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Gruppe F: Deutschland, Mexiko, Schweden, Südkorea

Alles zur WM 2018 in Russland
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

6.) Friedensbotschaft - Vom (Guerilla-) Krieger zum Papstpraktikant? ;-)

Die Überschrift ist mit einem Augenzwinkern versehen. Keine Blasphemie! Papst Franziskus hat eine bescheidene Kirche postuliert und zum Frieden in der Welt aufgerufen. Daran gilt es anzuknüpfen. Aktuell sind im Nahen Osten, speziell im Gazastreifen und Israel, Veränderungsprozesse von Nöten, um kurz- bis mittelfristig Frieden zu schaffen.

Dabei geht es ohne Waffen einen Weg des Friedens zu finden, der mittel- bis langfristig zu deutlich besseren Lebensverhältnissen führt und Vertrauen aufbaut. Dahingehend dass große und kleine Kinder auf beiden Seiten der Grenze den Hass abbauen und in Verständnis umleiten! Unmöglich? Oder doch ein mögliches Vorbild für andere Krisenregionen auf dieser Erde? Ob in Afrika oder Südamerika? Gar in Europa? Der Schlüssel zum Gelingen liegt in der Bildungspolitik (Rechnen, Schreiben, Lesen,…) und in der individuellen Perspektive..

Hohle Phrasen? Oder doch ein belastbares Fundament für ein gottgerechtes Zusammenleben zwischen ehemaligen Feinden? Und generell zwischen Nachbarstaaten? Das Fundament trägt vier Säulen:
I.) Sport nach der Fußball WM 2022 in Katar und vor der WM in Saudi Arabien
- Sportanlagen
- Vereine
- sportliche Kooperationen im Nahen Osten

II.) Kooperationspotential mit dem Kolpingwerk und dem DJH
- Frieden, Völkerverständigung, Verantwortung für Schöpfung (Klimawandel)
- Schule/Bildung
- Internat für Handwerksgesellen
- Workshop (Recycling, Kunst, Techniken, Handwerke, …)
- Handwerksprojekte

III.) Persönliche Intervention
- Without a Weapon …
- Bildungsmotivation
- deutliche Botschaft für den Klimaschutz

IV.) Unterstützung von Staaten des Nahen Ostens
Die Bereitschaft als Gefangener/Gast der Hamas im Gazastreifen hatte ich in Erwägung gezogen. Bis zum 22.05.2025 steht das neuerliche und letzte Angebot!
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

7.) I feel the Need, the Need for Speed...! Karriere als Kanzlerberater..?

Keine Drogen (Speed), stattdessen ist Schnelligkeit gefragt. Papstpraktikum beendet.;-) Zunächst gilt es sich respektvoll von Kanzler Olaf Scholz zu verabschieden. Die Kanzlerschaft der „ruhigen Hand“ lässt sich erst in den nächsten Jahren bewerten und einordnen, da die Herausforderungen der Zeitenwende doch sehr groß waren. Olaf Scholz verzichtete bei der Vereidigung zum Kanzler auf den Zusatz „So wahr mir Gott helfe!“. Ein Fehler?

Neu zum Kanzler gewählt wurde Friedrich Merz. Erst Im zweiten Wahlgang. Ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik. Dennoch auch als Liberaler einen Herzlichen Glückwunsch und ein gutes Gelingen!

Friedrich Merz leistete sich schon im Wahlkampf den Fehler potentielle Stimmen der FDP auf die CDU zu lenken. Zudem spaltete das Zustrombegrenzungsgesetz (Gesetz zur Begrenzung des illegalen Zustroms von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland) sowohl die CDU als auch die Fraktion der FDP und sorgte deutschlandweit für öffentliche Empörungskundgebungen, da der Gesetzentwurf die Zustimmung der AFD bedurfte. Somit war die Brandmauer zur AFD erstmals eingerissen. Das Gesetz scheiterte. Die FDP verpasste den Einzug in den Bundestag.

Eine 180 Graddrehung vollzog Friedrich Merz bei der Einhaltung der Schuldenbremse, die er in der Opposition lautstark einforderte. Um sie nach der Wahl noch mit Zweidrittelmehrheit im alten Bundestag (CDU, CSU, SPD, Grüne) und im Bundesrat für ein kreditfinanziertes Finanzpaket außer Kraft zu setzen. Rambo Zambo! Dabei sind die Investitionen durchaus sinnvoll. So werden bis zu 500 Milliarden Euro Sondervermögen in die Instandsetzung der maroden Infrastruktur - also Brücken, Energienetze, Straßen oder Schulen - eingesetzt. 100 Milliarden Euro sollen fest für Klimaschutz und den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft genutzt werden.

What ever it takes! Ein zusätzlicher Verteidigungsfonds soll unabhängig von der Schuldenbremse die Bundeswehr ertüchtigen. Weitere Schulden, die den Handlungsspielraum in Zukunft schmälern. Die aktuellen Staatsschulden kumulieren sich bereits heute auf mehr als 2,5 Billionen Euro:
Aktuelle Verteilung und Zusammensetzung

Zum Stichtag 30. Juni 2024 betrug die Gesamtverschuldung des öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden 2.461,4 Milliarden Euro.

Die Aufteilung dieser Schulden auf die verschiedenen Ebenen war wie folgt:

Bund: 1.732,7 Milliarden Euro
Länder: 606,9 Milliarden Euro
Gemeinden: 169,4 Milliarden Euro
Sozialversicherung: 40 Millionen Euro

https://www.gold.de/staatsverschuldung-deutschland/
Die Veränderung bedeutet je Sekunde eine höhere Staatsverschuldung von 2.798 EUR und impliziert eine pro Kopf Verschuldung von 30.373 EUR. Wie kann der Turnaround in der Schuldenpolitik geschaffen werden als Basis für nachhaltige Reformen bei Renten-, Pflege- und Krankenversicherung? Wie kann Deutschland in Schlüsseltechnologien wieder wettbewerbsfähig werden? Welchen Beitrag sollten die Großkopferten leisten?

Für letzteres geht mein Blick auf das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, wo eine Entscheidung von 1995 die Erhebung der Vermögenssteuer als verfassungswidrig erklärte, wenn sie nicht den Grundsätzen der Gleichmäßigkeit der Besteuerung entspricht. Mittlerweile sind 30 Jahre vergangen.

Die Ansprache und der Appel zielen auf Millionäre und Milliardäre.

Es geht um „freiwillige Spenden“ von denen, denen es gut geht und die mit ihrer Spende einen großen Beitrag für die deutsche Gesellschaft leisten wollen und können. Meist ist das Vermögen im Mittelstand gebunden in Produktionsstandorten und –anlagen. Durch eine zeitliche Flexibilität der Spendenzahlungen könnte ein Flow bei der „freiwilligen“ Vermögensabgabe entstehen, der für Goldene Fondskonzepte in Rente, Pflege, Klima, Infrastruktur und Bildung eingesetzt werden könnte. Keine teuren Konsumbereiche sondern nachhaltige Investitionsfelder, so dass ein sukzessiver nachhaltiger Abbau der deutschen Gesamtverschuldung möglich wäre.

Viele Steuersparmodelle gehen am Fiskus vorbei. Nach einiger Zeit kommt das schlechte Gewissen beim ein oder anderen hoch. Potenzial für die Fondskonzepte schätze ich bei einer Billion € bis zwei Billionen €. Was wohl reichen würde um eine konstante AAA-Bewertung beizubehalten und weniger Zinsen zahlen zu müssen!

Persönlich würde ich als Millionär vorangehen in der Hoffnung, dass die sozialen Hilfen nicht missbraucht werden. Bürgergeld kassieren und einen Ferrari in der Garage stehen haben ist da schon ein deutliches No-Go. Deutschland mutiert so zu einer sozialen Wohlfühloase. Dabei beruht der heutige Wohlstand auf der sehr harten Arbeit der Trümmerfrauen nach dem 2.Weltkrieg. In Zeiten wo der Einkaufskorb leer war und mehrere Menschen ohne Fernseher ein Zimmer teilen mussten. Meine Oma pflegte meinen Opa von 1944 bis 1989 ohne staatliche Hilfen in Anspruch genommen zu haben! Heute nicht denkbar und zumutbar. Heuer lockt zudem das Abgleiten in digitale Parallelwelten statt dem Sinn im Leben zu suchen und zu folgen..

Was sind die obersten Prioritäten der Merzregierung? Meiner Meinung nach müssen dies Friedens- und internationale Klimapolitik sein. Gefordert ist aber nicht nur die Politik, sondern die gesamte Gesellschaft. Speziell aber die Vereins- und Verbandspolitik, wenn es um dringende klimaschützende Reformen geht, die eine hohe Reichweite und eine laute Botschaft haben. Also Euphorie entfachen mit einem lauten Ramba Zamba…


Klimaschutz im Koalitionsvertrag unterrepräsentiert, daher Fokus Sport …

• Playoffs im Eishockey im Zeichen des Klimawandels! Mit den Eisbären Berlin und den Eislöwen Dresden als Klimabotschaftern und weiteren Vereinen für den Artenschutz.

• Potentielle Ligareform in der Fußballbundesliga mit einer Bundesliga Nord und einer Bundesliga Süd! Der DFB ist gefordert eine Ligareform einzuleiten, um die Reisekilometer zu minimieren und an Attraktivität zu gewinnen. Somit auch Vermarktungsmöglichkeiten in der derzeitigen 3.Liga und den Regionalligen zu erhöhen.
Aktuell bekomme ich dauernd Anrufe von Wuppertal, Essen oder Bielefeld! Wohl zwar eher Marktforschung oder unseriöse Inkassounternehmen..

• Frieden stiften und Feindbilder abbauen …

• …


gGmbH im Bereich Sport, Kunst, Kultur & Handwerk als Franchisegeber

• Kooperationen mit dem Kolpingwerk und dem DJH

• Künstlerisch architektonische Gestaltung mit Vorbildern wie z.B. Friedensreich Hundertwasser oder Antoni Gaudi (Symbiose zwischen Natur und Gebäude/Park)

• Sportpark Betzenberg

• Großsporthalle Mainz

• …


So ein bisserl Vorbild in der heutigen Zeit (Gesellschaftlicher Nutzen)

• Bildungsmotivation

• Without a Weapon …

• Ehrenamtlich, low Budget (Bürgergeldempfänger), ohne Personal im Vergleich zu einem Bundestagsabgeordneten (Kosten/Nutzen)

• Goldene Fondskonzepte

• …


Also Oine Watschen für den Kanzler vom Bundestag? Gerne mag er zur Audienz bei mir vorbeikommen. Wobei das Kurzpraktikum ja beendet ist.;-)

Aber ernsthaft: Viele Grüße an Papst Leo XIV. Auch als Protestant. Seine Vita klingt doch super spannend und die Zeit scheint reif für einen Papst aus den USA mit einer Missionarsstation in Peru.

