Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Flo » 15.03.2019, 11:57


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Littig: Keine Aufweichung des Vier-Säulen-Modells

Aufsichtsratsmitglied Michael Littig hat einen Schnellschuss bei der Investorensuche ausgeschlossen und zugleich die Beibehaltung des Vier-Säulen-Modells bekräftigt. Laut "Rheinpfalz" sollen zehn regionale Investoren mit jeweils sechsstelligen Summen in den Startlöchern stehen.

Am im Juni 2018 verabschiedeten Ausgliederungsplan soll trotz eines eventuellen Zeitdrucks bei der Investorensuche definitiv festgehalten werden. Er unterstütze die Ziele des Vier-Säulen-Modells vollumfänglich, sagte Michael Littig in der "Rheinpfalz". Auch einen überhasteten Abschluss mit einem Großinvestor schloss das Aufsichtsratsmitglied aus. Zu beiden Themen waren am Mittwoch kritische Spruchbänder in der Westkurve gezeigt worden (siehe ältere DBB-Meldungen).

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf bestätigte im Namen seines gesamten fünfköpfigen Gremiums diesen Weg. "Wir alle im Aufsichtsrat haben Konsens, dass wir Eigenkapital brauchen, dass wir das Vier-Säulen-Modell wollen und gerne einen Anker-Investor hätten", so Banf ebenfalls in der "Rheinpfalz".

Regionale Investoren in Sicht - Ämterwechsel im Aufsichtsrat vertagt

Derweil sollen laut "Rheinpfalz" zehn regionale Firmen bereitstehen, um die zweite Säule des Vier-Säulen-Modells zu füllen und FCK-Aktienpakete von "jeweils deutlich über 100.000 Euro" zu erwerben. "In den nächsten Wochen wird sich in Sachen Fremdkapital und Eigenkapital einiges bewegen", wird Patrick Banf zitiert.

Die ursprünglich für Mitte März angekündigten Diskussionen über einen Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz (siehe ältere DBB-Meldungen) werden deshalb wohl erstmal hinten angestellt. Banf hält die Debatte, ob und wie die Posten anders verteilt werden, für "zweitrangig". Wichtiger sei es nun, in Ruhe die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison zu sichern.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz

Hinweis: Die vorherigen Beiträge zur Diskussion sind u.a. hier im Spieltagsthread zu finden: Ultras fordern Wahrung des Vier-Säulen-Modells.


Ergänzung, 02.04.2019:

Baders Konzept überzeugt Sponsorenquartett

Der 1. FC Kaiserslautern kann sich auf seine Fans und seine regionalen Sponsoren verlassen. Mit der festen Zusage von vier Unternehmern, zusammen umgehend eine halbe Million Euro in die Kapitalgesellschaft des FCK zu investieren, kehrte Martin Bader, der Geschäftsführer Sport, gestern Nachmittag aus Homburg zurück.

"Martin Bader hat uns von seiner Vision und mit seinem Konzept überzeugt. Um ein Zeichen zu setzen, haben wir uns entschlossen die Säule 2 des Kaiserslauterer Modells mit einer halben Million zu befüllen und als erste Aktien zu zeichnen", erklärte Dieter Buchholz (BFD, Bexbach). Er sprach auch im Namen von Dr. Peter Theis (Allgäuer Latschenkiefer, Homburg) und dessen Geschäftsführer Giuseppe Nardi sowie Axel Kemmler (KKS, Kaiserslautern). „Wir sind bereit, unser Engagement 2020 noch einmal zu erhöhen. Wir erkennen den Wert des Vereins von 120 Millionen an, den die Geschäftsführung aufgerufen hat“, erklärte Buchholz, der frühere FCK-Aufsichtsratschef. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
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Beitragvon SL7:4 » 15.03.2019, 12:19


Interessant zu diesem Artikel finde ich auch den EINWURF von H-J Redzimski:

Rheinpfalz hat geschrieben:Einwurf: Unfair vorgeführt

(...) Mit dem Transparent „Littig, kümmer dich um deinen Scheiß“ sind sie allerdings inhaltlich und sprachlich gehörig übers Ziel hinausgeschossen. Das hat jede Sachebene verlassen.

