Archiv für Threads zu nicht mehr aktuellen Spielen.

Beitragvon paulgeht » 13.03.2017, 14:00


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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Heidenheim 1:1
Meier macht's einfach

Der FCK rettet einen Punkt gegen Heidenheim. In einem eher schwachen Heimspiel setzt Trainer Meier mit zwei "Eingriffen" die erwähnenswertesten Akzente.


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- Fotogalerie | Fanfotos: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Heidenheim

Bei schönem Fußballwetter beginnen auch die Zuschauerzahlen wieder zu steigen: Nachdem zuvor zweimal unter 20.000 kamen, waren es beim Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Heidenheim wieder offiziell 24.022 Besucher, die sich den Kick auf dem Betze geben wollten.

Allerdings: Was der FCK gegen die aggressiven und früh anlaufenden Gäste in den ersten 45 Minuten fabrizierte, war alles andere als Werbung in eigener Sache. Die Lautrer leisteten sich viele Abstimmungs- und Abspielfehler, was sich auch auf die Atmosphäre auswirkte: Gegen Ende der ersten Hälfte regierte gähnende Müdigkeit auf den Rängen. Einzig eine gute Kopfballchance von Robert Glatzel sorgte für ein bisschen Aufregung in einer ansonsten schwachen ersten Hälfte.

Meiers Taktik-Kniff: Doppelwechsel auf der Doppelsechs

Es musste etwas passieren. Offenbar sah das auch Norbert Meier so, der vor dem Spiel noch gefordert hatte, dass der Funke vom Rasen auf die Tribüne überspringen müsse. Er griff zu einer einigermaßen radikalen Maßnahme: Mit Marlon Frey und Patrick Ziegler wechselte der FCK-Coach seine Doppelsechs aus, beorderte stattdessen Robin Koch und Daniel Halfar ins Zentrum. "Manchmal, muss man ja wirklich fragen, ob ich sie noch alle habe, solche Wechsel zu veranstalten", beschrieb Meier mit einem Schuss Selbstironie seine wohl wichtigste Entscheidung am Sonntagnachmittag.

Die folgenden 45 Minuten gaben ihm jedoch Recht. Der FCK kam bissiger, griffiger und aggressiver aus der Kabine, hatte nach wenigen Momenten gleich eine erste Halb-Chance durch Robert Glatzel. Das Publikum honorierte den Aufschwung und machte spätestens nach Jacques Zouas Kopfball-Chance ordentlich Alarm. Und nach der folgenden Ecke und dem entstandenen Gewühl im Heidenheimer Strafraum war die Westkurve wieder endgültig da, so wie man sie braucht: Laut, wogend, anpeitschend. Hier ging doch noch was, oder?

Zunächst nicht, denn in der 66. Minute gingen die Gäste durch einen Kopfball von Arne Feick nach einer Ecke in Führung. Während der mit 400 sangesfreudigen Fans besetzte Gästeblock das erste und einzige Mal im ganzen Stadion zu vernehmen war, herrschte auf der gegenüberliegenden Seite lähmendes Entsetzen. Eine ungläubige Stille breitete sich aus, die in den Folgeminuten mehrmals umzuschlagen drohte.

Mannschaft und Fans wachen auf und erzwingen den Ausgleich

Denn der Geduldsfaden des Lautrer Publikums war nun sehr kurz. Bei jedem Fehlpass und jedem versprungenen Ball ging ein Stöhnen und Raunen durch das Stadion – und auch bei jedem Pfiff von Schiedsrichter Guido Winkmann. Der Unparteiische fand vor allem in der Schlussphase keine gute Linie in seinen Auslegungen und wurde mit entsprechenden wütenden Gesängen von der Westkurve bedacht.

Dass der Tag nicht in völligem Frust enden musste, lag am Aufbäumen der Hausherren. Denn in der 76. Minute erzwangen sie förmlich den Ausgleich durch ein Eigentor von Heidenheims Norman Theuerkauf. Spätestens jetzt war der FCK-Anhang auch wieder völlig da, voller Gier auf das zweite Tor der Roten Teufel – das jedoch nicht mehr fiel.