Welche Stellen wären noch frei? Sonderbeauftragter Internationale Klimapolitik? Mit Vitamin A!!! Klingt doch hoch interessant..

Top Gun – Danger Zone & Mighty Wings
https://www.youtube.com/watch?v=1IC-fUPeBBw
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

8.) Vor der Gründung..


Belastungen im Sport

Der Sport schläft nicht. Die letzten wichtigen Entscheidungen stehen im Fußball und im Handball an. Champions League, Europa League und Conference League. Dazu Qualifikationsspiele und Nations League. Hinzu kommt die Club-WM mit drei Vorrundenspielen und eventuell vier weiteren Spielen bis zum Titelgewinn. Zeit zur Erholung bleibt da wenig. Die körperliche und mentale Belastung ist enorm.

Für die deutsche Mannschaft war schon vor dem Nations League Halbfinale gegen Portugal die Stimmung getrübt, da zentrale Spieler im Mannschaftsgefüge ersetzt werden mussten. Wenngleich die Turnierform der Nations League mit Topgegnern wie Spanien, Frankreich oder Portugal sehr reizvoll ist und eher weniger bedeutende Freundschaftsspiele abgelöst hat.

Die Club-WM dagegen ist in eine Erholungsphase eingebettet als Ersatz der großen Weltmeisterschaften und Europameisterschaften, die im Turnus von vier Jahren stattfinden und aufgrund der Historie und der sportlichen Qualität unantastbar sind. So ist der aktuelle Wettbewerb ohne den FC Barcelona und den Topspieler Lamine Yamal begrenzt aussagekräftig. Erholungspausen für die Topspieler beim aktuellen höchsten Spieltempo der Fußballgeschichte sind aber ein Muss.

Daher sollten Turnierneuheiten wie der Nations League eine Chance gegeben werden. Wettbewerbe wie die Club-WM kritisch aus verschiedenen Perspektiven (wie der medizinischen Perspektive) hinterfragt werden. Dem Aufbau von körperlicher und mentaler Resilienz kommt immer mehr Bedeutung zu. Nicht nur bei den Profisportlern, sondern auch bei den normalen Arbeitnehmern. Daher lohnt auch ein Blick auf den Gesundheitstag im Jobcenter..


Gesundheitstag im Jobcenter – Fit in die Zukunft

Das Angebot zu gesundheitlichen Themen war vielfältig und auch werthaltig. So lieferte die Messung zur Bestimmung der Körperzusammensetzung wichtige Erkenntnisse u.a. über das Verhältnis von Körperfett und Muskeln. Dazu weitere Informationen zu Wasseranteil, Stoffwechsel, Viszeralfett (Bauchfett) und dem BMI. Den Test habe ich gerade so bestanden mit einer gefühlten 4,0. Profitiert habe ich von der sportlichen Betätigung in der Jugend und dem jungen Erwachsenenalter. Die guten Werte zur Muskelmasse kaschieren den hohen Fettanteil.

Letzteres lässt sich besonders mit einer guten Ernährung und Bewegung in den Griff kriegen. Daher war der Vortrag zum Thema „Gesunde Ernährung – kostengünstig und gut“ von 12:00 bis 12:30 Uhr zur Auffrischung und Motivation sehr gut. Dem schloss sich von 12:30 bis 13:00 Uhr der Vortrag „Stress ade: Wie ein guter Umgang mit Stress gelingen kann!“ an. Nützliche Tipps, wie man achtsam mit Belastungen umgehen und Stress reduzieren kann.
https://c413.lzg-rlp.de/de/pressemittei ... n-ein.html


Happy Birthday – 125 Jahre 1.FC Kaiserslautern

125 Jahre Fußball in Kaiserslautern sind beeindruckend. Vergleicht man die Einwohnerzahl von Kaiserslautern mit ähnlich großen Städten in Deutschland, so wird die Leistung und Bedeutung des Vereins sichtbar. Sowohl für die Stadt Kaiserslautern als auch den DFB.

Angefangen mit der Fritz Walter Ära bis zu den großen Erfolgen in den 80er und 90er Jahren, verbunden mit vielen Anekdoten, Trainerpersönlichkeiten und großen Erfolgen. Nach den Meisterschaften 1951 und 1953 gewann Fritz Walter mit seinen Mannschaftskollegen Werner Liebrich, Werner Kohlmeyer, Horst Eckel und Bruder Ottmar Walter die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Nach den schlimmen Jahren des zweiten Weltkriegs ein erster Achtungserfolg für die neugegründete Bundesrepublik Deutschland und ein neues Selbstwertgefühl für die junge Nation.

Mitte der 80er und 90er Jahre zog der 1.FC Kaiserslautern die Massen auf den Betzenberg. Es folgten die Meisterschaften 1991 und 1998, die von den Pokalsiegen 1989 und 1996 begleitet wurden. Tiefe Trauer 1995 herrschte nach dem ersten Abstieg aus der Bundesliga für das Gründungsmitglied. Sowohl in der Pfalz als auch im angrenzenden Einzugsgebiet. Mit Otto Rehhagel schaffte der Club den Wiederaufstieg und sorgte mit der anschließenden Meisterschaft für ein Novum in der Bundesliga. Erstmals wurde ein Aufsteiger Deutscher Meister!

Wie viele Traditionsvereine hatte auch der 1.FCK Schwierigkeiten in Zeiten der Kommerzialisierung mitzuhalten. Diverse Fehleinkäufe und finanzielle Schwierigkeiten sorgten für die Abstiege 2005/2006 und 2011/12. Absoluter Tiefpunkt war der Sturz in die Drittklassigkeit 2017/18. Unter Marco Antwerpen und Dirk Schuster folgte die Trendwende. In der Relegation zur 2.Bundesliga wurde Dynamo Dresden besiegt und der Verein konnte sich in der 2.Bundesliga konsolidieren. Mit dem 7.Rang belegte der 1.FCK in diesem Jahr die beste Platzierung seit dem Aufstieg. Die Saison davor wurde das Pokalfinale erreicht.

Die sportliche Erwartungshaltung nach den negativen Abstiegen der vorigen Jahre ist realistisch. Die Stimmung ist wieder erstklassig. Heuer gilt es an den Leistungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen und sich weiter zu verbessern. Aus der 3.Liga steigen zuschauerstarke Vereine auf und können den Verlust der großen Traditionsvereine HSV und 1.FC Köln kompensieren. Zwischen Platz 2 und 7 ist die Zielvorgabe realistisch eingestuft und der Blick auf das Zuschauer-Ranking 2024/25 verrät, was möglich wäre, wenn der Funke von der Mannschaft auf die Zuschauer überspringen würde..

07.06.2025: Nur zwei Klubs stets ausverkauft - Zuschauer-Ranking 2024/25: Mehr Zweit- als Erstligisten in den Top 15
https://www.kicker.de/zuschauer-ranking ... /slideshow

Aufstieg in der letzten Saison verpasst. Trauer über die verpasste Erstklassigkeit groß? Eher nein, da der Kampf um den Klassenerhalt in der 1.Bundesliga realistisch betrachtet sehr schwierig werden wird. Selbst für die finanzstarken Kölner und Hamburger. Mit den Absteigern Holstein Kiel und VFL Bochum warten nun zwei attraktive Gegner, die sich erst noch in der 2.Bundesliga einfinden müssen.


Sturm und Drang mit der 2.Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern

Pirmasens, Balingen und Friedberg lauteten die Gegner gleich dreier Endspiele um den Aufstieg in die Regionalliga. Dabei erreichten die Amateure mit einem 3:2 Heimsieg gegen Pirmasens zunächst den 2.Platz in der Oberliga Südwest, der zum Ausspielen des Aufsteigers berechtigt. Gegner in der Qualifikation war die ausgeruhte TSG Balingen, die nach einem aufopferungsvollen Kampf nicht besiegt werden konnte. Das Spiel endete 1:1 im Fritz-Walter-Stadion. Im zweiten Spiel warteten ebenso ausgeruhte Friedberger, die ihr Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern mit 6:0 gewannen.

Die Belastung war enorm, da die Zeit zur Regeneration und der taktischen Vorbereitung auf die Endspielgegner gering war. Drei Spiele innerhalb von nur einer Woche. Samstag, Dienstag und Freitag! Mit einem Sieg gegen Balingen wäre das Spiel gegen Friedberg nicht auf den Freitag sondern auf den Pfingstmontag gelegt, so dass drei Tage mehr Regeneration dazwischen gelegen hätten und die taktische Ausgangssituation auf ein Unentschieden hätte ausgerichtet werden können. Das Spiel zwischen Balingen und Friedberg endete 3:2. Der entscheidende Treffer für Balingen fiel in der 90. Spielminute.

Pech mit dem Relegationsmodus. Nachhaltig gilt es den Abstand zwischen den Profis und den Amateuren zu verringern. Viele Bundesligamannschaften haben ihre Zweivertretung in der Regionalliga spielend. Dazu befinden sich aktuell zwei Nachwuchsmannschaften aus Stuttgart und Hoffenheim in der 3.Liga. Ärgernis für die Traditionsvereine, da Auswärtsfans ausbleiben.

Als Lausbub würde mir eine Ligareform wie sie oben schon beschrieben wurde gefallen, um dem Nachwuchsfußball ein Upgrade zu verschaffen. Ein aktuell drittklassiges Aachen wäre dann zweitklassig und ein Hoffenheim II laut Regularien eben weiter drittklassig. Davon abgesehen wäre der 1.FC Kaiserslautern sowohl mit den Profis in die Bundesliga Süd als auch den Amateuren in die dann viertklassige Oberliga quasi „aufgestiegen“.

