Zweitliga-Prognose
Kampf um die Liga der Träume
Sechs wollen ganz nach oben, nur zwei werden es sicher schaffen: Kaiserslautern, St. Pauli, Bielefeld und drei weitere Zweitligisten rangeln in der Rückrunde um den Bundesliga-Aufstieg. SPIEGEL ONLINE wagt eine Prognose, wer am Saisonende feiern darf.
Böse Zungen behaupten, es sei egal, ob Marco Kurz noch Trainer des 1. FC Kaiserlautern sei. Seine Arbeit sei schließlich am 8. August 2009 um Punkt 13 Uhr verrichtet gewesen: Mit Anpfiff des ersten Hinrundenspiels gegen Greuther Fürth (2:1) hatte Kurz eine Zweitligamannschaft aufgestellt, die gut funktionierte, sehr gut sogar. Die kämpfte, wie sie es in Lautern mögen, die plötzlich gegnerische Abwehrreihen zerlegte, wie sie es in der Pfalz zuletzt in Zeiten des Brasilianers Ratinho erlebten.
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Mannschaftsbastler Kurz, der im März 2009 noch bei 1860 München vom Hof gejagt wurde, übt sich derweil im kühler Moderation. Man müsse weiter aufpassen, sagt der 40-Jährige immer wieder. Zur Rückrunde haben sie den Leverkusener Pierre de Wit geholt, aus Frankfurt Markus Steinhöfer, für den Fall, dass Stammkräfte ausfallen sollten. Wie Georges Mandjeck, der mit Kamerun beim Africa-Cup in Angola weilt. Nach guten Testspielleistungen dürfte de Wit für ihn die favorisierte Alternative sein. Kurz sagt aber auch, dass seine Mannschaft zurecht dort oben steht: auf Platz eins, neun Punkte vor einem Nichtaufstiegsplatz. Und da sich die Konkurrenz aus Bielefeld oder Augsburg an Unbeständigkeit überbietet, ist kaum absehbar, dass die eingespielten Lauterer diesen Platz noch hergeben sollten.
Prognose: Der FCK kehrt nach vier Jahren als Zweitligameister in die Bundesliga zurück.
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