Dennoch erhielt die Mannschaft, nachdem der Schiedsrichter mit einem ordentlichen Pfeifkonzert verabschiedet wurde, lauten Applaus – und Norbert Meier griff ein weiteres Mal ein. Seine Spieler nämlich nahmen den Beifall aus der Westkurve zunächst eher verhalten entgegen, was den 58-Jährigen dazu veranlasste, seine Mannen gestenreich näher in Richtung der Fans zu dirigieren. Diese hätten durch ihre Reaktion schließlich gezeigt, dass sie mit dem Comeback nach dem Rückstand "zumindest vom Kämpferischen her zufrieden sind", so Meier. Der Trainer sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss des Spieltags und den nötigen Schulterschluss vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Schlusslicht Bielefeld.

Quelle: Der Betze brennt


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Stimmen zum Spiel
Stövers Schiri-Kritik: "Irgendwann ist das Maß voll"


Nach dem 1:1 gegen Heidenheim fällt das Fazit beim FCK eher enttäuschend aus. Mannschaft, Trainer und Sportdirektor haderten mit der eigenen Leistung - und dem Schiedsrichter.

Mehrfach hatte Schiedsrichter Guido Winkmann mit diskutablen Entscheidungen im Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Heidenheim den Zorn auf sich gezogen. Nicht nur das Publikum quittierte Winkmanns Auslegungen mit Pfiffen und wütenden Gesten, sogar der sonst eher besonnene FCK-Sportdirektor Uwe Stöver war einmal während des Spiels aufgesprungen. "Irgendwann ist das Maß auch mal voll", sagte der 50-Jährige nach dem Spielende. "Es wurde sehr kleinlich gepfiffen, strittige Szenen mit Gelb für uns entschieden. Das ist nicht nach meinem Geschmack."

Stöver sparte aber auch nicht mit Kritik an der eigenen Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte. Auch Norbert Meier hatte die Darbietung seiner Elf nicht gefallen. "Aggressivität, Zweikampfverhalten, nicht mutig genug", zählte er die Probleme auf. Deshalb hatte er sich deshalb zur Pause entschieden, mit Patrick Ziegler und Marlon Frey seine Doppelsechs auszuwechseln. "Er hat diesen Mangel erkannt und behoben", sagte Stöver, der die Maßnahme von Erfolg gekrönt sah. "Man hat gesehen, dass wir es besser machen wollten und auch konnten."

Pollersbeck: "Nichts halbes und nichts ganzes"

Am Ende lautete trotz einer kämpferischeren Leistung nur zu einem 1:1. "Wir nehmen das als Punktgewinn mit. In unserer Situation ist jeder Punkt wichtig", betonte Meier. Das Fazit seines Torhüter Julian Pollersbeck fiel gemischter aus. "Das war nichts Ganzes, nichts Halbes, man erhofft sich von einem Heimspiel mehr", fasste der 22-Jährige enttäuscht zusammen. Sein Teamkollegen Tim Heubach haderte vor allem mit der Tatsache, dass das Gegentor nach einer Standardsituation gefallen war - und Heidenheim wenige Minuten später nach einer Ecke beinahe auf 2:0 erhöht hätte. "Es ist ärgerlich, wenn Polle keinen Schuss halten muss und wir trotzdem zurückliegen."

Das Ergebnis, so Heubach, könne er heute noch nicht richtig einordnen. Pollersbeck dachte derweil schon an das kommende Auswärtsspiel in Bielefeld. "Dann müssen wir halt mal drei Punkte auswärts holen."

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Rieddevil » 13.03.2017, 14:19


Ich war am Anfang nicht erfreut über Meier aber ich werde immer mehr Meier Fan! Er trifft klare und schlüssige Entscheidungen und analysiert treffend. Das Foto zeigt alles! Er treibt die Spieler die nicht vor die Westkurve wollten an sich in die Richtung der Fans zu bewegen.
Wir sind Betze - Unterstützt mit uns den FCK!