Littig steht erklärtermaßen dafür, das Vier-Säulen-Modell mit Leben zu füllen. Auf der Fanseite und natürlich auch auf der Großinvestorseite. Wozu hat man sonst den Topf geschaffen? Er ist somit unfair vorgeführt worden. Die Aktion hat neues Öl ins Feuer im Aufsichtsrat gegossen. Wollte man das?

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Zuletzt geändert von Thomas am 15.03.2019, 13:39, insgesamt 5-mal geändert.
Grund: Formatierung der Link-Vorschau angepasst.



Beitragvon Heinz Orbis » 15.03.2019, 12:40


Das liest sich so, als hätten die mal besprochen, dass man an die Öffentlichkeit einheitlich kommuniziert. Das finde ich gut und seriös.Die Sache mit den Finanzen hat oberste Priorität , hier nun ruhig und ohne Intrigen weiter so machen, damit wir die Lizenz erhalten.
Schön dass sich einige regionale Partner gefunden haben, ich hoffe nach dieser ersten "Zeichnungsrunde" entsteht ein Dominoeffekt....
Wohin soll ich denn wechseln? Ich bin doch schon beim FCK!



Beitragvon Mia » 15.03.2019, 12:47


Mit einer Stimme an die Öffentlichkeit zu gehen ist doch schon mal gut. Dass das Thema Finanzen derzeit wichtiger ist als neue Posten ist auch gut. Ich glaube, wir sollten den verantwortlichen Personen mal unterstellen, dass Sie, wie wir Fans auch, nur das Beste für unseren FCK wollen. Wir sollten bei aller Kritik, die sicher angebracht ist, doch sachlich und fair bleiben.



Beitragvon quallenbakker » 15.03.2019, 13:59


DIE neuen Investoren sind:Banf AG, Buchholz GmbH, Coca Cola GmbH, Haerting, Barbarossa Bäckerei, Autohaus Rittersbacher GmbH, Littig.. :lol:



Beitragvon FCK58 » 15.03.2019, 14:22


Und? Selbst wenn dem so wäre? Wieso nimmst du dir dann die Unverschämtheit heraus, diese Männer auszulachen? Bist du denn etwa direkt mit 500 kilo (oder mehr) eingestiegen?
Dann könnte ich deinen Lacher nämlich vielleicht noch verstehen. Aber auch nur vielleicht.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon betzeherz » 15.03.2019, 14:40


quallenbakker hat geschrieben:DIE neuen Investoren sind:Banf AG, Buchholz GmbH, Coca Cola GmbH, Haerting, Barbarossa Bäckerei, Autohaus Rittersbacher GmbH, Littig.. :lol:


Stimmt ja beinahe, also brauchst Du dich nicht verschämt hinter deinem Lachen verstecken. Woher hast du diese Informationen? Geklaut, gegoogelt, erschlichen oder gar jemanden erpresst? Oder vlt. irgendwo ne Wanze versteckt?
Das betzeherz benoetigt blut! Blut ist Bundesligafussball -
keine 3.Liga!



Beitragvon Mia » 15.03.2019, 15:13


quallenbakker hat geschrieben:DIE neuen Investoren sind:Banf AG, Buchholz GmbH, Coca Cola GmbH, Haerting, Barbarossa Bäckerei, Autohaus Rittersbacher GmbH, Littig.. :lol:

Sollte dies so sein - super! Respekt vor Allen die solche Summen in den FCK investieren. Darüber zu lachen finde ich eine Frechheit.



Beitragvon Betze_FUX » 15.03.2019, 15:30


Man könnte ja des öfteren lesen, das man hoffte mit einem Ankerinvestor weitere lokale kleinere Investoren zu motivieren.

Vielleicht läuft das ja jetzt auch andersrum! :)

Jedenfalls hilft uns jeder euro weiter um weniger teure Kredite aufnehmen zu müssen!
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon quallenbakker » 15.03.2019, 15:53


Ach so political correcetness, wusste ich nicht....
Streng mal dein Hirn an.... Das war ironisch gemeint...Seit Jahren wird hier über den Einstieg eines seriösen Großinvestors fabuliert...Einige träumten von Coca Cola...Hilfe...kann ich nur sagen. Wie wollen lokale Sponsoren 12 Mios auftreiben? Es sei denn es handelt sich vlt. um Tehalit, um Bitburger (Lokal im weiteren Sinne), um Boehringer Ingelheim, die BASF, MVV Mannheim, SAP, Bilfinger und Berger... Seibel Schuhe, Hornbach...Kömmerling....
Wo sollen die 12 Millionen herkommen? Die 12 Millionen reichen ja nicht aus, das ist ja nur um die bestehenden dringendsten Verplichtungen einzulösen...
Wir müssen ja auch eine aufstiegstaugliche Mannschaft haben...

