
Investor Nardi kündigt Kapitalerhöhung beim FCK an
Nach einem mehr als holprigen Saisonstart hat der FCK in die Spur gefunden und eine Siegesserie gestartet. Das freut auch die Gruppe regionaler Investoren um deren Sprecher Guiseppe Nardi. Sie will ihr Investment in die Roten Teufel deutlich erhöhen und möglichst bald aufsteigen.
(...)
Man dürfe nicht vergessen, dass der FCK mit der Insolvenz und dem Fast-Abstieg turbulente Zeiten hinter sich hat. "Man sollte daraus lernen, nicht gleich in Hektik zu verfallen, sondern der sportlichen Führung die Zeit zu geben, die Dinge nochmal anzupacken", sagt Guiseppe Nardi.
Kein Geheimnis macht der Sprecher der Investoren daraus, dass die 3. Liga für einen Verein mit einer Kostenstruktur wie dem FCK auf Dauer keine besonders attraktive Liga ist. Dementsprechend soll der sportliche Erfolg auch bald folgen: "Wir wollen den Aufstieg schon zügig anpacken, auch aus kaufmännischen Gründen. Deshalb sind wir so mutig vorgeprescht und haben den bereits sehr großen Kader zum Beispiel um die Spieler Zimmer, Senger und Götze erweitert. Wir möchten den Aufstieg schon möglichst in dieser Saison schaffen, vielleicht auch in der nächsten Saison. Aber ich habe schon einmal von Aufstieg geredet und es ging unglaublich in die Hose."
» Zum kompletten Podcast: Nardi - 20 Millionen für den FCK und Aufstieg (39 Min.)
(...)
FCK ist immer auf der Suche nach Investoren
Man sei, gemeinsam mit der FCK-Geschäftsführung, ständig mit offenen Ohren unterwegs, um gute Investoren zu finden. Das sei nicht so einfach. "Wir kommen aus einer Insolvenz. Wenn man sich die Zahlen anschaut, ist da von Rendite noch lange nichts zu sehen. Man muss schon sehr an dieses Investment glauben." Es würden aber immer wieder Gespräche mit potentiellen Interessenten geführt.
(...)
Aktuell hält die Saar-Pfalz-Invest GmbH 33 Prozent der Anteile an der FCK-Kapitalgesellschaft. Zudem sei geplant, mit einer Kapitalerhöhung weiteres Geld in den FCK zu investieren, "um die kommende Saison zu finanzieren und dem e.V. zu helfen." "Wenn ich beziffern würde, was an Sponsoring, Investment und Zusatzleistungen schon versprochen ist, dann nähert sich dieser Betrag schon den 20 Millionen Euro", sagt FCK-Investor Guiseppe Nardi. (…)
Quelle und kompletter Text: SWR
Weitere Links zum Thema:
- FCK-Investoren geben 11 Mio. Euro für 33% Anteile (Pressemeldung FCK, 20.10.2020)
Ergänzung, 09:45 Uhr:

Foto: Imago Images
Sport Bild: FCK verhandelt mit Investor aus USA/China
Der 1. FC Kaiserslautern ist ständig mit potentiellen Investoren im Gespräch - das ist ein offenes Geheimnis. Laut einem Bericht der "Sport Bild" ist die "Pacific Media Group" (PMG) ein Kandidat, das Blatt spekuliert über zehn Millionen Euro.
"Mit der Investorengruppe hat es Gespräche über einen Einstieg gegeben", heißt es in dem aktuellen Bericht der "Sport Bild" von Reporter Lukas Dombrowski. Die amerikanisch-chinesische PMG, an deren Spitze der amerikanische Finanzexperte für die Unterhaltungsbranche Paul Conway (51) steht, halte bereits Anteile am FC Barnsley (England), KV Oostende (Belgien), FC Den Bosch (Niederlande), Esbjerg fB (Dänemark), AS Nancy (Frankreich), FC Thun (Schweiz) sowie früher am OGC Nizza (Frankreich, inzwischen weiterverkauft). Allerdings seien beim Gerücht um den FCK noch viele Fragen offen, darunter die Höhe des Investments und der gekauften Anteile sowie die geforderte Mitsprache der potentiellen Investoren.
FCK äußert sich nicht zum Bericht der "Sport Bild" - Regionale Investoren kündigen Kapitalerhöhung an
Der FCK wollte sich zu dem Bericht der "Sport Bild" nicht äußern. Unabhängig davon war heute beim SWR-Podcast "Nur der FCK" die bereits beim FCK investierte Saar-Pfalz-Invest GmbH, in Person ihres Sprechers Giuseppe Nardi, zu Gast und kündigte eine eigene Kapitalerhöhung zur Finanzierung der kommenden Saison an.
Quelle: Der Betze brennt / Sport Bild
Ergänzung, 23.03.2022:

Die Investoren Paul Conway (2. v. links) und Chien Lee (3.v. links) auf einer Pressekonferenz des FC Barnsley; Foto: Imago Images
US-Bericht: Weiterer Investor vor Einstieg beim FCK?
Laut "Bloomberg" könnte bald ein weiterer Investor beim 1. FC Kaiserslautern einsteigen. Zehn Prozent der Anteile sollen demnach an die amerikanisch-chinesische Gruppe gehen, mit der schon seit vergangenem Sommer verhandelt wird.
Wie das amerikanische Wirtschaftsmedium berichtet, soll sich die "Pacific Media Group" (PMG) um die Unternehmer Paul Conway und Chien Lee in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem FCK befinden. Es gehe dabei um einen Erwerb von Aktien in Höhe von zehn Prozent. Eine Einigung könnte laut dem Bericht noch in diesem Monat erfolgen.
Ende 2020 hatte der FCK 33 Prozent seiner Aktien für 11 Millionen Euro an die fünf regionalen Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH (SPI) verkauft. Der Vereinswert wurde damals also auf rund 33 Millionen Euro beziffert - was sich im Falle eines Aufstiegs in die 2. Bundesliga aber wohl erheblich erhöhen würde.
PMG hält Anteile in ganz Europa - Versuche in Deutschland bislang gescheitert
Die Gerüchte um den Einstieg der PMG sind nicht neu. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte die "Sport Bild" über das Interesse des amerikanisch-chinesischen Konsortiums berichtet (siehe ältere Meldungen auf DBB). Damals waren aber laut der Sportzeitschrift noch viele Dinge unklar, die Verhandlungen standen noch relativ am Anfang.
Die PMG hatte und hat in Europa bereits Anteile am FC Barnsley (England), KV Oostende (Belgien), FC Den Bosch (Niederlande), Esbjerg fB (Dänemark), AS Nancy (Frankreich), FC Thun (Schweiz) sowie früher am OGC Nizza (Frankreich, inzwischen weiterverkauft). In Deutschland soll die Investorengruppe in der Vergangenheit bereits am SC Paderborn, dem VfL Bochum, Eintracht Frankfurt sowie 1860 München interessiert gewesen sein. Ein Einstieg kam aber nie zustande.
Die FCK-Führung äußert sich wie bereits im Oktober 2021 zu den Gerüchten bislang nicht. Auch die Investorengruppe ließ eine Anfrage von "Bloomberg" unbeantwortet.
Quelle: Der Betze brennt

