Neues vom Betzenberg

 

Müller und Frontzeck: Sonderlob für die Fans

Auch wenn die Niederlage in Fürth ein Tiefschlag für Mannschaft und Fans des 1. FC Kaiserslautern darstellte: Der Schulterschluss hatte auch nach dem Schlusspfiff Fortbestand. Marius Müller sprach den Anhängern ein großes Kompliment aus, Michael Frontzeck zog es sogar nach dem Spiel noch einmal zum Gästeblock.

Der Abpfiff war schon einige Minuten vorbei und die Spieler in der Kabine, da suchte Kaiserslauterns Cheftrainer Michael Frontzeck noch einmal den Weg vor den dichtgefüllten Gästeblock. Ohne die Beobachtung durch Kameras und Fotografen wandte sich der Coach an den Betze-Anhang. "Ich habe ihnen einen schönen Nachhause-Weg gewünscht", erklärte der 53-Jährige, dem es ein Anliegen war, noch einmal zu den so zahlreich mitgereisten und mehrmals lautstarken FCK-Fans zu gehen, "weil das nicht selbstverständlich ist, für unsere Situation".

"Das macht uns unheimlich glücklich"

Rund 3000 Fans hatten sich im Gästeblock und den umliegenden Bereichen für das wichtige Auswärtsspiel am Ronhof eingefunden und den FCK schon Minuten vor dem Anpfiff entschlossen angefeuert. "Wir müssen den Fans ein Riesenkompliment machen. Was die Woche für Woche abliefern, macht uns unheimlich glücklich", sagte Torhüter Marius Müller über den Zuspruch, der auch nach dem Schlusspfiff ungebrochen blieb und in einem "You'll never walk alone" gipfelte.

"Du weißt selbst, dass wir heute ein einem wichtigen Spiel nicht geliefert haben", beschrieb Müller seine Gefühle beim Gang vor den Gästeblock. "Und es ist einfach geil, dass die uns auch nach so einem Spiel applaudieren und uns nach vorne peitschen. Nur so können wir es schaffen: nur gemeinsam."

"Jetzt wollen wir nächste Woche nachliefern"

Darauf bezog sich auch Frontzeck, der schon an das Spiel gegen den FC St. Pauli dachte: "Wir packen das an, mit den Zuschauern." Dass dann auch wieder die Mannschaft in der Pflicht steht, ist Müller bewusst: "Jetzt wollen wir einfach nächste Woche nachliefern und zeigen, was wir können. Wir müssen gewinnen, sonst wird es langsam eng."

Quelle: Der Betze brennt

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