
Montag, 19:00 Uhr: Rote Teufel unter Sieg-Druck
Wenn der 1. FC Kaiserslautern am Montag (Anstoß: 19:00 Uhr) beim FSV Zwickau antritt, sind drei Punkte quasi Pflicht für das Team von Sascha Hildmann. Zusammen mit "Fussballdaten.de" blicken wir auf die Statistik des FCK gegen den FSV.
Letzte Saison liefen beide Partien ziemlich unglücklich für die Roten Teufel: Sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel führten sie mit 1:0, hatten das 2:0 auf dem Fuß, und kassierten jeweils in der Nachspielzeit doch noch den 1:1-Ausgleichstreffer. Ein derartiges Ergebnis kommt am Montagabend eigentlich nicht in Frage, denn der FCK steht schon am 6. Spieltag wieder unter gehörigem Sieg-Druck. Ohne drei Punkte droht nicht nur das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz, sondern ein brennender Betze schon Tage vor dem Derby gegen Mannheim.
Welche Startformation schickt Sascha Hildmann ins Rennen?
Personell deuten einige Anzeichen auf Veränderungen nach der Heimpleite gegen Braunschweig (0:3) hin: Hoffnungsträger Simon Skarlatidis könnte erstmals in die Startelf rücken und dort auf der rechten Außenbahn Kapitän Christoph Hemlein, aber auch Spieler anderer Positionen ersetzen. Auch in anderen Mannschaftsteilen offenbarten sich am letzten Spieltag noch diverse Handlungsmöglichkeiten. Welche Formation wird Trainer Hildmann im auch für ihn persönlich extrem wichtigen Spiel gegen den Tabellen-10. Zwickau aufs Feld schicken? Diskutiere Deine Wunschaufstellung mit anderen FCK-Fans im DBB-Forum!
Quelle: Der Betze brennt / Fussballdaten.de
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 23.08.2019:

"Keine Angsthasen": Hildmann fordert Leidenschaft
Der 1. FC Kaiserslautern steht unter Druck: Im Montagsspiel (19:00 Uhr) beim FSV Zwickau muss dringend ein Sieg her. Während Sascha Hildmann Vorwürfe des "Angsthasenfußballs" zurückweist, könnte Simon Skarlatidis sein Debüt in der Lautrer Startelf feiern.
"Wir wollen in Zwickau mit viel Mut und Leidenschaft spielen und unser Aufbau- und Positionsspiel auf den Platz bringen", sagt FCK-Trainer Hildmann und fügt mit Blick auf die vorgebrachte Kritik nach nur einem Sieg aus fünf Liga-Spielen hinzu: "Wir sind keine Angsthasen. Wir wollen weiter nach vorne Fußball spielen und auch nach vorne verteidigen."
Die 0:3-Pleite gegen Braunschweig hat der Coach zusammen mit seiner Mannschaft aufgearbeitet. "Wie jeder Profiverein machen wir eine ausführliche Videoanalyse. Wir führen viele Einzelgespräche mit den Spielern und weisen sie auf ihre Schwächen hin, zeigen aber auch ihre Stärken auf." Zu den Diskussionen um seine eigene Person, die unter der Woche in den Medien aufkamen, antwortet Hildmann kurz und knapp, dass man diesbezüglich die Leute fragen müsse, die so etwas schreiben würden.
Änderungen in der Startelf: Simon Skarladitis winkt Debüt
Gut möglich ist, dass es Zwickau die eine oder andere Veränderung in der Anfangsformation gibt. So könnte Simon Skarlatidis am Montag sein Startelfdebüt für die Roten Teufel feiern, wie Hildmann auch schon auf dem Trainingsplatz erahnen ließ. Auch ein eventueller Systemwechsel spielt in den Gedanken des 47-Jährigen eine Rolle. Personell sieht es bei den Roten Teufeln gut aus: Bis auf Theo Bergmann (Herzmuskelprobleme), Andri Bjarnason (Muskelbündelriss) und die Langzeitverletzten stehen beim Spiel in Zwickau alle Akteure zur Verfügung.
Für das Montagsspiel im weit entfernten Zwickau hat der FCK bisher 616 Karten an eigene Fans verkauft. Schiedsrichter der Partie ist der 32-jährige Klavierlehrer und Pianist Lasse Koslowski vom Frohnauer SC (Berlin).
Alle weiteren Informationen rund um das Auswärtsspiel in Zwickau folgen am Sonntag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
- Auswärtsinfos: Stadion Zwickau, Zwickau
Ergänzung, 24.08.2019:

Die Lage der Liga
3. Liga: FCK vor Montagsspiel auf Abstiegsplatz
Die Spitzenteams haben gewackelt, aber nicht entscheidend gepatzt. Während Eintracht Braunschweig und der FC Ingolstadt in der 3. Liga noch Rückstände drehen konnten, ist der 1. FC Kaiserslautern weiter unter Zugzwang geraten: Bevor sie selbst am Montagabend beim FSV Zwickau reagieren können, sind die Roten Teufel auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.
Der neue Tabellenführer Eintracht Braunschweig lag am Samstag schon mit 1:2 gegen die Würzburger Kickers hinten, ehe der FCK-Gegner von letzter Woche gewaltig aufdrehte und am Ende mit 5:2 triumphierte. Schon am Freitag hatte der FC Ingolstadt ebenfalls zuhause aus einem 1:2-Rückstand zumindest noch einen Punktgewinn gemacht: Kapitän Stefan Kutschke sorgte in der 97. Minute mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter des Tages für den 2:2-Endstand gegen Hansa Rostock. Braunschweig hat nun 15 Punkte, Ingolstadt einen weniger. Beide Klubs könnten am Sonntag noch vom MSV Duisburg überflügelt werden, der mit einem Auswärtssieg Waldhof Mannheim neuer Spitzenreiter würde.
FCK könnte mit Auswärtssieg noch bis auf Platz 9 kommen
Im Tabellenkeller wurde der fehlgestartete 1. FC Kaiserslautern nach den bisherigen Spielen von Hansa Rostock, dem SV Meppen (3:0 gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena) und dem KFC Uerdingen (1:1 bei Preußen Münster) vorläufig überholt. Mit einem Auswärtssieg im Montagsspiel beim FSV Zwickau könnten die Roten Teufel - je nach Torverhältnis - noch bis auf Rang 9 klettern. Im Moment steht der FCK auf Abstiegsplatz 17.
Die bisherigen Ergebnisse des 6. Spieltages in der Übersicht:
FC Ingolstadt - Hansa Rostock 2:2 (Freitag)
Eintracht Braunschweig - Würzburger Kickers 5:2 (Samstag)
Preußen Münster - KFC Uerdingen 1:1
Sonnenhof Großaspach - Viktoria Köln 0:3
Bayern München II - Chemnitzer FC 2:2
1. FC Magdeburg - 1860 München 5:1
SV Meppen - Carl Zeiss Jena 3:0
Waldhof Mannheim - MSV Duisburg (Sonntag)
SpVgg Unterhaching - Hallescher FC
FSV Zwickau - 1. FC Kaiserslautern (Montag)
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Auf einen Blick: Die komplette Tabelle der 3. Liga