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Beitragvon Thomas » 13.03.2017, 14:57


+++ Spielernoten FCK-FCH +++

Zum Abschluss des Spieltags kommen hier auch noch die Spielernoten von Kicker, Rheinpfalz und DBB: Schlecht abgeschnitten hat diesmal das komplette Mittelfeld, wo der vor allem bei den Fans in der Kritik stehende Daniel Halfar noch die besten Werte bekommen hat (Rheinpfalz: Note 3 / Kicker: 3,5 / DBB: 4,5). Noch am ehesten positiv durchschnittlich benotet wurde Julian Pollersbeck (2,5 / 3 / 3,0). Auseinander gingen die Meinungen diesmal vor allem bei den Gesamtbewertungen von "Positions-Hopper" Robin Koch (Rheinpfalz: 2 / Kicker: 3,5 / DBB: 2,9) und Jacques Zoua (2,5 / 3,5 / 3,1).

» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Heidenheim

Selbst benoten könnt Ihr die FCK-Spieler bei Interesse noch bis heute 15:15 Uhr unter folgendem Link: Zur Spielerbenotung FCK-FCH.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot/weiß. Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon rolfkaiser2004 » 13.03.2017, 15:06


Seit der Kicker-Benotung unserer Akteure nach dem Spiel in Nürnberg gebe ich auf deren Noten noch genau so viel wie auf die Benotung durch die Rheinpfalz: Nämlich überhaupt nichts.

Jeweils: Mwene schlecht - Halfar gut, der Rest wie´s gerade so opportun erscheint.



Beitragvon DerRealist » 13.03.2017, 15:13


Meier ist wohl selbst geschockt gewesen über das dürftige Auftreten in HZ 1. Warum passiert bei uns immer erst was, wenn was passiert? (Gegentor) In HZ 2 wurde doch mal Druck aufgebaut, aber auch nur erst nach den Wechseln. 3 Heimsiege noch und das ein oder andere geholte Pünktchen auswärts diese Saison, dann dürfte zumindest der Abstieg verhindert werden. Das klappt auch. Nur...was ist unsere Perspektive?
Glaubt wirklich einer daran, dass wir schlagkräftig, mit weiteren Abgängen, weniger Geld, kommende Saison da oben ein wenig mitmischen können? Die Angst weitere Stolper-Saisons aneinanderzureihen besteht zu Recht. Und vor allem deswegen, weil wir das nicht mehr ewig so weitermachen können. Zuschauer wird das nicht anziehen. Einzig Pollersbeck, Koch, die hier irgendwas noch verbindet, zeigen sich mannschaftlich motiviert. Der Rest bildet genau die Einzelunternehmer ab, die das hier als Durchgangsstation nehmen und sehen. Mit Geld wird man sich Charakter auch nicht kaufen können. Der Sportdirektor ist die Schlüsselposition und umso mehr für den Kader(umbruch?) kommende Saison gefragt.



Beitragvon potto » 13.03.2017, 15:32


Fußball ist ein Sport, in dem es Zweikämpfe gibt, bei dem um jeden Ball gekämpft werden soll. So ist er vor vielen Jahren erfunden worden.

So hat er seinen Erfolgszug gemacht.

Wenn der DFB Schiedsrichter ausbildet, die jeden Körperkontakt per se als was zum Abpfeifen sehen und selbst wenn klar der Ball gespielt wird, theatralisch abpfeifen...ist das ein Betrug am Sport und am Zuschauer.

Fußball ist kein Basketball.

Rauskommen tun dann am Ende Schauspieleinlagen wie die von Barcelonas Suarez, bei denen die deutschen Referees international zur Lachnummer werden. Da hilft auch nicht, dass Dr Brych ab und zu mal international gelobt wird, weil er das Spiel einmal laufen lässt.

Gut, dass auch mal einer bei uns den Arsch hat, das deutlich zu sagen und nicht auf ein späteres Pöstschen beim DFB schielen muss. Jeder weiß, dass wir in der jüngsten Vergangenheit von arroganten Fatzkes wie Stark und Co häufig verpfiffen worden sind, ohne dass sich einer was traute zu sagen.

Fußball lebt vom körperlichen Einsatz, vom Kampf.

Dieser schöne Sport wird leider von den deutschen "Top-Schiedsrichtern" Woche für Woche vergewaltigt.



