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Beitragvon Toco » 11.03.2018, 01:39


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Spielbericht: SpVgg Fürth - 1. FC Kaiserslautern 2:1
Luft nach oben


Der 1. FC Kaiserslautern verliert ein wichtiges Spiel im Abstiegskampf. Aufgegeben wird aber nicht, wie DBB-Autor Toco im Gästeblock festgestellt hat. Luft nach oben gibt es dennoch.

- Fotogalerie | Fanfotos: SpVgg Fürth - 1. FC Kaiserslautern
- Fotogalerie | Spielfotos: SpVgg Fürth - 1. FC Kaiserslautern

75. Minute im Spiel SpVgg Greuther Fürth gegen 1. FC Kaiserslautern. Im Gästeblock fühlt es sich an, als würde sich eine Schlinge um die Kehlen engerziehen. In der letzten Viertelstunde sind die Fangesänge ähnlich zerfasert wie die Leistung auf dem Platz. Doch nach Abpfiff platzt dem Betze endlich der Kragen. 3000 Gästefans ringen wieder nach Luft: "Lautrer geben niemals auf, sie kämpfen!" Die Mannschaft trabt vom Spiel ausgepowert und nach erster Aussprache im Mannschaftskreis in Richtung Anhang. Das Mantra wird lauter, aufmunternder Applaus brandet auf.

Fragende Blicke aus dem Block Richtung Spieler. Diese suchen ebenfalls den Blickkontakt: Ja, wir sind zusammen in dieser Situation. Ja, der Abstiegskampf ist nicht leichter geworden. Aber verdammt nochmal ja, wir finden den Weg raus. Gemeinsam. Mit einem "You'll never walk alone" und Schalparade schicken die Lautrer Fans ihre Mannschaft in die Kabine. Etwas später stattet auch Coach Michael Frontzeck dem Gästeblock einen seltenen Kurzbesuch ab. Zusammenrücken.

Mehr als ein Viertel der Besucher halten es mit dem FCK

Am 26. Spieltag hat der FCK am Ronhof die Gelegenheit, einen direkten Konkurrenten tiefer in den Abstiegskampf zu ziehen und selbst wichtige Punkte gutzumachen. Sämtliche Karten des Gästekontingents waren schon Tage zuvor verkauft, die SpVgg Fürth öffnete nach und nach die angrenzenden Blöcke für den Anhang aus der Pfalz. Mehr als ein Viertel der offiziell 11.460 zahlenden Gäste halten es letztlich mit den Lautrern. Die freien Plätze im eigentlichen Steh-Block O sind trotz des reichhaltigen Bierangebots rund ums Stadion schon weit vor Anpfiff rar gesäht. Die angrenzenden Blöcke N (Gegengerade), P und Q werden ebenfalls über die vollen 90 Minuten zu Stehblöcken umfunktioniert. Doch es dauert länger und verläuft auch nicht ganz reibungslos, bis jeder seinen Platz gefunden hat.

Trotz Aufruf vom Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern weicht die Zahl der Schwenkfahnen nicht wesentlich von den üblichen Werten bei Auswärtsspielen ab. Doch zahlreiche rote oder weiße Fahnen werden vor dem Block verteilt und im Block geschwenkt, während der Rest "Westkurve"-Schriftzüge beim Einlauf der Mannschaften in die Höhe reckt. Ein rundes Bild. Zuvor wurde die Mannschaft beim Aufwärmen lautstark von Gesängen begleitet. Die Grenze zum spielbezogenen Support, beziehungsweise zu den Fangesängen im Spiel verläuft fließend. Das gilt allerdings auch für das Spiel der Roten Teufel, die etwas Biss und Wachheit vermissen lassen.

Ausnahmezustand im Block: Kurz vor der Pause gelingt der Ausgleich

Nach Anpfiff wird eine intensivere Trainingseinheit ohne Zug zum Tor lautstark und unbeirrt begleitet. Zwar bleibt der Dämpfer in den Anfangsminuten aus, doch in der 15 Minuten werden die Männer in Rot einmal mehr mustergültig ausgekontert. Rückstand. Keine ungewohnte Situation für Mannschaft und Fans, die sich kollektiv und energisch gegen die Niederlage stemmen.

Trotzdem bleiben die Fürther bei Kontern gefährlich. Mit viel Einsatz und etwas Glück bleibt der Torunterschied aber gleich, ehe die Offensive der Lautrer Fahrt aufnimmt und nach geschickter Balleroberung im Mittelfeld in der 45. Minute zum verdienten Ausgleich durch Osayamen Osawe kommt. Ausnahmezustand beim Gästeanhang, die den Halbzeitpfiff aber dankbar aufnehmen, sich mit Bier und Bratwurst stärken und für die zweite Hälfte auch in den Blöcken neu verteilen.