Überzeugungsarbeit beim DFB und der DFL zu leisten ist herausfordernd. Unabhängig von einer Ligareform gilt es für den 1.FCK die sportlichen und wirtschaftlichen Weichen in die richtigen Bahnen zu lenken, so dass nebst den Profis, die U21, der Nachwuchs und die weiteren Sportabteilungen profitieren können:
- neuer Trikotsponsor spätestens zum Aufstieg
- nachhaltige Stadionkonzeption und –finanzierung, NLZ-Investitionen
- größere Akzeptanz und neue Nutzungsmöglichkeiten

Letztere beiden könnten von einer gemeinnützigen GmbH in Form eines Franchise erreicht werden. Mit dem Fokus auf den Sport, Kunst, Kultur und Handwerk sind viele Freiheitsgrade verbunden, die nebst einer fußballerischen Ausbildung eine Berufsausbildung bei aktuellen und neuen Sponsoren vor Ort ermöglichen.


Far away in America …

… oder doch in Groß Britannien? Bis zur Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sind noch zehn Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft zu absolvieren. Der 2.Anzug saß bei den Topländerspielen gegen Portugal (1:2) und Frankreich (0:2) noch nicht, um gegen die großen Mannschaften mitzuhalten. Dabei musste der Bundestrainer sowohl in der Abwehrkette, im Mittelfeld und Sturm auf wichtige Korsettstangen verzichten.

Nicht ohne Grund hat Paris Saint-Germain mit vier Portugiesen die Champions League gewonnen. Und auch die Halbfinalspiele zwischen dem FC Barcelona und Inter Mailand waren sehr attraktiv. In Spanien ist sowohl der Clubfußball als auch die Nationalmannschaft über mehrere Jahrzehnte international wettbewerbsfähig. Warum?

Auch wenn viele Nationalspieler bei der Nations League verletzt waren, so ist der deutsche Nachwuchs im Vergleich zu Spanien, Portugal, Frankreich und England im Hintertreffen. Musiala als Topnachwuchs wurde acht Jahren in der Jugend des FC Chelsea ausgebildet..

Inwiefern die USA, Kanada und Mexiko im nächsten Jahr die Fußballweltmeisterschaft als ein Gemeinschaftsprojekt austragen können und wollen, bleibt abzuwarten. Mitte der letzten Woche befand sich Bundeskanzler und Hobbypilot Friedrich Merz auf dem Highway to the Danger Zone. Also im Oval Office, wo er zu einer öffentlichen Pressekonferenz mit dem US-Präsidenten Donald Trump eingeladen wurde. Später trafen sich die Parteien zu einem gemeinsamen Dinner und einer vertraulichen Gesprächsrunde.

Wäre ich dabei gewesen, dann hätte ich mit Hammer und Meißel das Gold im Oval Office abgetragen und in meine gGmbH übertragen. ;-) So bestimmten die Journalistenfragen die Konferenz zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem deutschen Bundeskanzler. Friedrich Merz hatte einen Redeanteil von ca. 10%. Konnte aber bei Fragen zum Ukrainekrieg punkten und hinterließ einen ordentlichen Auftritt. Viele Fragen konzentrierten sich auf das Verhältnis zwischen Donald Trump und Elon Musk.

Fragen zur Zollpolitik und dem Nahostkonflikt wurden nicht gestellt. Ebenso zur Klimapolitik. Hier kann ich als Kanzlerberater zu oben beschriebenen Goldenen Fondkonzepten raten, damit der Staatshaushalt auf einen grünen Pfad gelangt. Was in Deutschland möglich wäre, sollte doch auch in anderen Staaten möglich sein!
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

9.) Globaler Beratungsbedarf als Grundlage für eine gemeinnützige GmbH – Teil 2


Zeitenwende aktiv gestalten!

„Es nützt überhaupt nichts, wenn wir allein in Deutschland klimaneutral werden", sagte Merz bei seiner Sommerpressekonferenz in Berlin. „Selbst wenn wir es heute am Tag wären, würde sich morgen auf der Welt nichts ändern."
Der Aussage von Friedrich Merz ist das anfängliche Zitat von Adolph Kolping gegenüber zu stellen: „In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten!“ Was ist also zu tun?

• Klimawandel und Klimapolitik

Es gilt die internationalen Klimaziele einzuhalten, gegebenenfalls zu forcieren durch internationale Klimakooperationen! Prävention, Anpassung, Energiesparsamkeit, Technischer Fortschritt. In Zukunft wird dem Wasserstoff auf dem Wege zur Klimaneutralität eine sehr bedeutende Rolle für die industrielle Produktion zukommen. Zur Überbrückung der Energiewende scheinen Erdgaskraftwerke am effektivsten. Sinnvoll wenn diese alle wasserstoffkompatibel sind.

Der Klimawandel ist kein deutsches Thema, sondern betrifft quasi alle Staaten der Erde. Stellvertretend sind hier die Entwicklungen diverser Städte von 1979 bis 2024 aufgelistet. Der Trend ist stets der gleiche. Es wird heißer!

Klimawandel Teheran (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/his ... ran_112931
Klimawandel Jerusalem (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/his ... el_281184b
Klimawandel Riad (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/climate-ch ... ien_108410
Klimawandel Doha (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/his ... tar_290030
Klimawandel Kairo (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/his ... ten_360630
Klimawandel Istanbul (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/woc ... kei_745044
Klimawandel New York City (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/his ... en_5128581
Klimawandel Beijing (1979 bis 2024)
https://www.meteoblue.com/de/wetter/his ... na_1816670

Die Klimaziele von Paris 2015 propagieren eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau, möglichst 1,5 Grad.

Ambitionierte Ziele, die in einer Vision für den Planeten münden müssen, um gemeinsame Standards entwickeln zu können (Klimaschutz, globales Lieferkettengesetz, Menschenrechte, Bildung, Recycling, …). Gleiche Wettbewerbsbedingungen für Mittelstand und Konzerne im Vergleich zur internationalen Konkurrenz!

Wie schlimm wird’s? Die unbequeme Wahrheit | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
https://www.youtube.com/watch?v=mP2XSqBoPVM

• „Sportliches“ Zusammenspiel zwischen den großen
Konzernen/Unternehmen …


Zusammen mit Topmanagern von 61 Unternehmen vermeldete Kanzler Friedrich Merz am Montag eine große Investitionsinitiative, durch die 631 Milliarden € bis 2028 in den Standort Deutschland fließen sollen. Mit Siemens und der Deutschen Bank in der Frontlinie soll dem Slogan „Made for Germany“ ein Wirtschaftsimpuls verliehen werden, einhergehend mit Infrastruktur, Innovationen und politischen Reformen.

Dazu kommt das von der Politik angestoßene und schuldenfinanzierte Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden € in den nächsten zwölf Jahren. Ein weiterer Wachstumsfaktor von dem auch kleinere Unternehmen und der Mittelstand profitieren könnten.

• … und dem Mittelstand/den kleinsten Unternehmen!

Die Infrastruktur ist teilweise marode. Zukünftige Fachkräfte werden händeringend gesucht. Hinzu kommt die teils ausufernde Bürokratie, die den Wachstumsdrang und die Arbeitsmotivation lähmt. Hier sind der Staat, die Unternehmen und die Gesellschaft gefragt

Durch die Transformation der Automobilindustrie sind neue Fertigkeiten gesucht. Gleichzeitig gilt Deutschland als das Land der Dichter und Denker. Viele Erfindungen und Innovationen tragen das Label „Made in Germany!“ Und zusammen mit europäischen Unternehmen das Label „Made in Europe!

Viele Mittelständer sind Weltmarktführer in ihren Branchen und beliefern ihre Waren weltweit. Daher sorgten die Zollankündigungen von Donald Trump für Besorgnis. Im Raum standen Zölle in Höhe von 30%. Am Montag einigten sich Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass die USA künftig auf europäische Importe Zölle in Höhe 15% Zoll erheben darf. Das gilt für die meisten Produkte, so auch die Autoindustrie. Ausnahmen sind Flugzeuge, bestimmte Chemikalien, Agrarprodukte und kritische Rohstoffe für die keine Zölle gezahlt werden müssen.

Zudem soll Europa bis zum Ende der Amtszeit von Donald Trump US-Energie in Höhe von 750 Milliarden Dollar kaufen. Darunter Flüssigerdgas (LNG), Öl und Kernbrennstoffe.

Die einseitig lastenden Zölle zwischen den USA und Europa verschärfen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen. Produkte aus der EU werden für die amerikanischen Bürger teurer. Gleichzeitig werden amerikanische Automobilfahrzeuge in Folge der Verhandlungen mit wegfallenden Zöllen versehen, so dass die deutschen Automobilkonzerne Konkurrenz aus den USA bekommen. Bisher betrugen die Zölle auf in Amerika produzierte Autos 10%. Nun sollen diese ganz abgeschafft werden.

Ist der Deal zwischen Donald Trump der „größte Deal, der jemals gemacht wurde“?

28.07.2025: «Ungeheure Belastung» - Zolldeal stößt auf Kritik
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... ritik.html
30.07.2025: US-Autos bald zollfrei in Europa? Was das für deutsche Hersteller bedeutet
https://www.merkur.de/wirtschaft/us-aut ... 56872.html

Die Situation für die Wirtschaft ist schwierig, was auch die Verhandlungen mit den USA gezeigt haben. Eine faire stabile Wirtschaftsbeziehung zu den USA ist aktuell schwierig einzuleiten. Dabei gilt es zwischen den deutschen Konzernen, den Mittelständlern und den kleinen Start-ups an einem Seil zu ziehen und quasi gemeinsames Team Building zu betreiben. Um beim nächsten Deal einen akzeptablen Vertrag für Europa auszuhandeln!

Beim Team Building gilt es aktuelle interne Probleme zu lösen, die da lauten: Demographie (Sozialausgaben), Bildungspolitik, Wohnungsbau, Energie, Mobilität, Migration …

Nicht alles tangiert die deutsche Wirtschaft. Doch sind bei den folgenden aufgeführten Punkten auch einige Wechselwirkungen vorhanden, wenn es z.B. um das Gewinnen von Humankapital geht!

• Demographie und Gesellschaft. Oder Macho im Seniorenstaat?

Während der Klimawandel ein weltweites Problem ist, so stellt die Demographie ein akutes deutsches Problem dar mit gravierenden Auswirkungen auf die Bevölkerungspyramide, somit auch Kosten für die Sozialversicherung.

