Das was Marky in der wirklich hervorragenden Kolumne beschreibt ist das, was uns von solchen Retortenvereinen wie dem bei dem wir am Donnerstag antreten müssen, unterscheidet. Bei uns kommen 50.000 zu einem Spiel bei dem es gegen den Abstieg in die 3. Liga geht. Bei denen muss Onkel Dietmar mit allen Tricks arbeiten um zu verhindern dass bei einem Relegationsspiel zur Bundesliga nicht mehr als 50% der Karten in die Hände der Gäste fallen. Und vermutlich wird er alle Hände voll zu tun haben zu verhindern, dass wir nicht noch deren Gästeblockkarten für das Rückspiel auf unserem heiligen Berg wegkaufen.
In Lautern thront das Stadion über der Stadt, deren hässliche Schüssel an der Autobahn würde nicht mal jemand vermissen wenn sie eines Tages im Erdboden versinken würde.
Hier steht eine ganze Region hinter dem FCK, dort ein paar Irrlichter mit ganz schlechtem Geschmack hinter einem traditionslosen Kunstgebilde. Da hilft auch die Jahreszahl im Namen nichts.
Wenn es einen Fußballgott gibt, dann korrigiert er am Donnerstag und am Montag diesen Fehler in der Matrix und schickt diese seelenlose Söldnertruppe mit ihren armseligen "Fans" in Liga 2. Und beschert uns zwei weitere erfolgreiche Spiele, die in die lange traditionsreiche Geschichte des 1. FC Kaiserslautern eingehen werden.
Nochmal danke für diese tolle Kolumne, ich war sicher nicht der einzige mit Gänsehaut beim Lesen und Zurückerinnern. Ich hätte nichts dagegen wenn es eine ähnliche Kolumne in fünf Jahren noch einmal gäbe und ich dann ebenfalls eine Gänsehaut bekäme beim Nacherleben.
P.S.: Leicht offtopic, aber die grandiose "Unzerstörbar"-Choreographie als Schal umzusetzen war eine der besten Ideen der FCK-Fanartikelabteilung der letzten Jahre!