Träum weiter...
Solange so dilletantisch da oben agiert wird und das hat sich leider seit dem Rauswurf von Kuntz nicht verbessert, dieses Dillema, wird kein seriöser Investor außer dir einsteigen...



Beitragvon Satanische Ferse » 15.03.2019, 16:55


Die Spruchbänder waren die Fortsetzung der Schlammschlacht, die seit Wochen läuft. Redzimski stellt sich die Frage, ob da etwa gezielt Öl ins Feuer gegossen wurde. Davon gehe ich aus.

Nach der provoakanten "Klein-Moritz"-Äußerung von Bader am Sonntag bei Flutlicht folgte mit den Spruchbändern der nächste Angriff auf Littig. Wäre schon naiv anzunehmen, zwischen den zeitlich kurz aufeinander folgenden Attacken gäbe es keinen Zusammenhang, es handele sich nicht um eine konzertierte Aktion.

In den Wochen und Monaten vorher hatten wir die öffentlichen Angriffe von Patrick Banf gegenüber Harald Layenberger, die diskreditierenden Bemerkungen gegen Paul Wüst, das Heraushaltenwollen von bestimmter Seite gegenüber Kessler aus dem Tagesgeschäft, die verschiedenen Durchstechereien an die Presse bis hin zum Öffentlichmachen von einem bekundeten Interesse von Ponomarew an einem Einstieg beim 1.FC Kaiserslautern.

Es gibt in den Führungsetagen des FCK unterschiedliche Herangehensweisen über das Umgehen mit der Ausgliederung. Das ist für jeden offensichtlich. Und die Diskussion und Auseinandersetzung wird leider - wie wir an den oben geschilderten Begebenheiten sehen - zu Teilen in die Öffentlichkeiten getragen werden. Und zwar von einer bestimmten Seite her. Von welcher Seite her dieses Interesse besteht, das zu beurteilen bleibt jedem selbst überlassen. Für mich gibt da es keinerlei Zweifel.

Bereits vor den Aufsichtsratswahlen hatte ich vor der Liste Buchholz gewarnt. Wer die hitzigen Auftritte des Narzissten Buchholz auf vergangenen JHV mitbekommen hat, der musste orientiert sein. Wer Buchholz in Kauf nimmt, der erntet im Verein Disharmonie.

Bis heute pflegt HB sein Netzwerk bis in die Geschäftsstelle hinein. Banf als Aufsichtsratsvorsitzender - auf der Buchholz-Liste ganz oben - spielt eine gewichtige Funktion und Rolle. Grotepass als erklärter Ausgliederungskeptiker, ebenfalls auf der Buchholz-Liste gelandet, gibt sich unabhängig, ist bei den Ultras sehr gut verankert.

Es ergeben sich in der Gemengenlage interessante Konstellationen. Auf der einen Seite Layenberger, der Vereinsrat, Wüst, Kind und Littig. Auf der anderen Seite die Ultras, Buchholz, Banf, Grotepass und wie wir seit Sonntag erfahren haben, auch Martin Bader.

Die Ultras als Gralshüter der reinen Lehre. Bekunden offen, auch bis in die Kreisliga mitzugehen, wenn alle Stricke reißen sollten. Erinnert ein bisschen an die Brexit-Kampagne vor dem Referendum. Vorher die großen Reden geschwungen, dann als es um die Umsetzung ging, haben sich die Johnsons verdünnisiert...Da wird erfahrungsgemäß auch nur noch ein Bruchteil übrig bleiben.

Buchholz sieht natürlich bei einem Ankerinvestor seinen Einfluss rapide sinken. Und wird daher davon nicht gerade begeistert sein. Und wenn man dann in die Insolvenz geht, dann kaufen wir halt den Rest auf und machen irgendwo weiter. Hauptsache man verliere nicht sein Be(s)tätigungsfeld.

