Thomas / Januar '10 hat geschrieben:Horst Eckel (Weltmeister 1954): "[...]Es wäre aber sehr, sehr schade, wenn Fritz Walter nicht mehr der Namensgeber bleiben könne. Dagegen sollte man sich auf jeden Fall wehren."
Ottmar Walter (Weltmeister 1954): "Die Situation ist so, dass selbst ich den Kopf schütteln muss. Ich weiß nicht, wie es so weit gekommen ist, aber wenn die Situation so ist, dass es nicht anders geht... Ein Namenswechsel wäre allerdings nicht schön."
Quelle: Rheinpfalz vom 9. Januar 2003 (in dem Artikel ging es um den bevorstehenden Verkauf des Stadions)
PRO FRITZ-WALTER-STADION
Für alle die sagen, Fritz Walter wäre es egal gewesen. Den lebenden 54er-Helden ist es nicht egal, aus gutem Grund!
Lächerlich finde ich auch die Milchmädchenrechnung die hier von einigen aufgestellt wird:
Namensverkauf führt zu: FCK dauerhaft in der 1. Liga, mitelfristig Stars auf dem Rasen, komplette Sanierung,...
Beibehaltung des Namens führt zu: FCK hat keine Chance sich im Profifussball zu etablieren (Absturz in den Amateurfussball), daraus folgend Insolvenz,...
Beides wird nicht zutreffen, zumindest nicht aus Folge des möglichen Verkaufs/Nichtverkaufs.
Und wenn ich dann lese: Lieber in xy-Arena gegen Dortmund (oder Hoffenheim?) als im Fritz-Walter-Stadion gegen Paderborn. Da frag ich mich: Warum spielt Rostock gegen den Abstieg in Liga 2. Da kommt Dortmund nur zu nem Freundschaftsspiel (Spendengala) wenn die Kassen mal wieder leer sind. Trotz DKB-Arena...
Und dann frag ich mich: Auch lieber in blau-weißen Trikots gegen Bremen als in rot-weiß gegen Cottbus? Lieber als 1. FC Kaiserslautern gegen Union, oder lieber FC Toys'R'us KL gegen Schalke.
Wo geht Tradition los und wo hört sie auf, ab welchem Punkt verliert man denn seine Identität? Kann mir das mal jemand beantworten?!