
Beste Choreo: FCK-Fans gewinnen Fußballkultur-Preis
Die Fans des 1. FC Kaiserslautern sind über die pfälzischen Grenzen hinaus für ihren emotionalen und kreativen Support bekannt. Für eine ganz besondere Aktion wurden sie nun ausgezeichnet: Die Choreographie zu Ehren Fritz Walters im November 2010 wurde von der „Deutschen Akademie für Fußballkultur“ mit dem Kulturpreis 2011 als beste Fan-Choreographie ausgezeichnet.
Die Fritz-Walter-Choreographie im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart sorgte bereits damals für Begeisterungsstürme. In wochenlanger Vorarbeit hatte der Fanclub „Generation Luzifer“ die bewegte Choreo vorbereitet, die dann am Spieltag von den Fans der Westkurve präsentiert wurde.
Verliehen werden soll der Preis im Rahmen der Gala zur Verleihung der Deutschen Fußball-Kulturpreise 2011 am Freitag, 28. Oktober 2011 in Nürnberg. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Fußballkultur-Akademie zu finden:
- Die „Fritz-Walter-Choreografie“ gewinnt den easyCredit-Fanpreis 2011
- Der Sieger 2011: Fans des 1. FC Kaiserslautern
Update, 22:56 Uhr: Ob die „Generation Luzifer“ den Preis annehmen wird, steht noch nicht fest - darüber berichtet mittlerweile auch die Nürnberger Abendzeitung: Sir Bobby wird geadelt. Eine ausführliche Stellungnahme seitens der „Generation Luzifer“ folgt in den nächsten Tagen.
Quelle: Der Betze brennt
Fan-Choreografie 2011
Der Preisträger steht fest: In einer spannenden Abstimmung der Jury setzte sich gegen starke Konkurrenz die "Fritz-Walter-Choreografie" von Fans des 1. FC Kaiserslautern durch. Von 35 zur Auswahl stehenden Choreos beeindruckte sie die Juroren am nachhaltigsten und wird deshalb mit dem easyCredit-Fanpreis 2011 ausgezeichnet.
Verliehen wird der Preis im Rahmen der Gala zur Verleihung der Deutschen Fußball-Kulturpreise 2011 am Fr., 28.10.2010, Tafelhalle Nürnberg, moderiert von Katrin Müller-Hohenstein: dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 €, gesponsort von easyCredit und der begehrten Siegertrophäe MAX.
Sehen Sie hier außerdem die Top 11 Choreografien der Saison 2010/11!
Und darum ging’s!
Mit viel Aufwand, Vorarbeit, Logistik und mit jeder Menge Herzblut präsentieren die Fans der Bundesliga-Klubs fast jeden Spieltag neue, selbsterdachte Choreografien. Die Adressaten dieser Inszenierungen sind vornehmlich die eigenen Mannschaften, Spieler und Vereine.
So hat sich in den Kurven gerade im letzten Jahrzehnt eine fast theaterreife Kultur entwickelt. Mit Kombinationen aus Text und Bild, Anleihen bei Comic, Grafik und Design wirken die Kurven wie faszinierende Bühnenbilder, die unter der Beteiligung tausender Zuschauer zustande kommen. Es geht dabei um Stimmung, Spaß und Anfeuerung, und manchmal auch um Vereinspolitik oder die ganz große ‚Fußballkritik‘ – gezielte Provokationen inklusive. Für den Preis der besten Fan-Choreografie gilt deshalb: Provokation ja, aber bitte nicht unter die Gürtellinie!
Gewürdigt werden sollten Originalität, Witz und Suggestivkraft ebenso wie die technisch-organisatorische Leistung. Und natürlich die Überzeugungskraft des Statements, egal ob zu Kultur, Geschichte, sportlicher oder wirtschaftlicher Situation von Verein, Liga oder dem Fußball überhaupt.
Gesucht wurde die beeindruckendste Choreografie aus Bundesliga und DFB-Pokal der Saison 2010/2011. Inhalte und Form der Choreografien sollten dem Fairness-Gedanken Rechnung tragen und keine sexistischen, rassistischen oder gewaltverherrlichenden Tendenzen aufweisen: Fair geht immer vor. Im Blick waren dabei ausschließlich Kurveninszenierungen bei Bundesliga- und DFB-Pokalspielen. Hier finden Sie die Vorauswahl aus 35 bemerkenswerten Choreografien als Grundlage für die Entscheidung der Jury.
Das Preisgeld in Höhe von 3.000 € ist für einen vereinsnahen sozialen oder kulturellen Zweck zu verwenden, den der Wettbewerbssieger oder dessen Vertreter bestimmen dürfen.
Die Sieger-Choreografie und eine Top-Auswahl der Saisonbesten werden bei der Preis-Gala vorgestellt. Der Sieger darf mit dem Titel und dem Logo „Deutscher Fußball-Kulturpreis 2011“ in eigener Sache werben. [/quote]
Quelle: http://www.fussball-kultur.org/fussball ... -2011.html