Sein Betätigungsfeld verlieren will auch Martin Bader nicht. Jetzt steht schon sein Michael Frontzeck vor seinem Karriereende, da soll ihn nicht auch noch das gleiche Schicksal ereilen. Schon schwer genug, sich bei dem modernisierten Gekicke in der Branche zu behaupten. Bader bisher, eher auf großem Fuß agierend, sieht, wie wir hören durften, das Heil jetzt in bescheiden ausgestatteten Budgets. Ein Ankerinvstor könnte dem schnell einen Riegel vorschieben.

Grotepass sieht das ähnlich wie sein ultraverlängerter Arm. Kann ihn gut verstehen, dass ihm Ankerinvestoren ein Greuel sind und er wehrt sich dagegen. Aber die Zeiten sind schon längst passé. Und Banf geht in Einklang mit seinem Mentor. Da wird verhindert und geklüngelt wie es nur geht.

Der FCK dümpelt zur Zeit in der zweiten Tabellenhälfte der dritten Liga herum. Hat aber ein WM-taugliches, hat allerdings ein für diese Liga ungeeignetes Stadion an der Backe. Durch die Zwischenfinanzierung hat sich die substanziele Basis des Vereins noch weiter verschlechtert. Was wir noch haben - noch, denn wenn das in diesem Theater und in dem Stil hier so weiter geht, dann bröckelt uns diese Basis auch noch weg. Es ist bereits kurz davor.

Der FCK hat nicht mehr viel zu bieten, als dass er hier noch große Forderungen stellen könnte. Wir können es uns nicht weiter erlauben, dass interessierte Aspiranten, die uns etwas anbieten, am laufenden Band vom Leib gehalten und verprellt werden. Viele davon wird es nicht mehr geben. Die Vorstellung von dem Gönner, der auf dem rot-weißen Pferd den Berg hochgeritten kommt, ist eine Utopie.

Diese Vertreter der rot-weißen-Pferd-Theorie haben bisher alles getan, um ernsthafte Verhandlungen mit den Ankerinvestoren zu torpedieren. Das muss ein Ende haben. Erst nachdem ernsthaft verhandelt wurde, kann man auch seriös ein Fazit ziehen. Und nicht bereits vorher.

Das Säulenmodell ist klar definiert und steht - scharz auf weiß ist das nachzulesen. Das steht nicht zur Dispostion. Ob die 120 Mio überhaupt tragfähig und realistisch sind, dass werden wir sehen. Aber wenn weiter gemächlich verzögert wird, dann brauchen wir uns um diese Antwort nicht mehr zu scheren. Denn dann schließt FCK-Verächter Klaus Weichel uns das Stadion zu.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon steppenwolf » 15.03.2019, 17:07


@Satanische Ferse, muss denn ständig gestichelt werden? Kaum reißen sich die Herren mal für ein paar Tage zusammen, murrt das Volk und will schnelle Ergebnisse sehen. Das mit dem Investment ist ein langwieriger Prozess.

Was macht dich denn so sicher, dass keinerlei Gespräche mit potentiellen Investoren geführt werden? Nur weil diese nicht in aller Öffentlichkeit ausgetragen werden, kann ich doch daraus nicht Schlussfolgern, dass sie erst gar nicht stattfinden. Die RP-Meldung von heute zeigt doch, dass Gespräche geführt worden und sogar zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt haben. Weiter so, kann ich da nur sagen.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon Mia » 15.03.2019, 17:35


Hallo Quallenbakker,

Ihre Reaktion spricht ja für sich. Ich habe sie weder beleidigt noch sonst was - sondern nur meine Meinung gesagt wie Sie ja auch.

Ich frage mich, wie Sie sich eine Meinung über andere Menschen bilden. Seit 28 Jahren habe ich mit meiner Familie 4 Dauerkarten in der der West und ebenfalls schon einiges mitgemacht. Wünsche mir nur mehr Sachlichkeit - aber nach Ihren Ausführungen ist dieser Begriff nicht in Ihrem Wortschatz - schade eigentlich.



Beitragvon Betze_FUX » 15.03.2019, 17:42


Und die Amerikaner warn 69 auch nicht auf dem mond!