Die Lautrer verfallen nicht in Schockstarre

Mit Ausnahme des ärgerlichen Kontertreffers hätten sich die Pfälzer eine ähnliche zweite Halbzeit vorstellen können, doch ein Eckballtreffer in der 73. Minute macht für die Hausherren den Deckel drauf. Anders als noch beim Heimspiel, bei dem mehrere Rückschläge weggesteckt wurden, gelingt es dem FCK dann nicht, einen erneuten Ausgleichstreffer zu landen. Der Druck aufs Kleeblatt-Tor bleibt aus und nach drei Minuten Nachspielzeit pfeift Schiedsrichter Florian Heft, der mit einer eigenwilligen Interpretation des Zweikampfverhaltens auf beiden Seiten für Unmut sorgt, das Spiel ab. Doch die Lautrer verfallen nicht in Schockstarre.

Die Wucht der Unterstützung mag die Fans anderer Vereine beeindrucken, aber im Block war schnell spürbar, dass da noch mehr ging. Nicht nur auf dem Platz, auch auf den Rängen. Die Gesänge passten durchaus zur Spielsituationen, manchmal passte sich auch die Spielsituation dem Singsang an, doch es fehlte der Kanal.

Aber: zweifellos war das einer der besten Auftritte auf den Rängen in dieser Saison. Es war nur noch nicht der beste der Saison. Allmählich gehen die Punkte und Konkurrenten im Abstiegskampf aus, aber der Betze hat noch Luft und auch noch reichlich Luft nach oben. Volle Konzentration auf die Unterstützung. In diesem Sinne: Lautrer geben niemals auf.

Quelle: Der Betze brennt

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Stimmen zum Spiel
Callsen-Bracker: "Stehen nach jedem Rückschlag auf"

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Big Point im Abstiegskampf liegengelassen. Nach dem 1:2 in Fürth blieben die Köpfe der Roten Teufel trotzdem oben.

Die Luft wird dünner: Der FCK hat das Duell mit dem direkten Abstiegskonkurrenten SpVgg Fürth 1:2 verloren und damit einen großen Schritt im Abstiegskampf verpasst. Zwei leichtfertige Gegentore - das 0:1 fiel nach einem Konter, das 1:2 infolge einer Standardsituation - kosteten die Roten Teufel wichtige Punkte. "Wir waren allgemein gut darauf eingestellt, was Fürth für einen Fußball spielt", sagte Marius Müller, den besonders das zweite Gegentor ärgerte. Mario Maloca hatte nach einem Eckstoß unbedrängt zum 2:1 der Hausherren eingeköpft, weil der FCK fahrlässig und passiv im Raum verteidigte. "Das sind Dinge, die nichts mit Können zu tun haben, sondern mit Fokussieren. Das sind Dinge, auf die wir eingestellt werden - aber die wir nicht hundert Prozent umsetzen. Da müssen wir besser werden", forderte der 24-Jährige.

Mwene: "Wir haben es immer noch selbst in der Hand"

In der Folge hatten sich die Lautrer an den tiefstehenden Fürthern aufgerieben, waren nur selten in Abschlussposition gekommen. "Fürth hat sich hinten reingestellt, die wollten nicht viel mit dem Spiel anfangen und haben dann die Bälle lang nach vorne gehauen. So kann man auch Spiele gewinnen", sagte Phillipp Mwene.

Den Blick auf die Tabelle vermieden die Roten Teufel kurz nach dem Schlusspfiff einmal mehr, trotzdem ist für die noch ausstehenden acht Saisonspiele klar: Punkte müssen her, am besten schon am kommenden Wochenende gegen St. Pauli. "Wir gehen in jedes Spiel so rein, dass wir es gewinnen wollen. Wir haben es immer noch selbst in der Hand", gab sich Mwene kämpferisch und auch Müller betonte: "Eine andere Wahl haben wir nicht mehr. Wir müssen jetzt so viele Spiele gewinnen wie es geht. Wir müssen eine Reaktion zeigen und das jetzt abhaken."

Callsen-Bracker: "Dem Spiel gegen St. Pauli gilt jetzt der Fokus"

Positive Ansätze, befand Jan-Ingwer Callsen-Bracker, könne das Team trotz der Niederlage auch in den nächsten Spieltag mitnehmen. "Ich fand uns heute auch nicht schlecht", erklärte der Innenverteidiger speziell in Bezug auf den Beginn der zweiten Hälfte. "Dem Spiel gegen St. Pauli gilt jetzt der volle Fokus. Der Betzenberg ist unser Stadion. Die Mannschaft ist selbstkritisch. Nach jedem Rückschlag stehen wir wieder auf und wollen angreifen", fasste der vom FC Augsburg ausgeliehene Defensivmann die Ausgangslage zusammen.

