Unter http://www.twitter.com/polizei_kl nutzt die Polizei Kaiserslautern ab sofort die Kommunikationsplattform Twitter begleitend bei Fußballeinsätzen. Das Pilotprojekt startet am Freitag, 16. November, anlässlich der Zweitligabegegnung des 1. FC Kaiserslautern gegen Energie Cottbus. Durch eine gezielte mediale Präsenz in diesem sozialen Netzwerk beabsichtigt die Polizei die Kommunikation mit den Fußballfans zu fördern. Ziel ist es, eine Akzeptanz polizeilicher Maßnahmen durch Transparenz zu erreichen und auch Konflikten vorzubeugen. (...)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Ich find es gut. Zeigt es doch, dass sich die Polizei in Lautern Gedanken macht, wie man besser mit den Fans auskommt. In Bayern ist sowas sicher unmöglich.
Hoffe nur das die Gutmütigkeit der Lautrer Polizei nicht von einigen wenigen schamlos ausgenutzt wird. So nach dem Motto: Da ist niemand, da können wir randalieren.
man kann auch mal mit Menschen reden. Einfach den Dialog suchen und nicht twittern. Was nutzt der beste Kommentar und Dialogversuch im Internet, wenn der Oberamtsmeister vor Ort einfach die Leute beleidigt. Weniger Amtsanmaßung und mehr Respekt vor dem gegenüber.
Gute Idee, obs was bringt? Wird sich zeigen. Aber wenigstens mal eine konstruktive Idee zum Thema "sicheres Stadionerlebnis" - Damit schlägt die Idee alle von der DFL um Längen...
"Jetzt ist es raus... Erleichterung!" Kosta Runjaic, 01.08.2014, Pressekonferenz, nachdem das Saisonziel "oberes Drittel" ausgegeben wurde
Die Polizei unterhält sich also in der Anonymität des Netzes mit Fußballfans.
Ein Gespräch von Mensch zu Mensch ( nicht von Polizist zu Fan ) wäre nach meiner Ansicht sinnvoller.
Aber, über das Netz erreicht man eben mehr Leute gleichzeitig, als bei einem persönlichen Gespräch.
Ob's tatsächlich etwas bringt, ist für mich im Endeffekt sekundär. Ich finde dies einen tollen Schritt von Seiten der Polizei auf "uns" zu. Wie groß der Schritt ist, ist mir da erstmal egal, aber der Weg ist der richtige. Das ist außergewöhnlich und sollte honoriert werden. Kommentare wie "persönlich reden wär besser" find ich unnötig. Gutes ist ja nicht schlecht, nur weil Besseres besser wär.
@Hellboy
Die Grundidee von der Polizei auf die Fans zu zugehen ist nicht schlecht. Über das Netz erreicht man auch mehr Leute gleichzeitig, als bei einem persönlichen Gespräch.
Ob aber die richtigen Leute von Polizei und Fans daran beteiligt sind und was es bringt, bleibt abzuwarten.
Zumindest wird ein Schritt auf die Fans zugemacht. Was in der heutigen Zeit auch Anerkennung verdient.
Nr 1, und das ist jetzt vielleicht Klugscheisserei aber ich glaube Nihilismus bedeutet was anderes.
Nr 2, Leute das sind nichts als Lippenbekenntnisse. Wenn die Polizei auf die Fans zu gehen möchte, sollte sie vielleicht damit anfangen, aufzuhören immer und immer wieder ihre rechtsstaatlichen Grundrechte mit Füßen zu treten.