emkathor hat geschrieben: 09.08.2025, 13:54
Lautern-Fahne hat geschrieben: 08.08.2025, 15:58
Nicht ganz richtig. Lieberknecht war in Darmstadt ein Meister des 3-5-2, bis er entnervt hinwarf.. [...]
Jaaa....aber

Dann stellt sich mir die Frage, warum er dort nicht wieder auf 4er Kette umgestellt hat, sondern entnervt gegangen ist.
Das hatte dann Kohfeldt gemacht
(meinte in einem Interview was von 'notgedrungen', wenn ich das noch richtig aufm Schirm habe)
https://www.youtube.com/watch?v=fVoRmINcYh8
https://www.lilienblog.de/2024/08/31/li ... ne-spieler
https://www.hessenschau.de/sport/fussba ... t-372.html
https://www.sueddeutsche.de/sport/darms ... -1.5746210
Warum hat er entnervt hingeworfen? Das liegt an seinem Charakter. Es gab einen guten Artikel des Lillienblocks, in der die Lieberknecht Ära Revue passiert lassen wurde. Reiche ich ggf. nach, die haben ziemlich viele alte Artikel archiviert. Ich werde versuchen das halbwegs wiederzugeben.
Lieberknecht ist außerhalb der Spieltags PKs, die er als lästige Aufgabe sieht, ein hochemotionaler Trainer und Workaholic für den ein guter Draht zu Spielern, Mitarbeitern und Fans an erster Stelle steht. Er war beim BTSV als auch D98 dafür berüchtigt, bis spät in die Nacht Leserbriefe zu beantworten und seine Taktik zu erklären. Das spiegelt sich auch in dem SWR Interview wieder. Der zerreißt sich für seine Aufgaben und steigert sich da auch extrem rein.
Das habe dazu geführt, dass -wenn die Mitarbeiter nicht verkopfte Anzugträger sind- er Leute mitreißen konnte. In Darmstadt habe er seine 4,5 Spieler gehabt, die seine verlängerten Arme waren. Auf die hat er sich blind verlassen und im Gegenzug auch sie auf ihn. Das lief auch die ersten 3 Jahre blendend laut dem Eintrag. Lieberknecht baute eine Wagenburgmentalität auf, die eine sehr begrenzte Lilienmannschaft bis in die Bundesliga trug. In dem Beitrag wurde aber auch kritisiert, dass ihn das etwas betriebsblind machte. Er sah nicht, dass der ein oder andere über seinem Zenit war und habe Leute spielen lassen, die nicht BL tauglich waren. Weil sie sich in der Vergangenheit verdient gemacht haben.
Das ganze flog dann nach einem 0:4 gegen Elversberg auseinander. Und Lieberknecht hat die laut Hessenschau so rundgemacht, dass man das draußen mitbekam. Das traf ihn laut dem Beitrag ins Mark. Und er machte dann auch dicht und ging. Der Mann ist Pfälzer. Weit gereist- aber immer noch ein Zornnickel, der sich in der Hinsicht vor Klopp nicht zu verstecken braucht. Ähnliches schrieben auch die Braunschweiger. Er ist bei beiden Vereinen eine Ikone und gern gesehen. Mit seinen Stärken aber auch Schwächen.
Der Mann hat zweimal bewiesen, dass er aus wild zusammengewürfelten Mannschaften eine Maschine bauen kann, die läuft. Ähnlich wie Ole Werner bei Bremen. Oder Funkel und Rehhagel bei uns. Ritter (Rechtsfuß) auf links zu stellen und Emreli (Linksfuß) auf rechts macht er nicht aus Jux und Dollerei. Sondern weil die Idee war, dass die draufschießen statt flanken. Der hätte wie du es richtig sagst auch ohne weiteres bei D98 auf Viererkette umswitchen können. Der Mann war Jahrgangsbester beim Trainerlehrgang- der hat war drauf. Kohfeldt schmiss meines Wissens aber auch 2,3 Spieler aus dem Kader und kehrte eisern durch.
Ich hoffe wirklich, dass er Erfolg hat. Auch wenn man das aus meinen Beiträgen nicht herausliest und man meinen könnte ich habe was gegen ihn. Das hat aber mehr damit zu tun das ich dran zweifle, dass du beim FCK als Trainer
Mensch sein kannst. So- wieder zu viel Zeit mit einem überlangen Beitrag verschwendet, den eh keiner liest.