Zuspruch bekamen die Spieler schon auf dem Spielfeld von Cheftrainer Michael Frontzeck, der "keine Träne" oder gesenkte Köpfe sehen wollte. "Wir werden weiter dranbleiben. Wir werden uns schütteln und uns ganz intensiv auf das Spiel gegen St. Pauli zuhause vorbereiten", kündigte er an.

Quelle: Der Betze brennt



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Stimmen zum Spiel
Müller und Frontzeck: Sonderlob für die Fans

Auch wenn die Niederlage in Fürth ein Tiefschlag für Mannschaft und Fans des 1. FC Kaiserslautern darstellte: Der Schulterschluss hatte auch nach dem Schlusspfiff Fortbestand. Marius Müller sprach den Anhängern ein großes Kompliment aus, Michael Frontzeck zog es sogar nach dem Spiel noch einmal zum Gästeblock.

Der Abpfiff war schon einige Minuten vorbei und die Spieler in der Kabine, da suchte Kaiserslauterns Cheftrainer Michael Frontzeck noch einmal den Weg vor den dichtgefüllten Gästeblock. Ohne die Beobachtung durch Kameras und Fotografen wandte sich der Coach an den Betze-Anhang. "Ich habe ihnen einen schönen Nachhause-Weg gewünscht", erklärte der 53-Jährige, dem es ein Anliegen war, noch einmal zu den so zahlreich mitgereisten und mehrmals lautstarken FCK-Fans zu gehen, "weil das nicht selbstverständlich ist, für unsere Situation".

"Das macht uns unheimlich glücklich"

Rund 3000 Fans hatten sich im Gästeblock und den umliegenden Bereichen für das wichtige Auswärtsspiel am Ronhof eingefunden und den FCK schon Minuten vor dem Anpfiff entschlossen angefeuert. "Wir müssen den Fans ein Riesenkompliment machen. Was die Woche für Woche abliefern, macht uns unheimlich glücklich", sagte Torhüter Marius Müller über den Zuspruch, der auch nach dem Schlusspfiff ungebrochen blieb und in einem "You'll never walk alone" gipfelte.

"Du weißt selbst, dass wir heute ein einem wichtigen Spiel nicht geliefert haben", beschrieb Müller seine Gefühle beim Gang vor den Gästeblock. "Und es ist einfach geil, dass die uns auch nach so einem Spiel applaudieren und uns nach vorne peitschen. Nur so können wir es schaffen: nur gemeinsam."

"Jetzt wollen wir nächste Woche nachliefern"

Darauf bezog sich auch Frontzeck, der schon an das Spiel gegen den FC St. Pauli dachte: "Wir packen das an, mit den Zuschauern." Dass dann auch wieder die Mannschaft in der Pflicht steht, ist Müller bewusst: "Jetzt wollen wir einfach nächste Woche nachliefern und zeigen, was wir können. Wir müssen gewinnen, sonst wird es langsam eng."

Quelle: Der Betze brennt
man braucht nicht viel davon um glücklich zu sein
(schreibt hier privat, außer er schreibt hier nicht privat.)



Beitragvon Schwebender Teufel » 11.03.2018, 07:51


Na ja das ist ja alles schön und gut trotzdem muss man sehen dass die Spiele immer weniger werden und die Luft immer dünner wird.
Die Niederlage gestern entführt ist und bleibt schon verdammt bitter. Letzten Spieltag ein super Spiel gemacht und alle anderen und gewinnen auch. Diese Woche verliert man wieder wie in aber auch gegen einen direkten Konkurrenten. Das alles lässt die Hoffnung nicht unbedingt höher erleben.
Und heute wie letzte Woche bleibt zu hoffen dass Aue nicht gewinnt. Aber diesen Gefallen haben die Konkurenten uns ja schon letzte Woche nicht getan....... :shock: :shock: :shock:



Beitragvon MäcDevil » 11.03.2018, 08:45


Habe eigentlich mit einem Sieg gerechnet und dann sowas...Ausfahrt Klassenerhalt verpasst !
Man kommt einfach nicht vorwärts...werde mich jetzt seelisch undm moralisch auf die dritte Liga vorbereiten...auf so "tolle Vereine" wie Zwickau, Wehen-Wiesbaden oder Meppen... :cry:

Aber wenn der Klassenerhalt jetzt doch noch geschafft wird freue ich mich um so mehr...noch ist rechnerisch was möglich !