Beitragvon Südpälzer » 13.03.2017, 15:46


Danke Potto!
Bevor die DFL zum x-ten mal bei der Neugestaltung des Spielplans mit "chinakonformen" Anstoßzeiten kommt, um zur Premier League aufzuschließen, sollten sie mal gucken, dass der Sport hierzulande attraktiver gespielt wird - wie eben auf der Insel - und solche Bremsklötze wie Winkmann in ihre Landesverbände verbannen.



Beitragvon Red_Devil » 13.03.2017, 16:03


Lt. Kicker-Noten war der Schiri (5) der schlechteste Mann auf dem Platz und sogar schlechter als Frey und Ziegler (4,5). Hätte man den nicht auch zur Halbzeit auswechseln müssen?? :nachdenklich:



Beitragvon FCK-Ralle » 13.03.2017, 16:14


Danke Potto!

Sehr guter Post, dem ich nur noch 2 "Kleinigkeiten" hinzufügen möchte.

Denn die DFL trägt wesentlich dazu bei, wie die Schiedsrichter pfeifen!
Daher sollte die DFL als erstes mal die Schiedsrichter wieder anhalten, nicht jeden Faller nach einer noch so kleinen Berührung abzupfeifen und wenn doch dies in Richtung des "Fallers" zu ahnden. (Stichwort: Fallsucht und Schwalben) Darüber hinaus auch die Schiedsrichter zu rügen, wenn eine zu kleinliche Auslegung an den Tag gelegt wird.
Und zweitens sollten sie mal das Regelwerk ein wenig überdenken und aus einigen Regeln die "Schammigkeit" heraus nehmen. Auch das würde einiges erleichtern.

Aber bevor das kommt gibt's wahrscheinlich Salami-Spieltage, Frikadelle süß-sauer im Stadion, beim hiesigen Schachturnier mehr Fouls als am Bundesliga-Spieltag und die Hölle friert zu...

Übrigens für mich der Mann des Spiels: Norbert Meier.
Mutige, frühe, richtige Wechsel, wie hab ich das vermisst, solche Einsichten.
Hat er einen Knall? Von mir aus, vielleicht passts ja deshalb so gut mitm Betze. Es lässt sich mal gut an, mal schauen wie es weiter geht.
Zuletzt geändert von FCK-Ralle am 13.03.2017, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Red Devil » 13.03.2017, 16:14


Das was der FCK gestern gegen den überlegenen Brenzclub lange Zeit gezeigt hat, war garnichts. :!:

Und das man am Ende noch einen Punkt mitgenommen hat, der in der Endabrechnung Gold wert sein kann, ist dem Unvermögen des Brenzclubspieler Theuerkauf und vorallem dem unterirdisch pfeifenden Schiri zu verdanken. Hätte dieser da auf Stürmerfoul (Gatzel hatte Theuerkauf an dessen Trikot gezogen) eentschieden, wäre es nicht mit dem einem Punkt geworden. :daumen:

In diesem Sinne

KOTZT BLUT!!!!
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon Westkurvenalex » 13.03.2017, 16:31


FCK-Ralle hat geschrieben:Danke Potto!

Sehr guter Post, dem ich nur noch 2 "Kleinigkeiten" hinzufügen möchte.

Denn die DFL trägt wesentlich dazu bei, wie die Schiedsrichter pfeifen!
Daher sollte die DFL als erstes mal die Schiedsrichter wieder anhalten, nicht jeden Faller nach einer noch so kleinen Berührung abzupfeifen und wenn doch dies in Richtung des "Fallers" zu ahnden. (Stichwort: Fallsucht und Schwalben) Darüber hinaus auch die Schiedsrichter zu rügen, wenn eine zu kleinliche Auslegung an den Tag gelegt wird.
Und zweitens sollten sie mal das Regelwerk ein wenig überdenken und aus einigen Regeln die "Schammigkeit" heraus nehmen. Auch das würde einiges erleichtern.

Aber bevor das kommt gibt's wahrscheinlich Salami-Spieltage, Frikadelle süß-sauer im Stadion, beim hiesigen Schachturnier mehr Fouls als am Bundesliga-Spieltag und die Hölle friert zu...

Übrigens für mich der Mann des Spiels: Norbert Meier.
Mutige, frühe, richtige Wechsel, wie hab ich das vermisst, solche Einsichten.
Hat er einen Knall? Von mir aus, vielleicht passts ja deshalb so gut mitm Betze. Es lässt sich mal gut an, mal schauen wie es weiter geht.