Durch den sich abzeichnenden Renteneintritt der Babyboomer Generation verliert die Wirtschaft zudem an Fachkräften. Daher wird Deutschland eine gute Einwanderungspolitik benötigen, um junge Kräfte für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Aktuell beträgt die Geburtenrate 1,35 Kinder pro Frau, wenngleich der Wunsch nach Kindern bei 1,76 Kindern besteht. Während Kindertagesstätten im Osten schließen müssen, besteht im Westen ein hoher Bedarf an Plätzen.

Die Geburtenrate müsste also deutlich höher werden. Ein Appell an die zukünftigen Mamas und Papas einen Draufzulegen um dem Nachwuchs Gesellschaft zu bieten. ;-) Parallel international betrachtet wäre Homosexualität in geburtenreichen Ländern wie Indien wünschenswert, mit einem zwinkernden Augen betrachtet und einem hohen Maß an Toleranz für Randgruppen.

Persönlich war ich in der Hochphase der Babyboomer vor dem Eintritt in den Arbeitsmarkt stehend. Die Arbeitslosenquote war zwischen 1997 mit 12,7% und 2005 mit 13% am höchsten! Wirtschaftsdepressionen und Ausweglosigkeiten machten den Einstieg ins Berufsleben weitaus schwieriger als für die heutigen Generationen oder die Generation der Babyboomer.

Wie können also die sozialen Systeme (Kranken- und Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung) auch in Zukunft finanziell gesund bleiben? Die gesetzliche Krankenversicherung vermeldet bereits in 2024 ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro. Mit 127 Milliarden Euro stellt der Zuschuss für die Rentenversicherung den größten Beitrag im Haushalt 2026 dar. Ähnlich sieht es bei der Pflegeversicherungen aus. Ohne ein „Wir“ wird es keinen Ausweg aus der Misere geben! Daher auch der Appell für „Goldene Fondskonzepte“ als liberalen Lösungsansatz um aktuelle und zukunftsgerichtete Investitionen in Deutschland finanzieren zu können.

Seit 1997 ist die Vermögenssteuer durch ein Urteil des Bundesverfassungsgesetztes ausgesetzt. Durch eine freiwillige Vermögensabgabe zugunsten eines Kapitalstocks für Kranken- und Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, eines Klimatransformationsfonds sowie eines Infrastrukturfonds sind die künftigen Bundeshaushalte leichter aufzustellen. Gebundenes Kapital kann bei einer freiwilligen Vermögensabgabe also außen vorgelassen werden. Jeder darf, muss aber nicht einzahlen! Liberal formuliert. So ein bisserl Wahlkampf für die FDP und eine große Deutschlandkoalition..

Parallel muss eine zukunftsgerichtete Rentenreform eingeleitet werden, so dass die höhere Lebenserwartung mit dem Renteneintrittsalter korrespondiert und der Nachhaltigkeitsfaktor (Verhältnis Rentner zu Beitragszahlern) gering bleibt. Für den Fachkräftemangel stellt die Aktivrente mit zusätzlichen 2.000 Euro steuerfreien Gehalt ab dem Jahresbeginn 2026 eine Option dar. Wichtig wird sein, dass der Bundeshaushalt entlastet wird und die Sozialbeiträge wettbewerbsfähig sind.

• Bildung, Psychische Gesundheit, Sport, Resilienz und Innovation

Persönlich stand ich vor der Entscheidung Gymnasium oder Realschule? Ich kam aus keiner Akademikerfamilie, sondern aus einem mittelständigen kleinen Handwerksbetrieb, so dass ich der Erste der Familie gewesen bin, der das Gymnasium besucht. Eine schwierige Entscheidung, da ich von der Leistung genau zwischen den Stühlen stand. Für die Persönlichkeitsentwicklung wäre die Realschule mit einem Fokus auf eine Handball AG und eine Kunst AG wohl die bessere Alternative gewesen, wenngleich ich mein Studium nicht hätte missen wollen.

Wichtig finde ich den Zugang zu Büchern, nebst Computer. In der heutigen Zeit wird den Büchern leider nicht mehr die Bedeutung beigemessen, die sie verdient haben. Gerade in Mainz stellte der Buchdruck mit beweglichen Lettern von Erfinder Johannes Gutenberg eine große kulturelle Errungenschaft dar. Auch haptisch und ästhetisch bieten Bücher Eigenschaften, die Tablets und Apps nicht besitzen. Eine leichte emotionale Bindung für Bücher sollte daher auch in den Schulen vermittelt werden. Auch zum Selbststudium/Lernen (z.B. Bruchrechnen in der Mathematik) können (Selbstlern-)Bücher in den weiterführenden Schulen nicht unbedingt schlechter als die digitale Variante sein.

Letztlich sollte zwischen analog und digital ein gesundes Mittel gefunden werden. Der erstmalige Gang in eine Bibliothek sollte kein Hindernis darstellen. Und die Genderproblematik sollte Büchern von z.B. Karl Mai nicht zum Opfer fallen. Viele Bücher für Kinder und Jugendliche sind zeitlos und zeugen von der jeweiligen Generation und einer gesellschaftlichen Entwicklung.

Smartphone/Social Media würde ich bis 16 Jahre verbieten, so wie es in Australien gehandhabt wird. Und einfach viel mehr Gemeinsamkeiten im Sport und bei Schulausflügen fördern. Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind später wichtig, um Fachkräfte zu fördern und diesen eventuell durch gezielte Weiterbildung den Sprung zur Führungskraft zu ermöglichen. Oder gar die Unternehmensnachfolge zu übertragen.

• Wohnungsbau, Energiewende und Mobilität

Seit 2007 ist der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland von 2.033.900 auf 1.072.266 in 2023 zurückgegangen. Laut Sozialorganisationen fehlen insgesamt auf dem Wohnungsmarkt 500.000 Wohnungen. Dabei hatte die damalige Bundesregierung jährlich 400.000 neue Wohnungen als Ziel ausgegeben. Realisiert wurden laut statistischen Bundesamt 294.400 Wohnungen im Jahr 2023 und 251.900 Wohnungen in 2024.

https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergru ... -wohnraum/
https://www.spiegel.de/wirtschaft/wohnu ... 6ea989a7cb

Baugrund in und um größere Städte ist teuer. Der Bau eines eigenen Hauses ist für viele Bauherren eine Lebensentscheidung, verbunden mit hohen Kosten und teils viel Eigenleistung.

Es stellt sich die Frage ob der Fokus weiter auf (Sozialen) Wohnungsbau in Großstädten oder eine Renaissance der Ländereien/Kleinstädte nicht wünschenswerter wäre? Auch weil viele Großstädte vor der Entscheidung stehen wichtige Kaltluftschneisen als Bauland auszuweisen, andere Gemeinden sehen sich mit dauerhaft hohen Leerständen konfrontiert.

Wie kann ein Umdenken in Richtung Land eingeleitet werden? Eine Option wäre die geschickte Industrieansiedlung (Cluster) im ländlichen Raum mit hohem Wohnpotential, funktionaler Infrastruktur und flexibler klimaeffektiven Mobilität zur Entlastung der Großstädte. Künstlerisch kreative Impulse zur Aufwertung der schrumpfenden Kleinstädte und der Vermittlung eines guten Lebensgefühls. Teils kann die Arbeit bereits während der morgen- und abendlichen Mobilitätsphase erledigt werden.

Laut Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen werden jährlich 320.000 neue Wohnungen bis 2030 gebraucht.

• Migrationsdebatte, Entwicklungspolitik und so ein bisserl Imagepolitik für den Standort Deutschland

Frieden ist eine Voraussetzung für den Stopp von ungewollten Migrationsströmen. Besonders in Afrika sind viele Menschen von Hunger und Wassermangel betroffen. Anders als in Deutschland ist die Geburtenrate bei 4,07 geborenen Kindern je Frau, so dass in einzelnen afrikanischen Ländern ein exponentielles Wachstum sichtbar ist. Mit der Kolonialisierung der letzten Jahrhunderte sind eher Vertreibung, Versklavung und Töten verbunden statt einer aktiven Hilfe zur Selbsthilfe.

Afrika bietet ein hohes Naturspektrum von schützenswerten Regenwäldern, Savannen, Wüsten und einzelnen Oasen. Mittels gezielten Infrastrukturprojekten könnte menschliches Leiden verringert werden. Gleichzeitig könnte die Identität der Länder geschärft werden und der Fokus auf die Natur und die Tierwelt gelegt werden. Weltweiter Hallensport (Naher Osten und Afrika) in klimatisierten Hallen und Räumlichkeiten steht dem nicht entgegen.

Die Reputation von Deutschland in vielen Ländern ist gut. Mit dazu beigetragen haben das Kolpingwerk und die Jugendherbergen, die zusammen einen großen Fokus auf Völkerverständigung, Naturschutz und gute Arbeitsbedingungen legen. Somit auch in der Lage wären sinnvolle Infrastrukturprojekte zwischen Nachbarländern zu initiieren.

• Nachhaltigkeit und Kunst/Kultur! Vor potentiellen Olympischen Spielen in Deutschland?!

Deutschland erwägt die Bewerbung für Olympische Spiele. Aktuell laufen Vorbereitungen des DOSB um die Bevölkerung für Spiele zu begeistern. Noch stehen keine Bewerberstädte fest. Gute Chancen besitzen Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Leipzig und München.

Mit einer Olympiabewerbung gibt man während der Spiele auch eine Visitenkarte ab. Besonders die Eröffnungs- und Schlussfeiern können ein weltweites internationales Milliardenpublikum vom Austragungsland begeistern. Somit auch den Tourismus und das zukünftige Image steigern. Investitionen begünstigen. Grünes Wirtschaftswachstum ankurbeln. Aber auch auf den Leistungs- und Breitensport nachhaltig fördern, so dass Spitzenleistungen im Sport und im Unternehmen sichtbar werden.

Besonders beeindruckend und intensiv verfolgt habe ich die Eröffnungs- und Schlussfeiern der Pariser Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Waren die Olympischen und Paralympischen Spiele in London 2012 schon sehr beeindruckend, so haben die Franzosen nochmals einen draufgelegt. Eine Eröffnungsfeier in der Stadt. Dazu die Sportlerparade auf 160 Booten zwischen der Pont d'Austerlitz und der Pont d'Iena entlang der Seine.

