Da wird es nämlich eigentlich interessant.Hephaistos hat geschrieben:Rheinteufel2222 hat geschrieben: Ich frag mich nur, wie der FCK die 10 % bezahlen will, wenn der Investor keine Altschulden übernimmt. Irgendwie passt das alles nicht so richtig.
Ich vermute mal, da kommen Grillgelder ins Spiel. Dazu sagte SOV auch, dass die Kassen ja noch nicht leer sind. 10% wären "nur" ca. 2,2 - 2,5 Mio.
So wie ich SOV verstanden habe wären die Kassen irgendwann im September/Oktober leer, d.h. mit jedem Tag den die Gläubiger warten, schmelzen diese 10% auch noch weiter dahin.
Das nächste Problem für die Gläubiger kommt durch das Angebot des Investors, das ja wie ich verstanden habe, als positive Fortführungsprognose zu verstehen ist. D.h. also eine komplette Zerschlagung des FCK, alles verkaufen was irgendwie zu Geld gemacht werden kann und Einstellung des Spielbetriebs, diese Alternative vor der so viele Angst haben, existiert im Grunde gar nicht als Alternative. Das zuständige Gericht wird immer die Fortführung des Unternehmens und die Sicherung der Arbeitsplätze bevorzugen.
Korrigiert mich bitte - ich sehe nur ein Problem auf uns zukommen, falls sich herausstellen würde, dass die Gläubiger bei einer zusätzlichen Insolvenz des eV deutlich besser dastehen würden als diese 10%. Ich glaube zwar nicht, dass das der Fall ist, ich denke der Wert wird klug gewählt sein.
D.h. 10% jetzt oder zerschlagen, zusammenkehren und schauen was übrig bleibt, irgendwas <5%. Für den Homo oeconomicus wäre die Sache recht klar vermute ich. Nur gibts den leider nicht.
Ich befürchte, dass ähnlich wie in Dortmund damals bis zum letzten Tag hinausgezögert und verhandelt werden wird - was uns zumindest die Planung für die nächste Saison erheblich erschweren wird. Wenn man sich die Chronologie von damals durchliest, standen die Gläubiger tatsächlich vor einer ähnlichen Entscheidung - außer, dass es um wesentlich mehr Geld ging.