Beitragvon KL78-94 » 11.03.2018, 09:22


@MäcDevil:
Ja, aber du vergisst eventuelle Spiele gg. Waldhof u. Saarbrücken.
Hat auch was. Back to the 80s :teufel2:



Beitragvon AllgäuDevil » 11.03.2018, 09:45


Das Pflänzchen Hoffnung auf den Klassenerhalt, hat gestern einen brutale Dämpfer erhalten.
Der Abstand nach oben wird nicht geringer, im Gegenteil, er wächst eher wieder an. Die Konkurrenz punktet regelmäßig, die Anzahl der Spiele verringert sich.
Seit gestern sind für mich die Aussagen der Spieler und des Trainers, eher als Phrasen zu werten. Durchhalteparolen, auf dem bitteren Weg nach unten...... :weinen:
Und mit Leistungen in den "Big-Point"-Spielen wie gestern und in Aue, braucht man sich nicht wundern und beschweren, wenn´s "runter" geht!



Beitragvon d1eter » 11.03.2018, 09:48


Eines war gestern ersichtlich - wir waren nicht schlechter als Fürth - aber halt auch nicht besser. Da kommt es auf Kleinigkeiten an, da hat der Trainer recht. Seine Aufstellung und Auswechslungen erschliesen sich mir jedoch nicht, überhaupt nicht !
Ich hatte gestern wieder einmal den Eindruck, dass etwas gefehlt hat - die absolute Wachheit, die absolute Spielfreude und der absolute Siegeswille, den es bei uns anscheinend nur bei Flutlichtspielen gibt.
Verdammt nochmal, das muss doch auch dem Trainerteam inzwischen aufgefallen sein - 13 Flutlichtspiele 19 Punkte, 13 Mittagsspiele 5 Punkte.Das ist doch kein Zufall, da muss doch endlich mal dran gearbeitet werden. Wir haben nur noch 2 Flutlichtspiele, zu wenig ?
Wer positiv denkt hat mehr vom Leben und lebt länger.
www.psychotipps.com/Positives-Denken.html



Beitragvon Rheinteufel2222 » 11.03.2018, 10:27


Man kann der Mannschaft, Ausnahme vielleicht Moritz, keinen Vorwurf machen. Wir haben bei einer der zurzeit besten Mannschaften der Liga ein weitgehend ausgeglichenes Spiel abgeliefert und mit etwas mehr Glück hätte es genauso Unentschieden ausgehen können, genau so wie es letzte Woche allerdings statt 4:3 auch 3:3 hätte enden können.

Aber wir machen das mittlerweile insgesamt nicht schlecht. Darmstadt werden wir auch sicher noch überholen und den Abstand auf Aue und vermutlich auch Bochum noch verkürzen.

Das Problem ist eher, dass das bei dem derzeitigen Tempo nicht reichen wird. Und leider ist unsere Spielweise viel zu ausrechenbar, dass noch irgendwelche Stellschrauben nach oben erkennbar wären. Die Gegner wissen auch, dass Unentschieden uns nicht mehr helfen und wir jedes Spiel auf Sieg spielen müssen, daher entsprechend offensiv und hinten mit vergleichsweise offener Hose agieren müssen, sodass wir zwangsläufig anfällig für Konter sind.

Wer gegen uns hohes Risiko geht, hat praktisch schon verloren, wer uns dagegen kommen lässt und defensiv gut steht, wird in der Regel gewinnen.

Leider sind das nicht die allerbesten Voraussetzungen für eine wirkliche Aufholjagd.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Oracel » 11.03.2018, 11:07


Das einzige was man am Spiel bemängeln kann ist, dass Osawe etwas leichter im 16ner fallen könnte anstatt über den Gegner zu springen. Für den Fußball etwas zu fair in der Situation in der wir stecken. Zudem die Abseitsregel! Naja es fehlen eben die "schmutzigen Siege" die wir unbedingt brauchen um die Klasse zu halten. Was noch nervt ist das zu lange auf dem Grün liegen, herumsimulieren des Schindens wegen, bei einem faul, dass keines ist und dadurch so viele wichtige Spielzüge versäumt werden was den Gegner erleichtert ein Tor zu schießen. Aber die Mannschaft hat sich Dank Frontzeck perfekt stabilisiert. Super Trainer, gutes Mannschaftsgefüge. Hoffentlich nicht zu spät. Ein unentschieden wäre gerächt gewesen.



