Neues vom Betzenberg

 

Callsen-Bracker: "Stehen nach jedem Rückschlag auf"

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Big Point im Abstiegskampf liegengelassen. Nach dem 1:2 in Fürth blieben die Köpfe der Roten Teufel trotzdem oben.

Die Luft wird dünner: Der FCK hat das Duell mit dem direkten Abstiegskonkurrenten SpVgg Fürth 1:2 verloren und damit einen großen Schritt im Abstiegskampf verpasst. Zwei leichtfertige Gegentore - das 0:1 fiel nach einem Konter, das 1:2 infolge einer Standardsituation - kosteten die Roten Teufel wichtige Punkte. "Wir waren allgemein gut darauf eingestellt, was Fürth für einen Fußball spielt", sagte Marius Müller, den besonders das zweite Gegentor ärgerte. Mario Maloca hatte nach einem Eckstoß unbedrängt zum 2:1 der Hausherren eingeköpft, weil der FCK fahrlässig und passiv im Raum verteidigte. "Das sind Dinge, die nichts mit Können zu tun haben, sondern mit Fokussieren. Das sind Dinge, auf die wir eingestellt werden - aber die wir nicht hundert Prozent umsetzen. Da müssen wir besser werden", forderte der 24-Jährige.

Mwene: "Wir haben es immer noch selbst in der Hand"

In der Folge hatten sich die Lautrer an den tiefstehenden Fürthern aufgerieben, waren nur selten in Abschlussposition gekommen. "Fürth hat sich hinten reingestellt, die wollten nicht viel mit dem Spiel anfangen und haben dann die Bälle lang nach vorne gehauen. So kann man auch Spiele gewinnen", sagte Phillipp Mwene.

Den Blick auf die Tabelle vermieden die Roten Teufel kurz nach dem Schlusspfiff einmal mehr, trotzdem ist für die noch ausstehenden acht Saisonspiele klar: Punkte müssen her, am besten schon am kommenden Wochenende gegen St. Pauli. "Wir gehen in jedes Spiel so rein, dass wir es gewinnen wollen. Wir haben es immer noch selbst in der Hand", gab sich Mwene kämpferisch und auch Müller betonte: "Eine andere Wahl haben wir nicht mehr. Wir müssen jetzt so viele Spiele gewinnen wie es geht. Wir müssen eine Reaktion zeigen und das jetzt abhaken."

Callsen-Bracker: "Dem Spiel gegen St. Pauli gilt jetzt der Fokus"

Positive Ansätze, befand Jan-Ingwer Callsen-Bracker, könne das Team trotz der Niederlage auch in den nächsten Spieltag mitnehmen. "Ich fand uns heute auch nicht schlecht", erklärte der Innenverteidiger speziell in Bezug auf den Beginn der zweiten Hälfte. "Dem Spiel gegen St. Pauli gilt jetzt der volle Fokus. Der Betzenberg ist unser Stadion. Die Mannschaft ist selbstkritisch. Nach jedem Rückschlag stehen wir wieder auf und wollen angreifen", fasste der vom FC Augsburg ausgeliehene Defensivmann die Ausgangslage zusammen.

Zuspruch bekamen die Spieler schon auf dem Spielfeld von Cheftrainer Michael Frontzeck, der "keine Träne" oder gesenkte Köpfe sehen wollte. "Wir werden weiter dranbleiben. Wir werden uns schütteln und uns ganz intensiv auf das Spiel gegen St. Pauli zuhause vorbereiten", kündigte er an.

Quelle: Der Betze brennt

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