Stefan Kuntz, der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern, hat seine Kandidatur für einen Sitz im Vorstand der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zurück gezogen. Ebenso wie Kölns Manager Michael Meier verzichtete er nach einer Probeabstimmung bei der Generalversammlung am heutigen Mittwoch.
DFL-Präsident bleibt Reinhard Rauball (Borussia Dortmund), der ebenso wie seine Stellvertreter Peter Peters (Schalke 04) und Harald Strutz (Mainz 05) wiedergewählt wurde. In den Vorstand zogen darüber hinaus Heribert Bruchhagen (Eintracht Frankfurt), Karl Hopfner (Bayern München), Helmut Hack (Greuther Fürth) und Ansgar Schwenken (VfL Bochum) ein.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Naja, bleibt's halt bei den bisherigen "alten Säcken". Ist eben auch nicht mehr, als reine Politik und die Herren kleben halt förmlich an ihren Sitzen.
Dann hat Kuntz wenisgtens mehr Zeit, um sich auf den FCK zu konzentrieren. Hat also durchaus etwas Positives.
Vorabstimmung hin oder her. Ich hätte die Kanditatur nicht zurückgezogen und wenigstens eine Duftmarke gesetzt. Steter Tropfen höhlt den Stein. Er wird sich aber schon was gedacht haben, bei seinem Rückzug. Die Kandidatur an und für sich war richtig. Dafür ist das Gremium zu wichtig.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
der wo die meiste arbeit im hintergrund macht, aber die wenigste aufmerksamkeit in der öffentlichkeit erhält. die sahnen nämlich rummenigge und hoeneß ab.
SaDr24 hat geschrieben:der wo die meiste arbeit im hintergrund macht, aber die wenigste aufmerksamkeit in der öffentlichkeit erhält. die sahnen nämlich rummenigge und hoeneß ab.
Naja, kann man von Rummenige halten was man will, aber Hoeness ist als Manager ja wohl unerreicht, soviel Ehre muss sein!
Der Stefan isn Workaholic und ihm haben wir seeeehr viel zu verdanken, das steht außer Frage!
In Lautre geboren zu sein verpflichtet zu ewiger Treue!
Fritz Walter blieb seinem FCK treu obwohl Racing Paris kurz nach Kriegsende 250.000 Mark Handgeld bot…Fritz lapidar „Dehäm is Dehäm“!!
FCK58 hat geschrieben:Vorabstimmung hin oder her. Ich hätte die Kanditatur nicht zurückgezogen und wenigstens eine Duftmarke gesetzt. Steter Tropfen höhlt den Stein. Er wird sich aber schon was gedacht haben, bei seinem Rückzug. Die Kandidatur an und für sich war richtig. Dafür ist das Gremium zu wichtig.
Könnte mir durchaus vorstellen, das Stefan Kuntz sich gedacht hat, wenn die Chancen eh recht gering sind, gewählt zu werden, zieh ich lieber zurück und trete keinem auf die Füsse. Dadurch hab ich vieleicht bei den Gewählten dann ein "kleines Steinchen" im Brett. Manchmal kann ein Rückzug schlauer sein als volle Atacke.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
Ballkontakt hat geschrieben:Naja, bleibt's halt bei den bisherigen "alten Säcken". Ist eben auch nicht mehr, als reine Politik und die Herren kleben halt förmlich an ihren Sitzen.
Dann hat Kuntz wenisgtens mehr Zeit, um sich auf den FCK zu konzentrieren. Hat also durchaus etwas Positives.
Das hat überhaupt nichts Positives. Stefan hat sich gut überlegt, warum er kandidiert, in diesen Kreisen falllen Entscheidungen (das ist wie in der Politik, die wird auch nicht im Bundestag gemacht). Aber Stefan hat kandidiert und das ist gut so!!!
Naja, kandidiert hat damals auch Heide Simonis in Schleswig-Holstein....
Oder Joachim Gauck aktuell...
Von mir aus auch gut überlegt. Aber auch gut abgeschätzt?
Viele Fürsprecher kann er ja nicht gehabt haben. Ausserdem erstaunlich, dass man den Vorstandsmitgliedern dort eine Art Lobbyismus vorwirft, gleichzeitig aber darauf hofft, dass Kuntz für uns da irgendwelche glühenden Kohlen aus dem Feuer holen würde.
DevilDriver hat geschrieben:Meiner Meinung nach sollte kein Vereinsvorstand oder -funktionär im
DFL-Vorstand sein.
Für diese Organisation müsste eigentlich ein vereinsunabhängiger
Vorstand gewählt werden.
Nur auf diese Weise können Entscheidungen im Sinne der gesamten
deutschen Profiligen getroffen werden.
Naja das ist immer ein zweischneidiges Schwert!
Einerseits kann durchaus die Unabhängigkeit angezweifelt werden, aber andererseits wäre meines erachtens die DFL dann noch weiter weg von der Realität im Fußball und somit auch von den Belangen der Fans(auch wenn man sich das kaum vorstellen kann und will, dass die noch fanunfreundlicher sind )!
Letzlich kam es so, wie hatschongelb und meine Wenigkeit im Vorfred prognostiziert haben: Ein Quoten-Bayer und ein Urgestein. Im Endeffekt also nichts passiert...
@ FCK 58: Meiner Meinung nach war es richtig, die Kandidatur zurück zu ziehen. Was nützt eine Duftmarke, wenn sie unermesslich stinkt und man sie womöglich ewig mit sich herum trägt? Der Hinweis auf Heide Simonis ist dabei tatsächlich angebracht. Gesine Schwan fällt mir auch noch ein... Das würde ich mir auch nicht antun. Stefan ist zu sehr Sportsmann, als dass er sehenden Auges in eine Niederlage rennt.
@DevilDriver: Sehe das auch eher wie Forza FCK. Die FIFA hat auch einen vereinsunabhängigen Vorstand, ich würde sogar sagen, einen fußballunabhängigen Vorstand. Und wie weit bringen uns diese alten Säcke? Mit hanebüchenen Regeländerungsvorschlägen immer weiter weg von dem Spiel, dass man irgend wann einmal lieben gelernt hat. Sich gegen revolutionäre Hilfsmittel sperren, damit der Fußball bleibt wie er ist, aber auf der anderen Seite die Regeln ändern, um den Fussball zu "revolutionieren". Für mich die Quadratur des Kreises. Das will ich in der Bundeliga nicht!