Nebst dem künstlerischen Narrativ liefert Frankreich viele Weltkulturerbestätten, die von der Kunst und der Kultur der Franzosen zeugen. Mit Paris 2024 ist die Benchmark gesetzt und die Herausforderung für Deutschland gelegt.

Hier die Eröffnungsfeier bei Eurosport in voller Länge:
Die Eröffnungsfeier von Olympia 2024 In voller Länge | Eurosport | #Paris2024
https://www.youtube.com/watch?v=CxWPCmksPqU
Die Abschlussfeier von Olympia 2024 In voller Länge | Eurosport | #Paris2024
https://www.youtube.com/watch?v=U7cuPeMr30U
Opening Ceremony | Paris 2024 Paralympics | Paris 2024 Paralympics
https://www.youtube.com/watch?v=7OuJXFhg5PA
Closing Ceremony | Paris 2024 Paralympics
https://www.youtube.com/watch?v=nzdRFLVbWrs


Gesunder Staats- und Länderhaushalt in kurz- bis mittelfristiger Zukunft!

Am Ende des Jahres 2024 betrug die Staatsverschuldung Deutschlands rund 2,509 Billionen Euro. Hierunter fallen 1.733 Milliarden Euro auf den Bund, 639 Milliarden Euro auf die Länder und 171 Milliarden Euro auf die Gemeinden.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 5_713.html

Im vorgestellten Haushaltsentwurf der Bundesregierung gibt es für 2026 eine Verschuldung von 174 Milliarden Euro. Dabei betragen die Kredite für den Kernhaushalt 89,9 Millionen Euro. Zusätzliche 84,4 Milliarden Euro resultieren aus dem Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaschutz und Verteidigung.

Mehr Ausgaben, mehr Schulden, mehr Zinszahlungen, so lautet der dramatische Dreiklang. Bis 2029 soll sich die Zinslast des Bundes von 30 Milliarden auf 67 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.
https://www.wiwo.de/politik/deutschland ... 44578.html

Entlastend und Problemlösend könnten die beschriebenen Goldene Fondskonzepte für entgangene Vermögenssteuer sein. Dadurch würden Millionäre und Milliardäre herzlich aufgefordert sich am Staatshaushalt zu beteiligen. Wichtig dabei die Spendenbereitschaft nicht von anderen sozialen Projekten abzuziehen.

Gleichzeitig wäre die Politik gefordert und verpflichtet das strikte Einhalten der Haushaltssperre in Zukunft beizubehalten, so dass die Zinslast nicht wichtige zukünftige Haushaltsprojekte „belastet“. Ein Substitut des Wehretats in Klima und Infrastruktur wäre mittel- bis langfristig eine sehr positive Aussicht!

PS: Die Verschuldung ist besorgniserregend. Deutschland steckt aber auch voller Potentiale. Positiv wäre die Einbindung von Menschen, die auch mal Querdenken. Mit Boris Palmer oder Wolfgang Grupp als Experten könnte der Beginn einer effektiven Zeitenwende mitinitiiert werden. Zudem könnte aus dem Demographienachteil (Alterung) ein Vorteil entstehen, indem man das Wissen und die Erfahrungen der Rentner in Ehrenämter (und ehrenamtliche Arbeit) von Vereinen oder Verbänden überführt..


Sparsam wie ein Bürgergeldempfänger!

Die Mentalität vieler Bürgergeldempfänger lautet Sparen und Clever ausgeben/investieren!
Alex76
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Registriert: 11.04.2007, 22:15

Beitrag von Alex76 »

9.) Globaler Beratungsbedarf als Grundlage für eine gemeinnützige GmbH – Teil 3

Friedrich Merz sorgte mit einer Stadtbildaussage für nebulöse Aufregungen im ganzen Land: „Bei der Migration sind wir sehr weit. Wir haben in dieser Bundesregierung die Zahlen August 24/August 25 im Vergleich um 60 Prozent nach unten gebracht. Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem. Und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“

23.10.2025: Migrationsdebatte - Merz‘ Problem mit dem „Stadtbild“
https://www.deutschlandfunk.de/friedric ... n-100.html

Was ist mit dem Stadtbild gemeint? Denkt Friedrich Merz nur an illegale Migranten. Jeder hat eine andere Vorstellung, wenn er an das Stadtbild der eigenen Stadt denkt. Friedrich Merz verweist darauf die eigenen Töchter zu befragen. Wie erlebt das „schwache Geschlecht“ die aktuelle Lage an zentralen Stellen im Stadtbild? Ist die Sicherheit gewährleistet?

Wie können soziale Brennpunkte entschärft werden? Wie können amerikanische Zustände vermieden werden, die den Kontrast von Arm und Reich anhand von Zeltkolonien in reichen Großstädten dokumentieren. Deutschland ist wesentlich sozial freundlicher. Was man positiv konstatieren sollte. Armut, Kriminalität und Drogenkonsum sind allerdings Probleme, die an markanten Stellen im deutschen Stadtbild anzutreffen sind und betroffen machen. Jeder wurde am Bahnhof um eine Spende angefragt. Jeder hat einen Junkie beim Konsum von Rauschgift beobachten können.

Was sind die Ursachen des sozialen Abstiegs? Wie können zukünftige soziale Abstiege vermieden werden? Welche Verantwortung tragen die obersten Reichen?


Stadtbild, Heimat und Kreativität – Revitalisierung der Städte

Das Stadtbild lässt sich aus vielfältigen Blickwinkeln betrachten. Der erste externe Blick eines Fremden konzentriert sich überwiegend auf den Bahnhof und den Vorplatz. Dabei sind die Erwartungshaltung und die Einordnung aus den Erfahrungen mit anderen Bahnhöfen gespeist. Da wo der Einwohner eine schmuddelige Ecke seiner Stadt wähnt und erkennt, empfindet ein Fremder diese als normal im Vergleich mit anderen Bahnhöfen.

Was interessiert und sieht der fremde Besucher noch? Rathaus, Frucht- und Markthalle, Theater, Museum, Stadion, Park, Altstadt, Kirche, Dom, Schloss und Burg? Jede Skyline ist anders und besonders. Es macht als Besucher einfach Spaß eine Stadt für sich zu entdecken.

Aber auch der Einwohner lernt seine Stadt immer wieder neu kennen, eingebettet in die Heimatstadt oder das nahe gelegene Heimatdorf. Welche Funktionen erfüllen Städte für ihn? Wohnen, Bildung, Arbeit, Freizeit, Sport, Familie, Gesellschaft, Freundschaft, Erholung und Urlaub..

Kulinarisch bietet die Stadt beiden Gruppen besondere Angebote. Lokale Küche oder doch
Spezialitäten aus dem In- und Ausland? Vom Pfälzer Saumagen zur Haute Cuisine. Letztere eher in den großen Metropolstädten unter dem Begriff Fine Dining anzutreffen.

Bodenständiges Essen kann man auch in einer Jugendherberge oder in einem Kolpinghaus genießen. Beide Einrichtungen können auch als informativer Start zur Stadtbesichtigung fungieren, nebst den eigentlichen Touristeninformationszentren. Da die Jugendherbergen häufig in kleineren Gemeinden ansässig sind, bieten sie den Touristenservice exklusiv an und leisten einen hohen Beitrag hin zu einer guten Infrastruktur in eher abgelegenen Regionen. Mit dem Kolpingwerk ist der Blick auf die Gesellen und Jugendlichen gerichtet, die häufig fern ab der Heimat Schule und Ausbildung im gemeinschaftlichen Rahmen absolvieren.

Die Demographie und der Onlinehandel stellen die Hauptherausforderungen für die Attraktivität von Geschäften in kleinen und mittleren Städten in Deutschland dar.

Es gilt die Kompetenz, die Leidenschaft und die Erfahrungen der Geschäfte auch weiterhin zu erhalten. Besonders von traditionsreichen Familienunternehmen. In der Zeitung häufen sich Meldungen über die Geschäftsaufgabe von lokalen Geschäften, die die Vielfalt der Stadt bereichern und einen Nutzen stiften, der digital nicht angeboten werden kann. Warum also das lokale Geschäft aufgeben? Warum nicht national durchstarten? Warum nicht international durchstarten?

Die Ursachen der Geschäftsaufgabe liegen teils in Kleinigkeiten begründet, wie in der mangelnden familiären Nachfolgeregelung, aber auch durch städtische Baumaßnahmen, die zu großen Umsatzeinbrüchen führten. Klar dass man als Einwohner Mitleid und einen Hilfsanspruch hat. Klar dass in einem großen Land wie Deutschland Lösungen schlummern, die der Tristesse des städtischen Niederganges entgegen wirken können!

Ein weiteres großes Problem stellt der Klimawandel für die Bevölkerung dar. Hier gilt es klimapolitische Anpassungen vorzunehmen, um der extremen Hitze in den Sommermonaten zu begegnen. Durch Entsiegelung und Begrünung können tropische Temperaturen in den Städten gemildert werden und es kommt zu weniger Hitzestauungen.

Wie nähert sich das Stadtbild einer Paradise City an?

• Kriminalität und Drogenkonsum minimieren (Ursachenbekämpfung und Prävention)
• Christlich humanitäre Perspektive (Toleranz gegenüber ausländischen Mitbürgern, Einfordern von Respekt und Schutz vor Überfremdung)
• Sozialer Wohnungsbau aufgrund der aktuellen Wohnungsknappheit und der hohen Mietpreise erhöhen (gleichzeitig die Attraktivität von Kleinstädten und Dörfern mit Leerständen fördern)
• Die Stadt mit ihren vielfältigen Geschäften als wichtiges wirtschaftliches und gesellschaftliches Kulturgut fördern und gar weltweit promoten (Analog 2.0)
• Attraktive Ehrenämter und Mitmachinitiativen z.B. für Ältere
• Sport als Therapie- und Gesundheitsbooster

Im „Stadtbild von Friedrich Merz“ wird die soziale Schere zwischen Arm und Reich und die einhergehenden Probleme wie Kriminalität, Obdachlosigkeit und Drogenkonsum sichtbar. Viele Probleme beginnen schon in jungen Jahren. Ein schulischer Abschluss ist die Basis für einen guten Berufseinstieg und ein gutes Leben. Der Sport kann Halt und Disziplin geben.