Wenn ich an dieser Stelle einmal anhaken darf. Letztes Wochenende wurde von den Moderatoren der Sportschau wieder in jedem Spielbericht mit Elfmeterfolge folgender Satz gesagt: "Kann man pfeifen, der Kontakt war ja da". Wenn ich so etwas höre, würde ich am liebsten den Fernseher ausschalten. "Der Kontakt war da" kann man sagen, wenn es beim Basketball ein Freiwurf geben soll. Dies hat aber beim Fussball nichts zu suchen, denn hier ist der Kontakt auch ein elementarer Bestandteil dieses Sports. Ich habe fast das Gefühl, dass diese Sachen auf Anweisung gesagt werden müssen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, dass ein vernünftiger, an diesem Sport interessierte Mensch, solchen Müll absondert. Es ist echt unerträglich geworden.



Beitragvon hierregiertderfck » 13.03.2017, 16:51


Wo war denn das Foul von Glatzel? Der kleine Kontakt, soll ein Foul gewesen sein?? :lol:
Das pfeift dir, wenn es im Mittelfeld oder an der Eckfahne passiert, kaum ein Schiedsrichter ab. Und nur weil der Heidenheimer den Ball ins eigene Tor stolpert ist es auf einmal mehr ein Foul als wenn er den Ball übers Stadiondach bolzt?
So ein Unsinn.

Wenn man so etwas als Foul sieht, aber sich gleichzeitig über diese Linie beschwert, die Winkmann gefahren hat, ist das widersprüchlich, tut mir leid.
Genau so wie der "Elfmeter" in Dresden fast überall einstimmig als Foul gesehen wurde. Ein Kutschke (1,94m, 89kg lt. Transfermarkt.de) fällt, weil er minmal gehalten wird. Als das Fred bei der WM in Brasilien gemacht hat, wurde auf der ganzen Welt diskutiert, hier ist sowas scheinbar inzwischen Normalität geworden.

Wie mein Vorredner bereits meinte: Solange ja "ein Kontakt da war", gilt es mittlerweile wohl offensichtlich als legitim alles zu pfeifen.



Beitragvon TSV Diddi » 13.03.2017, 17:17


Dieser Schiri war einer der schlestesten der letzten Monate erste Halbzeit müßen heidenheimer Spieler auch 3 gelbe bekommen , aber da hat er nix gemacht , was nicht heißt daß er schuld an der schlechten Leistung der ersten Halbzeit war , zweite war es besser , Mayer sehr früh und sehr mutig gewechselt , hatten wir schon lange nicht mehr in Lautern



Beitragvon Baumbergeteufel » 13.03.2017, 18:03


Reife Leistung: Schade das Norbert Meier entlassen wurde und jetzt ? Mayer das Traineramt übernommen hat :teufel2: :daumen:
Salve Vagina Augustus.
Sei gegrüßt Pflaumen August.



Beitragvon ExilDeiwl » 13.03.2017, 18:47


Dass er die Mannschaft vor die Kurve schickt, ist tatsächlich eine gute Maßnahme - damit kann nämlich die Bindung zwischen Mannschaft und Fans gestärkt werden. Und ich glaube, das ist auch durchaus notwendig, gerade wo gestern mal wieder die 20.000er Marke überschritten wurde und die Leistung in der ersten Hälfte ja nicht so dolle war...

Und noch eine Anmerkung zu einem Beitrag aus dem alten Thread:
kh-eufel hat geschrieben:OK. Im Fall Ziegler möchte ich Dir jetzt nicht so heftig widersprechen. Das Mittelfeld war aber auch in den Spielen zuvor schon so schlecht, dass man darüber streiten kann, wen man rausnimmt. Die Leistung von Ziegler in den letzten Spielen ist tatsächlich schwer zu unterbieten. Die Alternative Koch könnte aber bei offensiveren Gegnern unsere Defensive empfindlich schwächen.