Hab ich was falsches verstanden? Niemand sagte doch das regionale Investoren die 12mio auftreiben oder? Ich hab das so verstanden dass mehrere regionale mit 100.000(+) euro einsteigen wollen... Oder?! Man verweist ja explizit auf Säule 2!
Zuletzt geändert von Betze_FUX am 15.03.2019, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon DerRealist » 15.03.2019, 17:59


Eben. Wieso fragt ihr mich dann im Spieltagsthread nach Lagern? :D Ist doch hier total einleuchtend. Und wie ich da schrieb: gut so, man ist auf Linie. Man will langsam das Gleiche. Gute Voraussetzungen, die vonnöten sind für Investoren. Nur so geht es zusammen.



Beitragvon Lonly Devil » 15.03.2019, 18:17


steppenwolf hat geschrieben:@Satanische Ferse, muss denn ständig gestichelt werden?
... ...

Wo hat er denn gestichelt. Er hat lediglich auf eine bestimmte Seilschaft hingewiesen, die schon länger ihr Unwesen im Verein treibt.

Wenn man nicht selbst seit Jahren mit Scheuklappen die Sache betrachten würde, dann hätte man sehr wahrscheinlich auch schon selbst den ein oder anderen Zusammenhang wahrgenommen.

Aber glaub du ruhig weiter an die heile Welt, frei von Seilschaften, Intrigen und Eigeninteressenwahrung. Im Übrigen waren es Bader in Flutlicht und die Ultras im Stadion, die das ganze Gedöns wieder aufkochen ließen. Hast du da auch nachgefragt, ob diese Sticheleien jetzt sein müssen? :shock:
Ich glaube nicht. :wink:
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon Troglauer » 15.03.2019, 19:19


@Satanische Ferse

Dein ständiges Buchholz-Gebashe ohne jeden Beleg bringt den FCK auch kein Stück weiter. Jeder der anderer Meinung ist, ist jetzt eine Sockenpuppe von Buchholz. Schon klar. Gegen Banf gab es von anderer Seite auch genügend Aktionen. Da nimmt sich keiner etwas aber solange man der einen Seite einen Heiligenschein aufsetzt und die anderen zum Leibhaftigen stigmatisiert, ist man selbst eher ein Teil des Problems.

Wenn der Fck überhaupt noch den Hauch einer Überlebenschance haben soll, müssen sich endlich alle zusammenreißen und auch einen Mann wie Buchholz kann und sollte man versuchen ins Boot zu holen, anstatt ihn zu verteufeln.



Beitragvon alex83 » 15.03.2019, 19:20


steppenwolf hat geschrieben:@Satanische Ferse, muss denn ständig gestichelt werden? Kaum reißen sich die Herren mal für ein paar Tage zusammen, murrt das Volk und will schnelle Ergebnisse sehen. Das mit dem Investment ist ein langwieriger Prozess.

Was macht dich denn so sicher, dass keinerlei Gespräche mit potentiellen Investoren geführt werden? Nur weil diese nicht in aller Öffentlichkeit ausgetragen werden, kann ich doch daraus nicht Schlussfolgern, dass sie erst gar nicht stattfinden. Die RP-Meldung von heute zeigt doch, dass Gespräche geführt worden und sogar zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt haben. Weiter so, kann ich da nur sagen.


Typische Reaktion auf einen Beitrag, der so klar wie selten die Seilschaften zwischen Vereinsverantwortlichen und Ultras aufzeigt. Ein Problem, dass es im deutschen Fussball häufig gibt, das in der jetzigen Situation des FCK aber fatal ist. Da machen sich Mitglieder von Aufsichtsrat oder Präsidium Sorgen, dass sie bei Übernahme durch einen Investor ihren Posten los werden, oder in der Macht beschnitten werden. Die Ultras, denen nach eigener Ansicht ohnehin der Verein gehört, machen sich Sorgen, dass sie dann nicht mehr schalten und walten können, wie sie wollen. Gerade ein ausländischer Investor hat vielleicht andere Vorstellungen vom Umgang mit Ultras. Also verbündet man sich im Namen des sauberen Sports und gegen Kommerzialisierung und weiß ich was alles, tatsächlich aber im eigenen persönlichen Interesse...! Man muss an der Stelle auch mal sagen, dass viele, die bei den Ultras was zu sagen haben, durchaus erhebliche persönliche Vorteile daraus ziehen und ihnen der Erhalt ihres Status wichtiger sein könnte, als die Gesundung und der Wiederaufstieg des Vereins...