Um die Resilienz der Städte zu erhöhen ist ein intakter Finanzhaushalt notwendig. Manche Leistungen können auch von ehrenamtlichen Bürgern als goldener Puffer geleistet werden.

Damit einhergehend befürworte ich „Goldene Fondskonzepte“ als liberalen Lösungsansatz um aktuelle und zukunftsgerichtete Investitionen in Deutschland finanzieren zu können. Seit 1997 ist die Vermögenssteuer durch ein Urteil des Bundesverfassungsgesetztes ausgesetzt. Durch eine freiwillige Vermögensabgabe zugunsten eines Kapitalstocks für Rente, eines Klimatransformationsfonds sowie eines Infrastrukturfonds sind die künftigen Bundeshaushalte leichter aufzustellen. Gebundenes Kapital kann bei einer freiwilligen Vermögensabgabe also außen vorgelassen werden. Jeder darf, muss aber nicht einzahlen! Liberal formuliert. So ein bisserl Wahlkampf für die FDP und eine große Deutschlandkoalition und das Gefühl der großen Freiheit..

Zur Erziehung und dem Benehmen im Stadtbild gehört auch Respekt vor dem schwachen Geschlecht! Ob am Bahnhof, in der Disco oder im Stadion. She´s a Lady!!!


Spot on! Finale zwischen den Frauen von Deutschland und Spanien in der Nations League

Das Hinspiel findet am 28.11.2025 in Kaiserslautern statt. Deutschland konnte sich im Halbfinale gegen Frankreich mit einem 1:0 Sieg in Düsseldorf sowie einem 2:2 in Caen durchsetzen. Im Finale wartet mit Spanien wohl das beste Team der Welt. Die Spanierinnen besiegten im Halbfinale Schweden mit 4:0 und 1:0.

Aktuell belegt Spanien Platz 1 der Weltrangliste vor den USA. Zudem sind die Südeuropäer Weltmeister 2023 und Nations League-Sieger 2023/24. Gespickt ist der Kader mit Spielerinnen vom FC Barcelona und Real Madrid, aber auch von den englischen Top-Teams Manchester City und Arsenal London.

Was macht Hoffnung? In Kaiserslautern werden 20.000 Zuschauer erwartet. Jeder zusätzliche Zuschauer wird das Team noch mehr unterstützen. Zudem haben Flutlichtspiele an einem Freitagabend auf dem Betzenberg eine besondere Aura.

Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 gelang der deutschen Mannschaft im Spiel um Platz 3 noch ein 1-0 Erfolg gegen Spanien. Am 02.12.2025 fällt die finale Entscheidung im Estadio Metropolitano in Madrid.

Generell sind spanische Mannschaften technisch, spielerisch und mannschaftlich sehr gut ausgebildet. Seit der Europameisterschaft 2008 dominieren die spanischen Herren den Fußball mit drei Europameistertiteln und einer Weltmeisterschaft. Zudem belegen auch die spanischen Herren aktuell Platz 1 in der aktuellen FIFA-Rangliste vor dem Weltmeister aus Argentinien.

Sollte also ein wenig spanische Mentalität in der Nachwuchsarbeit des 1.FC Kaiserslautern hängenbleiben, dann wäre dies zu begrüßen..


Eine „Olympiade 2.Bundesliga“ und für immer Fritz-Walter-Stadion!

Großer europäischer Glanz im Fritz-Walter-Stadion. Mittlerweile ist der Stellenwert der Nations League gewachsen. Die Herren konnten leider ihre finalen Duelle gegen Portugal in der Münchner Allianzarena und gegen Frankreich in der Stuttgarter MHP-Arena nicht gewinnen.

Die Aura des Fritz-Walter-Stadions liegt auch in der Person des Namensgebers begründet:
• WM 1954 als Sinnbild für die Wiederauferstehung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg
• Botschafter der Menschlichkeit und des fairen Sportsgeistes
• Erster Ehrenspielführer der deutschen Fußballnationalmannschaft
• Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Mit 100.000 Einwohnern gilt die Stadt Kaiserslautern als kleine Großstadt. Der 1.FC Kaiserslautern muss versuchen im Kampf der Metropolregionen mitzuhalten, Ideen entwickeln und so ein bisserl den Lausbub entwickeln, wenn es gegen den überdimensionierten Kommerz geht..
„Für immer Fritz-Walter-Stadion!“

Auch der 1.FC Kaiserslautern muss sich mit der Zukunft beschäftigen. Eine längere Verweildauer in der 2.Bundesliga ist wirtschaftlich schwierig darstellbar, da das große WM-Stadion finanzielle Ressourcen bindet und baulich nicht jünger wird.

Viele moderne Stadien in den ersten drei Bundesligen sind mit einem Naming Right versehen. Diese generieren jährliche Einnahmen, um die Stadionkosten zu finanzieren. Laut Vereinssatzung des 1.FC Kaiserslautern ist der Stadionname geschützt, zu Recht! Erinnert dieser an Kaiserslauterns berühmtesten Sohn. Für eine kommerzielle Nutzung wie bei den gewöhnlichen Naming Rights ist der Stadionname nicht geeignet.

Stattdessen gilt es für den 1.FC Kaiserslautern Ideen zu entwickeln, die ein Substitut zum Naming Right darstellen. Wobei viele Vereinsbosse den Begriff Substitut mit einer Schockstarre registrieren würden, da er die kommerziellen Naming Rights eventuell entwerten könnte. Eine Alternative zum gewöhnlichen Naming Right klingt charmanter und würde die Wettbewerbsfähigkeit des 1.FC Kaiserslautern sichern.

Vorgeschichte zur Naming Right Alternativen:

Als erster Verein in Deutschland gelang es dem Hamburger Sportverein mit dem Partner AOL im Juli 2001 das Naming Right in Deutschland zu etablieren. Statt dem werbefreien Volksparkstadion als Name, gingen die Zuschauermassen nun bis Juni 2007 in die AOL-Arena, bis Juni 2010 in die Nordbank Arena, in die Imtech-Arena und heuer wieder ins Volksparkstadion.

Pro Jahr konnten so 3,5 Millionen €/Jahr aus dem Verkauf der Namensrechte erwirtschaftet werden. Bei der Allianzarena beläuft sich die Summe auf 6 Millionen €/Jahr und der Signal Iduna Park in Dortmund beschert dem BVB Erlöse in Höhe von 5,8 Millionen €/Jahr.

Nehme man den HSV als Beispiel, so käme man innerhalb von 15 Jahren auf Gesamteinnahmen in Höhe von ca. 50 Millionen € (zu diskontieren auf das Basisjahr 2001). Auch für den FC Bayern München, dem BVB oder kleineren Vereinen wie z.B. Mainz dient das Naming Right als ein nicht zu unterschätzender Posten in der Bilanz. Wild geschätzte 66% aller Erst-und Zweitligisten haben einen Naming Right Partner!

Naming Right Alternative zur Wettbewerbsfähigkeit

Im Winter 2007 reifte die Idee der Naming Right Alternative, welche speziell auf die Besonderheiten und Bedürfnisse des Stadionnamens in Kaiserslautern angepasst werden sollte. Seit dem 2.November 1985 trägt dieses den Namen des Ehrenspielführers der deutschen Nationalmannschaft: Fritz Walter. Eher zufällig, im tristen Zweitligaalltag, entwickelte sich die Idee aus einer Debatte über die finanzielle Schieflage des 1.FC Kaiserslautern. Aus der Vergangenheit hafteten noch diverse Altlasten (Steuernachzahlungen, Verkauf des vereinseigenen Stadions, …) am Verein.

Das ursprüngliche Konzept zum Erhalt des Namens Fritz-Walter-Stadion sah zwei Unternehmen vor, welche den Stadionnamen schützen vor dem branchenüblichen Naming Right. Neben einer informativen Berichterstattung in den Printmedien, wäre im Bereich der mittleren Werbebande im Fernsehfokus der Name Fritz Walter Stadion, umrahmt von zwei „Namensschützern“. Durch die Bandennutzung könnte eine jährliche Summe von vorsichtig geschätzten ca. 2,5 Millionen €/Jahr in der 1.Bundesliga (1,5 Millionen in der 2.Bundesliga) erzielt werden.

Die Idee und eine Sogwirkung…

Aus der Idee und einer dezenten viralen Marketingkampagne entwickelte sich im Sommer 2008 in Braunschweig das Konzept Eintracht-Stadion, welches der damals drittklassigen Eintracht immerhin zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 250.000€ bescherte (Vgl. Interview mit Dr. Lutz Tantow, Landessparkasse Braunschweig, in der Zeitschrift 11Freunde). Nebenbei spürte man in Braunschweig einen gestiegenen Zusammenhalt, der die gelb blauen Löwen sogar ein Jahr in die Bundesliga schwemmen sollte.
https://11freunde.de/artikel/eintracht- ... cht/568813

Mit dem Aufstieg von der 3.Liga in die 2.Bundesliga steigen sowohl die Stadionzuschauerzahlen als auch die TV- und Printkontakte. In der 1.Bundesliga würden zusätzliche Medienkontakte auf die Namensgebung aufmerksam gemacht haben. Neben dem sympathischen Auftreten der Braunschweiger Fans, berichtete man aus dem Stadion an der Hamburger Straße oder aus dem Eintracht-Stadion.

Analog zum Eintracht-Stadion gebar auch die TSG 1899 Hoffenheim, ebenfalls im Sommer 2008, den Namen Rhein Neckar Arena. Auch hierbei fungierten wie in Braunschweig fünf lokale Unternehmen als Namensstifter, welche ca. 2,5 Millionen €/Jahr zusätzliche Einnahmen aufbrachten.

Zur Saison 2017/18 sicherte sich die Consorsbank die Namensrechte am Stadion in Nürnberg für drei Jahre, verzichtete jedoch auf ein klassisches Namens-Sponsoring, sondern rief zu einem Crowdfunding auf, um die Umbenennung in Max-Morlock-Stadion zu ermöglichen. Unterstützer beteiligten sich mit insgesamt 330.000 €, die Bank übernahm 2,4 Millionen €.
Die Nürnberger-Lösung, mit mindestens einem Unternehmen, ist der ursprünglichen Lösung für das Fritz-Walter-Stadion am ähnlichsten. Generell lebt der professionelle Fußball nicht nur von Wettbewerb, sondern auch von Kooperationen.