Beitragvon kategorie abc » 11.03.2018, 11:15


Schwebender Teufel hat geschrieben:Na ja das ist ja alles schön und gut trotzdem muss man sehen dass die Spiele immer weniger werden und die Luft immer dünner wird.
Die Niederlage gestern entführt ist und bleibt schon verdammt bitter. Letzten Spieltag ein super Spiel gemacht und alle anderen und gewinnen auch. Diese Woche verliert man wieder wie in aber auch gegen einen direkten Konkurrenten. Das alles lässt die Hoffnung nicht unbedingt höher erleben.
Und heute wie letzte Woche bleibt zu hoffen dass Aue nicht gewinnt. Aber diesen Gefallen haben die Konkurenten uns ja schon letzte Woche nicht getan....... :shock: :shock: :shock:


So in etwa sehe ich das auch. Ergänzend füge ich hinzu. Ich ging nun nicht unbedingt von einem Sieg aus, ein remis wäre mein Anspruch gewesen! Die punkte gegen direkte Konkurrenten sind ein schon längeres Problem, leider! "Fürth" hat seine spielerischen Defizite besser kompensiert, bzw. enorm verbessert. Das sollte man neidlos anerkennen. Trotzdem finde ich hat auch unsere Spielqualität, u. die Mentalität der Spieler einen Quantensprung vollzogen.
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon betzeopa » 11.03.2018, 11:33


Verschenkte 3 wichtige Punkte. Zu viel Larifari, der unbedingte Siegeswille hat gefehlt. Als Beobachter vor Ort war ich wirklich enttäuscht. Einige Angriffe richtig fertig gespielt und nicht leichtfertig den Ball verschenkt, hätten wir uns über einen Sieg gefreut!!
FCK-Bayern 7:4; FCK-Real 5:0; KSC-FCK 3:5; FC Köln-FCK 2:6; FCK-Werder 3:2; FCK-Barcelona 3:1;... unvergessen!



Beitragvon FCKjung » 11.03.2018, 11:33


Bittere Niederlage, 1:1 zur Halbzeit geht in Ordnung! In der zweiten Halbzeit muss man aus der Feldüberlegenheit halt auch einfach mal ein Tor machen! Dann nach ner Standardsituation ein dummes Tor, eigentlich die einzige Chance in Hz. für die Fürther. Naja wie ihr schon sagt: niemals Aufgeben!!!

Was aus meinen Augen gar nicht geht:

Sich bei jeder Pyroaktion über die Ultras aufregen und dann Feuerzeuge, Becher, etc. werfen. Gibt ebenfalls eine Strafe, super Aktion :x
Auch in Liga 3, sind wir überall dabei!
Für immer FCK! :teufel2:



Beitragvon daachdieb » 11.03.2018, 11:40


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Man kann der Mannschaft, Ausnahme vielleicht Moritz, keinen Vorwurf machen.

Noch nicht mal ein mit Tarnfarbe gestrichenes "vielleicht" ist angebracht Moritz so herauszustellen. Er hat ausnahmsweise mal kein überragendes Spiel abgeliefert und soll jetzt als negative Ausnahme dienen? Finde ich aufgrund seiner bisherigen Leistungen, die er in 2018 abgeliefert hat eher schäbig.

Andersson, JICB, und Vucur wären auch Kandidaten, die man ähnlich benoten könnte - fast die Hälfte der Feldspieler.
Zuletzt geändert von daachdieb am 11.03.2018, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
Oderint, dum metuant



Beitragvon Ostseeteufel » 11.03.2018, 11:44


Realistisch betrachtet, besteht nun kaum noch eine Chance auf den Klassenerhalt. Die Liga ist einfach zu ausgeglichen, die Konkurrenz zu weit entfernt und selbst die magischen 40 Punkte werden wohl kaum reichen.
Im Gegensatz zum HSV in Liga 1 gehen wir mit Würde und Stolz runter in Liga 3. Hoffe, dass nun die Detailplanung für Liga 3 beginnt, sodass der sofortige Wiederaufstieg gelingt.

Die gesamte Situation ist einfach unfassbar und schmerzt bis ins Mark!



