Dazu paart sich ein unsäglich schwacher Interviewer mit genau 0 - in Worten: null - kritischen Nachfragen.Doch jenseits vom Geld sind offenbar auch weiche Faktoren bestimmend, wie der Umgang miteinander im Verein – auch bei Niederlagen.
Sehe ich auch so.jupp77 hat geschrieben:Kernaussagen des Artikels:
"Ich bin unschuldig."
"Wenn einer schuldig ist, dann andere."
"Die Situation ist gar nicht so scheiße."
Gipfelt in der Aussage:Dazu paart sich ein unsäglich schwacher Interviewer mit genau 0 - in Worten: null - kritischen Nachfragen.Doch jenseits vom Geld sind offenbar auch weiche Faktoren bestimmend, wie der Umgang miteinander im Verein – auch bei Niederlagen.
Da geht aber jemand ganz tief runter in den Konzok-Keller. Das riecht ganz stark nach ernstzunehmender Konkurrenz im Kampf um den nächstjährigen Pulitzer-Preis.
Das war doch alles nur ein Missverständnis.Diablo-Rojo hat geschrieben:Soso. Die 50 Mios die eingesammelt werden sollten waren auf einen FCK in Liga 1 bezogen. Dachte die Mios die wir einsammeln sollen uns helfen dorthin zu gelangen.
... ...
Lonly Devil hat geschrieben: ...
Das war doch alles nur ein Missverständnis.
- genauso wie die Investoren, die nur noch auf die ausgliederung warteten um sofort einzusteigen
- genauso wie die Lizenz, die mit Kapilendo und der Anleihe 2 gesichert war
- genauso wie er den Verein entschulden und finanziell besser stellen wollte
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Awwer än schääner Hoorschnitt hodder.Miggeblädsch hat geschrieben:Lonly Devil hat geschrieben: ...
Das war doch alles nur ein Missverständnis.
- genauso wie die Investoren, die nur noch auf die ausgliederung warteten um sofort einzusteigen
- genauso wie die Lizenz, die mit Kapilendo und der Anleihe 2 gesichert war
- genauso wie er den Verein entschulden und finanziell besser stellen wollte
.....
Joa, hört sich nicht sexy an
Glotterteufel hat geschrieben: Klatt ist für mich nicht der Hauptverantwortliche des ganzen Desasters. Seine Arbeit wurde ständig durch die sportliche Talfahrt torpediert. Dass das Budget jedes Jahr mehr als ausreichend war, ist Fakt. Dass da nichts draus gemacht wurde, ist nicht ihm anzulasten. Der Druck auf ihn und die Finanzen war maximal hoch.
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Dass da nicht alle Maßnahmen gut und erfolgreich waren, ist im Nachhinein zwar richtig, aber berechtigt nicht, ihn jetzt so persönlich anzugehen.
Er ist ein nüchterner Zahlenmensch und kein großer Kommunikator. Rhetorisch nicht schlecht, aber halt auch nicht mitreißend. Jetzt macht er genau das, was Manager häufig tun. Die Maßnahmen und die Lage werden besser dargestellt und schöner gefärbt. Manchmal wäre es besser, auch mal Fehler zuzugeben. Das kritisiere ich auch. Aber ihn jetzt zu verdammen, finde ich nicht korrekt.
das erinnert mich an einen all in plan eines gewissen saarländers.Miggeblädsch hat geschrieben:Glotterteufel hat geschrieben: Klatt ist für mich nicht der Hauptverantwortliche des ganzen Desasters. Seine Arbeit wurde ständig durch die sportliche Talfahrt torpediert. Dass das Budget jedes Jahr mehr als ausreichend war, ist Fakt. Dass da nichts draus gemacht wurde, ist nicht ihm anzulasten. Der Druck auf ihn und die Finanzen war maximal hoch.
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Dass da nicht alle Maßnahmen gut und erfolgreich waren, ist im Nachhinein zwar richtig, aber berechtigt nicht, ihn jetzt so persönlich anzugehen.