Zahlenspiel

Wie Eingangs bereits dargestellt ist das Naming Right für den Profifußball, Handball, Basketball, Eishockey und diversen anderen Sportarten elementar wichtig und sichert die internationale Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Vereine.

Zählt man in der 1.,2. und 3. Bundesliga die jährlichen Einnahmen aus den Namensrechten zusammen, so kommt man wohl auf eine Summe von mindestens 50 Millionen € im Jahr. Stellvertretend die Fußballbundesliga in der Saison 2015/2016:
Allianz (6 Millionen €), Bayer (2,5 Millionen €), WWK (1,4 Millionen €), Veltins (6 Millionen €), Signal Iduna (5,8 Millionen €), Wirsol (3,2 Millionen €), Commerzbank (4 Millionen €), Coface (1,9 Millionen €), Rheinenergie (2,5 Millionen €), HDI (2,6 Millionen €), Mercedes (1 Million €). Insgesamt werden somit 38 Millionen € erwirtschaftet.

In der 2. Bundesliga wurden 7-8 Millionen € in der Saison 2015/2016 umgesetzt.
Schaut man auf den HSV, so erwarb Klaus-Michael Kühne 2015 für vier Jahre die Namensrechte am Stadion, das seit dem 1. Juli 2015 – 14 Jahre nach der ersten Umbenennung – wieder „Volksparkstadion“ heißt. Mit diesem Ansatz erhält der HSV 4 Millionen €/Jahr.

Für immer Fritz-Walter-Stadion!

Für das Fritz-Walter-Stadion würden sich hier seit der Saison 2008/2009 Einnahmen von 1 bis 2,5 Millionen € ergeben in Abhängigkeit der jeweiligen Liga. Unverdient wären diese Gelder nicht. Tendenziell eher verdient.

Mit dem Ansatz des Namensschützers (Fritz-Walter-Stadion) bzw. des lokal verankerten Naming Rights (Eintracht-Stadion bzw. Rhein Neckar Arena) besteht ein Interessenskonflikt mit dem Vermarkter Lagardère, die mehrere Naming Rights betreu(t)en. Unter anderem auch die Arena in Frankfurt! Unter anderem auch das Stadion in Hamburg! Unter anderem auch…

Mit einer im Nachgang etwas entspannter - zeitlich verzögerter Finanzierung - wurden somit (etwas zuungunsten des 1.FC Kaiserslautern e.V.) weitere Stadionprojekte mittelfristig realisiert, die das Naming Right als Basis ihrer Finanzierung hatten.

Ich finde das FCK-Modell hat einen nostalgisch innovativen Charme in einer Zeit der fortgeschrittenen Kommerzialisierung. Für den FCK wäre es ein Substitut zum klassischen Naming Right. Für die Bundesligisten eine Alternative! Würde man die Zahlen hochrechnen, hätte die Möglichkeit bestanden die Anleihe (6,5 Millionen €) zurückzuzahlen und den Verein zu entschulden (7,5 Millionen €). Trotz Liga 3!

Auf der Suche nach geeigneten Partnern!

Nochmals kurz zusammengefasst bedeutet die Naming Right Alternative für das Fritz-Walter-Stadion, dass zwei Unternehmen die Namensrechte am Fritz-Walter-Stadion kaufen ohne sie auszuüben. Mit der Bereitstellung zweier Werbebanden neben dem Schriftzug Fritz Walter Stadion könnte man diesen Zusammenhang kommunikativ optisch darstellen. Theoretisch ließen sich auch fünf Unternehmen finden, welche zusammen eine jährliche Summe von 2,5 Millionen € bereitstellen.

Also bei fünf Unternehmen, die wos den Stadionnamen erhalten, kriegst quasi als solide geführter 1.FC Kaiserslautern e.V. 2,5 Millionen € in der ersten Liga. In der zweiten wirst vielleicht 1-1,5 Millionen € bekommen. Satzungskonform! Rechnest das Ganze auf die Zeit, dann kommst du auf folgende Werte:

2008/2009 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2009/2010 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2010/2011 ca. 2,5 Millionen € (Liga 1)
2011/2012 ca. 2,5 Millionen € (Liga 1)

2012/2013 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2013/2014 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2014/2015 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2015/2016 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2016/2017 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2017/2018 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2018/2019 ca. 1 Million € (Liga 3)
2019/2020 ca. 1 Million € (Liga 3)
2020/2021 ca. 1 Million € (Liga 3)
2021/2022 ca. 1 Million € (Liga 3)
2022/2023 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2023/2024 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2024/2025 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)
2025/2026 zwischen 1-1,5 Millionen € (Liga 2)

Insgesamt: Zwischen 21-27 Millionen € pessimistisch betrachtet.

Da mit diesen Mehreinnahmen auch die sportliche Wettbewerbsfähigkeit entsprechend hätte gestärkt werden können und so die Wahrscheinlichkeit eines Abstiegs 2011/2012 entsprechend hätte minimiert werden können bzw. die Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs hätte erhöht werden können, in den Folgesaisons, so hätte man evtl. auch ab der Saison 2012/2013 mit an die 2,5 Millionen planen können! Käme somit auf ein Volumen von 42-43 Millionen € im optimistischen Fall.

Durch die zeitliche Verlagerung 15 Jahre nach der ersten Idee konnten in Deutschland Naming Rights in der Höhe von 750 Millionen € (50 Millionen pro Jahr) realisiert worden.

Der DFB prämiert seine besten Jugendspieler jährlich mit der Fritz-Walter-Medaille, was verdeutlicht, dass der Stadionname auch für den DFB wichtig und schützenswert ist.

Vorbild HSV? Oder doch lieber Lauter(n)! (28.10.2022, 15:51):
https://www.der-betze-brennt.de/forum/v ... 3#p1416343
Sollte der Aufstieg in die Bundesliga gelingen, wären punktuelle Investitionen in einen erstklassigen Bundesligakader möglich, um sich nachhaltig in der 1.Bundesliga zu etablieren. Gleichzeitig könnten Investitionen in das Stadion und die Infrastruktur getätigt werden.

Heuer also Macho im Fritz-Walter-Stadion. ;-) Da geht doch noch was!


Krönung des Stadtbildes - Bewerbung für Olympische Spiele in Deutschland

Ist Deutschland bereit für Olympische Spiele? Ist München bereit für Olympische Spiele? Diese Frage sollten am 26.10.2025 die Bürger von München in einer Volksabstimmung beantworten. Insgesamt betrug die Wahlbeteiligung 42%, so dass von 1.100.000 Münchnern 400.000 ihr Votum abgaben. Das Plädoyer ergab eine 2/3 Mehrheit für Olympische Spiele in der bayrischen Landeshauptstadt. Damit ist der Weg für eine Bewerbung für Olympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 geebnet.

Viele Menschen sind seit den European Championships 2022 in München neu begeistert von der Austragung eines großen Events. Bei der Veranstaltung suchten mehrere Sportverbände gebündelt ihre europäischen Kontinentalmeister. Das Sportangebot umfasste Leichtathletik, Radsport, Beachvolleyball, Kanurennsport, Sportklettern, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen. 4.700 Athleten nahmen an insgesamt 176 Wettkämpfen teil.

Eingeleitet wurden die European Championships mit einer großen Eröffnungsfeier am 10. August 2022. Das Kultur- und Musikprogramm lockte 55.000 Besucher in den Olympiapark. Über 500.000 Zuschauer besuchten allein in den ersten vier Tagen die Wettbewerbe. Insgesamt kamen mehr als 1,47 Millionen Besucher zu den Wettbewerben, die teilweise kostenlos waren. 400.000 Tickets wurden verkauft.

Der positive Bürgerentscheid in München war ein erster großer Erfolg für den DOSB. Weitere Bürgerentscheide für mögliche Olympische Sommerspiele sollen für Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen erfolgen. Wie sieht der weitere Prozess aus:
Der DOSB entscheidet anhand eines dreistufigen Prozesses über den deutschen Bewerber um Olympische und Paralympische Spiele. Ende Mai 2025 haben die vier interessierten Städte/Regionen anhand eines vom DOSB erstellten Leitfadens ihre Konzepte eingereicht. Aktuell prüft der DOSB, ob die Konzepte die operativen Mindestanforderungen erfüllen. Betrachtet werden insbesondere Sportstätten sowie erste Konzepte für ein Olympisches bzw. Paralympisches Dorf. Der DOSB bewertet die eingereichten Konzepte bis Ende September und stellt die Ergebnisse auf seiner Mitgliederversammlung am 6. Dezember 2025 in Frankfurt vor.

In der zweiten Stufe erhalten die Bewerber die Möglichkeit, bis Ende Juni 2026 ein Referendum durchzuführen. Zwar ist ein positives Votum formal keine Voraussetzung für das Internationale Olympische Komitee (IOC) und wird deshalb auch vom DOSB nicht gefordert, dennoch respektiert der DOSB, wenn eine Gebietskörperschaft ein solches Verfahren zur Absicherung der Bewerbung durchführen möchte oder muss. In diesem Fall unterstützt der DOSB diesen Prozess im Rahmen seiner Möglichkeiten. 

In der finalen dritten Stufe wird anhand einer gemeinsam mit dem Bund zu entwickelnden Bewertungsmatrix das endgültige Konzept ausgewählt. Ausschlaggebend sind dabei insbesondere die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Wirtschaftlichkeit der eingereichten Vorschläge. Die Entscheidung soll bis zum Herbst 2026 fallen. 
https://www.dosb.de/themen/olympiabewerbung
https://cdn.dosb.de/user_upload/Olympia ... Spiele.pdf
Einen ersten Eindruck von den potentiellen Olympiakandidaten kann man sich im Web verschaffen. Leipzig ist aus dem „Olympiarennen“ ausgestiegen und könnte lediglich in Kooperation mit Berlin olympische Luft schnuppern.
Olympiabewerbung München
https://www.olympiabewerbung-muenchen.com/
Olympiabewerbung Berlin
https://www.berlin.de/olympiabewerbung/
Olympiabewerbung Hamburg
https://www.hamburg-activecity.de/olympiabewerbung
Olympiabewerbung in Rhein-Ruhr
https://www.olympiabewerbung-rheinruhr.de/

Intuitiv besitzt Berlin die größten Chancen auf eine Nominierung als Bewerberstadt. Ähnlich wie Paris 2024 könnten also 100 Jahre später wieder Olympische Spiele in der Bundeshauptstadt stattfinden: Reflektiert, geschichtsbewusst und friedfertig?!

