FCK-Neuzugang Benjamin Auer feiert heute seinen 26. Geburtstag. Zu diesem Anlass unterhielt sich www.fck.de mit dem gebürtigen Pfälzer im Trainingslager in Spanien.
Benjamin, alles Gute zum Geburtstag! Wird denn heute so richtig gefeiert?
Benjamin Auer: Nein, im Trainingslager geht das nicht! Ich habe ja das Pech, dass ich immer Geburtstag habe, wenn ich im Trainingslager bin. Aber ich freue mich, wenn ich wieder zu Hause bin. Meine Mutter hat mir nämlich einen selbstgebackenen Kuchen versprochen. So feiere ich dann nach dem Spanien-Aufenthalt mit der Familie.
Ansonsten, wie findest Du das Trainingslager?
Benjamin Auer: Ich glaube, dass es keinen Fußballprofi gibt, der Trainingslager mag, denn normalerweise ist das nicht so schön. Klar, auch hier ist es echt hart und anstrengend. Aber wir haben hier eine sehr hohe Intensität in den Trainingseinheiten und das ist ja am Ende das Wichtigste!
Du warst ja schon von 1995 bis 1999 beim FCK in der Jugend und bei den Amateuren. Warum hat es denn damals mit dem Sprung in die Profimannschaft geklappt?
Benjamin Auer: Damals war beim FCK Otto Rehhagel Trainer und jeder weiß, dass er auf ältere Spieler steht. Bei ihm haben junge Spieler kaum eine Chance. Und so wusste ich, dass er nicht auf mich setzt und deswegen musste ich woanders hingehen.
Im letzten Sommer hattest Du Kontakt zum FCK, bist dann aber von Mainz nach Bochum gewechselt. Warum?
Benjamin Auer: Zunächst hatte ich ja in Mainz unwahrscheinlich viel erlebt. Wir haben ja sogar UEFA-Cup gespielt. Aber nach vier Jahren in Mainz wollte ich eine neue Herausforderung. Außerdem hat mir am Ende das Spielsystem unter Trainer Klopp nicht mehr gefallen. Er spielt meiner Meinung nach zu defensiv, der Stürmer muss zu viel Laufarbeit verrichten. Ich dagegen habe meine Stärken im Strafraum. Ich bin auch deswegen zum VfL gegangen, weil Bochum in der ersten Liga spielt.
Und was können wir von Dir jetzt in Kaiserslautern erwarten?
Benjamin Auer: Ich werde alles dafür tun, dass der FCK aufsteigt. Und das eine oder andere Tor zu machen, wäre ja auch nicht schlecht.
Kurz zum Privaten. Du hast mit einem Geschäftskollegen zwei Fitnessstudios. Warum?
Benjamin Auer: Genau, das eine haben wir am 1. Oktober 2004 in Pirmasens eröffnet und das andere am 1. Oktober 2006 in Landau. Die Idee kam mir, als ich einen Kreuzbandriss hatte. Und da denkt man doch daran, was man denn eigentlich nach dem Karriere-Ende machen kann. Das kann ja im Fußball ziemlich schnell gehen. Und so sprach ich mit einem guten Bekannten, der sich in dieser Branche auskennt. So hat sich das dann mit den beiden Studios entwickelt.
Dann läuft es zurzeit insgesamt ja eigentlich ganz gut bei Dir?
Benjamin Auer: Ja, aber schade ist, dass meine Freundin noch in Dortmund ist. Sie hat damals, als ich nach Bochum ging, ihren Job aufgegeben und ist mit ins Ruhrgebiet gekommen. Nun hat sie dort Arbeit und ich kann nicht verlangen, dass sie wieder alles stehen und liegen lässt. Deswegen ist es ja schön, dass ich hier Halt bei meiner Familie bekomme.
Quelle:
http://www.fck.de/aktuell/news/profi/20 ... 110107.php
Mod-Edit (Christian): Bitte immer die Quelle mit angeben!
Mit einem Idioten zu diskutieren ist, als spiele man mit einer Taube Schach: Egal wie gut beide spielen; am Ende schlägt sie zweimal mit den Flügeln, wirft dabei alle Figuren rum, kackt auf das Brett und stolziert weg, als hätte sie gewonnen.