Beitragvon BernddasBrot2 » 15.03.2019, 19:39


@Ferse, ei du BÖSER du!
Jetzt haste ja was getippt, schäm dich ganz dolle dafür.
Wer hat denn noch nicht vergessen, wie die Verknüpfung M.B. mit den Ultras bei den Glubberern war?
Treffen auf dem Rastplatz und so.
Kurz darauf war das ganze Spielchen zu Ende in Nürnbersch und der ach so tolle Maddin war weg.
Da beim FCK die Bande zwischen Ultras ( nicht alle) ud Vereinsführung schon in der Vergangenheit gewesen ist, sagt doch den vor einigen Jahren geäusserte Vorwurf, ein Teil der Ultras gehört zur privaten Bastelgruppe eines S.K.
Sorry, verschließt ruhig weiter die Augen vor den Seilschaften, es wird noch richtig LUSTIG, wenn es um die Machtansprüche beim FCK geht.
Die Geister die ich rief, ........
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Betze_FUX » 15.03.2019, 19:43


Wenn die lustige Truppe hinterm Tor wirklich Einfluss auf die FCK Führung hat bzw nimmt, wundert es mich kein bisschen dass wir da stehen wo wir jetzt sind!
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon SL7:4 » 15.03.2019, 20:10


Satanische Ferse hat geschrieben:Die Spruchbänder waren die Fortsetzung der Schlammschlacht, die seit Wochen läuft. Redzimski stellt sich die Frage, ob da etwa gezielt Öl ins Feuer gegossen wurde. Davon gehe ich aus.

Nach der provoakanten "Klein-Moritz"-Äußerung von Bader am Sonntag bei Flutlicht folgte mit den Spruchbändern der nächste Angriff auf Littig. Wäre schon naiv anzunehmen, zwischen den zeitlich kurz aufeinander folgenden Attacken gäbe es keinen Zusammenhang, es handele sich nicht um eine konzertierte Aktion.

In den Wochen und Monaten vorher hatten wir die öffentlichen Angriffe von Patrick Banf gegenüber Harald Layenberger, die diskreditierenden Bemerkungen gegen Paul Wüst, das Heraushaltenwollen von bestimmter Seite gegenüber Kessler aus dem Tagesgeschäft, die verschiedenen Durchstechereien an die Presse bis hin zum Öffentlichmachen von einem bekundeten Interesse von Ponomarew an einem Einstieg beim 1.FC Kaiserslautern.

Es gibt in den Führungsetagen des FCK unterschiedliche Herangehensweisen über das Umgehen mit der Ausgliederung. Das ist für jeden offensichtlich. Und die Diskussion und Auseinandersetzung wird leider - wie wir an den oben geschilderten Begebenheiten sehen - zu Teilen in die Öffentlichkeiten getragen werden. Und zwar von einer bestimmten Seite her. Von welcher Seite her dieses Interesse besteht, das zu beurteilen bleibt jedem selbst überlassen. Für mich gibt da es keinerlei Zweifel.

Bereits vor den Aufsichtsratswahlen hatte ich vor der Liste Buchholz gewarnt. Wer die hitzigen Auftritte des Narzissten Buchholz auf vergangenen JHV mitbekommen hat, der musste orientiert sein. Wer Buchholz in Kauf nimmt, der erntet im Verein Disharmonie.

Bis heute pflegt HB sein Netzwerk bis in die Geschäftsstelle hinein. Banf als Aufsichtsratsvorsitzender - auf der Buchholz-Liste ganz oben - spielt eine gewichtige Funktion und Rolle. Grotepass als erklärter Ausgliederungskeptiker, ebenfalls auf der Buchholz-Liste gelandet, gibt sich unabhängig, ist bei den Ultras sehr gut verankert.

Es ergeben sich in der Gemengenlage interessante Konstellationen. Auf der einen Seite Layenberger, der Vereinsrat, Wüst, Kind und Littig. Auf der anderen Seite die Ultras, Buchholz, Banf, Grotepass und wie wir seit Sonntag erfahren haben, auch Martin Bader.