Er ist ein nüchterner Zahlenmensch und kein großer Kommunikator. Rhetorisch nicht schlecht, aber halt auch nicht mitreißend. Jetzt macht er genau das, was Manager häufig tun. Die Maßnahmen und die Lage werden besser dargestellt und schöner gefärbt. Manchmal wäre es besser, auch mal Fehler zuzugeben. Das kritisiere ich auch. Aber ihn jetzt zu verdammen, finde ich nicht korrekt.
@Glotterteufel: Bis zur gestrichelten Linie gebe ich dir Recht. Michael Klatt hat jeweils einen durchaus konkurrenzfähigen Etat geliefert. Insoweit hat er seinen Job gut gemacht, aber sein sportlicher Partner, Martin Bader, hat nicht geliefert. Insoweit bin ich bei dir.
Aber die Art und Weise, wie dieser Etat zusammengeschustert wurde, am Ende ausschließlich auf Fremdkapitalbasis und die "Vision Becca" begründet, lässt bei mir viele Fragezeichen offen.
ich finde auch, dass er sich dieses Interview zu diesem Zeitpunkt hätte sparen können. Er hätte sich zumindest zuerst in der JHV äußern sollen.salamander hat geschrieben:Der Kernsatz ist:
„In den vergangenen Jahren waren die Budgets immer sehr gut ausgestattet. Es muss also an anderen Dingen mangeln. Als CFO sind wir „enabler“ und setzen die finanziellen Rahmenbedingungen.“
Übersetzt: Er hat keine Schuld, war ja nur der Finanzmann. Er hat geliefert, die anderen haben’s verkackt.
Das Problem: Er war nicht CFO, sondern (zumindest zeitweise) CEO. Er trug die Gesamtverantwortung und er erhielt ein entsprechendes Gehalt. Aber er übernahm keine Verantwortung. Er bekannte sich nicht zum Verein. Er einte nicht, sondern spaltete: Er unterschrieb Papiere, in denen der Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden gefordert wurde. Er spielte über Bande mit Quattrex.
In meinen Augen ist der Mann ein Versager, der auf der ganzen Linie gescheitert ist. Ja, er hat dem FCK Geld geborgt, wieder und wieder. Weil das nämlich alles ist, was er hinbringt: Um teure Kredite betteln. Und er hinterlässt ein Trümmerfeld in Kaiserslautern: Was für eine Bilanz! Im Kerngeschäft am Ende, finanziell ruiniert, ausgeliefert an einen dubiosen Geschäftsmann aus Luxemburg, der wegen Geldwäsche vor Gericht steht und hier als Tycoon gehandelt wird, ohne auch nur einen Cent investiert zu haben. Niemand weint Klatt hinterher, im Gegenteil. Gut, dass er endlich weg ist.
Und dann stellt der Mann sich hin und gibt Interviews, in denen er auf dreiste Art versucht, sich reinzuwaschen. Er scheint es nötig zu haben, der Arbeitsmarkt für Leute mit dieser Erfolgsliste ist eng.
Von mir gibts für diesen Fehlgriff alles, aber mit Sicherheit keine Entlastung.
Gerne auch nochmal hier die Frage, da mich das als Mitglied brennend interessiert und da es von enormer Bedeutung wäre.alterBetzehase hat geschrieben:War/Ist das in der Tat so?Miggeblädsch hat geschrieben: Und Herr Klatt: Ganz schwaches Interview. Sie fanden den Job beim FCK bei Amtsantritt "sexy". Ich kann Ihnen sagen: Ich finde Ihre Erfolge im Rahmen der Ausgliederung und Ihren unsäglichen Abgang ohne Einhaltung Ihrer Kündigungsfrist alles andere als "sexy".
Wie ist denn die Kündigungsfrist in seinem Geschäftsführervertrag? Wurde hier bereits etwas belastbares berichtet?
Wenn dem wirklich so ist, wie von dir geschrieben... absolut alles andere als sexy. Vor allem wie sieht es dann mit der Haftung aus, wenn er gegen arbeitsrechtliche Verträge verstößt?