Warum eigentlich? Einerseits finde ich, dass Heubach das in den letzten Spielen gar nicht so schlecht gemacht hat. Und wenn Ewerton neben ihm spielt, ist da auch ein Ruhepol, der Heubach Vertrauen schenken dürfte. Koch wiederum wäre ja nicht komplett weg, sondern eine Position vorne dran. Der hält ja auch was weg - im Zweifel sogar Bälle, die sonst bis zur IV durchkommen würden.

Und last but not least: auch wenn ein Trainer sagt, man konzentriere sich auf das eigene Spiel und richte sich nicht so sehr nach dem Spiel des Gegners - das stimmt so natürlich nicht, denn man wählt seine Taktik und Aufstellung schon auch dem Gegner gegenüber angemessen. Wenn Meier also der Meinung wäre, dass man eine besonders sichere IV braucht, dann stellt er Koch eben nicht auf die 6 sondern in die IV und gut ist. Letztlich haben wir gestern in der zweiten HZ eine neue Option gesehen und keine neue Pflichtaufstellung. :wink:
Nur zusammen sind wir Lautern! :teufel2:
#ZusammenLautern http://www.nur-zusammen.de



Beitragvon RedPumarius » 13.03.2017, 18:58


Was ein Gemecker hier. Zum Kotzen. Wir haben gegen bessere Heidenheimer einen Punkt gerettet, mehr war nicht drin.

Letztlich zaehlt nur das Ergebnis. Und das stimmte gegen ein klar besseres Team. Die stehen volljommen zurecht da oben. Es wird halt bis zur letzten Sekunde der Saison gezittert werden müssen.



Beitragvon TSV Diddi » 13.03.2017, 19:11


Baumbergeteufel hat geschrieben:Reife Leistung: Schade das Norbert Meier entlassen wurde und jetzt ? Mayer das Traineramt übernommen hat :teufel2: :daumen:

Ja hast recht hab mich halt verschrieben :teufel2: :oops: :oops:



Beitragvon carpe-diabolos » 13.03.2017, 19:16


Zwei Seiten einer Medaille:

Unser schlechtes Spiel hatte seine Ursachen in:
- massenweise Fehlpässen, auch über kürzeste Entfernungen
-der Selbstüberschätzung einiger namhafter Spieler
-der Faulheit einiger Spieler, die darauf brennen müssten, sich hier zeigen zu dürfen (Frey, Kerk), aber gnadenlos offenbaren, dass sie sich nirgends durchsetzen werden mangels Einstellung

-der Qualität des Gegners:
Außenbahnen konsequent zugestellt
frühes und konsequentes Anlaufen / Pressing bereits in unserer Hälfte und damit jegliches Aufbauspiel gestört
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen



Beitragvon ChrisW » 13.03.2017, 19:50


Ich bin jetzt mal froh, wenn es gegen die Luschen von unten geht. Oder heißt es dann auch, die sind brandgefährlich weil sie unten drin stehen? Die anderen sind zurecht oben und sind stärker als wir. Alles Ausreden! Würzburg war auch "zurecht oben", hat super aufm Betze gespielt und trotzdem haben wir dagegen gehalten und gewonnen. Und jetzt, stehen sie noch knapp vor uns. Von wegen zurecht... Dresden haben wir zerlegt mit 3-0 und jeder sprach vom Absteiger Nummer 1 und stehen die jetzt zurecht da oben? Außer Stuttgart und vielleicht 96 sind doch alle Teams in Liga 2 gleich stark. Es entscheidet verdammt nochmal der Wille, die Einstellung und der Mut. Und der war gestern 70 Minuten nicht vorhanden. Wenn du so in ein Spiel gehst, gibt es keine Ausreden von wegen Gegner. Da siehst du gegen Bielefeld und Aue genauso schlecht aus. Die Mannschaft hat Phasen im Spiel, wo sie alle fußballerischen Tugenden vermissen lässt und dann keinen Zugriff mehr kriegt. So wie nach dem 2-0 in Dresden. Würde die Abwehr nicht einigermaßen stehen, würde man so jedes Spiel verlieren. In Mittelfeld und Angriff fehlen die robusten Spieler, die Dominanz ausstrahlen. Nur ein fitter Zoua kann das. Aber auch nur wenn er denn mal fit ist.