Beitragvon betzebub1985 » 11.03.2018, 12:07


Was mich am meisten ärgert ist das wir erneut ein Gegentor nach einer Ecke bekommen haben. Gefühlt bekommen wir in jedem 2 bis 3 Spiel ein Gegentor nach einer Ecke oder einem anderen Standard. Ich frag mich so langsam ob man das Abwehrverhalten und die Zuordnung bei diesen Standards nicht besser trainieren kann und so einige Gegentore verhindern kann. Gerade durch diese Gegentore haben wir in dieser Saison schon einige Punkte verloren. Zählt man diese Punkte zusammen ständen wir nicht da wo wir jetzt stehen. Trotzdem die Niederlage ist ärgerlich klar und die Spiele werden weniger , aber Aufgeben ist nicht bevor der Abstieg rechnerisch nicht feststeht sollten wir weiter an unsere Chance glauben. Ich hab mir mal die Tabelle von letztem Jahr angeschaut. Nach 26 Spieltagen hatte St Pauli damals 25 Punkte. Bielefeld mit 24 Punkten damals die gleiche Punktzahl wie wir jetzt. 1860 hatte zu diesem Zeitpunkt 31 Punkte und Würzburg 30 Punkte. Wie die Saison endete wissen wir alle. Würzburg stieg mit 34 Punkten ab 1860 kam mit 36 Punkten in die Delegation. Bielefeld rettete sich mit 37 Punkten und St Pauli schaffte es sogar auf 45 Punkte. Auch wenn es im Moment nicht danach aussieht es ist immer noch möglich das ein Team welches man vieleicht nicht da unten erwartet einbricht. Wir waren vor 10 Jahren in einer änlichen Situation und haben sie erfolgreich gemeistert. Das dies nicht leicht wird ist mir auch klar. Das wissen wir aber schon seit Weihnachten das der Klassenerhalt eine Mammutaufgabe wird. Wenn es am Ende nicht reicht haben wir den Klassenerhalt nicht gestern und auch nicht in Aue verspielt sondern in der Hinrunde



Beitragvon paulgeht » 11.03.2018, 12:07


+++ Spielernoten SGF-FCK +++

Wie immer an dieser Stelle ein schneller Blick auf die Spielernoten: Bester Mann des Spiels war Torhüter Marius Müller, der von den Lesern bei Der Betze brennt eine 2,5 erhält. Die "Rheinpfalz" gibt ihm sogar eine 1,5.

Ansonsten besteht ziemliche Einigkeit: Stürmer Sebastian Andersson bekommt bei DBB eine 4,9, die "Rheinpfalz" gibt ihm eine 5. Auch bei Phillipp Mwene (3,3/3) oder etwa Christoph Moritz (4,6/5) gibt es keine eklatanten Abweichungen.

Einzig in der Benotung der beiden Innenverteidiger gehen die Meinungen auseinander: Stipe Vucur und Jan-Ingwer Callsen-Bracker bekommen in der "Rheinpfalz" jeweils eine 4,5. Die DBB-Leser bewerten die Leistungen etwas wohlwollender, attestieren Vucur eine 3,7 und "JICB" eine 3,8.

Hinweis: Die "Kicker"-Noten werden nach Veröffentlichung nachgetragen.

» Zur kompletten Notenübersicht: SpVgg Fürth - 1. FC Kaiserslautern
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Beitragvon ikea68 » 11.03.2018, 12:15


daachdieb hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Man kann der Mannschaft, Ausnahme vielleicht Moritz, keinen Vorwurf machen.

Noch nicht mal ein mit Tarnfarbe gestrichenes "vielleicht" ist angebracht Moritz so herauszustellen. Er hat ausnahmsweise mal kein überragendes Spiel abgeliefert und soll jetzt als negative Ausnahme dienen? Finde ich aufgrund seiner bisherigen Leistungen, die er in 2018 abgeliefert hat eher schäbig.

Du musst aber auch sehen, dass er gestern vollkommen neben sich stand. Beim ersten Tor lässt er sich ausspielen wie ein Schuljunge und beim 2. verursacht er zuerst völlig unnötig den Eckball und dann ist er beim Eckball nicht am Mann. Er war bisher für mich der Mann der Rückrunde. Aber gestern muss er in der Halbzeit raus. Keinen Zweikampf gewonnen, jeder Ball zum Gegner und dazu eine Körpersprache, die eines Kapitäns nicht würdig war. Aber dafür ist ein Trainer da um genau so was zu sehen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 11.03.2018, 12:21


daachdieb hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Man kann der Mannschaft, Ausnahme vielleicht Moritz, keinen Vorwurf machen.

Noch nicht mal ein mit Tarnfarbe gestrichenes "vielleicht" ist angebracht Moritz so herauszustellen. Er hat ausnahmsweise mal kein überragendes Spiel abgeliefert und soll jetzt als negative Ausnahme dienen? Finde ich aufgrund seiner bisherigen Leistungen, die er in 2018 abgeliefert hat eher schäbig.


