Da sträuben sich einem die Haare!
1. Es müßte auch dem unbedarftesten Anhänger klar geworden sein, daß der Kader des FCK nicht so schlecht ist wie ihn manche hier sehen wollen, aus durchsichtigen Gründen. Er dürfte der beste der 2 Liga sein, und zwar mit Abstand! Auch Ring ist besser als Halfar. Halfar wäre beim FCK nie und nimmer etwas geworden. - Hier also ein Punkt pro Kuntz.
2. Den "Misthaufen" hat Kuntz bei den Trainerverpflichtungen und beim Einbau seiner ehemaligen Mannschaftskollegen angehäuft.
3. Wie aus dem Kicker-Artikel hervorgeht, befindet sich der FCK in einer Abwärtsspirale, was die flexiblen Einnahmen betrifft, vor allem auch der Zuschauerzahlen. Wahrscheinlich wäre ohne die Anleihe die nächste Lizenz schon in Gefahr, trotz Einnahmen aus dem DFB-Pokal.
4. Daraus folgt: Weitere personelle Ausgaben im nichtproduktiven Bereich (also auf Führungsebene) werden den FCK eher der Insolvenz näher bringen.
Das bedeutet für einen Aufsichtsrat, der ganz bei Verstand ist: Die Verpflichtung eines SD muß mit erheblichen Einsparungen bei den VV, insbesondere von Kuntz, verbunden sein. Dies ist umso wichtiger, als mit weiteren erheblich zurückgehenden Zuschauerzahlen zu rechnen ist.
5. Die Verpflichtung eines SD allein ist sinnlos! Anläßlich des Debakels mit Foda hatte ich geschrieben, Rangnick als SD und einen unbekannten Trainer (Nachwuchstrainer) wäre für den FCK die richtige Lösung (dort nachlesbar). Inzwischen hat ein anderer Verein eine solche Lösung vorgenommen (Salzburg). Der Erfolg dürfte allen bekannt sein. Für viele war die Lösung zu teuer. Inzwischen wird es denen dämmern, daß sich diese Investition schon längst mehr als bezahlt gemacht hätte.
6. Schupp als SD?

Das würde der bisherigen Personalpolitik die Krone aufsetzen. Aber das paßt zu diesem Forum: Auf der einen Seite zu kritisieren, daß Kuntz zu viele "alte Freunde" in "Arbeit" und Brot gebracht hat und dann noch einen von der Sorte dazuholen.
Die Lage um den FCK scheint ernster als selbst Nicht-Optimisten

sie gesehen haben. Es ist höchste Zeit, daß der
Aufsichtsrat und/oder die Mitglieder die Dinge in die Hand nehmen und die Weichen in die richtige Richtung lenken. Von den handelnden Interessenträgern ist offenbar keine Weichenstellung zum Guten des FCK mehr zu erwarten. Dazu gehört auch, den Tatsachen ins Auge zu sehen und sich nicht vorrangig mit potentiellen Favoriten der nächsten Saison zu beschäftigen, zu denen in der kommenden Saison noch mindestens Bochum, Düsseldorf und Karlsruhe kommen, sondern nach unten zu schauen. Da die meisten aktuellen Spieler den FCK verlassen werden, kann das erste Ziel nur heißen: Klassenerhalt und mittelfristig die Weichen für einen Kampf um die Aufstiegsplätze stellen. Dazu gehört:
Vorrangig Einbau von eigenen Nachwuchsspielern, Halten oder Verpflichtung von wenigen erfahrenen älteren Spielern (vorrangig auch im Mittelfeld) und einen gescheiten erfahrenen Trainer verpflichten.