Die Ultras als Gralshüter der reinen Lehre. Bekunden offen, auch bis in die Kreisliga mitzugehen, wenn alle Stricke reißen sollten. Erinnert ein bisschen an die Brexit-Kampagne vor dem Referendum. Vorher die großen Reden geschwungen, dann als es um die Umsetzung ging, haben sich die Johnsons verdünnisiert...Da wird erfahrungsgemäß auch nur noch ein Bruchteil übrig bleiben.

Buchholz sieht natürlich bei einem Ankerinvestor seinen Einfluss rapide sinken. Und wird daher davon nicht gerade begeistert sein. Und wenn man dann in die Insolvenz geht, dann kaufen wir halt den Rest auf und machen irgendwo weiter. Hauptsache man verliere nicht sein Be(s)tätigungsfeld.

Sein Betätigungsfeld verlieren will auch Martin Bader nicht. Jetzt steht schon sein Michael Frontzeck vor seinem Karriereende, da soll ihn nicht auch noch das gleiche Schicksal ereilen. Schon schwer genug, sich bei dem modernisierten Gekicke in der Branche zu behaupten. Bader bisher, eher auf großem Fuß agierend, sieht, wie wir hören durften, das Heil jetzt in bescheiden ausgestatteten Budgets. Ein Ankerinvstor könnte dem schnell einen Riegel vorschieben.

Grotepass sieht das ähnlich wie sein ultraverlängerter Arm. Kann ihn gut verstehen, dass ihm Ankerinvestoren ein Greuel sind und er wehrt sich dagegen. Aber die Zeiten sind schon längst passé. Und Banf geht in Einklang mit seinem Mentor. Da wird verhindert und geklüngelt wie es nur geht.

Der FCK dümpelt zur Zeit in der zweiten Tabellenhälfte der dritten Liga herum. Hat aber ein WM-taugliches, hat allerdings ein für diese Liga ungeeignetes Stadion an der Backe. Durch die Zwischenfinanzierung hat sich die substanziele Basis des Vereins noch weiter verschlechtert. Was wir noch haben - noch, denn wenn das in diesem Theater und in dem Stil hier so weiter geht, dann bröckelt uns diese Basis auch noch weg. Es ist bereits kurz davor.

Der FCK hat nicht mehr viel zu bieten, als dass er hier noch große Forderungen stellen könnte. Wir können es uns nicht weiter erlauben, dass interessierte Aspiranten, die uns etwas anbieten, am laufenden Band vom Leib gehalten und verprellt werden. Viele davon wird es nicht mehr geben. Die Vorstellung von dem Gönner, der auf dem rot-weißen Pferd den Berg hochgeritten kommt, ist eine Utopie.

Diese Vertreter der rot-weißen-Pferd-Theorie haben bisher alles getan, um ernsthafte Verhandlungen mit den Ankerinvestoren zu torpedieren. Das muss ein Ende haben. Erst nachdem ernsthaft verhandelt wurde, kann man auch seriös ein Fazit ziehen. Und nicht bereits vorher.

Das Säulenmodell ist klar definiert und steht - scharz auf weiß ist das nachzulesen. Das steht nicht zur Dispostion. Ob die 120 Mio überhaupt tragfähig und realistisch sind, dass werden wir sehen. Aber wenn weiter gemächlich verzögert wird, dann brauchen wir uns um diese Antwort nicht mehr zu scheren. Denn dann schließt FCK-Verächter Klaus Weichel uns das Stadion zu.


Danke für diesen sachlichen Beitrag! :daumen: :teufel2:

Von mehreren Seiten wird viel gestichelt! :wink: Hier, im Beitrag von Ferse, findet man Fakten!