Beitragvon Altrocker » 13.03.2017, 20:27


Die Betrüger am Sport sind Menschen wie Herr Weiser von der Hertha. Das Rumgewälze nach dem "Tritt" vom Dembele wäre jedem Menschen, der auch nur einen Funken Anstand im Leib hat, unerträglich peinlich ... zumal gefühlte 100 Kameras mitfilmen. Herr Weiser jedoch stellt sich hinterher noch grinsend vor die Kameras ... tut mir leid, mit Fairness oder Sport hat das nichts mehr zu tun. Und Herr Dardai ist sich nicht zu schade, solche Aktionen, ebenfalls vor laufenden Kameras, mit grenzdummen Kommentaren noch zu rechtfertigen. Peinlich bis unerträglich.

Nochmal Hertha, gegen Bayern: Die letzte Viertelstunde plus Nachspielzeit kein Spiel mehr möglich, weil die Herrn Hertha-Spieler krampfgeplagt schön einer nach dem anderen abwechselnd zu Boden sinkt. Die Fairness mit Füßen getreten und an Unsportlichkeit und Bodenlosigkeit nur noch dadurch zu toppen, dass man sich hinterher allen Ernstes über 5 Minuten Nachspielzeit beschwert.

Könnte man endlos fortführen, diese Liste ... am Ende jedoch hat dieses Business der Poser, Selbstdarsteller und Schauspieler mit Sportlichkeit im eigentlichen Sinne aber auch gar nichts mehr zu tun. Könnte man was dagegen tun? Klar könnte man, finde ich. Der Schiri geht vorher in die Kabinen und spricht Klartext: Ich entscheide, und wer meint, permanent dagegen wettern oder abwinken zu müssen, kriegt gelb. Wer schauspielert, kriegt gelb. Wenn ich den Eindruck habe, eine Mannschaft schindet permanent Zeit: Ich kann auch 10 Minuten nachspielen oder auch 15, hab danach nix mehr vor.

Klappt doch beim Eishockey oder Handball auch. Da ist sicher nicht weniger Adrenalin im Spiel als beim Fußball, aber das permanente Angehen des Schiris kenne ich persönlich von dort nicht. Hat auch was mit Respekt zu tun, wie ich finde ...
Und sowieso: Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland.
(Florian Dick)



Beitragvon Betze_FUX » 13.03.2017, 20:35


Ich fände es auch durchaus gut, wenn die Jungs auch nicht nur in die West traben. Die können gern in der ost anfangen und über die Süd- zzur West kommen.

Da kann man den Zuschauern auch mal etwas näher kommen. Und am Sonntag waren ja einige im Familienblock und oben auf der Süd.

Aber änns nochm annere :)
"Das geht nur in lautern" - T. Gries 2016

Wir haben keine Fanfreundschaft mit dem VfB !!!



Beitragvon potto » 13.03.2017, 21:11


Der große Hennes Weisweiler sagte einmal den schlauen Satz: "Einen guten Schiedsricher erkennt man daran, dass er während des Spiels nicht auffällt und man hinterher nicht über ihn reden muss"

Heute sind die "Herren in Schwarz" in den Bundesligen regelmäßig die Hauptdarsteller und nehmen maßgeblichen Einfluss auf das Spiel und sogar oft auf das Ergebnis. Dabei sind sie die einzigen Amateure auf dem Feld.

Die "heimlichen Stars der Bundesliga", man könnt fast lache wenns nicht so ernst und unappetitlich wäre...



Beitragvon Inoshiro » 13.03.2017, 21:27


Moritz springt mit dem Ellenbogen voran an der Strafraumkante in seinen Gegenspieler und Glatzel schubst Theuerkauf und mit ihm den Ball ins Tor und von Winkmann keine Reaktion, aber klar, Lautern wird immer benachteiligt.

Prima, hat Stövers Nebelkerze ja ihre Wirkung erfüllt: der Schiri war schuld!
“I hate the word homophobia. It’s not a phobia. You are not scared. You are an asshole.”
Morgan Freeman



Beitragvon jürgen.rische1998 » 13.03.2017, 22:14


Inoshiro hat geschrieben:Moritz springt mit dem Ellenbogen voran an der Strafraumkante

Prima, hat Stövers Nebelkerze ja ihre Wirkung erfüllt: der Schiri war schuld!