Um so erstaunlicher die Diskrepanz zu der Leistung gestern. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, daher sollten wir hoffen, dass das nur ein einmaliger Ausrutscher war. Denn ohne Moritz in der Form der letzten Wochen, dafür mit dem Moritz von gestern, können wir es eigentlich gleich vergessen. Wir haben auf der VI keine annähernd gleichwertige Alternative.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon lauternfieber » 11.03.2018, 12:39


Ich habe gestern eine mittelmäßige Leistung von fast allen Spielern gesehen. Da war nicht nur Moritz bei einigen Aktionen zu ungenau oder zu nachlässig, das war auch bei allen anderen, sogar bei Callsen-Bracker der Fall! Einzige Ausnahme sehe ich bei Müller, der wieder mal super gehalten hat.
Und Fürth war auch nicht der "Überflieger", lediglich mit etwas mehr Dusel. Das braucht es dann halt auch!
Der Ball von Guwara an der Torlinie längs vor die Füße von Borrello und Osamen kam leider etwas zu schnell :wink:
Trotzdem gab es einen deutlichen Unterschied bei diesen beiden Mannschaften, nämlich die 3000 Gästefans, die ja wohl einmalig für die 2.Liga ihre Unterstützung auch nach dem Abpfiff kund taten! :daumen:
Da macht ein drohender Abstieg die Situation um einiges erträglicher, wenn man weiß, dass der FCK bis auf wenige Idioten, die Feuerzeuge o.ä. werfen, eine Fangemeinde hat, die sich auch der Verantwortung gegenüber diesem großen Verein bewusst ist. So etwas wie in Hamburg wird sich in KL hoffentlich nie ereignen!!! :teufel2:



Beitragvon TheSence » 11.03.2018, 12:43


Ich weiß nicht ob Mwene die Tabelle gelesen hat aber selbst in der Hand hast du es wenn du noch gegen die Teams vor dir spielst und sie mit einem Sieg hinter dich bringen kannst... DANN hast du es selbst in der Hand. Unser Abstand ist zu groß und wir können mit einem Sieg auch nicht mehr 2 Teams hinter uns lassen also haben wir es nicht mehr selbst in der Hand! Blödsinn der Spruch aber okay...

Moritz spielte kacke ja, aber er ist nicht Schuld an der Niederlage, auch wenn er sich austanzen gelassen hat, wir müssen auch erst mal Tore schießen um zu gewinnen, das taten wir nicht und ein Remis wäre genauso schlimm wie die Niederlage jetzt... Zudem zeigte er in letzter Zeit gute Leistungen und war glücklicherweise ein sicherer Elfmeterschütze, ohne ihn wären wir wohl jetzt schon weg vom Fenster.

Die Mannschaft sollte sich vielleicht mal fragen warum man gestern permanent so leichtsinnig die Bälle verloren hat mit stolpern und Fehlpässen. Und warum man nicht nach 1-2 Kontern der Fürther mal drüber nach gedacht hat hinten besser abzusichern da über das ganze Spiel die Fürther nur gekontert haben, und 90% ihrer Konter endeten am oder im 16er von uns, und sowas geht garnicht!!

Es war kein Biss drin, kein Wille, zumindest nicht so sehr das es uns zeigte das die das Spiel unbedingt gewinnen wollten bzw. müssen oder das überhaupt verstanden haben. Wo war das kratzen und beissen? Wo war das Feuer? Warum hat man nicht angelaufen und die Fürther früh gestört?

In einem Spiel wo es vermutlich nochmal die letzte Chance war wieder ran zu kommen haben wir popelige 2 gelbe Karten durch mehr oder weniger taktische Fouls bekommen, in den letzten 20 Minuten des Spiels. Das war kein AbstiegsKAMPF... man dachte wohl nach Berlin würde das ein Selbstläufer werden.

Noch 8 Spiele übrig... 24 Punkte gibt es... 5 bzw. 6 Punkte Rückstand (wegen dem schlechteren Torverhältnis) WENN Aue heute nicht gewinnt... Wenn Aue heute verliert, ist meine letzte Hoffnung das wir es noch irgendwie in die Relegation schaffen und uns dadurch noch irgendwie den Arsch retten können, sollte Aue gewinnen dann werden wir das denke ich auch nicht mehr schaffen.

Es sei denn wir gewinnen 6-7 Spiele von den 8 übrigen da die unten eben auch alle mit punkten... Aber das ist ja eher wunschdenken als Realismus.
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Beitragvon diago » 11.03.2018, 13:05


[quote="TheSence"]Ich weiß nicht ob Mwene die Tabelle gelesen hat aber selbst in der Hand hast du es wenn du noch gegen die Teams vor dir spielst und sie mit einem Sieg hinter dich bringen kannst... DANN hast du es selbst in der Hand. Unser Abstand ist zu groß und wir können mit einem Sieg auch nicht mehr 2 Teams hinter uns lassen also haben wir es nicht mehr selbst in der Hand! Blödsinn der Spruch aber okay...

