsvorsitzende Markus Merk Trauerreden halten. Während der gesamten Zeremonie wird auf dem kompletten Gelände die Maskenpflicht gelten.

Ehrengäste erwartet, Fans willkommen - Shuttlebusse werden angeboten

Um ein entsprechendes Verkehrschaos in dem knapp 1.200 Einwohner umfassenden Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau zu verhindern, wird die direkte Zufahrt zum Friedhof in Vogelbach gesperrt werden. Stattdessen ist eine Anreise mit der Bahn (Bahnhof Bruchmühlbach-Miesau) möglich, zudem verkehrt ein Shuttlebus vom ehemaligen Grundig-Parkplatz in der Industriestraße zum Friedhof.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 09.12.2021:

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Foto: Imago Images

Bewegender Abschied von Horst Eckel in Vogelbach

Horst Eckel, die große Ikone des 1. FC Kaiserslautern und des deutschen Fußballs, ist mit einer bewegenden Zeremonie in seiner Heimatgemeinde beigesetzt worden. Ehemalige FCK-Spieler erwiesen ihm als Sargträger die letzte Ehre.

Rund 500 Trauergäste, darunter auch zahlreiche FCK-Fans, waren ins pfälzische Vogelbach, Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau und Heimatgemeinde von Horst Eckel gekommen, um dem vergangenen Freitag verstorbenen Weltmeister von 1954 die letzte Ehre zu erweisen. Unter ihnen waren auch etliche Ehrengäste, wie etwa der Meistertrainer von 1998, Otto Rehhagel, der Ex-Lautrer und WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose oder der frühere Ministerpräsident Kurt Beck. Die ehemaligen FCK-Spieler Hans-Peter Briegel, Andreas Brehme, Axel Bellinghausen, Olaf Marschall, Thomas Riedl und Axel Roos trugen den Sarg Eckels auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte. Für die Vereinsführung des FCK waren Rainer Keßler, Markus Merk sowie Geschäftsführer Thomas Hengen anwesend, der Deutsche Fußball-Bund wurde von Vize-Präsident Rainer Koch vertreten. Die aktuelle Lautrer Profimannschaft konnte der Beisetzung nicht beiwohnen, sie befindet sich auf dem Weg nach München, wo sie morgen Abend in der 3. Liga bei Türkgücü zu Gast ist.

Ehemalige Spieler tragen Sarg - "Eine große Leere in unseren Herzen"

In einer bewegenden Trauerfeier stellten die Anwesenden die Bodenständigkeit des Lautrer Ehrenspielführers in den Vordergrund. "Der Tod von Horst Eckel hinterlässt eine große Leere in unseren Herzen. Horst hat mich sehr tief beeindruckt. Auch die Kinder schauten zu ihm auf. Er und seine 54er haben uns gezeigt, dass man an Wunder glauben kann", sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz stellvertretend für die Landesregierung. Der FCK-Beiratsvorsitzende Merk fand ähnliche Worte: "Horst war Idol, Held und Legende. Trotz seiner großen Erfolge ist seine Bescheidenheit seine größte Auszeichnung gewesen." Nach den Trauerreden wurde Horst Eckel unter den Klängen des Fußball-Klassikers "You'll never walk alone" zu Grabe getragen. Auch dem Team von Der Betze brennt bleibt zu sagen: Ruhe in Frieden, Windhund! Wir werden Dich nie vergessen!

» Zum Video: Weggefährten erweisen Horst Eckel die letzte Ehre (SWR)

Quelle: Der Betze brennt
Zuletzt geändert von Gerrit1993 am 09.12.2021, 15:54, insgesamt 6-mal geändert.
Grund: Meldung mit weiteren Informationen hinzugefügt. Danke fürs Eröffnen dieses traurigen Threads.



Beitragvon Gypsy » 03.12.2021, 13:18


Horst Eckel ist verstorben.

In Gedenken an einen großartigen Menschen



Beitragvon Ruediger63 » 03.12.2021, 13:22


Er war der letzte noch lebende Weltmeister der Fußball-Helden von 1954, nun ist Horst Eckel im Alter von 89 Jahren gestorben. Das teilt der DFB mit.

RIP lieber Horst .... du wirst uns immer in Erinnerung bleiben als Mensch , Fußballer und Vorbild.
Ruhe in Frieden !!! :cry:
Man sollte nicht in der Vergangenheit schwelgen sondern der Realität ins Auge schauen !!!!!



Beitragvon LauternFan85 » 03.12.2021, 13:23


Für immer Fritz-Walter-Stadion



Beitragvon roterteufel81 » 03.12.2021, 13:30


Ja kam eben im TV als Sondermeldung :(

Ruhe in Frieden Horst
Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon Seit1969 » 03.12.2021, 13:34


Lieber Horst,
R.I.P., mein Beileid an die Angehörigen.
Vorbild von unzähligen Fussballern in Deutschland und einer unserer Helden von Bern.
Die Fans des FCK werden dich ewig in Erinnerung behalten.
Zuletzt geändert von Seit1969 am 03.12.2021, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon FCK-Familie » 03.12.2021, 13:34


Alles andere ist Nebensache heute. Köpfe senken. :cry:
Werner Hansch: "Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit."