Für München würden Olympische Winterspiele sprechen in Verbindung mit einer klimapolitischen Botschaft und einer gemeinsamen Kraftanstrengung den Transformationswandel der deutschen Industrie zu begleiten. München Plus würde zum einen Garmisch-Partenkirchen, den Landkreis Traunstein und den Landkreis Berchtesgadener Land umfassen. Zum anderen könnten deutsche Eishockeyhochburgen in die Bewerbung miteinfließen..

Der ehemalige britische Leichtathlet und Olympiafunktionär Sebastian Coe berichtete von einem 20jährigen Prozess bei den Olympischen Sommerspielen in London 2012, der 3 Jahre Bewerbung, 7 Jahre Vorbereitung und 10 Jahre (Nach-)Nutzung des Olympischen Effektes beinhaltet.

26.10.2025, 19:24: Ergebnis des Bürgerentscheids - Münchens Bevölkerung stimmt für eine Olympia-Bewerbung
https://www.kicker.de/muenchens-bevoelk ... 07/artikel
26.10.2025, 21:49: Bürgerentscheid - Münchner stimmen für Olympia-Bewerbung
https://www.tagesschau.de/inland/region ... n-100.html

Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
https://www.dosb.de/themen/olympiabewerbung

Olympia in Deutschland
https://dafuer-sein-ist-alles.de/


Vorbildfunktion gewünscht? Vorbildfunktion serviert?! (Ergänzung vom 17.11.2025)

Vom 10. bis 21.November findet in Bélem (Brasilien) die UN-Klimakonferenz 2025 (COP 30) statt. 50.000 Teilnehmer werden in der brasilianischen Stadt im Amazonas erwartet. Beherbergt werden die Teilnehmer unter anderem auch von zwei Kreuzfahrtschiffen.

Um die Folgen der Erderwärmung zu begrenzen, beschlossen die teilnehmenden Länder bei der Pariser Weltklimakonferenz 2015 ein Maximum von 2 Grad bis 2100, möglichst 1,5 Grad. Dafür muss der CO2-Ausstoß drastisch gesenkt werden hin zur Klimaneutralität. Zugleich müssen wichtige CO2-Speicher, wie der Amazonas Regenwald, vor illegalen Rodungen geschützt werden.

Im Laufe der letzten Jahre steigerten sich die Temperaturen von einem Rekordsommer zum nächsten. Die 1,5 Grad Marke scheint schon heute gerissen zu sein. Umso mehr müssen die Anstrengungen konzentriert werden. Zudem müssen die Klimaakteure von einem nachhaltigen Weg überzeugt werden.

Besonders die Schwellenländer (Indien, Brasilien, China, Südafrika, …) haben Anspruch auf einen höheren CO2-Ausstoß, setzt man die historischen Ausstöße der Industrieländer in Relation. Hier gilt es international die Parteien von einer großen nachhaltigen Vision zu überzeugen!

Mit Toleranz, Respekt und Vorbildfunktion hoffe ich eine Gesprächsgrundlage zu finden, um die Zerstörungsuhr des Iran gegen Israel gerichtet umzudeuten auf ein klimapolitisches Orientierungsziel!


Klimawandel

- Zerstörungsuhr für Israel 2040 umdeuten als freiwilliges Orientierungsziel für den weltweiten Klimawandel
- Ausstieg aus Kohle! Erdgas evtl. Erdöl als wichtige Brückentechnologien
- Suche nach grünem Wasserstoff
- positive Investitionen (mit-)initiieren


Frieden

- Frieden und Wiederaufbau in Gaza
- freiwillige Entwaffnung der Hamas (Krieger … Hamas, Hisbollah, Huthi)
- Entwicklung des Nahen Ostens
- nachhaltiger Frieden in der Ukraine
- Afrikapolitik


Staatsfinanzen vor dem Kollaps?!

14.11.2025, 11:01 Uhr: Ausschuss billigt Etat 2026 - Haushaltsdurchbruch - nach 15 Stunden
https://www.tagesschau.de/inland/innenp ... s-100.html
… Der Ausschuss genehmigte Kredite in Höhe von fast 98 Milliarden Euro allein im Kernhaushalt. Dazu kommen noch Milliardenkredite aus Sondertöpfen für die Bundeswehr und die Infrastruktur, so dass am Ende neue Schulden von mehr als 180 Milliarden Euro anfallen. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse wird wegen der in diesem Jahr beschlossenen Lockerungen trotzdem eingehalten.
Hinzu kommen:
- Fachkräftemangel
- Babyboomer in Rente gehend
- Rente & Kranken-, Pflege- und Sozialversicherung (vgl. Beitrag unten!)
- drohende Arbeitslosigkeit

Anzudenkende Maßnahmen:
- Goldene Fondskonzepte („Freiwillige Enteignung“) und Aufbau eines gesunden Kapitalstocks
- Homo Oekonomicus sozialisieren
- Private Investitionen (Innovationen, Zukunftstechnologien,..


Rente & Kranken-, Pflege- und Sozialversicherung:

Reformstau und fehlender Kapitalstock zeichnet das aktuelle Rentensystem aus. Um sich einen guten Überblick über die Rentenpolitik zu verschaffen, kann ich einen ZDF-Beitrag dringend empfehlen, der die Defizite der aktuellen Rente aufzeigt und den Blick auch auf das Ausland richtet:

Die Wahrheit über unsere Rente mit Jochen Breyer - ZDFmediathek
https://www.zdf.de/play/reportagen/die- ... -rente-100

Seit Jahren ist die gesetzliche Rentenversicherung der größte Einzelposten im Bundeshaushalt. 91,9 Milliarden Euro an Bundeszuschüssen sind für das Jahr 2025 eingeplant. Die kompletten Rentenausgaben betragen mit 121,3 Milliarden Euro fast ein Viertel des gesamten Bundeshaushalts!

Mit dem Eintritt der Babyboomer Generation in die Rentenphase verliert das System noch weiter an Stabilität. Reformen sind dringend notwendig, so wie diese von den Wirtschaftsweisen gefordert werden:
- höheres Renteneintrittsalter 67+
- langsamer steigende Rente (Inflation statt Arbeiterlöhne)
- solidarische Rente zum Schutz vor Altersarmut (höhere Renten gleichen untere Renten aus)

Mein volkswirtschaftliches Bauchgefühl sieht darin gute Ansätze um zu einer nachhaltigen Stabilität des Rentensystems zu gelangen, trotz der Problematik der Babyboomer-Generation. Sollte es keine Reformen geben, so würde der Gesamtsozialversicherungsbeitrag von 41,2% (2024), 45% (2035) auf 50% (2050) anwachsen. Für die jüngere Generation unzumutbar.

Interessant sind auch die Rentensysteme in Schweden und Österreich. In Schweden gibt es neben der staatlichen Altersrente, eine Betriebsrente und eine freiwillige private Rentenversicherung. Das schwedische Modell besticht durch die Einbindung der kapitalgedeckter Rente.

So fließen bei der staatlichen Altersrente 16 Prozent des Bruttogehalts in die umlagefinanzierte Rente, weitere 2,5 Prozent in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge, die sogenannte Prämienrente. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Rentenbeiträge von insgesamt 18,5 Prozent.
Radikaler ist das österreichische Modell, in das alle einzahlen müssen. Auch Beamte, Politiker und Selbständige.

10.10.2024 - 17:00 Uhr: Rente - Warum Schweden zum Vorbild für Deutschland wird
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 70232.html
02. September 2025: Altersvorsorge - Rente für alle gleich: Wie Österreich das geschafft hat
https://www.mdr.de/nachrichten/welt/pol ... h-106.html
10.10.2024 - 17:00 Uhr: Sozialsystem - Rentenreformen sind unpopulär – doch es gibt einen Ausweg
https://www.handelsblatt.com/meinung/ga ... 70244.html
21.03.2024: Das Generationenkapital: für eine moderne Rente
https://www.bundesfinanzministerium.de/ ... pital.html

Die Politiker sind gefordert nicht nur Klientelpolitik zu betreiben, sondern die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu gestalten!


Bildungspolitik, Orientierung & Deutschlandbild

- (Eigen-)Motivation
- Autodidaktischer Zugang
- Kolpingwerk
- DJH


Fazit:

- Rente & Kranken-, Pflege- und Sozialversicherung haben sehr große Auswirkungen auf den zukünftigen Arbeitsmarkt in Deutschland und somit auch auf die Staatsfinanzen. Stichwort Lohn(neben-)kosten im internationalen Vergleich!

- Goldene Fondskonzepte in Rente, Pflege, Klima, Infrastruktur und Bildung

- früher Renteneintritt der Babyboomer möglichst Meiden!

- Deutschlandbild für Investitionen schärfen
Hellboy
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Beitrag von Hellboy »

Alter Schwede, was passiert denn hier…? :popcorn:
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Darkside
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Beitrag von Darkside »

Muss mit der WM zu tun haben - ich suche noch nach dem Zusammenhang... :?
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

Hellboy hat geschrieben: 25.11.2025, 19:19 Alter Schwede, was passiert denn hier…? :popcorn:
Der Alex76 hat diesen Thread schon lange gekapert und haut hier seit ein paar Jahren einen Hammeraufsatz nach dem anderen raus. Hat halt meistens nix mit Fußball zu tun. Sind aber immer recht lesenswert.
"Für mich ist Schönheit, dem Gegner nicht zu geben was er will." José Mourinho

"Wir wollen keinen Schönheitspreis, sondern einfach nur punkten" Torsten Lieberknecht
Hellboy
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Beitrag von Hellboy »

Ja, ich weiß. Ich hatte das nur völlig verdrängt und bin jetzt zufällig wieder drüber gestolpert. :lol:
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Alex76
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Beitrag von Alex76 »

Ich gebe zu, dass ich manchmal abschweife, wenn ich mir zusammen mit Thorsten Lieberknecht Gedanken um den finnischen Sommer mache. ;-)

Darüber hinaus versuche ich herauszufinden wie man von der WM 2006 als Gastgeber nachhaltig profitieren kann. Speziell in Zeiten sehr angespannter Kassen..
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