Bei Dir schon. Oder hat Moritz mal schnell einen Sprint aufs Feld zurück gelegt :lol: :lol: ? Total geil. Wenn das von Glatzel Foul war, muss auch Halfar einen Elfmeter bekommen. Und über den Rest des Spiels und die konsequente Entscheidung pro Heidenheim verlierst Du kein Wort? Wer zündet jetzt hier die Nebelkerzen?
Dauerkarte 2017/2018 (Südtribüne)



Beitragvon jürgen.rische1998 » 13.03.2017, 22:27


potto hat geschrieben:Fußball ist ein Sport, in dem es Zweikämpfe gibt, bei dem um jeden Ball gekämpft werden soll. So ist er vor vielen Jahren erfunden worden.

So hat er seinen Erfolgszug gemacht.

Wenn der DFB Schiedsrichter ausbildet, die jeden Körperkontakt per se als was zum Abpfeifen sehen und selbst wenn klar der Ball gespielt wird, theatralisch abpfeifen...ist das ein Betrug am Sport und am Zuschauer.

Fußball ist kein Basketball.

Rauskommen tun dann am Ende Schauspieleinlagen wie die von Barcelonas Suarez, bei denen die deutschen Referees international zur Lachnummer werden. Da hilft auch nicht, dass Dr Brych ab und zu mal international gelobt wird, weil er das Spiel einmal laufen lässt.

Gut, dass auch mal einer bei uns den Arsch hat, das deutlich zu sagen und nicht auf ein späteres Pöstschen beim DFB schielen muss. Jeder weiß, dass wir in der jüngsten Vergangenheit von arroganten Fatzkes wie Stark und Co häufig verpfiffen worden sind, ohne dass sich einer was traute zu sagen.

Fußball lebt vom körperlichen Einsatz, vom Kampf.

Dieser schöne Sport wird leider von den deutschen "Top-Schiedsrichtern" Woche für Woche vergewaltigt.


Volle Zustimmung. Mit einer für mich wichtigen Einteilung. Es gibt einerseits die furchtbare Weicheilinie, die der DFB zusammen mit der DFL vorgibt. Man erinnere an die WM 2014 und die Aussage Fandels "Sowas wolle man in Deutschland nicht sehen". Man will schließlich die pseudo mega Stars aka Fallobst in der Bundesliga schützen. Dieser Scheiss wird dann auch in Liga 2 gepfiffen. In der dritten Liga ist es dann selten so extrem. Die zweite Seite sind allerdings die teilweise extremen Fehlentscheidungen die mit menschlichem Versagen nicht mehr zu erklären sind. Da muss es andere Gründe geben. Vor allem weil gerade diese Spezialisten dann oft noch international pfeifen dürfen. Da darf man von einem verbandsinternen Klüngel ausgehen.

Aus beiden Komponenten entsteht eine teilweise unerträgliche Masse. ich könnte ja mal mit Fehlern leben, Elfmetern etc, wenn mein Verein danach die Möglichkeit hätte sich mit kratzen und beissen zurück ins Spiel zu bringen. Wird nur fast immer unmöglich gemacht. Diese Schwelle der Spielleitung beginnt meines Erachtens mit Einfluss der DFL. Selbst Regionalligaspiele werden oft mehr laufen gelassen als der Profi Kram. Hier gehört ein ganzes Dickicht zerschlagen. Es ist ein Hohn, dass gerade die kommerziellste Liga der Welt, die Premier League, immer noch ziemlich authentischen Fußball bietet. Während bei uns Spieler wie Mädchen über den Platz rollen.

Gerade sind ja auch wieder Playoffs im Eishockey. Ich würde gerne mal Typen wie Robben, Ribery und Weiser vor dem TV festbinden uns sie fragen, warum sie selbst bei jedem kleinen Kontakt zu Boden gehen und dort Leute wieder aufstehen und einfach weitermachen die gerade eine 120 kmh Puck mit dem Körper geblockt haben. Gilt wahlweise auch fürs Handball. Es wäre an den Schiedsrichtern diese Sauerrei zu unterbinden. Aber es stecken halt alle unter einer Decke.
Dauerkarte 2017/2018 (Südtribüne)




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