Beitragvon Ultradeiweil » 03.12.2021, 13:34


Bei Bild läuft es auch gerade durch .. schöner Mist ..das tut mir sehr leid wie schön wäre es gewesen wenn er nochmal einen Aufstieg seines FCK erlebt hätte

Ruhe in Frieden alter Windhund :cry:
Fankultur erhalten

Olé Rot Weiß so laaft die Geschicht



Beitragvon allemann5 » 03.12.2021, 13:34


Ruhe in Frieden Horst Eckel,und mein Beileid an die Ehefrau und Ihre beiden Töchter.Seid stark... :deutschland: :danke:



Beitragvon Carsten2707 » 03.12.2021, 13:36


Es war eben in den Nachrichten und der SWR hat es auch auf der https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/horst-eckel-nachruf-100.html bestätigt.

Der letzte unserer Helden von Bern, eine Vereinsikone.

Ein Roter Teufel bleibt man immer, selbst wenn man nicht mehr die Fußballschuhe schnürt oder unter uns weilt.
Eine Erste Bundesliga ohne den 1. FC Kaiserslautern ist möglich aber sinnlos. - frei nach Loriot



Beitragvon Heinz Orbis » 03.12.2021, 13:36


Letzte Woche wurde er in die "Hall of Fame des deutschen Fußballs" aufgenommen. Ich hoffe er hat es noch erfahren
Wohin soll ich denn wechseln? Ich bin doch schon beim 1.FCK!



Beitragvon Dubbe » 03.12.2021, 13:37


Die Helden von Bern sind wieder vereint...

Herzliches Beileid an die Familie.

Ein ganz großer Fussballer und noch größerer Mensch ist von uns gegangen...

Ruhe in Frieden, lieber Horst
"Ich glaube jeder, der in dieser Region aufwächst und nicht verdorben ist und Bayern-Fan ist, der lebt Kaiserslautern!" Jean Zimmer



Beitragvon BlackSunday » 03.12.2021, 13:42


:weinen: :traurig: :traurig: nein nein :weinen: :weinen:



Beitragvon Gypsy » 03.12.2021, 13:43


Es ist der Lauf der Zeit, aber gerade tut es so verdammt weh.

Er war ein grandioser Mensch, hat Bescheidenheit gelebt.

Allen Angehörigen mein Beileid!
Zuletzt geändert von Gypsy am 03.12.2021, 13:49, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon wuttkekohr » 03.12.2021, 13:44


Mein Beileid. Die schlechten Nachrichten reissen nicht ab. Erst Hellström,nun das. Zusammen halten unter den Anhängern ist angesagt...
Zuletzt geändert von wuttkekohr am 03.12.2021, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon breisgaubetze » 03.12.2021, 13:47


Lieber Horst Eckel, ich verneige mich in tiefer Hochachtung. Ruhe in Frieden!



Beitragvon Forever Betze » 03.12.2021, 13:47


Eine schockierende Nachricht. Die größte FCK Legende neben Fritz Walter geht nun von der Erde. Ich war zutiefst erschüttert als mich eben die Meldung erreichte.
Ruhe in Frieden Horst Eckel und Danke für alles. Du wirst hier nie vergessen werden, genauso wie unser Fritz!



Beitragvon wuttkekohr » 03.12.2021, 13:51


wuttkekohr hat geschrieben:Mein Beileid.Die schlechten Nachrichten reissen nicht ab. Erst Hellström,nun das. Zusammen halten unter den Anhängern ist angesagt...



Beitragvon OhFCK » 03.12.2021, 13:53


In Gedenken an einen großartigen Menschen, Lieber Horst , R.I.P. Die Fans und der FCK weden dich ewig in Erinnerung behalten. Mein Beileid an die Angehörigen .



Beitragvon MZ-Devil » 03.12.2021, 13:53


Ein trauriger Tag. Horst, jetzt seid ihr alle wieder vereint. Ich verneige mich vor einen Menschen, der bis zuletzt Werte verkörperte, die man leider nicht mehr so oft….
Ruhe in Friede.
„ Das 7:4 gegen die Bayern war in einem anderen Leben...“
( M.Reif)👺



Beitragvon Schorlegeneral » 03.12.2021, 13:56


Ruhe in Frieden, Legende.
Danke für alles!
Wir werden dich nie vergessen.
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille, alles für den anderen zu geben." ~ Fritz Walter



Beitragvon Chrikubo82 » 03.12.2021, 13:56


In tiefer Hochachtung nehme ich Abschied von einer herausragenden Persönlichkeit, die mit Ihrem Einsatz für die Schwachen die Farben meines geliebten Vereines deutschlandweit hat strahlen lassen!
Lieber Horst Eckel, ruhe in Frieden!
Lautrer geben niemals auf - Sie kämpfen!!!



Beitragvon Reitersmann » 03.12.2021, 13:58


Ruhe in Frieden !!!
Danke für ALLES......................
es ist die Treue die ein gutes Pferd ausmacht.........so wie den FCK Fan......



Beitragvon schnitzelbäcker » 03.12.2021, 14:02


Der Schock sitzt tief, ein Teil unserer DNA ist mit Dir gegangen.

Ruhe in Frieden, Windhund!
Treu bis in den Tod !!!



Beitragvon Ace-Man » 03.12.2021, 14:04


Puh.

Danke Horst, wir werden dich niemals niemals niemals vergessen.




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