Danke auch an @BernddasBrot2, hatte das damals mit Bader und den Ultras garnicht mitbekommen - Nürnberg halt, aber hier der Spiegel-online Beitrag dazu:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/ma ... 46092.html :shock:
Zuletzt geändert von SL7:4 am 15.03.2019, 20:40, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon abdulklappstuhl » 15.03.2019, 20:13


@betze_fux

Ach natürlich nehmen die Ultras keinen Einfluss. Ebenso wie das Forum keinen Einfluss nimmt. Alles zusammengebastelt und konstruiert.
Wieso merkt das hier keiner, dass gewisse Fraktionen sich in Stellung bringen?
Ken schreibt hier einen Haufen Leute privat an und will in den AR und dahingehend machen seine heissgeliebte Ferse usw Stimmung. Gegen banf usw.
ist so krass durchschaubar. Und was die meisten Leute hier beim einlullen nicht blicken ist der Umstand, dass sich so jemand, wie Ken, der sich in diesen Scharmützeln bei dbb laufend verstrickt, niemals für einen Posten beim FCK geeignet ist, geschweige denn es besser macht.
Wacht doch endlich alle mal auf. Echt.
Ich wünsche mir Frogger, von der Gruppe Atari.



Beitragvon daachdieb » 15.03.2019, 20:26


abdulklappstuhl hat geschrieben:... [...] ...

Naja, hier schreibt kaum jemand so fundiert und sachlich wie Ken Kinscher, den man zukünftig sicher gerne beim Wort nehmen kann (dass er KEINEN Posten anstrebt).
Im Gegensatz zu anderen "Konsorten", die nicht nur hier, sondern quer durch die "sozialen Medien" Stimmung machten (tm / fratzenbuch / twitter / private Blogs) um ein "Pöstchen" zu ergattern.

Der Ferse sei Dank dafür, dass Ross und Reiter genannt werden. Das sind Seilschaften, die an die ehem. DDR erinnern. Wagenburgmentalität um den Einfluss zu bewahren. Es werden Mauern hochgezogen, dass ja keiner mit Geld sich hier einkauft. Denunziation mit Hilfe der Presse von FAZ bis BLÖD. Da werden mit geheimdienstlichen Methoden Gehirnwäsche betrieben und "Informationsdienste" geleistet. Und wer als Fan denen ins Gehege kommt (wie zuletzt, als eine andere Gruppe per crowdsourcing für die F-W-Memorabila sammelte) wird auf schäbigste Art angmacht.
Man kann sich bildhaft vorstellen, warum da in der Vergangenheit manchem die Gäule durchgegangen sind.

Nun ja, etwas Gutes hat auch Trump: man sieht endlich offen und transparent wie es läuft.
Zuletzt geändert von daachdieb am 15.03.2019, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon sandman » 15.03.2019, 20:34


Ich kann die Ausführungen von Satanische Ferse absolut nachvollziehen.

Ich bin weiß Gott niemand, der sich für Vereinspolitik und das ganze Gef...dahinter und drumherum interessiert. Echt nicht..mir ist das ganze eigentlich zuwider.

Wer aber glaubt, das Ruhe in diesen Verein einkehrt, so lange ein Dieter Buchholz dort oben seine Strippen zieht...dem is nicht mehr zu Helfen.

Ich hatte das „Vergnügen“ in der vorletzten JHV (die Wahl–JHV)direkt neben Buchholz zu sitzen.
Der Mann kannte mich nicht...hat mir aber innerhalb von 5Minuten ins Ohr gedrückt, das Paul Wüst ein „Schaumschläger“ wäre (dies auch mehrfach wiederholt)..das dessen Zahlen gefaked wären(er natürlich die wahren Zahlen hätte...) und das Wüst die Leute nur an der Nase herumführen würde. An Littig hat er ebenfalls kein gutes Haar gelassen.
Nach der Pause musste man mir natürlich mehrfach erzählen, das man mit Gerry eben ein „gescheites Bierchen“ trinken war.

Der Mann hat ein ganz starkes Geltungsbedürfnis....
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Betze_FUX » 15.03.2019, 20:44


Also in einem Forum voller nichwisser als Fachmann fundierte berichte zu Posten ist ja ganz nett.
Ich persönlich finde die Beiträge von Ken auch gut und sogar ich glaube sie zu verstehen. Und ich hab's eher mit Strom als mit Geld :)

Aber...das bedeutet für mich bei weitem nicht das man es auch besser machen KANN oder es tatsächlich besser macht!
Das wissen wir erst wenn's soweit ist.
Und wie dürfen nicht vergessen, der aktuelle AR wurde von uns gewählt. Und zb Ken als nicht tauglich gehalten.
Ob das jetzt anders wäre weiss ich nicht.vielleicht sehen wir das bei der nächste Wahl.... ;)
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(




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