Da bin ich komplett anderer Meinung. Es sind noch 8 Spiele zu spielen und wenn du ein Großteil dieser Siele gewinnst, steigst du auch nicht ab. Da ist es auch egal wie die anderen spielen. Wenn nächste Woche gegen Pauli ein Dreier gelingt, glaubt wieder jeder an den Klassenerhalt.



Beitragvon Hephaistos » 11.03.2018, 13:40


"selbst in der Hand" heißt wohl, dass man noch 24 Punkte erspielen kann und nichts anderes. Dass es so kommt ist zwar seeeeehr schwer zu glauben, aber nicht unmöglich.



Beitragvon bjarneG » 11.03.2018, 13:48


Hephaistos hat geschrieben:"selbst in der Hand" heißt wohl, dass man noch 24 Punkte erspielen kann und nichts anderes.


Genau das heißt es. Und nichts anderes.
There's only one Roger Sterling
https://youtu.be/bQwgQRQJjfQ



Beitragvon Ratinho17 » 11.03.2018, 13:57


In den nächsten 3 Spielen sollten 7-9 Punkte her. Dann hätten wir für den Endspurt eine wirklich vielversprechende Ausgangssituation. Der Rückstand muss in den nächsten 3 Spielen minimiert werden. Die Länderspielpause nach St. Pauli kommt uns gelegen. Für unser Team ist jede Trainingseinheit Gold wert. Uns fehlt eine komplette Saisonvorbereitung. Nur wenn die besten 14 Kicker in unseren Reihen fit sind, schaffen wir das noch.
in good times FCK and especially in bad times FCK forever
We will come back-better than ever



Beitragvon PRESSSCHLAG » 11.03.2018, 14:15


Wie im Mai 2015 ist wieder ein Pauli-Heimspiel richtungweisend für die Zukunft unseres FCK`s!

Bei Punktverlust(e) = Abstieg und Untergang
Bei Sieg ="nur" Stärkung von Moral,Psysche u. Nerven
(dies wäre auch 2015 ganz wichtig gewesen!?)

Auf Andere schauen bringt nix.
Wir müssen versuchen schnellstmöglich die 30-Punkte zu erreichen.
Dann ist/wäre sogar der direkte Verbleib möglich, weil dadurch andere Mannschaften Nerven zeigen werden/würden.

Am 17.03.2018 ab 13:00 Uhr auf dem Betzenberg geht es um ALLES!

Kämpfen, Siegen, oder Untergehen!



Beitragvon hessenFCK » 11.03.2018, 14:16


@salamander
Aufbau einer Mannschaft für Liga 3, darauf sollte sich der Verein konzentrieren und nicht auf das romantische, aber völlig unrealistische Träumereien von Wundern, die angeblich noch möglich wären. Die Realität spricht eine andere Sprache.

Der Käs ist gegessen. Wenn Ihr Euch bedanken wollt, schreibt an Gries, Riesenkampff, Stöver & Co. Man sollte jetzt endlich nach vorne schauen. Am 27. Juli ist Anstoß in Liga 3. DANN gilts.

Solange noch die rechnerische Möglichkeit besteht, sollte man das Ziel nicht aus den Augen lassen - jetzt aufgeben ist nicht Lautrer Art, müßtest auch du wissen. Wenn das Zenario Liga 3 eintritt, dann ist das eben so! Die Welt wird sich trotzdem weiter drehen und wir sollten das auch als Chance sehen - untergehen werden wir dadurch nicht, im Gegenteil (ist meine Überzeugung, sonst wäre ich nicht FCK-Fan).

Bei dir bin ich in jedem Falle bei deinen Zeilen, dass wir uns endlich mal von den sogenannten Wundern trennen sollten, auch von vielen Gedanken, die aus der Zeit stammen "...es war einmal". Letztendlich auch von "hätte, hätte Fahrradkette".

Derzeit, die letzten Wochen schon (dank Strasser, dank Frontzeck), ist diese Mannschaft durchaus zweitligatauglich - was ihr ja immer abgesprochen wurde. Ich denke, das sieht nun jeder! Jetzt zum Anfang der Saison zu gehen und sich einzureden was wäre wenn...??? hilft nix, bringt nix, geht auch vollkommen an den Fakten vorbei und nur das zählt!!!

Hast du nicht einige vergessen, bei denen wir uns bedanken können und sollten - Gries, Riesenkampf und Co. haben doch nur den entstandenen Mist weiter verwaltet.

Nun scheinen wir doch, zum ersten Mal seit langem, besser aufgestellt zu sein. Und wir sollten auch weiterhin (zumindest mittelfristig), mal die Finger von Leutchens mit dem angeblichen Stallgeruch lassen - das hat bisher noch zu nichts geführt, im Gegenteil.




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